Beim Untertitel des Buches, ‚Ein Burgheim Krimi‘, muss man unweigerlich an das Genre Regionalkrimi denken. Doch der Autor Klaus Ranzenberger wollte eigentlich gar keinen Regionalkrimi schreiben und stellte sich daher im Vorwort die geniale Frage, ob nicht jeder Krimi ein Regionalkrimi sei, denn schließlich „müsse er ja irgendwo spielen“. Finde ich so toll, dass ich schon alleine wegen dieses Vorwortes eine unbedingte Leseempfehlung abgeben möchte.
Autor: eladani20
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Rezension | Ranzenberger, Klaus: Mord in vier Gängen
Der Prolog – in Kursiv gehalten – stammt aus der Perspektive eines Mörders und wir LeserInnen werden sofort in eine Tat verwickelt. Später kommen auch noch solche Passagen, in denen die Tathergänge aus der Perspektive des Übeltäters geschildert werden. Doch die eigentliche titelgebende Geschichte dreht sich um Matthias Krantz, der eine alte Apotheke zu einem kleinen Lokal umgemodelt hat. Burgheim ist ein erfundener Ort im Innviertel (Oberösterreich) und ich finde es sehr schade, dass in meiner näheren Umgebung kein solches Lokal existiert. Die Beschreibungen des Autors wirken so authentisch und sympathisch, dass ich dort wahrscheinlich Stammkundin wäre. -

Rezension Kinderbuch | Das kleine Farben-Einmaleins

Ich habe dieses Buch aufgeschlagen und schon auf den ersten Blick gesehen, dass es besonders ist. Vor allem für junge LeserInnen, die sich für Sprachen interessieren, aber besonders auch für jene, die aus dem nichtdeutschen Bereich kommen und noch so jung sind, dass ihre Eltern ihnen vorlesen können.
Dieses Buch ist ein Buchstart-Kinderbuch (hier geht’s zur Webseite), welches nun auch Arabisch in seinen Sprachenschatz aufgenommen hat. Wortwörtliche Übersetzungen kommen hier nicht vor, sondern literarische, was das Buch in jeder angegebenen Sprache lesenswert macht.
Außerdem gibt es Dinge zu suchen, zu zählen und zu entdecken. Für mich als Erwachsene war es bei manchen Bildern oft erst auf dem zweiten Blick eindeutig, wie viele Tiere sich auf der Illustration befinden. Ich glaube, dass Kinder da sehr kreativ sein können und vielleicht sogar ihre eigenen Geschichten spinnen werden.
Mein Sohn (2,5 Jahre alt) hat das Rezensionsexemplar (vielen Dank an den Tyrolia Verlag!) gleich seiner Kindergartenfreundin, die aus Syrien stammt, geschenkt und wurde mit einer lieben Clown-Karte, in die eine Zeichnung gemalt wurde, belohnt. So macht das lesen, Schenken und Miteinander Spaß!
Buchinfos Autor: Reinhard Ehgartner Titel: Das kleine Farben-Einmaleins Verlag: Tyrolia erschienen: 2016 ISBN: 978-3-7022-3541-3 Seitenanzahl: 28 Seiten Genre: Kinderbuch, mehrsprachig direkt zur Buchseite: bitte hier klicken
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Statistik
April 2016
Rezensierte Bücher: 5
Erhaltene Bücher: sehr viele 🙂
Gelesene Bücher: 4
Gelesene Seiten: 1416Gelesene Bücher (ohne Kinderbücher, die mehr Zeichnungen als Text haben):
- Gayle Forman: Nur ein Tag (432 Seiten)
- Ilona Mayer-Zach: Eine Leiche für Helene (248 Seiten)
- Tina Uebel: Uebel unterwegs (256 Seiten)
- Jenny Downham: Die Ungehörigkeit des Glücks (480 Seiten)
Erhaltene Bücher (bereits gelesene Bücher sind durchgestrichen):
hab den Überblick verloren 😉
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Rezension | Downham, Jenny: Die Ungehörigkeit des Glücks
Na, was sagt ihr? Ich finde, das Cover sieht sehr schön aus und auch der Titel hat es mir angetan. Natürlich war ich dann auch gleich auf den Inhalt gespannt, den der Bertelsmann-Verlag so am Buchrücken zusammenfasst:Katie – Caroline – Mary:
Drei Frauen
Drei Generationen
Drei LebensgeschichtenDie Begegnung der drei lässt alte Wunden aufbrechen und Lebenslügen zerbrechen. Als die 17-jährige Katie ihrer Großmutter Mary zum ersten Mal begegnet, hat diese schon deutliche Anzeichen von Alzheimer. Katie erkennt das Liebenswerte und Faszinierende an der alten Dame, und vor allem beginnt sie, deren Erinnerungen aufzuschreiben. Sie spürt dabei Familiengeheimnisse auf, die nicht nur ihre Mutter Caroline in ein völlig neues Licht rücken.
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Rezension | Uebel, Tina: Uebel unterwegs
Ganz ehrlich, dachte ich zuerst beim Titel, dass es sich um eine schreckliche, üble Reise handeln muss, bis ich drauf kam, dass die Autorin mit Nachnamen Uebel heißt. Schon alleine wegen dieses gedanklichen Faux-Pas‘ wollte ich das Buch lesen und habe es nun auch endlich getan. -

