Mir hat das Cover gut gefallen, denn es erinnerte mich an „Etta and Otto and Russel and James“ (zur Rezension bitte klicken). Der Klappentext war auch sehr ansprechend, und als meine Mama den Roman sah, wollte sie ihn gleich lesen und rezensieren. Hier ihre Eindrücke:Kategorie: Rezensionen S
Rezensionen mit Autorennamen S
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Gastrezension | Stibbe, Nina: Ein Mann fürs Haus
Mir hat das Cover gut gefallen, denn es erinnerte mich an „Etta and Otto and Russel and James“ (zur Rezension bitte klicken). Der Klappentext war auch sehr ansprechend, und als meine Mama den Roman sah, wollte sie ihn gleich lesen und rezensieren. Hier ihre Eindrücke: -

Rezension | Shipman, Viola: Für immer in deinem Herzen
Auf LovelyBooks habe ich wieder einmal bei einer Monatschallenge im Rahmen des Fischer Leseclubs teilgenommen. Dieses Mal gehörte ich auch zu den glücklichen Gewinnerinnen, die sich über das Buch freuen konnten. Beim letzten Mal habe ich mir den Roman selbst besorgt (hier geht’s zu „Nur ein Tag“) und an den Aufgabenstellungen teilgenommen. Ich habe während des Zeitraumes 9 Buchlose gesammelt, was bedeutet, dass man ein Buch aus mehreren aus dem Fischerverlag wählen durfte. Ich habe den Jonas-Komplex bekommen, den ich sehr bald in Angriff nehmen werde, nachdem ich endlich John Irvings „Straße der Wunder“ gelesen habe. Nun aber zum Buch, welches in der Überschrift schon so schön angekündigt wurde:Es geht um das Leben dreier Frauen unterschiedlicher Generation. Lolly ist die Mutter von Arden und die Großmutter von Lauren. Bei der ältesten von den Frauen stellt sich langsam aber sicher eine Vorstufe von Demenz ein und sie vergisst immer wieder Kleinigkeiten. Das nehmen sich Arden und Lauren zum Anlass, um ihre (Groß)Mutter am Lost Land Lake in Scoops zu besuchen. Dabei erzählt Lolly aus ihrem Leben und hat dabei eine große Hilfe: Die Anhänger an ihrem Bettelarmband, denn jeder steht für einen Lebensabschnitt oder einen bestimmten Wunsch. In 11 Kapiteln und zusätzlichem Prolog und Epilog werden also Geschichten erzählt, es wird in die Vergangenheit gesprungen, Geheimnisse werden gelüftet und ziemlich viele Lebensweisheiten ausgetauscht, die man schon irgendwo gehört hat. Mit der Zeit hat es dann schon ein wenig genervt, solche Dinge wie: „Wenn du liebst, was du tust, wirst du niemals arbeiten müssen“ zu hören. Oder „Du kannst alles sein, was du nur willst„. Herzschmerz kommt auch dazu, indem sich Laurens Mutter Arden, die eher ein pragmatischer und nicht so gefühlsbetonter Mensch war, in Lollys Pfleger verguckt. Kitschig war dann die Wandlung von der kühlen Arden in eine Frau mit sehr viel Herz. Auch Lauren macht eine Wandlung durch, denn diese hat ihre eigenen Wünsche und ihren Lebensentwurf an die finanzielle Situation ihrer Mutter angepasst, was sie aber nicht glücklich machte. Mit Lollys Hilfe kommt sie auf so einiges drauf.
Das Cover ist wunderbar, denn die Farben Rosa und Orange passen hier sehr gut zusammen, der Baum mit den vielen in Gold anmutenden Anhängern steht wunderbar im Lost Land Lake. Das Cover im amerikanischen Original finde ich nicht so gut – was mal eine Novität bei mir ist. Normalerweise ist es umgekehrt 🙂
Für alle jungen und junggebliebenen Frauen, die sich gerne eine gefühlvolle – für mich war’s ein Hauch zu viel des Guten – Geschichte für heiße Sommertage an den Strand mitnehmen oder vor dem Einschlafen noch schnell ein paar Seiten lesen wollen, denn die Sprache ist klar und einfach gehalten, sodass man in wenigen Minuten ein Kapitel abgeschlossen hat.
