Kategorie: Rezensionen S

Rezensionen mit Autorennamen S

  • Rezension | Schneider, Anna: Ihr Grab in den Fluten

    Rezension | Schneider, Anna: Ihr Grab in den Fluten

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    Der sechste Teil der Reihe „Grenzfall“ kam Ende Jänner 2026 heraus und ist wieder ein total Hit geworden. Anna Schneider beherrscht ihr Handwerk wie kaum eine andere Autorin und jedes Mal wird die Geschichte um die Kommissarin Alexa Jahn und ihren Kollegen und Vater Bernhard Krammer spannender. Oft ist das Buch so fesselnd, dass man Angst hat, es aus den Händen zu legen, weil man sonst verpassen könnte, was im Roman passiert.

    Ich bin per se jetzt nicht ein großer Krimi-Fan, doch diese Reihe hat es mir angetan. Vom ersten Teil an bin ich fasziniert von der Schreibweise und den unterschiedlichen Erzählsträngen der Autorin. Wie schafft man das, die Spannung in allen Teilen aufrecht zu erhalten?

    Für mich ist es auch immer wieder eine Zeitreise, wenn ich einen „Grenzfall“ zur Hand nehme, denn vor mehr als 14 Jahren waren mein Mann und ich im Karwendelgebiet wandern und das ist ja nicht so weit entfernt von Weilheim. Beziehungsweise gar Lenggries, das Tor zum Karwendelgebirge. Die österreichische Seite, auf der Krammer ermittelt, kenne ich auch gut, da ich schon ein paar Mal in Innsbruck war. Schneider schafft es auch, den ehemaligen Wiener so richtig grantig und mürrisch dastehen zu lassen, obwohl er im Grunde genommen ein sehr angenehmer Kommissar zu sein scheint.

    Zum Inhalt dieses Bandes: Ein Unwetter sondergleichen fällt über das Gebiet und dessen Bewohner herein. Viele Menschen kommen um oder werden vermisst. Die Kripo Weilheim sowie auch die anderen Rettungsorganisationen haben alle Hände voll zu tun. Dann wird Alexa auf der Suche nach Vermissten mit einem Mordopfer konfrontiert, eine Gruppe Jugendlicher bzw. junger Erwachsener sendet keine Lebenszeichen und dazwischen lesen wir die Briefe einer verzweifelten und verlassenen Mutter. Alles in allem also ein richtig spannender Fall und ich freue mich, dass es auch einen Band 7 geben wird!

    Buchinfos

    Autorin: Anna Schneider
    Titel: Grenzfall – Ihr Grab in den Fluten
    Reihe: Jahn und Krammer ermitteln #6
    Verlag: FISCHER Taschenbuch
    erschienen: am 26.1.2026
    ISBN: 978-3-596-71040-9
    Seitenanzahl: 432 Seiten
    Aufmachung: Taschenbuch
    Genre: Kriminalroman
    [vielen dank an netgalley sowie den fischer verlag für das e-leseexemplar | werbung, da rezension, nennung und verlinkung]

  • Rezension | Schneider, Anna: Grenzfall. In der Stille des Waldes

    Rezension | Schneider, Anna: Grenzfall. In der Stille des Waldes

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    Auch der dritte Fall für die Kommissar:innen Alexa Jahn und Bernhard Krammer hat es in sich. ‚In der Stille des Waldes‘ beginnt mit einem Dachsfund und eingenähtem Babybody. Um diese Dinge kümmert sich Krammer mit seinem österreichischen Team. Währenddessen taucht Jan, der alte Kollege aus ihrer ehemaligen Dienststelle bei Alexa auf und meint, dass der Schuldige in einem früheren Mordfall doch nicht derjenige ist, der schuldig im Gefängnis sitzt. Alexa wurde von ihrem Chef quasi zwangspausiert, nachdem sie an einer Schulterverletzung leidet. Die sehr aktive und pflichtbewusste Frau kann einfach nicht still sitzen und begibt sich mit Jan auf Spurensuche nach dem wahren Täter. (mehr …)

  • Rezension | Schneider, Anna: Grenzfall

    Rezension | Schneider, Anna: Grenzfall

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    In kursiv geschriebenen Textstellen, die übers Buch verteilt vorkommen, nehmen wir als Lesende den oder die Übeltäter*in wahr. Diese Passagen sind extrem spannend und natürlich auch grausig, so wie es sich für einen Krimi gehört.

