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  • Rezension | Zischke, Vera: Ava liebt noch

    Rezension | Zischke, Vera: Ava liebt noch

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    Den Roman „Ava liebt noch“ von Vera Zischke habe ich mir unlängst aus der Bücherei ausgebort und ihn erst gestern (23.5.2026) in der Buchhandlung o*books auf dem Tisch in der Taschenbuchausgabe liegen sehen. Diese Woche hatte auch ich meinen 43. Geburtstag, aber mit drei Kindern, wie Ava, kann ich nicht aufwarten. Mir reichen die zwei, die ich habe, auch schon.

    Ava ist zu Beginn und über weite Teile des Romans 43 Jahre alt, als sie den zukünftigen Schwimmlehrer ihrer Tochter im Supermarkt wahrnimmt. Ihre Ehe ist vorbei, ihr Mann kümmert sich nur um das Familieneinkommen, weiß aber sonst nicht viel mit seinen Töchtern und dem Sohn anzufangen. So oft kommt es in Familien – auch in meiner Umgebung – vor, dass die Mütter allein verantwortlich für die Care Arbeit sind. Glücklicherweise muss es nicht überall so sein und auch Ava entwickelt sich weiter.

    Mit einigen Hoch- und Tiefpunkten ist der Roman ein richtiger Pageturner und ich wollte an keiner Stelle aufhören zu lesen. Es gibt auch Perspektivenwechsel (liebe ich!) und Zeitsprünge, sodass wir Avas Leben über ca. 20 Jahre hinweg begleiten.

    Empfehlen kann ich den Roman allen Personen, die mit Kindern zu tun haben und auch oder vor allem Männern, die nach wie vor in patriarchalen Strukturen leben und sich dort wohlfühlen. Ihnen lege ich das Werk von Vera Zischke besonders ans Herz: Bitte lest den Roman und denkt EINMAL darüber nach, was in euren Familien passiert und wie es eurer Frau geht!

    Buchinfos

    Autorin: Vera Zischke
    Titel: Ava liebt noch
    Verlag: Ullstein Taschenbuch
    ISBN: 9783548073446
    Seitenanzahl: 320 Seiten
    erschienen (als TB): am 2.1.2026
    Aufmachung: Klappenbroschur
    Genre: Roman
    [werbung, da verlinkung und rezension | das buch habe ich von den buechereien wien ausgeborgt]

  • Rezension | Hutzenlaub, Lucinde und Abidi, Heike: Ich dachte, zu zweit muss man nicht alles selber machen

    Rezension | Hutzenlaub, Lucinde und Abidi, Heike: Ich dachte, zu zweit muss man nicht alles selber machen

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    Ich kannte vor der Lektüre von „Ich dachte, zu zweit muss man nicht alles selber machen“ die beiden Autorinnen Lucinde Hutzenlaub und Heike Abidi nicht und fand das Buch schon nach den ersten Seiten so toll, dass ich schnurstracks zu meiner Schwester in die Buchhandlung spazierte, um dort kundzutun, dass sie das Werk unbedingt in ihren Laden stellen muss, zumal er eine starke feministische Ausrichtung hat. Aber die Info brauchte ich überhaupt nicht zu platzieren, denn ich fand das Buch im Regal! Wie wunderbar. Außerdem stand daneben „Ich dachte, ich bin schon perfekt“, das ich natürlich sofort mitnehmen musste!
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