Buchinfos Autorin: Viola Shipman Titel: Für immer in deinem Herzen Verlag: Fischer Krüger erschienen: 25.05.2016 ISBN: 978-3-8105-2425-6 Seitenanzahl: 384 Seiten Genre: Roman direkt zur Buchseite: bitte hier klicken zur LovelyBooks Lesechallenge: bitte hier weiter
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Rezension | Scharner, Helmut: Mostviertler
Ich durfte wieder mal einen Krimi aus dem Gmeiner Verlag lesen, der auf LovelyBooks als Leserundenexemplar an 20 TeilnehmerInnen verlost wurde. Diesmal war ich überhaupt sehr neugierig auf das Buch, da es sich erstens um einen Krimi handelt (und ich mache auch bei einer Krimi vs. Thriller-Challenge mit) und zweitens in Waidhofen/Ybbs beziehungsweise in der Umgebung davon spielt. Ich selbst war auch einige Male in dieser niederösterreichischen Stadt und bin im Mostviertel jahrelang in die Schule gegangen. Der Titel dreht sich aber auch um das Thema des Buches und so ist ‚Mostviertler‘ sicher auch eine kleine Anspielung auf die ‚Waldviertler‘-Schuhe, denn Scharners Krimi spielt im Wirtschaftsmilieu, genauer gesagt in der Sportschuhproduktion. (mehr …) -

Rezension | Schweizer, Stefan: Goldener Schuss
Der erste große Fall von Privatermittler E. Denz, der seinen Vornamen Enzo nicht so gerne in Verbindung mit seiner Berufsbezeichnung angibt, da er denkt, dass dies mögliche Kundschaft abschrecken könnte, war gar nicht geplant. Herr Gül, der sich Sorgen um seine verschwundene Tochter Canan machte, gab ihm den Auftrag, die junge Frau zu finden. Denz fand sie auch, sprach mit ihr und verabredete sich in einem dubiosen Lokal zum weiterführenden Gespräch. Als er dort ankommt, ist Canan allerdings tot. So wie es aussieht, hat sie sich den Goldenen Schuss verpasst, doch Enzo Denz traut der ganzen Sache nicht und nimmt die Fäden selbst in Hand. Dabei deckt er nicht nur den wahren Tathergang (ja, es war tatsächlich Mord!) auf, sondern kommt einem mit Heroin schmuggelnden Team auf die Schliche, das aus ranghohen Politikern, Polizisiten und Bundeswehrleuten besteht.Zu Beginn hatte ich Probleme, in den Schreibstil reinzukommen. Die Sätze waren kurz gehalten und zu viele Abkürzungen, die dann wiederum als Langfassung erklärt wurden. (Ein Beispiel, nicht aus dem Buch: ZB Zum Beispiel). Doch nach ein paar Seiten kam ich gut rein und es wurde richtig spannend. Die Spannung hielt auch bis zum Schluss, der neue negative Überraschungen beinhaltete. Der Privatermittler Enzo Denz ist auch kein Held im klassischen Sinn, sondern eher ein Bier trinkender, ab und zu Joints rauchender, einfach gestrickter Mann, der seine Aufträge nicht allzu ernst zu nehmen scheint, bis auf den neuen Fall mit Canan.
Für Krimi-Fans gut zu lesen, da der Spannungsbogen weit oben angesiedelt ist. Für mich war der Privatermittler allerdings ein wenig zu „Anti“ und sein Einsatz in diesem Fall für seine Verhältnisse übertrieben. Hätte ihn mir etwas lascher vorgestellt, den Herrn Denz 😉 Aber durchaus empfehlens- und lesenswert!
Buchinfos
Autor: Stefan Schweizer Titel: Goldener Schuss erschienen: im Gmeiner Verlag, Februar 2015 Seitenanzahl: 312 Seiten ISBN: 978-3-8392-1688-0 Genre: Kriminalroman direkt zur Buchseite: bitte hier klicken
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Rezension | Stefánsson, Jón Kalman: Das Herz des Menschen

Endlich wieder ein Roman aus dem Isländischen von Jón Kalman Stefánsson. Bei diesem handelt es sich um den letzten Teil einer Trilogie mit den Vorgängern ‚Himmel und Hölle‚ sowie ‚Der Schmerz der Engel‚.Das sagt übrigens der Klappentext:
Das menschliche Herz hat zwei Kammern: Die eine heißt Glück, die andere Verzweiflung. – Während in einem verheerenden Sommerunwetter ein Handelsschiff vor den Augen der kleinen isländischen Fischergemeinde in den Fluten versinkt, steht der junge Held des Romans vor der alten Frage: Wählt er die Liebe oder die kurze Leidenschaft? Und wie lässt sich beides voneinander trennen?
