Schlagwort: Kriminalroman

  • Rezension | Möller-Engemann, Maike: Der gefährlichste Ort

    Rezension | Möller-Engemann, Maike: Der gefährlichste Ort

    Der Kriminalroman „Der gefährlichste Ort“ beschäftigt sich mit einer schrecklichen Thematik, die über Ländergrenzen hinausgeht. Femizide und häusliche Gewalt kommen hier ebenso vor wie Alkoholmissbrauch und Kindesmissbrauch, psychischen Erkrankungen und Angst vor der Polizei(gewalt). Die Spannung in diesem Buch ist kaum aushaltbar und gerade deswegen muss man weiterlesen.

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    Einmal zu lesen begonnen, kannst du das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Maike Möller-Engemann schreibt mit einer präzisen und ausgeklügelten Stimme. Die Beschreibungen der Situation, der Personen, des Tathergangs, der Rückblenden und der Erinnerungen sind stimmig, alles fügt sich zu einem runden Puzzle zusammen und kein Teil bleibt übrig. Was übrig bleibt nach der Lektüre sind Gedanken, die aufregen und ärgern, wütend machen. Und das hat mit dem realen Leben zu tun, denn dieser Kriminalroman beschreibt Dinge, die leider viel zu oft auf der Welt passieren.

    Der Roman ist in viele Kapitel unterteilt, die jeweils den Namen der Person des Kapitels tragen. Es gibt neben Mara, Nina und Ella auch noch Luca und alle vier beschreiben die Geschehnisse aus ihren Augen und mit ihren Gedanken. Die Tote, um die es geht, ist Saskia Decker, deren Tod es gilt aufzuklären. War es ein Suizid? Oder doch ein Femizid?

    Ich fand den Roman, wie ich schon eingangs erwähnt habe, so spannend, dass ich ihn in einem Rutsch ausgelesen hätte, ginge ich abends ein wenig früher ins Bett. Die Autorin hat zu Beginn ein Zitat von Margaret Atwood abgedruckt, das wohl sehr treffend ist:

    Männer haben Angst, dass Frauen über sie lachen; Frauen haben Angst, dass Männer sie töten.

    In eigener Sache (außerhalb der Rezension) Wenn ihr betroffen seid von (häuslicher) Gewalt oder jemanden kennt, wendet euch bitte an Stellen, die euch weiterhelfen. In Österreich z.B. an die Frauen- und Mädchenberatungsstellen (https://dfmb.at/ – der Dachverband der Frauen- und Mädchenberatungsstellen hat eine Übersicht, wohin ihr euch wenden könnt!)

    Buchinfos

    Autorin: Maike Möller-Engemann
    Titel: Der gefährlichste Ort
    Verlag: emons
    erschienen: 20.8.2026
    ISBN: 978-3-7408-2879-0
    Seitenanzahl: 336 Seiten
    Aufmachung: Broschur / Taschenbuch
    Genre: Kriminalroman
    [vielen dank an netgalley.de und den verlag für das e-lexe. | werbung, da nennung, verlinkung und rezension]

  • Rezension | Maxian, Beate: Tod im Wiener Rathaus

    Rezension | Maxian, Beate: Tod im Wiener Rathaus

    Bereits der 16. Teil der Krimi-Reihe um Sarah Pauli, und mit dieser Rezension hinke ich auch nach, denn es ist bereits der nächste Band herausgekommen: „Die Tote vom Weihnachtsmarkt“ könnte man eigentlich gleich dazunehmen, so als frühzeitige Weihnachtslektüre für alle, die gern ein wenig Nervenkitzel haben.

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    Ich finde es immer wieder schön, wenn ein Roman in Wien spielt, denn erstens lebe ich in dieser Stadt und zweitens entdeckt man neue Facetten, bekommt einen kleinen Einblick und erinnert sich vielleicht daran, manche Dinge zu wiederholen, wie etwa das Paternoster-Fahren im Rathaus. Zwar möchte ich nicht das sehen, was im Buch passiert ist, nämlich ein Mord, aber das Ein- und Aussteigen und das Fahren mit diesem Aufzug ist echt eine Erfahrung!