Rezension | Mayer-Zach, Ilona: Eine Leiche für Helene
Ich durfte wieder einmal einen Regionalkrimi lesen, und zwar einen, der in (der österreichischen Stadt) Graz spielt. Helene ist, wie der Titel schon vermuten lässt, die ermittelnde Protagonistin in einem Mordfall. Und eigentlich hat sie dafür gar keine Zeit, denn nach ihrem Rauswurf aus der Firma kümmert sie sich darum, eine Wohnung, die sie vererbt bekam, auf Vordermann zu bringen. Zum Glück kommt ihre beste Freundin Karin von Wien nach Graz zu Besuch, um den 50. Geburtstag von Helene mit ihr zu feieren. Die beiden Damen checken im Wellness-Hotel ein und lassen es sich gut gehen, bis dann schon der Mordfall eintritt. (mehr …) -

Rezension Sachbuch | Das breifrei!-Kochbuch
Mit der Geburt unseres zweiten Sohnes wollte ich mich auch nochmal mit dem Thema Ernährung in der Stillzeit / Beikost auseinandersetzen. Da ich bei meinem älteren Sohn mit Breien begonnen habe und sehr zufrieden damit war, dachte ich, ich mache mich auch mal in der ‚breifrei-Bewegung‘ schlau. Der Kösel-Verlag (bei Randomhouse) hat mich dankenswerterweise mit einem Rezensionsexemplar versehen und ich muss sagen, dass sich das Buch lohnt. (mehr …) -
Großes Bloggerraten von dtv zu „Wo ist Mia“?

Mit einem Klick auf das Bild gelangt ihr zur XXL-Leseprobe! Die Leseprobe von Alexandra Burts Buch „Wo ist Mia“ kann bei vorablesen.de heruntergeladen werden. Der dtv-Verlag hat eine Bloggeraktion ins Leben gerufen, bei der ich gerne teilnehmen würde. Das hier ist die Aufgabe, wie sie auf der Seite von dtv geschrieben steht (bitte hier klicken, und ihr kommt zur Bloggeraktion):
Was glaubt ihr? Lebt Mia noch? Ist Estelle die Mörderin ihrer Tochter? Was ist genau passiert? Lest jetzt vor Erscheinen des Buches die XXL-Leseprobe und tippt auf eurem Blog, wie die Geschichte weitergeht. Wir sind gespannt auf eure Ideen!
Zuerst möchte ich aber meinen Eindruck der Leseprobe loswerden:
Diese Leseprobe hat mich gleich von Beginn an gefesselt. Ich habe selbst zwei Kleinkinder und würde wahrscheinlich auch durchdrehen, wenn eins davon auf einmal nicht mehr da wäre. Genauso geht es Estelle, der Mutter der 7 Monate alten Mia, die über Nacht einfach verschwindet. Ein paar Tage später hat Estelle einen Unfall mit dem Auto in Dover, und eine Schussverletzung, die sie nicht zuordnen kann, weil sie eine Amnesie hat. Hinzu kommt, dass ihr Ehemann Jack der jungen Frau nicht glaubt und sie einweisen lassen will. Der Thriller fängt spannend an, ist in der Gegenwart geschrieben und hat neben vielen direkten Reden auch die Gedankenwelt Estelles in Form von kursiven Passagen parat. Schon die ersten Zeilen haben mich überzeugt und auch das Weiterlesen war eine Freude!
Und nun meine Spekulation:
In der Leseprobe ist von einer anderen Frau die Rede, außerdem fehlen alle Dinge, die mit einem Kleinkind in Verbindung gebracht werden können, als Estelle vom Krankenhaus wieder nach Hause zurückkehrt, selbst die gebrauchten Windeln im Windeleimer fehlen. Deshalb kann ich mir gut vorstellen, dass jemand Mia entführt hat und das Mädchen selbst aufziehen möchte, weil dieser Jemand (wahrscheinlich die geheimnisvolle Frau) verrückt ist und glaubt, dass Mia ihr Kind ist. Jack, der vermutlich auch mit der anderen Frau eine Vergangenheit hat (oder vielleicht sogar mit der Frau gemeinsame Sache macht), hätte Zugang zur Wohnung gehabt und sicher gewusst, wo überall Mias Sachen verstaut sind. Estelle hat womöglich eine hohe Lebensversicherung oder etwas anderes, das mit Geld zu tun hat, und deshalb möchte Jack sie enteignen lassen und lässt seine Frau als verrückt dastehen. Zusammenfassend glaube ich, dass Mia lebt und Estelle nicht verrückt ist und zum Schluss ihr Baby wieder in die Arme nehmen kann (ich hoffe es so sehr!!!).
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Rezension Kinderbuch | Wandrey, Guido: Mein großes Abenteuer-Wimmelbuch