Der erste Satz kommt im Roman auch öfter mal vor und ich persönlich finde ihn wunderschön, wenn auch für mich persönlich nicht immer nachvollziehbar (glücklicherweise). In eben dieser poetischen Weise erzählt Stefánsson die Geschichte des ‚Jungen‘, der mit Jens und Hjalti gemeinsam losgezogen ist, um Ástas Leichnam zu ihrem Bestimmungsort zu bringen. Dort lernt er ein Mädchen kennen und diese begleitet ihn die ganzen 416 Seiten des Romans – wenn auch oft nur in Gedanken.
Die Kapitel werden nach einem kurzen Zitat mit römischen Ziffern betitelt und sind stellenweise nur zwei Seiten kurz. Der epische Romanstil des Autors trägt dazu bei, dass man richtig in das Buch eintauchen kann und mit dem Protagonisten mitgeht. Ab und zu gibt es allerdings auch Passagen, die für mich etwas langatmig zu lesen waren, da zuviel der Poesie und zu wenig Handlung in das Werk Einzug gehalten hat, aber darüber kann ich im großen und ganzen hinwegsehen.
Wer gerne tiefsinnige Romane liest, die einen Hauch von Poesie mitbringen und isländische Namen nicht ‚verdeutschen‘, sind bei diesem Werk gut aufgehoben. Ich habe übrigens die ersten zwei Teile nicht gelesen, hatte aber nicht den Eindruck, dass mir etwas fehlt.
Autor: Jón Kalman Stefánsson
Übersetzer: Karl-Ludwig Wetzig
Buchtitel: Das Herz des Menschen (orig. Hjarta Mansinns)
Verlag: Piper Verlag GmbH
Erscheinungsjahr: 2014, München
Seitenanzahl: 416 Seiten
ISBN: 978-3-492-30474-0
Genre: Romantrilogie
Preis: € 10,99 [D], € 11,30 [A], sFr 16,50
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Rezension | Steiner, Kerstin: Hollywood Hills – Teil 1
Zuerst mal möchte ich ein riesiges Lob für das Buchcover aussprechen. Endlich mal wieder was Farbiges, was einem sofort ins Auge sticht. Beim Titel denke ich sofort an den Hit von Sunrise Avenue und sobald man die ersten Zeilen gelesen hat, fühlt man sich auch gleich in Urlaubsstimmung versetzt, egal wie kalt oder grau es grade draußen ist.
Zum Inhalt
Jennifer ist TV-Journalistin und stapft von einem Fettnäpfchen ins nächste. Sie lernt Tom kennen, einen angesagten Musiker, der von ihr genauso angetan ist wie sie von ihm und die Liebesgeschichte startet, während die beiden zur Hochzeit von den jeweils besten Freunden eingeladen sind.
Die Geschichte liest sich flüssig und leicht – genau so sollte ‚Chick Lit‘ oder eine romantische Liebeskomödie im Young Adult-Genre sein!
Leider haben sich in mein eBook ab und zu Fehler eingeschlichen, von denen ich hoffe, dass sie in nächsten Ausgaben verschwunden sind, denn das hat es für mich manchmal etwas holprig gemacht und den sonst tollen Lesefluss ein wenig gebremst. Es wäre schade, wenn durch Orthographie-Fehler eine negativere Bewertung abgegeben werden müsste. ABER: wie schon erwähnt, ist die Story super und passt wie die Faust auf’s Auge in das beschriebene Genre (mit welchem ich normalerweise auch nicht so viel anfangen kann)!
E-Book-Details
Autorin: Kerstin Steiner Titel: Hollywood Hills - Sex, Laughs & Rock'n'Roll Verlag: neobooks Self Publishing erschienen: 22.05.2014 Seitenanzahl: 321 ISBN: 978-3-8476-8893-8 Preis: € 2,99 (eBook) zur Homepage der Autorin: bitte hier klicken
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Rezension | Smith, JJ: Grüne Smoothies
7 Kilo in 10 Tagen verlieren – das hört sich ja gar nicht so schlecht an. Wenn es denn überhaupt möglich ist, das durchzuziehen. Natürlich ist Entschlacken eine gute Idee, sich von den negativen Stoffen im Körper zu verabschieden, doch zehn Tage sind dann ganz schön lang. Die grünen Smoothies dafür sind umso besser. Und davon gibt es einige Rezepte am Ende des Buches.Was mich jetzt allerdings sehr gestört hat, waren die ‚Erfolgsgeschichten‘ (10. Kapitel). Fast alle TeilnehmerInnen berichten von super Ergebnissen und Gewichtsverlusten. Das ist ja jetzt nicht schlecht, aber wie sieht es mit Jojo-Effekten aus? Denn die Berichterstattung erfolgte meist direkt nach der Entschlackung. Und ob Kleidergröße 32 immer so erstrebenswert ist, zweifle ich stark an …
Einige sehr positive Aspekte dieses Buches möchte ich nicht vorenthalten:
- Die Autorin gibt den Hinweis, vor einer Detox-Kur den Arzt aufzusuchen, um dieses ‚Experiment‘ mit ihm zu besprechen.
