Kategorie: Rezensionen F

  • Rezension | Fischer-Hunold, Alexandra: Falsches Spiel im Herrenhaus

    Rezension | Fischer-Hunold, Alexandra: Falsches Spiel im Herrenhaus

    Ich durfte dank Netgalley.de und dem Ueberreuter Verlag schon vorab einen Weihnachtskrimi lesen und hier rezensieren. Wenn du aufs Cover klickst, kommst du übrigens direkt zur Buchseite des Verlags. Kaufen kannst du das Buch natürlich überall, aber vielleicht wählst du die Buchhandlung ums Eck oder die deines Vertrauens. Bei mir ganz klar o*books in Wien (sie liefern auch aus ;))

    Wenn die Familie zu Weihnachten zusammenkommt, kann das schon ohne Mordfall recht spannend werden. Im Fall von „Falsches Spiel im Herrenhaus“ ist dies allerdings der Fall, denn eine Person, ein gewisser Guy Cashner, muss dran glauben. Teddy, Patrick und Teddys kleiner Bruder Wills versuchen, den Unglücksfall aufzuklären. Dabei hilft es nicht sehr, dass sich immer mehr Personen, die ihren Weihnachtsurlaub auf Pollock Island verbringen, in die Liste der Verdächtigen einreihen lassen.

    Das Genre des Romans würde ich irgendwo zwischen Jugendliteratur und Cozy Crime einordnen, denn die Protagonistin des Weihnachtskrimis ist gerade erst 16 Jahre alt und erzählt aus der Ich-Perspektive heraus. Durchaus spannend ist der Roman beziehungsweise Krimi von Anfang bis zum Schluss und verschiedene Wendungen geben der Geschichte noch mehr Pep. Für erwachsene Lesende ist es ein super Roman fürs Nachtkastl – genau richtig, wenn der Tag lang war und man sich für etwas gemütliches entscheiden möchte. Das empfohlene Lesealter für den Roman beginnt bei vierzehn, die Beschreibungen sind spannend und haben teilweise thrillerähnlichen Charakter, aber ganz gruselig wird es zu keiner Zeit.

    Buchinfos

    Autorin: Alexandra Fischer-Hunold
    Titel: Falsches Spiel im Herrenhaus
    Verlag: Ueberreuter
    Erscheinungsdatum: 16.9.2026
    ISBN: 978-3-7641-7161-2
    Seitenanzahl: 352 Seiten
    Genre: Krimi, Cozy Crime, Jugendliteratur
    [werbung, da nennung und verlinkung und rezension | danke an netgalley.de und den verlag für das e-leseexemplar]

  • Rezension | Funk, Mirna: Zwischen Du und Ich

    Rezension | Funk, Mirna: Zwischen Du und Ich

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    Ich bin schon sehr lange auf der Suche nach einem Buch gewesen, das in Tel Aviv oder überhaupt in Israel spielt und das mich vom Klappentext her anspricht. Bei Mirna Funks Werk ‚Zwischen Du und Ich‘ durfte es endlich so weit sein und ich freute mich schon sehr darauf, dieses Buch zu lesen. Mit der Rezension dazu tue ich mir zugegebenermaßen etwas schwer, aber lest selbst, warum.

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  • Rezension | Ferrante, Elena: Frau im Dunkeln

    Rezension | Ferrante, Elena: Frau im Dunkeln

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    Auch ich stelle mir öfter mal vor, wie es wäre, einfach eine kleine Auszeit zu nehmen. Meine Kinder sind zwar noch klein und weit entfernt davon, erwachsen zu sein und ich bin selbst auch noch keine 50, doch verlockend ist es schon … Leda traut sich und verbringt ihren Sommer an einem italienischen Strand.

