Schlagwort: Thriller

  • Großes Bloggerraten von dtv zu „Wo ist Mia“?

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    Mit einem Klick auf das Bild gelangt ihr zur XXL-Leseprobe! 

    Die Leseprobe von Alexandra Burts Buch „Wo ist Mia“ kann bei vorablesen.de heruntergeladen werden. Der dtv-Verlag hat eine Bloggeraktion ins Leben gerufen, bei der ich gerne teilnehmen würde. Das hier ist die Aufgabe, wie sie auf der Seite von dtv geschrieben steht (bitte hier klicken, und ihr kommt zur Bloggeraktion):

     

    Was glaubt ihr? Lebt Mia noch? Ist Estelle die Mörderin ihrer Tochter? Was ist genau passiert? Lest jetzt vor Erscheinen des Buches die XXL-Leseprobe und tippt auf eurem Blog, wie die Geschichte weitergeht. Wir sind gespannt auf eure Ideen!

    Zuerst möchte ich aber meinen Eindruck der Leseprobe loswerden:

    Diese Leseprobe hat mich gleich von Beginn an gefesselt. Ich habe selbst zwei Kleinkinder und würde wahrscheinlich auch durchdrehen, wenn eins davon auf einmal nicht mehr da wäre. Genauso geht es Estelle, der Mutter der 7 Monate alten Mia, die über Nacht einfach verschwindet. Ein paar Tage später hat Estelle einen Unfall mit dem Auto in Dover, und eine Schussverletzung, die sie nicht zuordnen kann, weil sie eine Amnesie hat. Hinzu kommt, dass ihr Ehemann Jack der jungen Frau nicht glaubt und sie einweisen lassen will. Der Thriller fängt spannend an, ist in der Gegenwart geschrieben und hat neben vielen direkten Reden auch die Gedankenwelt Estelles in Form von kursiven Passagen parat. Schon die ersten Zeilen haben mich überzeugt und auch das Weiterlesen war eine Freude!

    Und nun meine Spekulation:

    In der Leseprobe ist von einer anderen Frau die Rede, außerdem fehlen alle Dinge, die mit einem Kleinkind in Verbindung gebracht werden können, als Estelle vom Krankenhaus wieder nach Hause zurückkehrt, selbst die gebrauchten Windeln im Windeleimer fehlen. Deshalb kann ich mir gut vorstellen, dass jemand Mia entführt hat und das Mädchen selbst aufziehen möchte, weil dieser Jemand (wahrscheinlich die geheimnisvolle Frau) verrückt ist und glaubt, dass Mia ihr Kind ist. Jack, der vermutlich auch mit der anderen Frau eine Vergangenheit hat (oder vielleicht sogar mit der Frau gemeinsame Sache macht), hätte Zugang zur Wohnung gehabt und sicher gewusst, wo überall Mias Sachen verstaut sind. Estelle hat womöglich eine hohe Lebensversicherung oder etwas anderes, das mit Geld zu tun hat, und deshalb möchte Jack sie enteignen lassen und lässt seine Frau als verrückt dastehen. Zusammenfassend glaube ich, dass Mia lebt und Estelle nicht verrückt ist und zum Schluss ihr Baby wieder in die Arme nehmen kann (ich hoffe es so sehr!!!). 

  • Rezension | Disher, Garry: Bitter Wash Road

    Rezension | Disher, Garry: Bitter Wash Road

    bitter_wash_roadDieses Leseexemplar lag schon eine Zeit lang auf meinem SUB und meine Schwester hat mich mittels Facebook-Nachricht wieder darauf aufmerksam gemacht. Und schon fing ich an, es zu lesen und wäre womöglich in weniger als zwei Nächten fertig damit gewesen, schrie da nicht mein nicht mal 6-Wochen-altes Baby. Wenn ich ein Buch so schnell verschlinge(n möchte), heißt das normalerweise, dass es grandios ist. Genauso bei diesem Buch, welches ich schon beim Einstieg super fand, nicht nur wegen der Sprache Garry Dishers, die von Peter Torberg ins Deutsche transferiert wurde.