    Gleich zu Beginn lernen wir Alexa Jahn kennen, die als Oberkommissarin zur Kripo Weilheim wechselt. Vorher war sie in Aschaffenburg und hatte dort noch mit ihren Gefühlen zu ihrem Kollegen zu kämpfen. Abwechslung kommt für sie also sehr willkommen. Doch als sie in Weilheim ankommt, wird auch schon eine Leiche in der näheren Umgebung gefunden, ihr Chef verletzt sich bei einem Einsatz und sie wird sogleich zur Einsatzleiterin ernannt, was ihrem Kollegen sehr sauer aufzustoßen scheint. Bei dem Mordfall handelt es sich um eine Frau, deren Leichenteile sowohl in Deutschland als auch in Österreich verteilt gefunden werden. So kommt es zu grenzüberschreitenden Ermittlungen, die Alexa Jahn mit dem österreichischen Chefinspektor Bernhard Krammer bekannt machen.

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  • Rezension | Slimani, Leïla: All das zu verlieren

    Rezension | Slimani, Leïla: All das zu verlieren

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    Dieses Cover werde ich mir merken, denn es zählt bis jetzt zu meinen Favoriten des Jahres 2019. Aber vor allem auch der Text von Leïla Slimani verdient es, in Jahresrückblicken ganz oben genannt zu werden.
    Adèle, eine junge, unabhängige Journalistin, lebt mit Mann und Kleinkind in einem coolen Viertel in Paris, nicht unweit von Montmartre.

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  • Rezension | Theils, Lone: Das Meer löscht alle Spuren

    Rezension | Theils, Lone: Das Meer löscht alle Spuren

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    Wieder durfte ich in den Genuss eines Kriminalromans kommen. Nora Sand, die dänische Journalistin, die vor allem in London ermittelt, kennt man schon aus dem Krimi „Die Mädchen von der Englandfähre“ (zur Rezension bitte hier klicken). Nun beschäftigt sich die toughe Frau nicht mehr mit dem Frauenmörder Bill Hix, obwohl er ihr immer noch in Träumen unterkommt, sondern gerät über Umwege in einen tödlichen Medikamentenfall.  (mehr …)

  • Rezension | Sager, Riley: Final Girls

    Rezension | Sager, Riley: Final Girls

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    Nach einigen Kinder- und Sachbüchern kommt nun endlich wieder ein Thriller auf die Startseite von Buchwelt.co.at. Vor mehr als zehn Jahren las ich dieses Genre eigentlich am liebsten und verschlang Bücher, in denen die Spannung so hoch war, dass man nicht mehr aufhören will zu lesen. Nun kam ich endlich wieder in den Genuss dieses Gefühls. Schon alleine das Cover und der komplett in Schwarz gehaltene Buchschnitt sowie die das rote Vorsatzpapier versprechen Hochspannung pur.  (mehr …)

  • Rezension | Simon, Cordula: Der Neubauer

    Rezension | Simon, Cordula: Der Neubauer

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    Während der Lektüre des sehr schnellen Hochstaplerromans, der ja typischerweise nur in Wien spielen kann – oder auch in einer anderen Stadt, obgleich die Absurdität von manchen Personen nur der Bundeshauptstadt Österreichs zugeschrieben werden muss – fragt man sich des Öfteren:  „Wer ist dieser Neubauer?“ Es ist wie Warten auf Godot, doch schlussendlich auch wieder nicht, denn es tut sich doch einiges in dem Werk von Cordula Simon. Dabei ist auch nicht immer klar, wer denn der eigentliche Hochstapler ist und wer wem die Lügen erzählt und sie dann umgekehrt auch glaubt. (mehr …)

