Schlagwort: Krimi

  • Rezension | Maxian, Beate: Tod auf der Donau (#15 Sarah-Pauli-Reihe)

    Rezension | Maxian, Beate: Tod auf der Donau (#15 Sarah-Pauli-Reihe)

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    Und wieder darf ich einen Krimi rezensieren, diesmal den fünfzehnten Band der Sarah-Pauli-Reihe. Die Krimis spielen in Wien und diesmal war es für mich noch spannender als sonst, denn ich lebe seit mehr als 10 Jahren an der Alten Donau. Genau dort wird auch die Leiche der Modefürstin Elena Thor gefunden. Erst tappen die Ermittler*innen im Dunkeln und auch Martin Stein, der Kriminalist, ist sich noch im Unklaren darüber, warum eine Kette und der gordische Knoten auf einem verlassenen Boot eine Rolle spielen. Sarah Pauli, die Journalistin beziehungsweise Chefredakteurin des Wiener Boten, kennt sich aber mit Bräuchen aus und bringt somit auch den Polizisten auf eine heiße Spur.

    Schnell wird klar, dass es sich beim Mord dieser Person nicht um einen Einzelfall handelt, denn schon Jahre zuvor wurde eine Leiche in der Donau gefunden und kann dann auch noch in Verbindung mit Elena Thor gebracht werden. Wer sind die Nixen, von denen immer wieder die Rede ist? Warum war eine Frau vor dem Haus der Ermordeten? Und welche Rolle spielt das Schlagerduo? Dieser sehr angenehm zu lesende Krimi – ich habe irgendwo schon den Ausdruck „cosy crime“ gelesen – schafft es, ein richtig gutes Gefühl für Wien zu geben und dennoch die Spannung aufrechtzuerhalten, sodass die Buchseiten nur so dahinfliegen. Ein Mitratekrimi für Wien-Fans – endlich wieder mal gelesen 🙂

    Zur Rezension von Band 4 – Der Tote vom Zentralfriedhof – geht’s bitte hier entlang und zur
    Rezension von Band 5 – Tod in der Hofburg – hier

    Der nächste Teil – Tod im Wiener Rathaus – erscheint am 22.4.2026. Am besten ihr bestellt es gleich bei eurer Lieblingsbuchhandlung ums Eck vor (oder bei o*books – sie liefern auch :))
    Und im September folgt Band 17, der bestimmt auch spannend werden wird!

    Buchinfos

    Autorin: Beate Maxian
    Titel: Tod auf der Donau
    Reihe: Sarah-Pauli-Reihe, Band 15
    Verlag: Goldmann
    ISBN: 978-3-442-49594-8
    erschienen: 23.04.2025
    Seitenanzahl: 368 Seiten
    Aufmachung: Taschenbuch, Klappenbroschur
    Genre: Krimi, Wien-Krimi
    [vielen dank an das bloggerportal für das leseexempar | werbung, da nennung und verlinkung]

  • Rezension | Schneider, Anna: Ihr Grab in den Fluten

    Rezension | Schneider, Anna: Ihr Grab in den Fluten

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    Der sechste Teil der Reihe „Grenzfall“ kam Ende Jänner 2026 heraus und ist wieder ein total Hit geworden. Anna Schneider beherrscht ihr Handwerk wie kaum eine andere Autorin und jedes Mal wird die Geschichte um die Kommissarin Alexa Jahn und ihren Kollegen und Vater Bernhard Krammer spannender. Oft ist das Buch so fesselnd, dass man Angst hat, es aus den Händen zu legen, weil man sonst verpassen könnte, was im Roman passiert.

    Ich bin per se jetzt nicht ein großer Krimi-Fan, doch diese Reihe hat es mir angetan. Vom ersten Teil an bin ich fasziniert von der Schreibweise und den unterschiedlichen Erzählsträngen der Autorin. Wie schafft man das, die Spannung in allen Teilen aufrecht zu erhalten?

    Für mich ist es auch immer wieder eine Zeitreise, wenn ich einen „Grenzfall“ zur Hand nehme, denn vor mehr als 14 Jahren waren mein Mann und ich im Karwendelgebiet wandern und das ist ja nicht so weit entfernt von Weilheim. Beziehungsweise gar Lenggries, das Tor zum Karwendelgebirge. Die österreichische Seite, auf der Krammer ermittelt, kenne ich auch gut, da ich schon ein paar Mal in Innsbruck war. Schneider schafft es auch, den ehemaligen Wiener so richtig grantig und mürrisch dastehen zu lassen, obwohl er im Grunde genommen ein sehr angenehmer Kommissar zu sein scheint.