    Der Klappentext verrät in kurzer Knappheit, worum es geht, wo das ganze spielt und wer der Protagonist ist (- genauso, wie es sein sollte). Wie ich finde, gut gelungen und spiegelt meine eigene Kurzmeinung wider.  (mehr …)

  • Rezension | Meyer, Deon: Icarus

    Rezension | Meyer, Deon: Icarus

    330000xxx_Burnett_Lord_FIN.inddDieser in Süfafrika spielende Thriller ist für mich eher ein Kriminalroman und das war ich bis jetzt von Deon Meyer nicht gewohnt. Betrachtet man das Genre, so würde ich bei ‚Icarus‘ eine Themenverfehlung sehen, da die Spannung für mich so gut wie nie vorhanden war. Blickt man etwas mehr in Richtung Krimi, dann sieht die ganze Geschichte schon etwas anders aus.

    Was zu den Vorgängern der Reihe gleich bleibt, ist Ermittler Bennie Griessel, um den sich die Geschichte bewegt. War bei ‚Cobra‘ (hier geht’s zur Rezension) noch die Ermittlungsarbeit im Vordergrund, schließt ‚Icarus‘ dort an, wo ‚Cobra‘ geendet hat, nämlich beim Tod eines Freundes, der auch seine Familie umbringt. Das bringt Griessel aus dem Konzept und der trockene Alkoholiker beginnt wieder zu trinken. Das missfällt nicht nur Alexa, seiner Freundin, sondern auch seinem treuen Kollegen Vaughn Cupido, der ‚Benna‘ immer wieder in Schutz nimmt.  (mehr …)

  • Rezension | Fitzek, Sebastian: Das Joshua-Profil

    Rezension | Fitzek, Sebastian: Das Joshua-Profil

    das_joshua_profilMein Partner Martin hat diesen Thriller für Buchwelt.co.at gelesen und rezensiert, was ich euch nicht allzu lange vorenthalten will:

    Nach „Noah“ ist das der zweite Roman von Fitzek, den ich gelesen habe und auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Fitzek wagt sich bei dem Roman möglicherweise an ein uns alle in der Zukunft betreffendes Thema heran und versteht es, während des gesamten Romans einen Spannungsbogen aufrecht zu erhalten. Beim Buchtitel beziehungsweise beim Lesen der ersten Seiten dachte ich beim Namen ‚Joshua‘ zuerst an eine reelle Person, die sich jedoch im weiteren Verlauf als gefinkeltes Computerprogramm herausstellte. Sehr gut hat mir die Erzählweise aus der Ich-Perspektive mit wechselnden Charakteren gefallen und der Ansatz, dass es in einer stark überwachten digitalen Welt jeden treffen kann …

    Gegen Ende des Buches kristallisiert sich doch teilweise Vorhersehbares heraus, ohne jedoch an Spannung zu verlieren, wobei ich einige Verbindungen zum Film ‚Minority Report‘ erkennen konnte. Auch nach diesem Thriller kann ich den Autor nur jedem weiterempfehlen, der sich gerne mit spannenden Thrillern mit aktuellen Themen beziehungsweise möglichen Zukunftsvisionen befasst.

    Normalerweise lese ich alle Werke, die ich zur Rezension bekomme, selbst. Aber wenn dann jemand kommt und sagt: „Das ist so toll, das möchte ich gerne lesen“ und sich bereit erklärt, selbst eine Rezension zu verfassen, dann mache ich hier auch mal Ausnahmen 🙂 Ich hoffe, dass euch die Rezension gefallen hat – mir hat sie viel Spaß gemacht!

    Buchinfos
    Autor: Sebastian Fitzek
    Titel: Das Joshua-Profil
    Verlag: Bastei-Lübbe
    erschienen: 26.10.2015
    Seitenanzahl: 430 Seiten
    ISBN: 978-3-7857-2545-0
    Genre: Thriller
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  • Rezension | Keller, Ivonne: Lügentanz

    Rezension | Keller, Ivonne: Lügentanz

    lügentanzAuf dem Buchcover steht „Roman“, doch schnell wird klar, dass da auch Krimi- und Thrillerelemente vorkommen. Gegen Ende des 464 Seiten langen Werkes kann man sogar von einem Psychothriller sprechen. Also genau mein Fall. Etwas Spannendes gepaart mit Liebesgeschichten und Selbstfindungstripps, ausgefeilte Hintergrundgeschichten und Zufälle, die tatsächlich als solche abgetan werden können. Doch nun zum Inhalt.

