Dieser Sommer ist zwar schon vorbei, doch ein wenig Wärme kann man sich immer noch in die gute Stube holen. Zum Beispiel mit dem Werk des 2017 verstorbenen Autors Ulf Stark und des Illustrators und Autors Per Gustavsson. Für Kinder ab einem (Selbst)Lesealter von acht Jahren ist es ebenso geeignet wie für kleinere Kinder als Vorlesegeschichte, es sei denn, sie fürchten sich vor Geistern.
Der Untertitel lautet „In 80 Sprichwörtern um die Welt“ und gibt wider, was in dem Buch vorkommt – nämlich viele Redewendungen und Redensarten. Viele Geschichten werden mit Illustrationen von Regina Kehn untermalt, doch auch ohne Bebilderung entstehen Vorstellungen im Kopf, da die Sprichwörter wunderbar erzählt werden.
Das im englischen Original erschienene Buch „The Hippo at the End of the Hall“ ist ein Lesespaß für junge Leute ab neun Jahren, aber auch Erwachsene lesen diesen kurzweiligen Roman sehr gerne. Die Aussicht auf ein besonderes Abenteuer ist garantiert und Helen Cooper setzt diese in vielen Kapiteln auf 384 Seiten um. Die einzelnen Abschnitte sind dabei so kurz gehalten, dass es sich auch für jüngere LeserInnen eignet und zwischendurch zur Hand genommen werden kann. Oder wie in unserem Fall: Einfach gleich mal von vorn bis hinten durchgelesen, mit nur ganz wenigen Pausen.
Pünktlich zur Sommerpause von manchen Kindergärten möchte ich das Vorschulwörterbuch aus dem Duden-Verlag vorstellen. Es eignet sich für wissbegierige Kinder ab einem Alter von fünf Jahren und kann auch darüber hinaus noch verwendet werden. Die Übungen sind sehr unterschiedlich gehalten, wobei der Kern des Buches gleich bleibt. (mehr …)
Beim ersten Band der Reihe „Die Kreuzworträtselknacker“ handelt es sich um Wortschatzspiele zum Tüfteln und Knobeln für Kinder ab einem Alter von sieben Jahren. Gleich auf der Umschlagseite kann man seinen Namen ins Buch schreiben und auf Seite zwei wird von den Kreuzwortknacknern Kalle, Kiki, Khan, Karlotta und Kasimir erklärt, wie man das Rätselheft verwenden kann.
Unsere Familienplanung ist zwar schon abgeschlossen, dennoch schauen sich die zwei Buben das Buch sehr gerne an, denn es passt für jedes Kleinkindalter und auch für viele Situationen. So kann auch gleich erklärt werden, wie das wohl sein wird, wenn das Nachbarsmädchen einen kleinen Bruder oder der Cousin ein kleines Geschwisterchen bekommt.
Absolut empfehlenswert ist das kleine Pappbilderbuch mit wenig, aber super lustigem Text, für alle Familien, die Nachwuchs bekommen, denn das größere Kind und auch das Baby werden geschlechtslos dargestellt, sodass es für alle Konstellationen geeignet ist.
Auch der Übernachtungsgast zum Zeitpunkt der Entbindung (in diesem Fall die Oma) wird vorgestellt und dadurch wird eine absolut authentische Erfahrung beschrieben (bei uns war’s auch die Oma, die dann morgens unseren Großen beaufsichtigt hat).
Insgesamt ein sehr positives Buch über ein wunderbares Ereignis und über die Familie.
Buchinfos
Autorin: Sarah Michaela Orlovský
Illustrationen: Birgit Antoni
Titel: Babybauch und Windelwunder
Verlag: Tyrolia
erschienen: Mai 2018
ISBN: 978-3-7022-3664-9
Seitenanzahl: 24 Seiten
Genre: Bilderbuch
empfohlenes Lesealter: ab 2 Jahren
Das LESEL-Buch 2018 (hier geht’s zum Internetauftritt) von Berenike Oppermann und Elisabeth Kihßl beschäftigt sich vor allem mit ganz vielen Regeln, die das Zusammenleben von Erwachsenen und Kindern vereinfachen sollen. Mit vielen Farben und hervorgehobenen Textpassagen gelingt es, dass sich nicht nur die ältere Generation angesprochen fühlt, sondern auch die Jüngsten ein Gefühl für die Thematik bekommen. (mehr …)
Die ursprüngliche Geschichte vom Hasen und vom Igel wird hier nicht wiedergegeben, im Gegenteil: Die beiden ungleichen Tiere verbindet eine so tiefe Freundschaft, dass man sie kaum ohne den anderen antreffen kann. Bis plötzlich das Eichhörnchen kommt und dem Treiben ein Ende bereitet, denn der Hase will lieber mit dem neuen Tier spielen. (mehr …)
Ein furchteinflössendes Cover mit den Signalfarben Gelb und Schwarz, dazu noch irgendwas mit „Dinosaurier“ und schon ist das Abenteuer für Kinder perfekt. Die Zehnjährigen können sich komplett auf die Geschichte einlassen und werden zwischendurch immer wieder mit Illustrationen belohnt. Am Ende des Werkes gibt es dann noch eine wunderbare Übersicht über die Dinos und mein Sohn (der ist leider noch nicht im lesefähigen Alter) würde das Buch sicher nicht mehr aus der Hand legen, wenn er sähe, dass hier sogar verschiedene Ankylosaurus-Arten vorgestellt werden. Doch das ist nur das zusätzliche Zuckerl, denn eigentlich gibt es ja ein Abenteuer zu bewältigen.
Ein Kinderbuch, welches den Titel „Schlaf schön, dicker Kuss, kleines Hippopotamus“ trägt, muss eigentlich gut sein. Sebastian Loth hat im Coppenrath-Verlag ein Buch zum Einschlafen – im wahrsten Sinne des Wortes – veröffentlicht. Wie schafft man es nun, Kinder ab einem Alter von ca. 18 Monaten zum Einschlafen zu bringen?