Schlagwort: Österreich

  • Rezension | Maxian, Beate: Tod im Wiener Rathaus

    Rezension | Maxian, Beate: Tod im Wiener Rathaus

    Bereits der 16. Teil der Krimi-Reihe um Sarah Pauli, und mit dieser Rezension hinke ich auch nach, denn es ist bereits der nächste Band herausgekommen: „Die Tote vom Weihnachtsmarkt“ könnte man eigentlich gleich dazunehmen, so als frühzeitige Weihnachtslektüre für alle, die gern ein wenig Nervenkitzel haben.

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    Ich finde es immer wieder schön, wenn ein Roman in Wien spielt, denn erstens lebe ich in dieser Stadt und zweitens entdeckt man neue Facetten, bekommt einen kleinen Einblick und erinnert sich vielleicht daran, manche Dinge zu wiederholen, wie etwa das Paternoster-Fahren im Rathaus. Zwar möchte ich nicht das sehen, was im Buch passiert ist, nämlich ein Mord, aber das Ein- und Aussteigen und das Fahren mit diesem Aufzug ist echt eine Erfahrung!

    Sarah Paulis Privatleben kommt auch in diesem Teil nicht zu kurz. Sie und ihr Partner werden nach längerer Gesprächspause von ihrem Bruder und dessen Freundin zum Abendessen eingeladen. Sarah fühlt sich sehr unsicher und weiß nicht, was auf sie zukommen wird. Sie rechnet damit, dass die anderen böse auf sie sind. Der Kriminalfall dreht sich indes um den ermordeten Mann, der im Wiener Rathaus im Paternoster gefunden wurde. Schnell fragt man sich, was das Zeichen, mit dem er versehen wurde, zu bedeuten hat und da ist es dem Inspektor Martin Stein ganz recht, dass eine so erfahrene Journalistin wie Sarah Pauli ihm zur Seite steht. Eine Verbindung zu einer vermissten Frau, Ilka Dorn, wird ebenfalls gesucht und zu guter Letzt gibt es einen Künstler, der Sarah zu einer Ausstellung einlädt. Was es mit ihm, der vermissten Person und dem Mordopfer auf sich hat, lest ihr am besten selbst.

    Die Seiten fliegen nur so dahin, die Kapitellänge ist absolut super gewählt, sodass man auch, wenn man nur kurz Zeit hat, voran kommt und nicht zwischen den Kapiteln aufhören muss zu lesen. Ich hoffe, es kommen noch viele Teile dieser Serie mit Sarah Pauli.

    Hier auf Buchwelt bisher rezensierte Sarah-Pauli-Krimis:
    Der Tote vom Zentralfriedhof (#4)
    Tod in der Hofburg (#5)
    Tod auf der Donau (#15)

    Buchinfos

    Autorin: Beate Maxian
    Titel: Tod im Wiener Rathaus. Ein Wien-Krimi (#16)
    Reihe: Die Sarah-Pauli-Reihe. Band 16
    Verlag: Goldmann
    erschienen: 22.04.2026
    ISBN: 978-3-442-49676-1
    Seitenanzahl: 352 Seiten
    Aufmachung: Klappenbroschur
    Genre: Krimi | Kriminalroman
    [vielen dank ans bloggerportal sowie an den verlag für das e-leseexemplar und sorry, dass es so lange gedauert hat | werbung, da nennung, verlinkung und rezension]

  • Rezension | Schneider, Anna: Grenzfall. In der Stille des Waldes

    Rezension | Schneider, Anna: Grenzfall. In der Stille des Waldes

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    Auch der dritte Fall für die Kommissar:innen Alexa Jahn und Bernhard Krammer hat es in sich. ‚In der Stille des Waldes‘ beginnt mit einem Dachsfund und eingenähtem Babybody. Um diese Dinge kümmert sich Krammer mit seinem österreichischen Team. Währenddessen taucht Jan, der alte Kollege aus ihrer ehemaligen Dienststelle bei Alexa auf und meint, dass der Schuldige in einem früheren Mordfall doch nicht derjenige ist, der schuldig im Gefängnis sitzt. Alexa wurde von ihrem Chef quasi zwangspausiert, nachdem sie an einer Schulterverletzung leidet. Die sehr aktive und pflichtbewusste Frau kann einfach nicht still sitzen und begibt sich mit Jan auf Spurensuche nach dem wahren Täter. (mehr …)

  • Rezension | Schneider, Anna: Grenzfall

    Rezension | Schneider, Anna: Grenzfall

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    In kursiv geschriebenen Textstellen, die übers Buch verteilt vorkommen, nehmen wir als Lesende den oder die Übeltäter*in wahr. Diese Passagen sind extrem spannend und natürlich auch grausig, so wie es sich für einen Krimi gehört.