    Zum Inhalt dieses Bandes: Ein Unwetter sondergleichen fällt über das Gebiet und dessen Bewohner herein. Viele Menschen kommen um oder werden vermisst. Die Kripo Weilheim sowie auch die anderen Rettungsorganisationen haben alle Hände voll zu tun. Dann wird Alexa auf der Suche nach Vermissten mit einem Mordopfer konfrontiert, eine Gruppe Jugendlicher bzw. junger Erwachsener sendet keine Lebenszeichen und dazwischen lesen wir die Briefe einer verzweifelten und verlassenen Mutter. Alles in allem also ein richtig spannender Fall und ich freue mich, dass es auch einen Band 7 geben wird!

    Buchinfos

    Autorin: Anna Schneider
    Titel: Grenzfall – Ihr Grab in den Fluten
    Reihe: Jahn und Krammer ermitteln #6
    Verlag: FISCHER Taschenbuch
    erschienen: am 26.1.2026
    ISBN: 978-3-596-71040-9
    Seitenanzahl: 432 Seiten
    Aufmachung: Taschenbuch
    Genre: Kriminalroman
    [vielen dank an netgalley sowie den fischer verlag für das e-leseexemplar | werbung, da rezension, nennung und verlinkung]

  • Rezension | Beer, Alex: Der rote Bote

    Rezension | Beer, Alex: Der rote Bote

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    Der dritte Fall für August Emmerich spielt wieder im Wien der 1920er Jahre. Zum zweiten Teil gibt es hier auf Buchwelt ebenfalls eine Rezension – „Die rote Frau“ war der zweite Teil der Reihe.

    August Emmerich, ein etwas unkonventioneller Kommissar in Wien, hat wieder mit Morden zu tun und mit seinem Suchtverhalten. Er ist dem flüssigen Glück, wie er es nennt, nicht abgeneigt, versteckt das Fläschchen Heroin aber trotzdem im hintersten Winkel einer Lade. Sein Assistent Felix Winter kommt ebenfalls wieder vor.

    Die Hungersnot, Arbeitslosigkeit und das traurige und recht düstere Wien der Zwischenkriegszeit wird an vielen Stellen thematisiert. Was ich als in Wien lebende Person sehr ansprechend finde, sind die Beschreibungen der Wege, der Orte, mit welcher Linie man wohin kommt, da ich viele der Straßen und Plätze schon besucht habe oder auch gut kenne. Die Oberzellergasse zum Beispiel oder der Friedhof in St. Marx sind beides keine Unbekannten, auch das Ronacher besuche ich ca. einmal pro Jahr.

    Auch wenn man nicht in Wien lebt, sollte man sich den Roman zu Gemüte führen, denn er ist durchwegs spannend, an manchen Stellen erschreckend und zum Ende hin erschütternd. Da es noch einen vierten und fünften Band gibt, darf am Ende dieses Teils natürlich der Cliffhanger nicht fehlen.

    Buchinfos

    Autorin: Alex Beer
    Titel: Der dunkle Bote
    Reihe: Ein Fall für August Emmerich. #3
    ISBN: 978-3-7341-0897-6
    Aufmachung: Taschenbuch, Broschur
    Verlag: Blanvalet
    erschienen in dieser Aufmachung: 18.05.2020
    Seitenanzahl: 400 Seiten
    Genre: Kriminalroman
    [vielen Dank an den Verlag und ans bloggerportal für das e-Book-Rezensionsexemplar | unbezahlte Werbung | hier geht’s direkt zur Buchseite]

  • Rezension | Schneider, Anna: Grenzfall. In der Stille des Waldes

    Rezension | Schneider, Anna: Grenzfall. In der Stille des Waldes

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    Auch der dritte Fall für die Kommissar:innen Alexa Jahn und Bernhard Krammer hat es in sich. ‚In der Stille des Waldes‘ beginnt mit einem Dachsfund und eingenähtem Babybody. Um diese Dinge kümmert sich Krammer mit seinem österreichischen Team. Währenddessen taucht Jan, der alte Kollege aus ihrer ehemaligen Dienststelle bei Alexa auf und meint, dass der Schuldige in einem früheren Mordfall doch nicht derjenige ist, der schuldig im Gefängnis sitzt. Alexa wurde von ihrem Chef quasi zwangspausiert, nachdem sie an einer Schulterverletzung leidet. Die sehr aktive und pflichtbewusste Frau kann einfach nicht still sitzen und begibt sich mit Jan auf Spurensuche nach dem wahren Täter. (mehr …)

  • Rezension Kinderbuch | Konecny, Jaromir: Datendetektive 3. Die Zeit läuft!

    Rezension Kinderbuch | Konecny, Jaromir: Datendetektive 3. Die Zeit läuft!