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  • Rezension | Fulvio, Luca Di: Als das Leben unsere Träume fand

    Rezension | Fulvio, Luca Di: Als das Leben unsere Träume fand

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    Dieses Werk ist eines der dicksten, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Mit nicht weniger als 765 Seiten braucht es, obwohl ein Taschenbuch, im Bücherregal auch ganz schön viel Platz. Aber nicht nur ‚Als das Leben unsere Träume fand‘ verfügt über einen solch großen Umfang, sondern auch die Vorgängerromane ‚Der Junge, der Träume schenkte‘ und ‚Das Mädchen, das den Himmel berührte‘ wurden seitenstarke Spiegel-Bestseller. 

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  • Rezension | Fabiaschi, Abby: Für immer ist die längste Zeit

    Rezension | Fabiaschi, Abby: Für immer ist die längste Zeit

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    Ihr habt euch auch sicher schon mal überlegt, wie es so im Himmel aussehen muss beziehungsweise ob man noch Einfluss auf das Leben hat, wenn man selbst gestorben ist.

    Diese Fragen werden in „Für immer ist die längste Zeit“ zwar nicht komplett beantwortet, doch spielt ein Drittel des Romans in einer Art Zwischenraum, der irgendwo über der Erde und unter dem „Himmel“ sein muss.  Die Tote (Madeline) schleicht sich mittels ihrer Gedanken in die Köpfe ihrer Tochter und ihres Mannes und kann sogar andere Leute in ihren Worten und Taten beeinflussen.  (mehr …)

  • Rezension | Fleming, Jacky: Das Problem mit den Frauen

    Rezension | Fleming, Jacky: Das Problem mit den Frauen

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    Ich bekam das Buch wieder als Rezensionsexemplar und wusste zu Beginn nicht recht viel damit anzufangen, da es doch sehr kurz ist und die Seiten auch noch mit Zeichnungen aufgefüllt wurden. Aber es ist soooo lustig, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte und in einem Aufwischen zu Ende las. Der weiße Einband und das weinrote Lesebändchen machen einiges her und auch der Klappentext kann sich lesen lassen:

    Können Frauen Genies sein? Oder sind ihre Arme zu kurz und ihre Köpfe zu klein? Warum haben wir im Geschichtsunterricht nur über zwei drei Frauen etwas gelernt? Was haben eigentlich all die anderen früher gemacht?

    Für wen es geeignet ist, kann ich leider nicht so genau definieren, aber vermutlich für alle, die humorvoll sind und gerne lesen. Wohl auch für Menschen, die nicht so gerne lesen, da es 128 cartoonartige Seiten hat. Super lustig und sehr witzig. Das hat mir gefallen.

    Buchinfos
    
    Autorin: Jacky Fleming
    Titel: Das Problem mit den Frauen
    Verlag: Kiepenheuer&Witsch
    erschienen: 16.2.2017
    ISBN: 978-3-462-05024-0
    Seitenanzahl: 128
    Genre: Cartoon | Geschenkbuch | Satire
    
    

     

     

     

  • Rezension | Fitzek, Sebastian: Das Joshua-Profil

    Rezension | Fitzek, Sebastian: Das Joshua-Profil

    das_joshua_profilMein Partner Martin hat diesen Thriller für Buchwelt.co.at gelesen und rezensiert, was ich euch nicht allzu lange vorenthalten will:

    Nach „Noah“ ist das der zweite Roman von Fitzek, den ich gelesen habe und auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Fitzek wagt sich bei dem Roman möglicherweise an ein uns alle in der Zukunft betreffendes Thema heran und versteht es, während des gesamten Romans einen Spannungsbogen aufrecht zu erhalten. Beim Buchtitel beziehungsweise beim Lesen der ersten Seiten dachte ich beim Namen ‚Joshua‘ zuerst an eine reelle Person, die sich jedoch im weiteren Verlauf als gefinkeltes Computerprogramm herausstellte. Sehr gut hat mir die Erzählweise aus der Ich-Perspektive mit wechselnden Charakteren gefallen und der Ansatz, dass es in einer stark überwachten digitalen Welt jeden treffen kann …

    Gegen Ende des Buches kristallisiert sich doch teilweise Vorhersehbares heraus, ohne jedoch an Spannung zu verlieren, wobei ich einige Verbindungen zum Film ‚Minority Report‘ erkennen konnte. Auch nach diesem Thriller kann ich den Autor nur jedem weiterempfehlen, der sich gerne mit spannenden Thrillern mit aktuellen Themen beziehungsweise möglichen Zukunftsvisionen befasst.

