Schlagwort: ab 14 Jahren

  • Rezension | He, Cindy R.X.: Perfect little Monsters

    Rezension | He, Cindy R.X.: Perfect little Monsters

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    Endlich darf ich wieder einen Roman rezensieren. Bei „Perfect Little Monsters“ handelt es sich um einen Young-Adult-Thriller für Leser*innen ab 14 Jahren. Es geht um Cheerleaderinnen auf der High School, die mit Schönheitswahn und Leistungserwartungen umgehen müssen. Wenn jemand nicht ins Schema passt, also anders aussieht, besser im Sport ist oder der Notenschnitt nicht passt, wird gemobbt.

    Die Protagonistin Dawn hat nach einem tragischen Autounfall eine schwere Zeit durchlebt und fängt ein neues Leben an einer Schule an. Schnell freundet sie sich mit Raquel an, findet aber auch Platz bei den Cheerleaderinnen Naomi, Lucy und Ella. Außerdem ist da noch Isaac, der ein bisschen wie ein Nerd rüberkommt.

    Das Werk von Cindy R.X. He, welches von Anne Brauner ins Deutsche übertragen wurde, ist so spannend, dass man es nicht aus der Hand legen will. Die Seiten fliegen nur so dahin und die Wendungen, die das Buch nimmt, sind überwältigend unvorhersehbar (zumindest war das bei mir so). Ein richtig guter Psychothriller, der schon mit dem ersten Kapitel für Gänsehaut sorgt.

    Buchinfos

    Autorin: Cindy R.X. He
    Übersetzung: Anne Brauner
    Titel: Perfect Little Monsters
    OT: Perfect Little Monsters
    Verlag: Thienemann-Esslinger
    erschienen: 28.7.2026
    ISBN: 978-3-522-20399-9
    Seitenanzahl: 384 Seiten
    Aufmachung: gebunden
    Genre: Young Adult, Psychothriller
    empfohlenes Lesealter: ab 14 Jahren
    [werbung, da verlinkung, nennung und rezension | vielen dank an netgalley.de und den verlag für das e-lexe]

  • Rezension Hörbuch | Dröscher, Daniela: Mädchen allein zu zweit

    Rezension Hörbuch | Dröscher, Daniela: Mädchen allein zu zweit

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    Das Hörbuch „Mädchen allein zu zweit“ wurde von Birte Schnöink gelesen und die Intonation ist wunderbar. Man mag die Kopfhörer nicht mehr von den Ohren nehmen – sehr angenehme Stimme!

    Auch die Geschichte um die beiden Freundinnen Issa und Grace ist sehr spannend und fesselnd. Manchmal vergisst man während des Hörens, dass die beiden Mädchen erst 15 Jahre alt sind, da oft Zitate oder Hinweise auf Autor*innen gegeben werden, die ich erst in meinen frühen 20ern entdeckt habe. Eine gewisse Weisheit brauchen sie aber, da Issas Familie in eine finanzielle Notlage gerät und Grace ebenfalls Geld benötigt, um ein medizinisches Problem zu behandeln: So machen Issa und Grace ihr eigenes Ding und beschaffen sich Geld.

    Mir hat der Coming-of-Age Roman äußerst gut gefallen. Da ich schon länger kein Hörbuch mehr bei der Hand hatte, habe ich auch diese Erfahrung wieder gemacht – und sie nicht bereut.

    (Hör)Buchinfos

    Autorin: Daniela Dröscher
    Titel: Mädchen allein zu zweit
    gelesen von: Birte Schnöink
    Verlag: Hörbuch Hamburg | Silberfisch
    ISBN: 978-3-8449-4804-2
    Dauer: 274 Minuten
    Medium: digital
    Genre: Jugendroman
    empfohlenes Lesealter: ab 14 Jahren
    [vielen dank an netgalley.de sowie hörbuch hamburg für dieses rezensionsexemplar | werbung, da rezension, nennung und verlinkung]

  • Rezension | Silver, Josh: Happy Head

    Rezension | Silver, Josh: Happy Head

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    Ich habe diesen Roman, der ab 14 Jahren geeignet ist, sehr sehr schnell gelesen und war gefesselt von der Geschichte. Ein Platz, an dem es Jugendlichen, die (psychische) Probleme haben, besser gehen soll, wird zu einem ziemlich schrägen Gefängnis und die Teilnehmer*innen am Projekt „Happy Head“ werden richtig hart auf die Probe gestellt.