    Sarah Paulis Privatleben kommt auch in diesem Teil nicht zu kurz. Sie und ihr Partner werden nach längerer Gesprächspause von ihrem Bruder und dessen Freundin zum Abendessen eingeladen. Sarah fühlt sich sehr unsicher und weiß nicht, was auf sie zukommen wird. Sie rechnet damit, dass die anderen böse auf sie sind. Der Kriminalfall dreht sich indes um den ermordeten Mann, der im Wiener Rathaus im Paternoster gefunden wurde. Schnell fragt man sich, was das Zeichen, mit dem er versehen wurde, zu bedeuten hat und da ist es dem Inspektor Martin Stein ganz recht, dass eine so erfahrene Journalistin wie Sarah Pauli ihm zur Seite steht. Eine Verbindung zu einer vermissten Frau, Ilka Dorn, wird ebenfalls gesucht und zu guter Letzt gibt es einen Künstler, der Sarah zu einer Ausstellung einlädt. Was es mit ihm, der vermissten Person und dem Mordopfer auf sich hat, lest ihr am besten selbst.

    Die Seiten fliegen nur so dahin, die Kapitellänge ist absolut super gewählt, sodass man auch, wenn man nur kurz Zeit hat, voran kommt und nicht zwischen den Kapiteln aufhören muss zu lesen. Ich hoffe, es kommen noch viele Teile dieser Serie mit Sarah Pauli.

    Hier auf Buchwelt bisher rezensierte Sarah-Pauli-Krimis:
    Der Tote vom Zentralfriedhof (#4)
    Tod in der Hofburg (#5)
    Tod auf der Donau (#15)

    Buchinfos

    Autorin: Beate Maxian
    Titel: Tod im Wiener Rathaus. Ein Wien-Krimi (#16)
    Reihe: Die Sarah-Pauli-Reihe. Band 16
    Verlag: Goldmann
    erschienen: 22.04.2026
    ISBN: 978-3-442-49676-1
    Seitenanzahl: 352 Seiten
    Aufmachung: Klappenbroschur
    Genre: Krimi | Kriminalroman
    [vielen dank ans bloggerportal sowie an den verlag für das e-leseexemplar und sorry, dass es so lange gedauert hat | werbung, da nennung, verlinkung und rezension]

  • Rezension | Schneider, Anna: Grenzfall

    Rezension | Schneider, Anna: Grenzfall

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    In kursiv geschriebenen Textstellen, die übers Buch verteilt vorkommen, nehmen wir als Lesende den oder die Übeltäter*in wahr. Diese Passagen sind extrem spannend und natürlich auch grausig, so wie es sich für einen Krimi gehört.

    Gleich zu Beginn lernen wir Alexa Jahn kennen, die als Oberkommissarin zur Kripo Weilheim wechselt. Vorher war sie in Aschaffenburg und hatte dort noch mit ihren Gefühlen zu ihrem Kollegen zu kämpfen. Abwechslung kommt für sie also sehr willkommen. Doch als sie in Weilheim ankommt, wird auch schon eine Leiche in der näheren Umgebung gefunden, ihr Chef verletzt sich bei einem Einsatz und sie wird sogleich zur Einsatzleiterin ernannt, was ihrem Kollegen sehr sauer aufzustoßen scheint. Bei dem Mordfall handelt es sich um eine Frau, deren Leichenteile sowohl in Deutschland als auch in Österreich verteilt gefunden werden. So kommt es zu grenzüberschreitenden Ermittlungen, die Alexa Jahn mit dem österreichischen Chefinspektor Bernhard Krammer bekannt machen.