- Ein Test, der dazu da ist, um herauszufinden, ob man bereit für eine Entschlackungskur ist (im Normalfall schafft man die 5 Punkte locker, die für eine Kur erforderlich sind ;-))
- Saunieren, um Gewicht zu reduzieren
- Eine Übersicht über gesundes, grünes Blattgemüse
- Eiweiß soll während der Entschlackung zu sich genommen werden
- Über 100 Rezepte für grüne Smoothies bzw. eiweißhaltige Speisen
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Fazit
Sicher ein tolles Buch für Menschen, die entschlacken wollen und ihre Ernährung auch danach im Griff haben. Wenn ich demnächst mal entschlacken sollte, werde ich meine Ergebnisse natürlich hier posten. Der richtige Zeitpunkt wäre aber m.E. zu dieser Jahreszeit, da es noch frische ‚grüne‘ Lebensmittel gibt – was ja im Winter eher Mangelware ist.
Buchdetails
Autorin: JJ Smith Titel: Grüne Smoothies. Die 10-Tage-Detox-Kur Verlag: riva erschienen: 2014 ISBN: 978-3-86883-509-0 Seitenanzahl: 160 direkt zur Buchseite: bitte hier klicken Preis: € 9,99 (D) | € 10,30 (A)
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Rezension | Shafak, Elif: Ehre
Wer kennt das heute noch – Ehrenmorde? Wieso geht in manchen Kulturen die Ehre über das Leben der Familienmitglieder, ja sogar der eigenen Mutter? Diese Fragen beantwortet das Buch zum Teil, doch verstehen kann ich es persönlich nicht.In der Geschichte geht es um Jamila und Pembe, Zwillingsschwestern, die es nicht sehr leicht hatten in ihrer Kindheit und Jugend. Jamilas Liebe, Adem, heiratet Pembe (aus Ehre), diese wiederum geht nach London und lässt ihre Schwester als alleinstehende Hebamme zurück. Pembes und Adems Ehe funktioniert nicht sehr gut, dennoch entstehen 3 Kinder: Iskender, Esma und Yunus. Über kurz oder lang trennt sich das Paar.Nicht nur Adem findet Gefallen an anderen Menschen (Frauen), auch Pembe findet jemanden, der sie berührt. Und das gefällt Iskender nicht und er begeht einen Mord… (mehr …) -

Rezension | Sabbag, Britta: Das Leben ist (k)ein Ponyhof

Am 14. März 2014 erschien das Buch „Das Leben ist (k)ein Ponyhof“ von Britta Sabbag als ePremiere* im Bastei Lübbe-Verlag. Ich habe es bereits gelesen und stelle das Buch, dessen Cover in gelb gehalten ist, nun mal vor. Das dazugehörige Taschenbuch erscheint übrigens am 15. April 2014.*Eine ePremiere ist laut Verlag faster than print und somit für alle E-Book Leserinnen schon ein bis zwei Monate vor dem Erscheinungstermin des physischen Buches erhältlich.
Hier geht’s übrigens zum Interview mit der Autorin:
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=P-YyqDIQ6zY&w=560&h=315]
Britta Sabbag, die schon mehrere Romane und ein Jugendbuch verfasst hat, widmet sich nun einer jungen Dame namens Antonia, die in der Großstadt Karriere machen will. Alles scheint perfekt: Ihr Job in einer renommierten Kanzlei, wo sie bald als Partnerin vorgeschlagen werden soll und ihr Bald-Ehemann Carl, mit dem sie sich in jedem Punkt einig ist. Zumindest bis zu dem Tag, an dem Inge (Antonias Mutter) für drei Wochen nach Indien reist und ihren etwas senilen Ehemann Walter (Antonias Stiefvater) allein lässt. Beziehungsweise eben nicht, denn Tönchen, wie Walter seine Stieftochter liebevoll nennt, soll nach dem Rechten sehen, und das in dem kleinen, verschlafenen Dorf ihrer Kindheit. (mehr …)