    Die Geschichte dreht sich um Sebastian, genannt Seb und schon die Anfahrt zum Gebäude ist abenteuerlich. Dass dann alle Personen in unterschiedliche Grün-Farben eingekleidet werden und diese dann in Gruppen eingeteilt werden, die dann wiederum zusammen Challenges meistern müssen, ohne Rücksicht auf Verluste, erinnert schon sehr an Squid Games. Wer also Kinder hat, die sich gerne diese (wie ich finde furchtbare) Serie anschauen würden, es aber verständlicherweise nicht dürfen, denen lege ich Happy Head nahe, denn es fehlt absolut nicht an Spannung und Absurdität der Autoritätspersonen, dafür fiebert man total mit dem Protagonisten und seinen Mitstreitern mit.

    Ich freue mich schon auf den zweiten Teil, der im Herbst 2026 herauskommt und „Dead Happy“ heißen wird.

    Buchinfos

    Autor: Josh Silver
    Titel: Happy Head
    Verlag: Magellan
    erschienen: 12.2.2026
    Seitenanzahl: 416 Seiten
    Aufmachung: Klappenbroschur
    Genre: Young Adult
    empfohlenes Lesealter: ab 14 Jahren
    [vielen dank an den magellan verlag und an netgalley.de für dieses e-lexe | werbung, da verlinkung und nennung sowie rezension]

  • Rezension Jugendbuch | Nielsen, Susin: Die gigantischen Dinge des Lebens

    Rezension Jugendbuch | Nielsen, Susin: Die gigantischen Dinge des Lebens

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    Was macht ein Dinosaurierskelett mit einer roten Baskenmütze und einer Triangel in der Hand am Cover eines Jugendbuches?* Zugegeben, sofort aufgefallen sind mir diese Dinge nicht, als ich das Werk von Susin Nielsen in der Übersetzung von Anja Herre in die Hand genommen habe, um darin den jungen Wilbur Hernandez-Schott kennenzulernen. Er lebt gemeinsam mit seinem Hund und den Mumps in einem Häuschen in Kanada, sein Nachbar Sal ist auch sein bester Freund – und diesen braucht er auch, denn sonst sieht es eher bescheiden aus mit Freundschaften in Wils Leben. (mehr …)

  • Rezension Jugendbuch | Rabinowich, Julya: Hinter Glas

    Rezension Jugendbuch | Rabinowich, Julya: Hinter Glas

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    Der Titel ist schon zersplittert, genauso wie der Spiegel in Alice‘ Tasche. Einzelne Spiegelscherben werden genauer betrachtet und bilden die jeweilige Kapitelüberschrift. Die Sprache der Autorin ist gewaltig und lässt viel Raum zum Interpretieren und nachdenken. Schon mit kurzen Sätzen, die teilweise nur aus einem Wort bestehen, baut Julya Rabinowich in jedem Kapitel die Spannung noch mehr auf und der Leser / die Leserin hat damit zu kämpfen, das Buch aus der Hand zu legen. 

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  • Rezension | Laure, Estelle: Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    Rezension | Laure, Estelle: Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

     gegen_das_glueck_hat_das_schicksal_keine_chanceWunderbarer Titel und sehr schönes, buntes Cover. Diese Aspekte haben mich dazu bewegt, das Buch näher zu betrachten und schlussendlich auch zu lesen. Die Protagonistin Lucille muss sich alleine durchs Leben kämpfen und noch dazu ihre Schwester Wren durchfüttern und sich um sie kümmern. Zum Glück gibt es ihre beste Freundin, die ihr einiges abnimmt – und deren Zwillingsbruder, in den sich Lu leider verliebt, denn Digby hat eine Freundin. Lucilles Vater drehte durch und ist nun nicht mehr für die Kinder erreichbar und die Mutter verließ die beiden Mädchen ebenfalls. Nicht leicht für alle Beteiligten, kann man da nur sagen …

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  • Rezension | Schausberger, Helmi: Die letzte Heimat

    Rezension | Schausberger, Helmi: Die letzte Heimat

    die_letzte_heimatWas mir an diesem Buch sofort auffiel, war der Hinweis auf dem Buchrücken, dass man mit dem Kauf des Romans drei Gruppen unterstützt, die die „Welt ein bisschen gerechter, ein bisschen sicherer und auch ein bisschen bunter machen„. Leider kann man das auf der mir vorliegenden Paperback-Ausgabe sehr schwer lesen, da die Schrift in hellblauer Farbe auf pinkem Hintergrund steht. Aber gut, das ist jetzt wahrscheinlich Geschmacksache.

