Schlagwort: Krimi

  • Rezension | Leo, Maxim: Waidmannstod

    Rezension | Leo, Maxim: Waidmannstod

    waidmannstod
    Dieses Mal hat meine Mama für mich die Lese- und Rezensionsarbeit übernommen, aber ich denke, dass es ihr ganz gut gefallen hat, denn sonst wäre sie nicht so schnell mit diesem Buch aus dem Kiwi-Verlag durch gewesen.
    Hier ihre Eindrücke:
    Ich habe gestern Morgen mit dem (288 seitigen) Buch begonnen und mich hat dieser Krimi so gefesselt, dass ich gar nicht aufhören konnte zu lesen und um 22:00 Uhr mit diesem sehr gut geschriebenen, sehr spannenden Kriminalroman fertig war:
    Der Kommissar Voss läßt sich wegen der kranken Mutter wieder in seine alte Heimat zurück versetzen (schon aufgrund der Beschreibung der brandenburgischen Heimat des Voss lässt in mir den Wunsch aufkeimen, das Bundesland Brandenburg mal zu sehen -ich muss unbedingt dorthin – dies nur am Rande) und schon wurde ein Mensch umgebracht; viele Verdächtige, viele verschiedene Motive wie Windräder, für die, die schönen Wäldern weichen müssten; korrupter Notar, vergangene Liebschaften; bis die 2. Leiche gefunden wird, da wird es nun noch verwirrender und bis zum Schluss, der total anders ist, als man denkt, sehr spannend!  In diesem Krimi wird auch sehr gut beschrieben, wie sich ein Team „zusammenraufen“ kann, dank Voss!
    Bei ‚Waidmannstod‘ handelt es sich um den ersten Fall für Kommissar Voss und man darf gespannt sein, ob / wann ein nächster herauskommen wird.
    An dieser Stelle geht mein Dank an meine Mama, die so schön über ihre Eindrücke geschrieben hat, an den KiWi-Verlag und dessen österreichischen Verlagsvertreter Buchkontor, welches mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
    Buchdetails
    Autor: Maxim Leo
    Titel: Waidmannstod
    Genre: Krimi
    Verlag: Kiepenheuer und Witsch 
    erschienen: 9/2014
    Seitenanzahl: 288 Seiten
    ISBN: 978-3-462-30824-2
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    bestellbar hier: Buchkontor-Shop
  • Rezension | Grey, Emma: Schuld war nur der Tee

    Rezension | Grey, Emma: Schuld war nur der Tee

    schuld war nur der teeIch mag die Genusskrimis, die bei der KSB-Media GmbH erscheinen, recht gerne. Begonnen hat meine Vorliebe mit „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ von Anni Bürkl und ging über „Mathilda tanzt“ von Andrea Tillmanns nun zu „Schuld war nur der Tee“ von Emma Grey. Dieser Krimi spielt in der Küstenregion Südenglands und hat, man erahnt es bereits, mit Tee zu tun. Und zwar nicht mit einem gewöhnlichen Früchtetee, sondern mit Matcha. Gleich zu Beginn stirbt ein Wissenschaftler und Arzt, der eine Methode entwickelt hat, bei der Parkinson geheilt werden kann. Doch die Polizei von Dorset ermittelt nicht nur in diesem Fall, denn ein weiterer Toter ist in dem sonst ruhigen Nest zu vermelden.

    Detective Chief Inspector Peter Cromwell ist ein etwas schrulliger Zeitgenosse, der aber im Laufe des Buches sympathischer wird. Erklärbar vielleicht durch den Umstand, dass er seine Frau verloren hat und dem Alkohol nicht abgeneigt ist. Die anderen Personen sind charakterlich wenig ausgearbeitet, aber das tut dem Lesegenuss keinen Abbruch, denn die Geschichte bleibt, so wie es auch der Klappentext verrät, spannend bis zum Schluss.

    Ein wunderbarer Debütroman von Emma Grey, die in Heidelberg wohnt und der deutschsprachigen Autorengruppe „Mörderische Schwestern“ angehört.

    Buchdetails
    Autorin: Emma Grey
    Buchtitel: Schuld war nur der Tee
    erschienen: 2014
    Verlag: KSB Media GmbH
    Seitenanzahl: 250
    ISBN: 978-3-941564-91-6
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  • Rezension | Tillmanns, Andrea: Mathilda tanzt

    Rezension | Tillmanns, Andrea: Mathilda tanzt

    mathilda

    Vor einiger Zeit habe ich schon mal einen Krimi aus dem Hause KSB vorgestellt, und zwar war das Anni Bürkls historischer Genusskrimi „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“, welcher mir sehr gut gefallen hat.  Nun gibt es einen neuen Krimi, welcher in der heutigen Zeit in Aachen spielt.

