Schlagwort: Buch

  • Rezension | Schweizer, Suse und Süess, Manuel: Kind und Katze

    Rezension | Schweizer, Suse und Süess, Manuel: Kind und Katze

    kind und katzeIm März 2014 erschienen ist dieses Buch von Suse Schweizer und Manuel Süess, welches sich ganz dem Thema ‚Kind und Katze‘ widmet, wie der Titel schon verrät. Der Klappentext sagt dies:

    Vom Aufstehen bis zum Einschlafen: Ein Kind und eine Katze erleben einen Tag. Was ist gleich? Was ist anders?

    Dieser Text ist auch das einzige, was man schriftlich (ausgenommen der Titel) mitbekommt, doch das genügt auch schon. Der Schweizer atlantis Verlag konzentriert sich auf das Wesentliche für seine Zielgruppe, nämlich zweijährige Buben und Mädchen: die Bebilderung. Gemeinsam mit den Eltern, Verwandten, erwachsenen Freunden oder Bekannten kann selbst eine Geschichte rund um die graue Katze und das Kind gestrickt werden.

    Dabei können die 20 Seiten, die das Buch umfasst, auch schon etwas dauern. Obwohl es zuerst den Anschein macht, dass nicht viel dabei ist, findet das detailverliebte Kleinkind auf jeder Seite Unterschiede oder gleiche Dinge, lernt Verben zu benutzen oder Dinge zu beschreiben. Dabei kommen immer wieder Elemente vor, die sich wiederholen (die Schmusedecke, die Maus, der Schnuller, das Hündchen, …) und die das Kind auch suchen kann.

    Buchdetails

    Illustratoren: Suse Schweizer und Manuel Süess
    Titel: Kind und Katze
    erschienen: im März 2014
    Verlag: Atlantis bei Orell Füssli
    ISBN: 978-3-7152-0674-5
    Seitenanzahl: 20
    empfohlenes Lesealter: ab 2 Jahren
    direkt zur Buchseite: bitte hier klicken

  • Rezension | Le Corff, Aude: Bäume reisen nachts

    Rezension | Le Corff, Aude: Bäume reisen nachts

    bäume reisen nachts
    Der Titel hat es mir schon angetan und auch das Cover von „Bäume reisen nachts“ ist perfekt getroffen und wunderbar romantisch. Dazu kommt, dass das Werk in einer Klappenbroschur mit Buchstabenprägung in den Läden steht und dies allein schon Aufmerksamkeit erregt. Außerdem erzählt die Hülle schon eine kleine Geschichte: vorne ein Paar, ein Mädchen, das mit etwas ganz Kleinem spricht (einer Ameise) und eine Katze. Am Buchrücken erkennt man einen Mann mit Hut, der einige Koffer schleppt. Dabei handelt es sich um den, laut Klappentext mürrischen Rentner Anatole. Ich finde ihn übrigens gar nicht so mürrisch, sondern halt einfach ein wenig alt und schwermütig. (mehr …)

  • Rezension | Hertz, Anne: Die Sache mit meiner Schwester

    Rezension | Hertz, Anne: Die Sache mit meiner Schwester

    die sache mit meiner schwester
    © pendo verlag | Buchcover

    Bei LovelyBooks läuft gerade noch eine Lesechallenge zu diesem Buch, das in der Sparte „Frauenliteratur“ angesiedelt ist. Dabei handelt es sich um einen Roman, der nicht von einer, sondern zwei Personen geschrieben wurde. Zwei Schwestern, die gemeinsam als Anne Hertz schriftstellerisch tätig werden, berichten in diesem Buch fast ein wenig autobiographisch über ihr Leben. Die fiktionalen Protagonistinnen sind Nele Krüger und Heike Bachmann, die Autorinnen dahinter Frauke Scheunemann und Wiebke Lorenz (hier geht’s übrigens zu ihrer Facebook-Seite).

    Nele ist Single, Heike Mutter dreier Kinder und glücklich verheiratet – zumindest dem Anschein nach. Die jüngere und unternehmungslustigere der beiden Schwestern, Nele, ist seit ihrer Kindheit in Niklas Mesterkamp verliebt, doch dieser steckt in einer Ehe mit Annette, was Nele zum Verhängnis wird. Nach einem Eklat in einer Talkshow, wo die beiden Schwestern über ihr neuestes Buch reden sollen, ruft nämlich Niklas‘ Ehefrau an, konfrontiert Nele mit ihren ehebrecherischen Taten und setzt noch eins drauf, indem sie ausplappert, dass die beiden Frauen gar nicht mehr zusammen schreiben, sondern einen Ghostwriter beauftragen. Natürlich regt sich die Fangemeinschaft auf, doch noch schlimmer ist das Verhältnis zwischen Nele und Heike. Zu allem Überfluss haben die zwei Schwestern dann einen Autounfall und Heike fällt ins Koma …