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  • Rezension | Zander, Joakim: Der Schwimmer

    Heute ist wieder mal meine Mama an der Reihe, ein Buch vorzustellen. Und zwar handelt es sich um eines, welches ich aus Versehen zugestellt bekommen habe und mir dankenswerter Weise behalten durfte. Da meine Mutter Krimis bzw. Thriller liebt, war es für mich klar, dass sie diesen Roman lesen und rezensieren wird 🙂 Danke Mama!

    Hier ihre Rezension:

    [A]nfangs dachte ich dieses Buch ist doch nichts für mich!
    Ich konnte bei diesem Thriller von Joakim Zander aber nicht mehr aufhören zu lesen, weil er so unglaublich spannend und hervorragend geschrieben ist. Der amerikanische Agent Langley wollte alles vergessen: seine Vergangenheit, seine Schuld bei seinen Einsätzen. Sein Kind, dass er seit es ein Baby war und dem Bombenanschlag, der ihm galt, nie mehr gesehen hat und doch nur er konnte ca. 30 Jahre später seine Tochter retten! Dieser Thriller spielt in Damaskus, Brüssel, Amerika und Schweden, wobei die Orte Arkösund und  die Schären in Schweden vom Autor auch sehr schön beschrieben sind!

    Und noch der Buchtrailer:

    Buchinfos
    Autor: Joakim Zander
    Titel: Der Schwimmer
    Verlag: rowohlt
    erschienen: 09/2014
    ISBN:  9783499268878
    Seitenanzahl: 432 Seiten
    Genre: Thriller
    
    
  • Rezension | Friedmann, John: Das Blaue vom Himmel

    Rezension | Friedmann, John: Das Blaue vom Himmel

    das blaue vom himmelEgal ob in Deutschland oder in den Vereinigten Staaten von Amerika – Joshua Spencer und Sophie Marquard sind da und dort Nachbarn. In München bewohnt der US-Außenpolitiker Spencer mit seiner jungen, hübschen Frau April das Anwesen gegenüber des Gebäudes, in dem Sophie eine über 120 m²-große Wohnung ihr eigen nennt. Als sie eines Tages von ihm beim Joggen wortwörtlich über den Haufen gerannt wird, kommt es Sophie grade recht, dass sie zufälligerweise Einblick in den gesamten E-Mail-Verkehr des nicht ganz so treuen Politikers hat. Dies nutzt sie, aus Unverständnis und Wut gegenüber der Reaktion beim Laufen – nämlich null – unverschämt aus und bringt dadurch selbst den Sicherheitschef Pete Delray ins Trudeln. Und das, obwohl Sophie noch immer tieftraurig über den Verlust ihres Mannes ist. Wenn da nicht ihr bester Freund und Helfer Egon Tegern wäre, der eigentlich selbst auch Hilfe bitter nötig hätte, da er grade seine künstlerische Schaffenspause mit Alkohol ertränkt.

    Was ist dieses Werk nun? Roman? Thriller? Krimi?

    Als reinen Roman würde ich ‚Das blaue vom Himmel‘ nicht abtun, denn er enthält dafür zu viele Crime-Elemente. Und wo, wenn nicht in Miami (Beach), regiert das Millionengeschäft, zu dem Al Berg ein klein wenig beitragen kann. Lügen, Intrigen, Drogenmissbrauch, Beschattung, Untreue und dekadente Parties unter Botox-Behandelten gehören genauso dazu wie eine sanfte Liebesgeschichte.

    Der Lesefluss ist schnell, um nicht zu sagen rasant, umso trauriger wurde ich, als ich, trotz des hohen Lesetempos, immer noch auf einige Grammatikschnitzer aufmerksam wurde (dass – das wurde da nicht einmal verwechselt …). Finde ich immer ein wenig schade, wenn’s sonst gut zu lesen war.

    Alles in allem kann ich das Buch weiterempfehlen und denke, dass eine Fortsetzung kommen kann / wird.

    Vielen Dank an den Autor, an Lovelybooks und den Knaur-Verlag für dieses Leseexemplar!

