Kategorie: Rezensionen N

  • Rezension | Nothomb, Amélie: Psychopompos

    Rezension | Nothomb, Amélie: Psychopompos

    mit Klick aufs Cover direkt zur Buchseite

    Wer Amélie Nothomb noch nicht gekannt hat, wird ab sofort alle neuen Bücher dieser Autorin lesen wollen, und auch die „alten“. Zugegeben, mein letzter Titel von Nothomb war 2018 „Happy End“, das ich auch auf Buchwelt rezensiert habe (hier ist der Link).

    In Psychopompos begegnen uns, wie schon am Cover ersichtlich, Vögel in aller Art. Die Autorin beschreibt im Werk ihre eigene Geschichte und nicht nur einmal habe ich auch schlucken müssen. Die Worte sind sehr schön gewählt, der Erzählstil märchenhaft und die Zeilen fliegen nur so dahin. Als Diplomatentochter wird die Protagonistin mit verschiedensten Kulturen bekannt gemacht, sei es in Bhutan, Japan, China, Bangladesch. Der Psychopomp, ein Wesen, welches im Buch näher erklärt wird, steht zwischen Leben und Tod. Die Autorin und in diesem Fall die Protagonistin schreibt sich gesund beziehungsweise frei. Wie eine Vogelfeder wirkt hier auch die Schreibfeder.

    Ganz genau kann ich das Buch und die Wirkung auf mich nicht in Worten ausdrücken, aber was ich sagen möchte: Lest das Buch! Es ist eine tragisch-komische Erzählung, die mich bestimmt noch länger begleiten wird. Die Anzahl der Seiten ist mit 128 relativ gering für einen Roman, doch die Wucht und die Tiefe der Erzählung lassen das Werk viel umfangreicher erscheinen.

    Buchinfos

    Autorin: Amélie Nothomb
    Titel: Psychopompos
    Übersetzerin: Brigitte Große
    Verlag: Diogenes
    ISBN: 978-3-257-07329-4
    erschienen: 25.06.2025
    Aufmachung: Hardcover Leinen
    Preis: € 23,00 (D)
    Seitenanzahl: 128 Seiten
    Genre: Roman
    [unbezahlte Werbung | vielen Dank an den Diogenes Verlag für das e-Rezensionsexemplar]

  • Rezension | Nothomb, Amélie: Happy End

    Rezension | Nothomb, Amélie: Happy End

    mit Klick aufs Cover kommt ihr direkt zur Buchseite

    Es muss nicht immer düster und traurig sein, auch nicht an kalten Wintertagen. Oder gerade da nicht. Bei dem Werk von Amélie Nothomb weiß man von Anfang an, was man bekommt, denn das beschreibt schon der Titel. Ein Happy End

    (mehr …)
  • Rezension | Neder, Anke: Blutige Kristalle

    Rezension | Neder, Anke: Blutige Kristalle

    blutige_kristalleIch durfte wieder einmal einen Genusskrimi lesen, nachdem ich diesem Genre schon länger abtrünnig geworden bin. Meine ersten drei Genusskrimis waren (mit einem Klick kommt ihr auf die Rezensionen):

    1. Anni Bürkl: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
    2. Andrea Tillmanns: Mathilda tanzt und
    3. Emma Grey: Schuld war nur der Tee

    Alle drei ließen sich leicht lesen und waren auch sehr spannend, bei „Blutige Kristalle“ war ich anfangs etwas zögerlich, ob es mir gefällt …  (mehr …)

  • Rezension | Noll, Ingrid: Hab und Gier

    Rezension | Noll, Ingrid: Hab und Gier

    hab und gier
    © Diogenes | Buchcover

    Sie schreibt Krimis mit tiefschwarzem Humor am laufenden Band und schafft es immer wieder, ihr Publikum zu begeistern. Zumindest hat sie das bei mir mit ihrem Werk Hab und Gier geschafft. Erschienen im Februar 2014 (also brandaktuell!), bieten die 256 Seiten gute  und vor allem leicht zugängliche Unterhaltung.

    Die ehemalige Bibliothekarin Karla wird zu einem ominösen Gabelfrühstück ihres Ex-Arbeitskollegen Wolfram eingeladet, welches sie nach einigem Zögern und Rücksprache mit ihrer Freundin Judith annimmt. Das Angebot, welches ihr Wolfram, ein kinderloser Witwer, zu bieten hat, klingt verlockend:

    (mehr …)

  • Rezension | Nowak, Silke: Schneekind

    Cover Schneekind Krimi
    © Silke Nowak | Buchcover

    Gerade rechtzeitig vor Weihnachten erschien der Krimi Schneekind von Neo-Autorin Silke Nowak. Davor, im Sommer 2013, kam der erste Krimi der Germanistin und Philosophin mit dem Titel Auserwählt auf den Markt, dessen Fortsetzung im Juni 2014 (Ein neues Leben) geplant ist.

    Schneekind liest sich flüssig und vor allem auch schnell, denn die 172 Seiten des Printexemplares sind nicht gerade viel für einen Krimi – möchte man meinen. Doch bekanntlich liegt ja in der Kürze die Würze und genau das hat Silke Nowak mit ihrem Buch geschafft. (mehr …)