    Normalerweise lese ich alle Werke, die ich zur Rezension bekomme, selbst. Aber wenn dann jemand kommt und sagt: „Das ist so toll, das möchte ich gerne lesen“ und sich bereit erklärt, selbst eine Rezension zu verfassen, dann mache ich hier auch mal Ausnahmen 🙂 Ich hoffe, dass euch die Rezension gefallen hat – mir hat sie viel Spaß gemacht!

    Buchinfos
    Autor: Sebastian Fitzek
    Titel: Das Joshua-Profil
    Verlag: Bastei-Lübbe
    erschienen: 26.10.2015
    Seitenanzahl: 430 Seiten
    ISBN: 978-3-7857-2545-0
    Genre: Thriller
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  • Rezension | Friedmann, John: Das Blaue vom Himmel

    Rezension | Friedmann, John: Das Blaue vom Himmel

    das blaue vom himmelEgal ob in Deutschland oder in den Vereinigten Staaten von Amerika – Joshua Spencer und Sophie Marquard sind da und dort Nachbarn. In München bewohnt der US-Außenpolitiker Spencer mit seiner jungen, hübschen Frau April das Anwesen gegenüber des Gebäudes, in dem Sophie eine über 120 m²-große Wohnung ihr eigen nennt. Als sie eines Tages von ihm beim Joggen wortwörtlich über den Haufen gerannt wird, kommt es Sophie grade recht, dass sie zufälligerweise Einblick in den gesamten E-Mail-Verkehr des nicht ganz so treuen Politikers hat. Dies nutzt sie, aus Unverständnis und Wut gegenüber der Reaktion beim Laufen – nämlich null – unverschämt aus und bringt dadurch selbst den Sicherheitschef Pete Delray ins Trudeln. Und das, obwohl Sophie noch immer tieftraurig über den Verlust ihres Mannes ist. Wenn da nicht ihr bester Freund und Helfer Egon Tegern wäre, der eigentlich selbst auch Hilfe bitter nötig hätte, da er grade seine künstlerische Schaffenspause mit Alkohol ertränkt.

    Was ist dieses Werk nun? Roman? Thriller? Krimi?

    Als reinen Roman würde ich ‚Das blaue vom Himmel‘ nicht abtun, denn er enthält dafür zu viele Crime-Elemente. Und wo, wenn nicht in Miami (Beach), regiert das Millionengeschäft, zu dem Al Berg ein klein wenig beitragen kann. Lügen, Intrigen, Drogenmissbrauch, Beschattung, Untreue und dekadente Parties unter Botox-Behandelten gehören genauso dazu wie eine sanfte Liebesgeschichte.

    Der Lesefluss ist schnell, um nicht zu sagen rasant, umso trauriger wurde ich, als ich, trotz des hohen Lesetempos, immer noch auf einige Grammatikschnitzer aufmerksam wurde (dass – das wurde da nicht einmal verwechselt …). Finde ich immer ein wenig schade, wenn’s sonst gut zu lesen war.

    Alles in allem kann ich das Buch weiterempfehlen und denke, dass eine Fortsetzung kommen kann / wird.

    Vielen Dank an den Autor, an Lovelybooks und den Knaur-Verlag für dieses Leseexemplar!