Dieses Wimmelbuch ist wirklich lustig und detailreich. Es gibt neben Rittern, Wikingern und Piraten auch eine Dinosaurier-Park-Seite, die sehr gelungen ist. Kinder, die gerne Abenteuer erleben, sind mit diesem lustigen Bildersuchspaß bestens versorgt. Noch dazu gibt’s auch die Abenteuer-Katze zu suchen, was auf mancher Doppelseite gar nicht so einfach ist. Da tu ich mir selbst auch schon schwer. Und wer möchte, kann die Menschen zählen, die sich auf den Bildern tummeln oder wie viele Männer vom Schiff ins Wasser fallen. Gerätselt kann auch werden, was sich in den Tipis der Indianer versteckt oder ob die Flugsaurier echt sind.Die Altersangabe „ab 3 Jahren“ kann ein wenig nach unten ausgedehnt werden, ich würde sagen, dass ein 2,5-Jahre altes Kind auch schon damit umgehen kann, viel früher wird es wahrscheinlich etwas überfordert mit der Fülle an Details und Figuren. Durchaus ein empfehlenswertes Bilderbuch für Wimmelbuch-freudige Kinder und Erwachsene 😉
Der esslinger-Verlag hat übrigens sonst auch ganz tolle Wimmelbücher, zum Beispiel zu bestimmten Themen im Jahreskreis (auf Buchwelt vor Ostern vorgestellt: das Wimmel-Ei).
Buchinfos
Autor: Guido Wandrey Titel: Mein großes Abenteuer-Wimmelbuch Verlag: Esslinger erschienen: 15.3.2016 ISBN: 978-3-480-23261-1 Seitenanzahl: 16 Seiten Genre: Kinderbuch | Bilderbuch | Wimmelbuch empfohlenes Lesealter: ab 2,5 Jahren direkt zur Buchseite: bitte hier klicken
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Rezension | Forman, Gayle: Nur ein Tag
Ich habe wieder einmal bei einer Lesechallenge von LovelyBooks teilgenommen, das Buch aber nicht gewonnen, sondern mir selbst gekauft. Leider ist es nicht ganz so toll, wie ich es mir vorgestellt hatte, aber dazu später mehr.Was gleich auffällt, ist das Cover. Ein halbes Herz, das zusammen mit einer blauen (oder besser türkisen) Hälfte ein ganzes ergibt. Dieser zweite Band mit dem Namen „Und ein ganzes Jahr“ ist nicht unbedingt die Fortsetzung, sondern aus einer anderen Sicht geschrieben. Ich persönlich werde nicht erfahren, worum es im zweiten Band genau geht, da ich ihn nicht lesen werde. Zu viele Zufälle und unwirkliche Tatsachen spielten sich im ersten Teil ab. (mehr …)