    Das Buch ist aufgeteilt in 20 Kapitel plus einen Epilog, den ich ganz gut gelungen finde. Außerdem gibt’s noch einige Tagebucheinträge von Heike und Nele, die sehr passend in den Fließtext eingegliedert sind. Erzählt wird in Ich-Form aus Neles Blickwinkel und im Präsens, das heißt, man kann den Geschehnissen ganz gut folgen.

    Insgesamt hat mir der Roman sehr gut gefallen, wenn auch ein paar kleine Schnitzer vorhanden sind. So kommen an zwei Stellen (?) Namensverwechslungen vor und die Sache mit Oliver und seinem Sohn Jakob scheint auch nicht ganz lupenrein zu sein, zumindest sehe ich das so (Stichwort: Oliver und Nina). Das Verhalten und der ganze Charakter Neles bessert sich während der Lektüre, doch als sie finale Schritte im Fall Niklas setzt, fällt sie wieder in ein kindliches Stadium zurück.

    Für alle, die leichte und flüssige Frauenliteratur mögen, spreche ich eine klare Empfehlung aus. Allerdings war ich wirklich schnell mit dem Buch durch und fand es an manchen Stellen ausbaufähig.

    Vielen Dank an den pendo-Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars!

    Buchdetails

    Autorin: Anne Hertz
    Buchtitel: Die Sache mit meiner Schwester
    Verlag: pendo verlag
    erschienen: 10.03.2014
    Seitenanzahl: 336
    ISBN: 978-3-86612-363-2
    Preis:€ 14,99 [D], € 15,50 [A], sFr 21,90

  • Gewinnspiel März 2014 und Buchvorstellung: Lange, Helmut: Rechnen ohne Taschenrechner

    rechnen ohne taschenrechner
    Ich war letztens in einem Blumengeschäft, um der Großmutter meines Freundes einen Strauß Rosen zu kaufen. Durch eine Rabattkarte sollten wir zehn Prozent auf den Einkauf bekommen. Die Verkäuferin sagte mir den Preis (€ 14,00) und meinte dann, nachdem sie die Zahl und 10 % in den Taschenrechner getippt hatte, dass es nun € 15,40 ausmache. Ich fragte, wieso es denn teurer sei, wenn ich einen Nachlass bekomme? Sie entschuldigte sich sofort und tippte ganz wild in ihren kleinen Taschenrechner, doch eigentlich ist das ja gar nicht so schwer, könnte man meinen. Wie es ganz sicher und ganz leicht ohne Taschenrechner geht, verrät Helmut Lange, der die besten Rechentricks – und nebenbei bemerkt auch hilfreiche Merktricks zum Thema Vokabel lernen – zusammengetragen hat.

    Auf 176 Seiten bekommt man einen wahre Palette an hilfreichen und vor allem schnell erlernbaren Tricks serviert. Über Addieren und Subtrahieren bis hin zu Wurzel ziehen (oh, wie habe ich das in der Schule gehasst) und Merksysteme kann man in diesem Buch nachlesen.

    Gemeinsam mit dem mvg-Verlag verlose ich nun dieses grandiose Sachbuch, das nicht nur Schülern den Mathe-Alltag erleichtern wird, sondern auch die Eltern nicht ganz planlos dastehen lässt. Was ihr dafür tun müsst, um es zu bekommen? (mehr …)

  • Gewinner-Bekanntgabe Jänner 2014

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    Die Gewinnbox steht bereit. Diesmal ist es eine Rührschüssel mit einem Apfel drin, passend zur richtigen Antwort des Gewinnspiels: Apfeltarte. Insgesamt haben 27 Leute daran teilgenommen und 26 haben die Frage richtig beantwortet und sind somit in den Lostopf gekommen. Wer wohl gewonnen hat? (mehr …)

