Letzte Woche habe ich den ersten Band der neuen Reihe „Vorlesebären“ hier auf Buchwelt vorgestellt (mit einem Klick geht’s zur Rezension von „Ich geh jetzt in den Kindergarten“). Dieser war ab 3 Jahren, jetzt wagen wir uns langsam ins höhere Kleinkindalter und begegnen Franz und Liebeluise. Gemeinsam erleben sie so manches Abenteuer und die aufmerksamen Leserinnen können Fragen beantworten und sogar mithelfen. Mich hat vor allem der Unterschied zwischen Band 1 (ich sag jetzt einfach mal eins dazu, da er für die jüngste Lesergruppe ist) und Band 2 (dieser hier) interessiert, denn mein Sohn folgt mit seinen Ohren auch schon aufmerksam Büchern, die erst ab 4 Jahren sind. Doch die Vorlesebären sind anspruchsvoller, denn die Geschichten sind von der Länge her so konzipiert, dass sich ein dreijähriger ablenken lässt, aber die Aufmerksamkeitsspanne genau für einen 4-Jährigen passt. Auch bei einigen Fragen („Kannst du die Ballsprache? Was glaubst du, sagen die Bälle?“), die phantasieanregend sind, wird das Kind gefordert.
Die Illustrationen sind toll gemacht und auch die Aufmachung an sich finde ich blendend. Geschichtenmäßig auch topp, und es gibt wieder eine „Wünsch-dir-was-Seite“: Das Kind tippt auf ein Symbol und schon weiß die Vorleserin/der Vorleser, welche Geschichte grade gefragt ist. Eignet sich wirklich gut als Geschenk!
Buchinfos Autorin: Antonia Rothe-Liermann Illustratorin: Miryam Specht Verlag: esslinger erschienen: 19.08.2016 ISBN: 978-3-480-23312-0 Seitenanzahl: 80 Genre: Kinderbuch direkt zur Buchseite: bitte hier klicken

Der Oktober scheint ganz im Zeichen der Kinderbücher zu stehen, zumindest hier auf Buchwelt. Eine ganz neue Reihe hat der Esslinger-Verlag mit den Vorlesebären herausgebracht. Für drei Altersstufen gibt es nun Bücher, die für Kinder und deren Eltern konzipiert sind, sodass miteinander gelesen werden kann. Diese Woche stelle ich euch die „kleinsten“ Vorlesebären vor – da können Kinder ab 3 Jahren schon miträtseln.
Unser Sohn liebt Wimmelbücher über alles und mittlerweile kann ich mich auch ganz gut damit anfreunden, ihn täglich ‚testen‘ zu müssen. Er fragt nämlich gezielt danach und freut sich total, wenn er die Dinge gefunden hat, die es zu suchen gilt.
Dieses Kinderbuch aus dem Fabulus-Verlag hat mich schon alleine durch die Aufmachung beeindruckt. Neben dem sehr feinen Cover wurden die Seitenränder hellblau eingefärbt und das dunkelblaue Lesebändchen rundet das im August erschienene Buch, welches nicht nur für Kinder geeignet ist, ab. Der Protagonist heißt Maximilian und spricht für seine Verhältnisse etwas hochgestochen, wohingegen sein bester Freund Yasin dem Fußball frönt und für schöne Sprache eher wenig übrig hat. Dann ist da noch Anna, ein Mädchen, das Maxi die Sprache raubt, sobald er sie ansieht. Und Maximilians Onkel, welcher Kinder nicht als halbe Menschen behandelt, sondern ihnen zuhört und richtige Gespräche mit ihnen führt.
Ich bekam vom Thienemann-Verlag vor einiger Zeit dieses lustige Buch samt Schokolade und Sackerl zur Rezension zugesandt, habe es auch schon länger fertig gelesen und komme nun endlich dazu, es hier auf Buchwelt vorzustellen. 