    Vorne abgedruckt sieht man, dass es sich um eine Abenteuerreise für Leserinnen ab 14 Jahren handelt und das Genre erinnert ein wenig an Dystopien, zumindest der Beginn. Die Zeit wird in Arbeitszyklen gemessen, jedes Kapitel – starke 74 an der Zahl – trägt auch den Namen einer Protagonistin, sodass man gleich zu Beginn weiß, um wen es sich jetzt handelt. Das ist zu Beginn des Buches überwiegend Bera, die von zu Hause abhaut, damit sie ihren besten Freund (ich verrate jetzt auch nicht, wer das ist, denn am Klappentext steht es auch nicht) nicht verliert. Sie begibt sich in äußerste Gefahr, denn die Kelloras waren schon in der Stadt mit dem Namen Sent und alle BewohnerInnen haben sich in ihren Häusern verschanzt. Doch Bera ist ihr Freund wichtiger als ihr eigenes Leben. Dass sie noch weiterleben darf, ist klar, wenn man sich die Seitenanzahl ansieht – stolze 480 Seiten lang ist das Werk, und das ist laut Danksagung der Autorin auch schon gekürzt!

    Das Cover finde ich persönlich leider nicht ganz so prickelnd und würde es vermutlich in einer Buchhandlung nicht in die Hand nehmen. Am besten lässt man sich davon aber nicht täuschen, denn der Inhalt macht das Layout wieder wett!

    Buchinfos
    Autorin: Helmi Schausberger
    Buchtitel: Die letzte Heimat
    Verlag: tredition
    erschienen: 22.06.2015
    ISBN: 978-3-7323-3658-6
    Seitenanzahl: 480 Seiten
    Genre: Jugendbuch
    empfohlenes Lesealter: ab 14 Jahren
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  • Rezension | Kastura, Thomas: Please Identify!

    please identify
    Wir leben im multimedialen Zeitalter und sind umgeben von Facebook, Twitter und Co. Ich hatte über eine Jahr lang keinen Facebook-Account, weil es mir einfach zu zeitintensiv wurde, meine sogenannten Freunde zu besuchen, Likes zu vergeben oder einfach nur ihren allerneuesten Status zu kommentieren.  Doch seit dieser Blog existiert – etwas mehr als ein Jahr – wird man immer mehr dazu verleitet, auch über andere Kanäle zu posten, damit die Reichweite vergrößert wird. Viel Privates gebe ich ja nicht preis, aber wie man am Roman von Thomas Kastura merkt, muss man das auch nicht und kann trotzdem ziemlich heftige Probleme bekommen.

    Zum Inhalt

    Laura Adams fährt mit ihrer besten Freundin Mischa in den Urlaub. Genauergesagt kaufen sich die beiden ein InterRail Ticket und beschließen, Schottland unsicher zu machen. Auf den Orkneys sind die beiden Damen dann schon in Begleitung von Danny und Wesley, die auch urlauben und dann gesellt sich in Aberdeen noch Glynis dazu, die mir von Anfang an etwas suspekt vorkam. Doch der eigentliche Plot der Geschichte dreht sich um das NetFriends Konto von Laura. Auf dieses hat sie nämlich selbst keinen Zugriff mehr und langsam wird’s richtig unheimlich, denn ständig werden private Fotos von ihr als Kind gepostet oder der Hacker ruft zu Massenveranstaltungen im Namen von Laura Adams auf. Glück für sie, dass sie ihre Freunde hat – oder sind diese auch in ein Netz aus Lügen verstrickt?

    Eigene Lese-Eindrücke

    Was ich mir erwartet hatte, ist nicht ganz in Erfüllung gegangen, was aber durchaus positiv zu verstehen ist. Ich dachte, es geht um einen Internetroman, der sich im Jugendzimmer eines Teenagers abspielt. Bekommen habe ich fast einen RoadTrip, der die Protagonisten bis nach Paris führt (über Stationen in Schottland und England). Dieser Thriller ist für Jugendliche ab 14 Jahren geeignet – mit dieser Altersangabe gehe ich sogar konform mit dem Arena Verlag – kann aber auch von Erwachsenen gelesen werden, die zuviel Zeit und Informationen in soziale Netzwerke stecken. Vielleicht verändert sich die Einstellung dann etwas?

    Vom Schreibstil her: Einfach, schnell zu lesen, abwechslungsreich und spannend. Der Inhalt ist gut aufgearbeitet und die Thematik aktuell. Ich denke, dass sich das Buch auch gut als Klassenlektüre anbieten würde, da die Kapitelaufteilung super ist und es mehrere Personen gibt, die man eventuell charakterisieren könnte. Für mich ein äußerst lesenswertes Buch!

    Buchdetails
    Autor: Thomas Kastura
    Titel: Please Identify!
    Verlag: Arena Verlag
    erschienen: im Februar 2014
    ISBN: 978-3-401-06881-7
    Genre: Jugendbuch ab 14 Jahren
    Seitenanzahl: 296