    Gleich zu Beginn lernen wir Alexa Jahn kennen, die als Oberkommissarin zur Kripo Weilheim wechselt. Vorher war sie in Aschaffenburg und hatte dort noch mit ihren Gefühlen zu ihrem Kollegen zu kämpfen. Abwechslung kommt für sie also sehr willkommen. Doch als sie in Weilheim ankommt, wird auch schon eine Leiche in der näheren Umgebung gefunden, ihr Chef verletzt sich bei einem Einsatz und sie wird sogleich zur Einsatzleiterin ernannt, was ihrem Kollegen sehr sauer aufzustoßen scheint. Bei dem Mordfall handelt es sich um eine Frau, deren Leichenteile sowohl in Deutschland als auch in Österreich verteilt gefunden werden. So kommt es zu grenzüberschreitenden Ermittlungen, die Alexa Jahn mit dem österreichischen Chefinspektor Bernhard Krammer bekannt machen.

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  • Rezension Kinderbuch | Topfstedt, Jaklin, Brandstätter: Wohin mit dem Müll?

    Rezension Kinderbuch | Topfstedt, Jaklin, Brandstätter: Wohin mit dem Müll?

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    Wer ein wenig umweltbewusst lebt oder sich zumindest Gedanken darüber macht, wird sich mit dem Thema Mülltrennung sicher schon auseinandergesetzt haben. Für Kinder und deren interessierte Eltern, Bezugspersonen oder auch PädagogInnen (vor allem im Kindergarten) ist „Wohin mit dem Müll? Vom Trennen, Entsorgen und Weiterverwenden“ ein wahrer Goldgriff. (mehr …)

  • Rezension | Hula, Saskia und Wiemers, Sabine: Das große Österreich-Wimmelbuch

    österreich wimmelbuch
    © Residenz-Verlag | Buchcover

    Endlich gibt es ein Wimmelbuch mit Österreich-Bezug. Textlich umgesetzt wurde es von Saskia Hula (von ihr auch erschienen: Kaninchentage) und die überaus gelungene grafische Gestaltung übernahm Illustratorin Sabine Wiemers. Wer Wimmelbücher kennt, wird sich auch mit diesem schnell zurecht finden. Erst letztens wurde auf buchwelt.co.at ein andersartiges Wimmelbuch mit dem Titel PhanHabs Savanna vorgestellt, wo echte Fotos eingebaut sind. Hier handelt es sich überwiegend um Zeichnungen, die Eigenheiten aller neun österreichischen Bundesländer wiedergeben und ein paar lustige Abnormalitäten (wie Yetis, komplett ausgerüstete Taucher oder Balletttänzerinnen im Obstgarten) abbilden.

    Aufbau und Inhalt

    Das Hardcoverbuch mit den Abmessungen 240 x 330 bietet auf 28 Seiten Rätselspaß für alle Altersgruppen. Gleich zu Beginn wird die Touristengruppe vorgestellt, die sich quer durch Österreich wagt. (mehr …)

  • Rezension | Marschner, Rosemarie: Das Bücherzimmer

    Buchcover, Quelle: lovelybooks.de

    Heute kann ich endlich wieder einen Roman für Erwachsene rezensieren, bevor sich der Blog nächste Woche wieder der Kinder- und Jugendliteratur widmet – zumindest zum Großteil. Wie schon in der Überschrift und am Bild erkennbar, handelt es sich um das 416 Seiten starke Werk mit dem Titel Das Bücherzimmer von der österreichischen Schriftstellerin Rosemarie Marschner. Erschienen in der Jubiläumsausgabe des Deutschen Taschenbuch Verlages 2011, gibt es den Inhalt des Originals aus dem Jahr 2004 wieder. Darüber hinaus scheint es einen zum Thema passenden Roman von ihr mit dem Titel Das Jagdhaus (ebenfalls bei dtv erschienen) zu geben.

    Aufbau und Inhalt

    Der Inhalt ist in einen Rahmen gebettet, der die Überschrift „Die alte Dame“ trägt. Jeweils das erste als auch das letzte Kapitel heißen so, dazwischen kommt die eigentliche Erzählung in drei Büchern zum Vorschein. (mehr …)