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    Nun haben wir auch den dritten Teil der Datendetektive von Autor Jaromir Konecny und Illustrator Marek Bláha gelesen. Wenn ihr wissen wollt, worum es in Band 1 und 2 geht, klickt einfach auf nachstehende Verlinkungen:

    Und wenn ihr wissen wollt, worum es im dritten Teil rund um die Detektive Lina, Theo & Leo, Laurin, Vicki und natürlich Brabbelbot geht, dann lest bitte hier weiter: (mehr …)

  • Rezension | Schneider, Anna: Grenzfall

    Rezension | Schneider, Anna: Grenzfall

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    In kursiv geschriebenen Textstellen, die übers Buch verteilt vorkommen, nehmen wir als Lesende den oder die Übeltäter*in wahr. Diese Passagen sind extrem spannend und natürlich auch grausig, so wie es sich für einen Krimi gehört.

    Gleich zu Beginn lernen wir Alexa Jahn kennen, die als Oberkommissarin zur Kripo Weilheim wechselt. Vorher war sie in Aschaffenburg und hatte dort noch mit ihren Gefühlen zu ihrem Kollegen zu kämpfen. Abwechslung kommt für sie also sehr willkommen. Doch als sie in Weilheim ankommt, wird auch schon eine Leiche in der näheren Umgebung gefunden, ihr Chef verletzt sich bei einem Einsatz und sie wird sogleich zur Einsatzleiterin ernannt, was ihrem Kollegen sehr sauer aufzustoßen scheint. Bei dem Mordfall handelt es sich um eine Frau, deren Leichenteile sowohl in Deutschland als auch in Österreich verteilt gefunden werden. So kommt es zu grenzüberschreitenden Ermittlungen, die Alexa Jahn mit dem österreichischen Chefinspektor Bernhard Krammer bekannt machen.

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  • Rezension | Horowitz, Anthony: Mord in Highgate

    Rezension | Horowitz, Anthony: Mord in Highgate

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    Mit dem Autor Anthony Horowitz bin ich das erste Mal über die Serie Alex Rider bekannt geworden, und auch im Krimi beziehungsweise Roman „Mord in Highgate“ wird diese Serie öfter mal zum Thema, da der Autor persönlich als Ermittler tätig ist. Gemeinsam mit seinem Partner, dem ehemaligen Polizisten Daniel Hawthorne, begibt er sich auf eine spannende Entdeckungsreise um einen Mordfall. Der Getötete starb durch eine Weinflasche und nun gilt es herauszufinden, wer einen solchen Mord an einem Scheidungsanwalt verüben könnte. Die Personen, die befragt werden, beschreibt Horowitz äußerst genau und man lebt quasi mit dem Ermittler mit. Doch Hawthorne weiß immer ein bisschen mehr als Anthony und so wird man erst zum Schluss auf das dann doch recht logisch aufbereitete Ende aufgeklärt. Während der Lektüre stellt man natürlich Mutmaßungen an, wer es auf den Scheidungsanwalt abgesehen haben könnte, aber den Mörder/die Mörderin/die Mörder (ich will nicht spoilern) konnte ich nicht ausfindig machen. (mehr …)

  • Rezension | Rosende, Mercedes: Falsche Ursula

    Rezension | Rosende, Mercedes: Falsche Ursula

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    Der Klappentext verrät gemeinsam mit dem Titel Falsche Ursula schon ein wenig, worum es in diesem Kriminalroman geht. Mercedes Rosende veröffentlichte dieses Werk 2017 auf Spanisch und wenn ihr hier weiterlest, erfahrt ihr, worum es geht:

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  • Gastrezension | Publig, Maria: Waldviertelmorde und Killerkarpfen

    Gastrezension | Publig, Maria: Waldviertelmorde und Killerkarpfen

    Selbst im Waldviertel groß geworden, habe ich meiner Schwiegermutter die zwei Krimibände von Maria Publig zum Lesen und Rezensieren gegeben. Vielen Dank für die Eindrücke zu den beiden Werken:

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  • Rezension | Radermacher, Ulrich: Hundsbua

    Rezension | Radermacher, Ulrich: Hundsbua

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    Die Inhaltsangabe hat mich sofort in ihren Bann gezogen, denn die elf Monate alte Sophia Christ wird schlafend in ihrem Kinderwagen entführt, als die Kindergartengruppe gerade draußen im Park war. Die Eltern der Kleinen geben sich nicht sehr kooperativ und scheinen größere Probleme als das Verschwinden ihrer Tochter zu haben. Auch ein weiteres verdächtiges Paar kommt schnell hinzu, doch ob Fabienne Wächter und ihr Ehemann hinter der Kindesentführung stecken?

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