  • Rezension | Slimani, Leïla: Dann schlaf auch du

    Rezension | Slimani, Leïla: Dann schlaf auch du

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    Ich frage mich, warum ich in letzter Zeit immer zu solch melodramatischen Romanen greifen muss, in denen ich auf Teile meiner Realität treffe. Vermutlich wäre ich glimpflicher davon gekommen, hätte ich nur die ersten zweieinhalb Seiten gelesen – besser noch: ich hätte sie nicht gelesen. Und dennoch wird sich dieser Roman als einer der besten im Jahr 2017 in mein Bücherregal reihen, denn wer mit so viel Gefühl und gleichzeitig extremer Klarheit schreibt, dem gebührt aller Ruhm.  (mehr …)

  • Rezension | Spielman, Lori Nelson: Und nebenan warten die Sterne

    Rezension | Spielman, Lori Nelson: Und nebenan warten die Sterne

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    Ich habe von Lori Nelson Spielman schon einen Roman gelesen, nämlich „Morgen kommt ein neuer Himmel„. Von diesem war ich relativ begeistert, sodass ich mich auch auf den neuen Band stürzte, in der Hoffnung, er könne genauso gut werden. Ich wurde nicht enttäuscht, doch streckenweise war mir auch diese Geschichte einfach zu kitschig und manchmal auch zu traurig. Dass in Spielmans Büchern auch immer jemand sterben muss, und das gleich zu Beginn. In diesem Fall ist es Kristen, die bei einem Zugunglück ums Leben kommt. Zum Glück ist ihre Schwester Annie nicht dabei, obwohl sie eigentlich auch in diesem Zug sitzen sollte. Wie das Schicksal es so will, begibt sich Annie dann auf die Suche nach ihrer toten Schwester, da sie es nicht schafft, deren Tod zu akzeptieren, genauso wenig wie Erika, die Mutter der beiden.

    Der Roman ist von Sprichwörtern geprägt, die immer wieder im Text vorkommen und zum Nachdenken anregen. Außerdem werden die Wurzeln der Personen ergründet und Heimatorte bereist. Es wird getrauert und gemeinsam gehofft, geliebt und gestritten, rebelliert und versöhnt. Und das ganze auf 384 Seiten, die sich wie zehn anfühlen, da die Lektüre sehr schnell von statten geht.

    Ein Buch, welches ich jeder Frau ans Herz legen kann, die am Abend erschöpft und müde vom Tag einfach ein paar Sätze lesen will, ohne viel nachdenken zu müssen. Auch wenn’s vom Anspruch her eher seicht ist, die Geschichte ist nachvollziehbar, unterhaltsam und auch der Schreibstil passt. Ein Kitsch-Frauenroman, wie er im Buche steht.

    Vielen Dank auch an LovelyBooks für das Rezensionsexemplar!

    Buchinfos
    
    Autorin: Lori Nelson Spielman
    Titel: Und nebenan warten die Sterne
    Verlag: Fischer
    erschienen: 2016
    Seitenanzahl: 384
    ISBN: 978-3-8105-2471-3
    Genre: Frauenroman | ChickLit
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  • Gastrezension | Stibbe, Nina: Ein Mann fürs Haus

    Gastrezension | Stibbe, Nina: Ein Mann fürs Haus

    ein_mann_fuers_hausMir hat das Cover gut gefallen, denn es erinnerte mich an „Etta and Otto and Russel and James“ (zur Rezension bitte klicken). Der Klappentext war auch sehr ansprechend, und als meine Mama den Roman sah, wollte sie ihn gleich lesen und rezensieren. Hier ihre Eindrücke:

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