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  • Rezension | Horowitz, Anthony: Mord in Highgate

    Rezension | Horowitz, Anthony: Mord in Highgate

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    Mit dem Autor Anthony Horowitz bin ich das erste Mal über die Serie Alex Rider bekannt geworden, und auch im Krimi beziehungsweise Roman „Mord in Highgate“ wird diese Serie öfter mal zum Thema, da der Autor persönlich als Ermittler tätig ist. Gemeinsam mit seinem Partner, dem ehemaligen Polizisten Daniel Hawthorne, begibt er sich auf eine spannende Entdeckungsreise um einen Mordfall. Der Getötete starb durch eine Weinflasche und nun gilt es herauszufinden, wer einen solchen Mord an einem Scheidungsanwalt verüben könnte. Die Personen, die befragt werden, beschreibt Horowitz äußerst genau und man lebt quasi mit dem Ermittler mit. Doch Hawthorne weiß immer ein bisschen mehr als Anthony und so wird man erst zum Schluss auf das dann doch recht logisch aufbereitete Ende aufgeklärt. Während der Lektüre stellt man natürlich Mutmaßungen an, wer es auf den Scheidungsanwalt abgesehen haben könnte, aber den Mörder/die Mörderin/die Mörder (ich will nicht spoilern) konnte ich nicht ausfindig machen. (mehr …)

  • Rezension | Rosende, Mercedes: Falsche Ursula

    Rezension | Rosende, Mercedes: Falsche Ursula

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    Der Klappentext verrät gemeinsam mit dem Titel Falsche Ursula schon ein wenig, worum es in diesem Kriminalroman geht. Mercedes Rosende veröffentlichte dieses Werk 2017 auf Spanisch und wenn ihr hier weiterlest, erfahrt ihr, worum es geht:

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  • Gastrezension | Publig, Maria: Waldviertelmorde und Killerkarpfen

    Gastrezension | Publig, Maria: Waldviertelmorde und Killerkarpfen

    Selbst im Waldviertel groß geworden, habe ich meiner Schwiegermutter die zwei Krimibände von Maria Publig zum Lesen und Rezensieren gegeben. Vielen Dank für die Eindrücke zu den beiden Werken:

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  • Rezension | Procházková, Iva: Der mann am Grund

    Rezension | Procházková, Iva: Der mann am Grund

    Der Krimi, der nicht nur in Prag und Umgebung spielt, sondern auch ein kurzes Gastspiel in Baden bei Wien hat, ist der Auftakt zu einer Reihe rund um Kommissar Marián Holina. 

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  • Rezension | Raab, Thomas: Walter muss weg

    Rezension | Raab, Thomas: Walter muss weg

    Thomas Raab kennt man als Krimiautor, und nun gibt es für die skurrile Frau Huber eine neue Reihe. Bei „Walter muss weg“ geht es aber nicht nur um die Auflösung des Rätsels um Walters Verschwinden aus dem Sarg. 

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  • Rezension | Theils, Lone: Das Meer löscht alle Spuren

    Rezension | Theils, Lone: Das Meer löscht alle Spuren

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    Wieder durfte ich in den Genuss eines Kriminalromans kommen. Nora Sand, die dänische Journalistin, die vor allem in London ermittelt, kennt man schon aus dem Krimi „Die Mädchen von der Englandfähre“ (zur Rezension bitte hier klicken). Nun beschäftigt sich die toughe Frau nicht mehr mit dem Frauenmörder Bill Hix, obwohl er ihr immer noch in Träumen unterkommt, sondern gerät über Umwege in einen tödlichen Medikamentenfall.  (mehr …)

  • Rezension | Beer, Alex: Die rote Frau

    Rezension | Beer, Alex: Die rote Frau

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    Nicht jeder hat das Glück, mit der Autorin persönlich durch das Wien der 1920er Jahre zu schreiten, begleitet von einer kompetenten Fremdenführerin. Im Rahmen eines Instawalks zum Kriminalroman „Die rote Frau“ durfte auch ich als Bloggerin ins unterirdische Wien abtauchen und den Spuren des Ermittlers August Emmerich folgen.

    Wenn ihr genauso gespannt seid auf ein altes Wien wie ich es vor der Lektüre war, dann solltet ihr den Roman unbedingt lesen! Hier noch die Rezension, damit ihr auch wisst, worum es geht:  (mehr …)