    Was man beim Titel nicht gleich herausliest, ist, dass es sich dabei um einen Gartenroman handelt, denn Mathilda liebt ihren persönlichen Rückzugsort und genau dort wird eine Leiche gefunden und die ältere Dame auch noch des Mordes bezichtigt. Dabei tappt die Polizei im Dunkeln bis zum Schluss. Erst auf den letzten beiden Seiten (Achtung – bitte den Roman nicht verkehrt herum lesen!) wird dann der Mord endgültig aufgeklärt.

    Neben der Ermittlungsarbeit finden sich im Krimi viele detailgetreue Beschreibungen für (angehende) GärtnerInnen und nach Abschluss der Lektüre kann sich jeder, auch wenn er keinen grünen Daumen hat, Experte im Landschaftsdesign nennen. Bienen lieben zum Beispiel Salbeiblüten, die roten Spornblumen sind für Nachtfalter ideal und welche Blumen Mathilda im Baumarkt einkauft, dürfte auch einfach dank detailgetreuer Beschreibung erkennbar sein.

    Im Großen und Ganzen in einem leichten, flüssigen Stil geschrieben, welcher es zulässt, das Buch in einem Rutsch durchzulesen. Außerdem ist dieser Krimi ob des eher unspektakulären Tathergangs schon für Jugendliche oder jüngere LeserInnen geeignet.

    Buchdetails
    Autorin: Andrea Tillmanns
    Titel: Mathilda tanzt
    Verlag: KSB Media 
    erschienen: 2014
    Seitenanzahl: 144 Seiten
    ISBN: 978-3-941564-87-9
  • Rezension | Dönhoff, Friedrich: Seeluft

    Rezension | Dönhoff, Friedrich: Seeluft

    seeluft
    Sebastian Fink ermittelt zum dritten Mal. 2013 erschien der Hamburger Krimi im Diogenes Verlag, der im Mai 2014 eine Taschenbuchausgabe von ‚Seeluft‘ herausbrachte.

    Der Klappentext umreißt den Inhalt der Geschichte:

    Zwischen den Aktivisten von Ökopolis und der Hamburger Reederei Köhn herrscht Streit. […] Als am Fischmarkt die Leiche eines Reeders gefunden wird, nimmt Kommissar Sebastian Fink die Ermittlungen auf.

    Und genau diese Ermittlungen werden in die Länge gezogen, da der Kommissar nicht glauben will, dass es sich bei der Leiche des Reeders (Maik Keilenweger) um einen Unfall handelt, sondern um Mord.  (mehr …)

  • Rezension | Patterson, James: Unlucky 13 (auf Englisch gelesen)

    Rezension | Patterson, James: Unlucky 13 (auf Englisch gelesen)

    unlucky 13Ich hatte mich sehr darauf gefreut, endlich wieder mal einen Thriller beziehungsweise hier eher Krimi auf Englisch zu lesen. Dass es der dreizehnte Band einer Reihe ist, hat mich auch nicht weiter gestört, denn die Charaktere (v.a. Protagonistin Lindsay Boxer) sind gut vorgestellt. Wie es auf dem Cover auch zu lesen ist, handelt es sich um einen Women’s Morder Club Thriller, als müssen da noch ein paar weitere Damen im Spiel sein und neben Lindsay werden Claire, Yuki und Cindy zu tragenden Rollen im Krimi.

    Gleich zu Beginn erfährt man als LeserIn, dass Menschen aufgrund Explosionen im Bauch getötet wurden. Dabei handelt es sich um eine weibliche und einen männlichen Studenten, doch nach und nach werden es mehr Opfer. Wer ist der mysteriöse Mörder? Warum benutzt er so abartige Sachen wie „Belly Bombs“?

    Neben diesem Handlungsstrang gibt es noch zwei weitere: Yukis Hochzeit(sreise) mit Lindsays Boss und Cindys Interviewreise, wobei letztere nicht ganz so ausführlich geschildert ist.
    Was mich ein wenig gestört hat, war, dass die Kapitel so extrem kurz sind und die Handlungen dadurch schnell wechseln. Besser hätte ich es andersrum gefunden, denn richtig in die Geschichte hinein gekommen bin ich leider nicht.

    Außerdem hat es mich gestört, dass Lindsay ihren Mann einfach so zu Hause bei Hund und Kind lässt und richtig in der Karriere aufgeht. Ich könnte mir das nicht so vorstellen – aber gut, das ist jetzt Ansichtssache und hat mit dem Roman an sich ja nichts zu tun.

    Alles in allem war er sehr leicht zu lesen und doch ein wenig anspruchsvoll, wenn man schon länger kein englisches Original mehr gelesen hat. Die Sprache war wirklich einfach und strukturiert und so konnte ich vor dem Einschlafen meine Gehirnzellen trainieren, aber nicht überstrapazieren.

    Vielen Dank an vorablesen.de und Randomhouse für dieses Leseexemplar!