    Buchinfos
    Autor: John Friedmann
    Titel: Das Blaue vom Himmel
    Verlag: Knaur TB
    erschienen: Februar 2015
    ISBN: 978-3-426-51621-8
    Seitenanzahl: 400 Seiten
    Genre: Roman (mit Thrillerelementen)
    Preis: € 14,99
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  • Buchvorstellung | Fliegen mit Baby und Kleinkind

    Buchvorstellung | Fliegen mit Baby und Kleinkind

    fliegen mit bab
    Über einen Reise-Ratgeber eine Rezension zu schreiben, fällt mir etwas schwer, da ich eher selten mit diesem Genre zu tun habe. Aber dafür gibt es eine Buchvorstellung 🙂

    Ich selbst habe ja einen kleinen Sohn, mit dem ich noch nie geflogen bin (er wird im Juli 2014 zehn Monate alt) – eher aus praktischen Gründen als aus Angst oder Panik. Unser Kinderwagen ist nämlich schwerer als 10 kg und dann darf man den schon nicht mehr im Handgepäck mitnehmen, dann braucht man am Bestimmungsort wieder einen Kinderwagen beziehungsweise einen Autositz und das ganze mitzuschleppen ist für mich irgendwie mit Stress verbunden.

    Allerdings habe ich durch den Ratgeber auch erfahren, dass man den Kindersitz auch mit ins Flugzeug nehmen kann und die Kinder dann auch in der Maschine angurten darf.  Außerdem gibt es im Kapitel „Landung und Einreise“ den Hinweis, dass aufgegebene Kinderwägen (Buggys) nach der Landung direkt an der Flugzeugtür auf einen warten.

    Insgesamt beschäftigt sich der Reiseratgeber mit einer Vielzahl an nützlichen Infos, die ich nicht missen möchte, sollte ich mit meiner Familie demnächst mal ins Flugzeug steigen. Von der Gesundheit (Erkältung, Flugangst) über die Flugbuchung (gar nicht so einfach, wenn man ein Kleinkind hat) bis hin zum Check-in wird alles abgedeckt und darüber hinaus gibt’s auch noch zwei Bonus-Kapitel: ‚Schwanger fliegen‘ und ‚Kinderreisepass beantragen‘ (im TB auf Deutschland ausgerichtet).

    Herausgegeben wird der Reiseführer der anderen Art übrigens von Kerstin Führer vom Portal www.kidsaway.de, wo man sich auch mit anderen Eltern austauschen kann oder aktuelle Infos zum Thema Reisen mit Kindern erhält.

    Buchdetails
    Titel: Fliegen mit Baby und Kleinkind
    Autorin: Kerstin Führer
    Verlag: KidsAway
    erschienen: 2014
    Seitenanzahl: 245
    ISBN: 978-3000434334
    
    
  • Rezension | Farquharson, Vanessa: Nackt schlafen ist bio

    Vorgeplänkel

    Als ich von dem Buch das erste Mal hörte, war ich nicht sonderlich begeistert, es mir zuzulegen, denn was wollte mir die Autorin aus Kanada beibringen, was ich nicht eh schon über ökologischen Lifestyle wusste? Also beließ ich es dabei, um ein paar Jahre später, genauer gesagt dieses Jahr im Februar, nach dem Buch Ausschau zu halten. Klar hätte ich es mir auch einfach über’s Internet bestellen können, doch meine Vorliebe für angreifbare Buchgeschäfte hat mich nach einem vormittäglichen Kinobesuch in eine Filiale der größten Buchhandelskette in Österreich gelotst. Dort angekommen, begab ich mich fälschlicherweise in die Belletristikabteilung, da ich mir beim besten Willen nicht vorstellen konnte, dass dieses Buch als Sachbuch gehandelt werden würde. Der Mitarbeiter, den ich wegen des Buches befragte, meinte nur, dass er noch nie davon gehört hätte und tippte den Titel in den Computer ein. „Ah, wir haben anscheinend doch sehr viele von den Büchern lagernd. Sie müssen in den ersten Stock“, war sein Kommentar auf den Auswurf in seinem Programm. (mehr …)