    Buchinfos
    Autor: John Friedmann
    Titel: Das Blaue vom Himmel
    Verlag: Knaur TB
    erschienen: Februar 2015
    ISBN: 978-3-426-51621-8
    Seitenanzahl: 400 Seiten
    Genre: Roman (mit Thrillerelementen)
    Preis: € 14,99
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  • Rezension | Valeur, Erik: Das siebte Kind

    Rezension | Valeur, Erik: Das siebte Kind

    das siebte kindIch hatte das Glück und bekam bei der Blogger-Aktion des blanvalet-Verlages die Möglichkeit, dieses Buch zu lesen und zu rezensieren. Schon alleine der Klappentext machte mich neugierig und als ich erfuhr, dass es ganze 800 Seiten hat, war ich noch gespannter, wie sich die Geschichte entwickelt.

    Hier der Klappentext:

    Sieben Waisenkinder aus Kongslund. Was ihnen angetan wurde, ist unverzeihlich. Und als würde ein Fluch auf ihnen liegen, haben sie alle schwere Schuld auf sich geladen. Marie, eines jener sieben Waisenkinder, hat den Werdegang ihrer einstigen Heimfreunde über Jahre und Jahrzehnte verfolgt. Als Erwachsene ruft sie alle zusammen. Aber will sie wirklich, dass ihnen allen endlich Gerechtigkeit widerfährt? Oder trachtet sie vielmehr einzig nach Abrechnung?

    Inhalt und Aufbau

    In 40 Kapiteln wird das Leben von Marie, teilweise aus ihrer eigenen Perspektive, geschildert. Dabei hat es das damals unerwünschte Kind nicht leicht, denn sie musste im Kinderheim Kongslund bleiben, weil sie niemand adoptieren wollte. Während der ganzen Zeit ist sie ständig damit beschäftigt, ihre Leidensgenossinnen aus der Zeit der Elefantenstube zu finden und sie zu beobachten. Erst im Erwachsenenalter findet sie einen Weg, dass sie sich alle wiedersehen, aber leider bleibt der Eklat nicht aus.

    Nach jedem Kapitelnamen gibt es kursive Passagen aus den Tagebüchern Maries, und dann beginnt die eigentliche Erzählung. Spannend ist der Roman von Anfang bis Ende, allerdings schleichen sich Szenen ein, die beim Lesen übersprungen werden können und mit der ursprünglichen Geschichte in keinem engen Zusammenhang stehen. Aber gerade diese Tatsache macht das Werk aus, denn der Leser wird auf eine falsche Fährte geführt und muss wohl oder übel über gewisse Fakten nachdenken – sind sie nun für die Auflösung des ‚Falles‘ notwendig oder nicht? Kann das tatsächlich passiert sein oder ist die Tragödie nur der kindlichen Phantasie entsprungen?

    Der Debütroman von Erik Valeur hat es in sich – nicht nur die sprachlich überzeugende Art, sondern auch der Fortgang der Geschichte fesseln und lassen einen den Roman nicht mehr aus den Händen legen. Der Nachteil ist das Gewicht, denn wer möchte schon einen 800-Seiten-Schmöker mit sich in der Handtasche rumschleppen? Fängt man allerdings mit der Lektüre an, kommt man kaum drum rum 😉

    Fazit

    Politischer Psychothriller mit turbulentem und unerwartetem Ende, der mitfühlend und verständnisvoll von seinen (manchmal auch sehr negativ handelnden) Personen erzählt.

    Buchdetails
    Autor: Erik Valeur
    Titel: Das siebte Kind (Det syvende barn)
    Verlag: blanvalet
    erschienen: 2014
    Seitenanzahl: 800
    ISBN: 978-3-7645-0504-2
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  • Rezension | Bick, Ilsa J.: Atemnot

    Rezension | Bick, Ilsa J.: Atemnot

    atemnot
    Ein Jugendbuch der Sonderklasse, um es gleich mal vorweg zu nehmen. Ilsa J. Bick schafft hier einen mitreißenden Roman, den man eigentlich gar nicht aus den Händen legen will und traurig ist, wenn er vorbei ist. Hätte das Buch schon in meiner Jugend gern gelesen, aber wie ich an meiner Euphorie erkenne, hat es auch jetzt nicht geschadet. Die Autorin macht übrigens Lust auf mehr Lesestoff und da wird man auch schnell fündig. Sie ist nämlich die Verfasserin der Ashes-Reihe, ebenfalls im INK-Verlag bei Egmont erschienen. (mehr …)