  • [02.14] Woche für Woche-Glosse

    Puh, grade noch geschafft. Sonntag Abend, aber immer noch die zweite Kalenderwoche im Jahr 2014 😉 Also zählt der Artikel noch und ich bin nichts ausständig. Wer auf die Glosse schon gewartet hat, bekommt ein großes SORRY für die Verspätung zugesprochen. Aber so interessant ist diese Rubrik ja auch wieder nicht. Oder doch? Wen interessiert es zum Beispiel, dass ich vor ein paar Tagen mit einem Buch eines meiner Lieblingsschriftsteller begonnen habe? Es handelt sich um niemand geringeren als John Irving und das Werk, welches ich diesmal wieder am liebsten nur verschlingen möchte, ist „In einer Person“. Schon der Beginn war wieder mal Irving-like und das heißt, dass ich mit schnellen Schritten vorankomme, obwohl ich immer erst abends meine Zeit für die Lektüre finde, da dann mein Sohn schläft und ich nichts im Haushalt machen darf 😉 Sonst wecke ich ihn auf und störe die Nachbarn – Bügeln ausgenommen, aber das passiert in unserem Haushalt so selten, dass es kaum erwähnenswert ist.

    Kommende Woche werde ich auch erstmals etwas in meine Neue Rubrik „Neuzugänge 2014“ eintragen können. Welche Bücher es sein werden, könnt ihr ab Montag Abend vielleicht schon hier lesen.

    Diese Woche habe ich auch wieder ein Gewinnspiel eingestellt, wie viele von euch sicher schon bemerkt haben. Wer mitmachen möchte, hat noch bis zum 18. Januar 2014 die Gelegenheit dazu. Mit einem Klick kommt ihr zur Gewinnspielseite.

  • [50.13] Woche für Woche-Glosse

    Wow – Woche 50. Das heißt, nur mehr zwei Wochen und 2013 ist passé. Auch okay. Diese Woche gibt’s eine Premiere hier auf Buchwelt.co.at, nämlich ein tolles Gewinnspiel, dessen Veranstaltung mir dank Diogenes ermöglicht wurde. Grade vor Weihnachten ist es sicher witzig zu wissen, was der Weihnachtsmann denn im Juli so macht. Mir würden da ja einige Dinge einfallen, aber die GewinnspielteilnehmerInnen haben sich auch schon ins Zeug gelegt und sehr kreative, lustige, logische und sinnvolle Antworten geschickt, die ich kommende Woche nach Bekanntgabe des Gewinners/der Gewinnerin veröffentlichen werde.

    Im Moment lese ich auch das wunderbare Buch ‚In der Nacht‘ von Dennis Lehane, welches ich bei LovelyBooks gewonnen habe. Es fehlen nur mehr die letzten hundert Seiten, aber ich bin jetzt schon traurig, wenn’s vorbei ist. Wirklich sehr sehr spannend und empfehlenswert. Mehr ebenfalls auch kommende Woche in der Rezension dazu.

    Bis dahin: lest brav weiter und alles Liebe,

    die Glossentante

  • Rezension: Reinwarth, Alexandra: Das „Sinn des Lebens“-Projekt

    das sinn des lebens projekt
    © mvg-Verlag

    In dieser Aufmachung gibt es bereits einige Bücher von der experimentierfreudigen Autorin Alexandra Reinwarth. Nach dem Fitnessprojekt, dem Glücksprojekt und dem Sexprojekt folgte im Oktober 2013 das „Sinn des Lebens“-Projekt. Die 208 Seiten sind gespickt mit interessanten Informationen über diverse Versuche, die sich mit dem Thema des Buchtitels beschäftigen. Dabei setzt Reinwarth auf drei Überkapitel, die da wären:

    Der geistige Weg, der körperliche Wege und der seelische Weg. Diese beinhalten wiederum 4 bis 5 Unterkapitel, wo genauer beschrieben wird, wie das so mit dem Fasten oder der Kirche funktioniert.  (mehr …)

  • Rezension | Mauz, Christoph: O-Män

    © Nilpferd in Residenz | Buchcover

    Mit diesem Buch gehe ich in den Endspurt meiner Uni-Arbeit – ein weiteres folgt allerdings noch kommende Woche. „O-Män“ ist im Residenz-Verlag erschienen und ich bekam das Rezensionsexemplar dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt. (mehr …)

  • Rezension | Boden, Stephan: Digger Hamburg. Kleiner segeln, größer leben.

    Digger Hamburg - Kleiner segeln, größer leben.
    © Delius Klasing | Buchcover

    Meine eigene erste – uns bislang letzte – Segelerfahrung liegt nun auch schon wieder mehr als zwei Jahre zurück, doch einige Fachausdrücke waren mir bei der Lektüre glücklicherweise noch geläufig. Für manche LeserInnen ohne Segelerfahrung kann das fehlende Vokabular vielleicht zum Stocken beim Lesen führen, doch auch ohne Insiderwissen liest sich dieses Sachbuch, das eigentlich ein wunderbarer Erfahrungsbericht ist, richtig gut. (mehr …)