Lena Avanzini traut sich in ihrem Buch Hugo, streck die Fühler aus! die Hauptrolle einem Silberfisch zu geben, der nicht nur sympathisch, sondern auch einfallsreich und tapfer ist. Für Eltern von lesenden Kindern könnte das total toll ausgeführte Werk aber zum Hindernis bei der Hausarbeit werden, denn wer möchte schon einen Silberfisch namens Hugo, dessen Freundin Bianca und eine weibliche Staubmilbe namens Emil auf dem Gewissen haben?
Die Geschichte
Der junge Silberfisch Hugo (3. Häutung) begibt sich gemeinsam mit seiner Mutter auf eine Reise durch die Abwasserrohre, denn in der Bibliothek, in der die beiden bis jetzt gelebt hatten, wird langsam zu trocken. Die Mama schafft es leider nicht, und so ist der kleine Kerl auf sich selbst gestellt. (mehr …)
Erneut darf ich ein Buch von Michaela Holzinger (zu ihrer Homepage geht’s hier) vorstellen, welches diesmal im Fischer Sauerländer Verlag erschienen ist. Das gebundene, 32-Seiten starke Buch verfügt über wunderschöne Zeichnungen von Stefanie Reich. Diese kann man mithilfe eines Bilderbuchkinos auch an die Wand projizieren. Denkbar ist dies zum Beispiel im Kindergarten, aber auch zu Hause beim Kindergeburtstag. Die fix-fertige Vorlage gibt’s unter: http://www.fischerverlage.de/sixcms/media.php/690/Lukas_und_das_Eckenmonster_BIBUKINO.pdf
Die goldene Weihnachtsfeder oder Wo du das Christkind findest
Die österreichische Autorin Michaela Holzinger (zu ihrer Homepage geht’s hier) hat gemeinsam mit Illustratorin Lisa Manneh dieses wunderschöne Weihnachtsbuch verfasst. Es eignet sich besonders gut für die Adventszeit, aber auch unter dem Christbaum macht es sich gut. Vor allem für Kinder ab drei Jahren, die an das Christkind glauben beziehungsweise die nur den Weihnachtsmann kennen, ist „Die goldene Weihnachtsfeder“ ein tolles Geschenk. Lina und Fabian, die beiden Protagonisten des Buches, gehen in den Wald, um die Tiere zu füttern, denn nur wenn man gut zu den Tieren ist, dann kommt auch das Christkind. Sie finden eine goldene Feder und diese schwebt wie durch Zauberhand in ihre Hände.
Da die Geschwister ziemlich gewieft sind, finden sie schnell heraus, dass es sich um eine Zauberfeder handeln muss und sie probieren die mystische Kraft zu Hause im Badezimmer aus. Ein Handy, ein Pony und sogar ein Drache erscheinen plötzlich und sind dann auch so schnell wieder weg, wie sie gekommen sind. Als die beiden Kinder in den Wald zurückgehen, um ihren vergessenen Schlitten zu holen, hören sie zwei Hasen miteinander reden: Die goldene Weihnachtsfeder des Christkinds ist verschwunden und ohne diese wird es kein Weihnachtsfest geben!
Lina und Sebastian sind verzweifelt – ob ihnen ihr Nachbar Jockel helfen kann?
Die Autorin Michaela Holzinger hat bereits mehrere Kinderbücher verfasst, auch eines gemeinsam mit Lisa Manneh (Bobbi Bär und Doddi Dachs). Sie gibt auch Lesungen und auf ihrer Homepage kann man sehen, welche Bücher sie noch herausgebracht hat (hier klicken!).
Ein besonderes Zuckerl ist die Audio-Datei, die ein gratis Hörbuch zum Bilderbuch enthält. Näheres wird im Vorwort erklärt. So kann sich das Kind die Geschichte immer wieder anhören und auch selbst mitblättern, wenn die Eltern oder größeren Geschwister mal keine Zeit haben!
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, liebe Michaela Holzinger und dem G&G-Verlag!
Karen Gerwig hat das in der französischen Originalfassung erschienene Buch „Opération Sauvetage. Dauphins en péril“ ins Deutsche übersetzt. Der Titel lautet hier „Task Force Animal. Delfine in Gefahr“. Die Illustrationen von Diane Le Feyer wurden beibehalten, allerdings wirkt die Umschlagillustration von Dagmar Henze etwas düsterer als das Original:
Obwohl, so kann man das gar nicht sagen, denn auch in meiner dieswöchigen Lektüre kommt das Thema nicht zu kurz. Zumindest im letzten Kapitel. Der Sinn des Lebens wird gesucht, aber nicht im eigenen Kind gefunden, was, wie die Autorin Alexandra Reinwarth (Das „Sinn des Lebens“-Projekt, mvg-Verlag, ISBN: 978-3-86882-291-5) richtigerweise feststellt, biologisch zwar schon so ist, aber für die eigene Seele halt nicht zu 100 Prozent zutreffen kann – was ist, wenn jemand keine Kinder bekommen kann?
Mein Sohn ist nun 7 Wochen und grinst auch schon ganz brav durch die Gegend. Wenn er dann mal schläft, was in den letzten Tagen abends sehr gut klappt, dann komme ich wieder zum Lesen – oder aufräumen, Geschirr wegräumen, kochen, essen, Wäsche waschen… Praktisch. Doch die Zeiten, wo Baby unter Tags auch mal länger schläft, werden wahrscheinlich bald vorbei sein. Dafür hoffe ich auf frühabendliche „Ruhe“ 😉 Bin schon gespannt, ob das auch eintritt. Und dann werde ich wahrscheinlich an seinem Bettchen sitzen und ihm die Kinderbücher vorlesen, die ich hier so gerne rezensiere und vorstelle – und vielleicht auch einschlafen.
Zuerst einmal danke an Vorablesen.de für dieses Rezensionsexemplar. Endlich mal eines, welches ich nach der Leseprobe schon nicht so gut fand. Und nun darf ich es auch rezensieren. Ich halte in meiner Hand die zweite Ausgabe der Serie rund um Ludwig und seinen Frosch Luis. Erkennbar ist dies am Buchrücken, denn dort prangert eine „2“ am oberen Rand. Ein Hinweis, welches Bücher zu dieser Serie schon erschienen sind beziehungsweise welche noch folgen, fehlt leider. Allerdings gibt es auf der letzten Seite des Buches den Hinweis auf das erste Abenteuer mit QR-Code.
Das im ersten Quartal 2013 erschienene Jugendbuch „Warte bis die Nacht anbricht“ von Robert Klement behandelt das Schicksal einer gewissen Kitty Jay und die Geschichte ist nicht erfunden. Die Altersempfehlung vom G&G-Verlag beginnt ab 12 Jahren und ist nach oben hin offen.
Der Klappentext verrät schon einiges über den Inhalt, (mehr …)
Mit diesem Buch gehe ich in den Endspurt meiner Uni-Arbeit – ein weiteres folgt allerdings noch kommende Woche. „O-Män“ ist im Residenz-Verlag erschienen und ich bekam das Rezensionsexemplar dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt. (mehr …)