  • Rezension | Elsberg, Marc: Zero

    Rezension | Elsberg, Marc: Zero

    Zero
    Am 26. Mai 2014 erschien der Roman mit dem kurzen Namen „Zero“ (Sie wissen, was du tust) von Autor Marc Elsberg im blanvalet Verlag (hier geht’s direkt zum Buch) und es gab hier auf Buchwelt bereits ein Gewinnspiel dazu! In Zeiten von sozialen Netzwerken ist das Thema Sicherheit immer wichtiger und das fand auch der österreichische Autor, in dem er ein Werk schuf, das sich mit diesen Inhalten beschäftigt. Auf rasante und kurzatmige Weise schildert er auf 480 Seiten, was passieren kann, wenn man sich zu sehr auf Anweisungen im Word Wide Web verlässt.

    Der Inhalt

    Cynthia, genannt Cyn, ist Journalistin und arbeitet beim Daily. Ihre Tochter Vi ist Nutzerin der Plattform FreeMee (ähnliches Social Network wie Facebook) und deren ‚ActApps‘, die genau auf die Bedürfnisse der anwendenden Person eingeht. Als Adam, ein Freund von Vi, beim Versuch, einen Gangster zu stellen, ums Leben kommt, wird ein Stein losgetreten und Cyn wird plötzlich zu einer begehrten Persönlichkeit. Ein weiterer Freund Vis, Eddie, findet darüber hinaus ernst zu nehmende Daten heraus und Cyn fängt an, eine ActApp zu nutzen, damit sie bei ihrem neuen und vor allem jüngeren Kollegen Chander landen kann.

    Neben diesen Charakteren spielen auch die Firmenchefs und Gründer von FreeMee, das FBI und die Regierung sowie die Mitarbeiter des Daily eine Rolle.

    Aufbau

     Der Roman ist in acht Tage eingeteilt und lässt sich schnell lesen. Ein rasantes Erzähltempo sowie sich überschlagende Ereignisse tragen dazu bei genauso wie die Thematik an sich. Die Überschriften sind die Wochentage und zwischendurch gibt’s Chatprotokolle von Usern wie Peekaboo777 oder Snowman. Die Erzählstränge wechseln sich ab und werden durch Absätze unterteilt. Manchmal wird’s beim Lesen aber kompliziert, vor allem, wenn der Absatz am Seitenende ist und man auf der nächsten Seite glaubt, es geht beim Daily weiter, doch auf einmal spricht wieder FBI-Agent Marten Carlson. Da hilft dann das Figurenverzeichnis auf Seite 477 enorm.

    Fazit

    Der vor allem in London und New York spielende Roman lebt von seiner Schnelligkeit und der Aktualität [Anm. für meine LeserInnen in der Zukunft: das war 2014 wirklich aktuell!]. Die Figuren sind gut abgestimmt und charakterlich einwandfrei ausgearbeitet. Manchmal wirkt es aber so, als ob die Protagonistin Cynthia Bonsant aufgesetzt wäre, denn sie ist eigentlich eine intelligente Person, fällt dann aber doch auf eine ActApp hinein und plötzlich ist sie wieder ‚geheilt‘ – das ging mir ein wenig zu schnell und zu sprunghaft für eine wie Cyn. Aber das findet man am besten selbst heraus.

    Ein abwechslungsreicher und kurzweiliger Roman (fast schon Thriller), der mit Daten spielt und einen ganz schön schockieren kann.

    Zum Thema passt auch der Roman please identify!, welcher auch schon  auf Buchwelt vorgestellt wurde.
    Buchdetails
    Titel: Zero
    Autor: Marc Elsberg
    Verlag: Blanvalet
    erschienen: 26.5.2014
    Seitenanzahl: 480
    ISBN: 978-3-7645-0492-2
    Preis: € 19,99 [D] € 20,60 [A] CHF 28,50