    Bisher erschienen im Women’s Murder Club (die Titel erinnern mich irgendwie an die Serie von Janet Evanovich rund um Stephanie Plum: One for the Money, Two For the Dough,…):
    1st to Die
    2nd Chance
    3rd Degree
    4th of July
    The 5th Horseman
    The 6th Target
    7th Heaven
    8th Confession
    9th Judgement
    10th Anniversary
    11th Hour
    12th of Never

    Buchdetails
    Autor: James Patterson (mit Maxine Paetro)
    Titel: Unlucky 13
    Verlag: Randomhouse
    erschienen: 2014
    Seitenanzahl: 416
    ISBN: 9781780890319
    
    
  • Rezension | Noll, Ingrid: Hab und Gier

    Rezension | Noll, Ingrid: Hab und Gier

    hab und gier
    © Diogenes | Buchcover

    Sie schreibt Krimis mit tiefschwarzem Humor am laufenden Band und schafft es immer wieder, ihr Publikum zu begeistern. Zumindest hat sie das bei mir mit ihrem Werk Hab und Gier geschafft. Erschienen im Februar 2014 (also brandaktuell!), bieten die 256 Seiten gute  und vor allem leicht zugängliche Unterhaltung.

    Die ehemalige Bibliothekarin Karla wird zu einem ominösen Gabelfrühstück ihres Ex-Arbeitskollegen Wolfram eingeladet, welches sie nach einigem Zögern und Rücksprache mit ihrer Freundin Judith annimmt. Das Angebot, welches ihr Wolfram, ein kinderloser Witwer, zu bieten hat, klingt verlockend:

    (mehr …)

  • Gewinner-Bekanntgabe Jänner 2014

    20140119_090518
    Die Gewinnbox steht bereit. Diesmal ist es eine Rührschüssel mit einem Apfel drin, passend zur richtigen Antwort des Gewinnspiels: Apfeltarte. Insgesamt haben 27 Leute daran teilgenommen und 26 haben die Frage richtig beantwortet und sind somit in den Lostopf gekommen. Wer wohl gewonnen hat? (mehr …)

  • [51.13] Woche für Woche-Glosse

    Die letzte Woche vor Weihnachten und die vorletzte Woche in diesem Jahr war büchermäßig ganz okay. Ich habe ein Gewinnspiel veranstaltet, welches am Sonntag um 23:59 Uhr beendet und am Montag Morgen ausgelost wurde. Die glückliche Gewinnerin Stephanie überließ das Buch (Was macht der Weihnachtsmann im Juli) übrigens ihrer Schwester als Weihnachtsgeschenk. Am 24.12.2013 erscheint übrigens hier auf Buchwelt.co.at der Vorgänger des Verlosungsbuches, nämlich „O je, du fröhliche“ (von Raymond Briggs).

    Dann durfte ich noch einen super Krimi lesen – Schneekind von Silke Nowak. Dieses Buch musste ich mir nicht kaufen, denn ich bekam es über LovelyBooks von der Autorin zugesandt – sogar mit persönlicher Widmung! Vielen Dank nochmal dafür!

    Und dann gab es auch schon Bescherung und ich erhielt einige tolle Bücher, über die ich mich sehr freue, auch wenn ich es nicht schaffe, sie in den nächsten Tagen (Wochen oder Monaten) zu lesen 😉

    In meinem SuB (Stapel ungelesener Bücher) gibt es momentan fünf Werke, die ich besser gestern als morgen fertig gelesen haben sollte. Naja, vielleicht wird’s ja bald was. Auf jeden Fall werde ich mich jetzt der Lektüre widmen und diese Woche wieder abschließen mit einem

    so long, die Glossentante

  • Rezension | Nowak, Silke: Schneekind

    Cover Schneekind Krimi
    © Silke Nowak | Buchcover

    Gerade rechtzeitig vor Weihnachten erschien der Krimi Schneekind von Neo-Autorin Silke Nowak. Davor, im Sommer 2013, kam der erste Krimi der Germanistin und Philosophin mit dem Titel Auserwählt auf den Markt, dessen Fortsetzung im Juni 2014 (Ein neues Leben) geplant ist.

    Schneekind liest sich flüssig und vor allem auch schnell, denn die 172 Seiten des Printexemplares sind nicht gerade viel für einen Krimi – möchte man meinen. Doch bekanntlich liegt ja in der Kürze die Würze und genau das hat Silke Nowak mit ihrem Buch geschafft. (mehr …)

  • Rezension | Lehane, Dennis: In der Nacht

    in der nacht
    © Diogenes Verlag | Buchcover

    Die Geschichte beginnt, wie so viele Krimis, Thriller oder eben auch Gangster-Epen, mit einem Teil, der eigentlich schon zum Schluss gehört. Joe Coughlin findet seine Beine in Zement wieder und ist kurz davor, von anderen Ganoven ins Meer geschmissen zu werden. Außerdem kommt noch eine gewisse Emma Gould vor, mit der Joe eine Liebesbeziehung beginnt. Das Blöde an der Sache: Sie ist auch noch die (Bett)Gefährtin von Oberganoven Albert White, dem das sehr missfällt. (mehr …)