Schlagwort: roman

  • Rezension | Downham, Jenny: Die Ungehörigkeit des Glücks

    Rezension | Downham, Jenny: Die Ungehörigkeit des Glücks

    die_ungehoerigkeit_des_gluecksNa, was sagt ihr? Ich finde, das Cover sieht sehr schön aus und auch der Titel hat es mir angetan. Natürlich war ich dann auch gleich auf den Inhalt gespannt, den der Bertelsmann-Verlag so am Buchrücken zusammenfasst:

    Katie – Caroline – Mary:
    Drei Frauen 
    Drei Generationen
    Drei Lebensgeschichten

    Die Begegnung der drei lässt alte Wunden aufbrechen und Lebenslügen zerbrechen. Als die 17-jährige Katie ihrer Großmutter Mary zum ersten Mal begegnet, hat diese schon deutliche Anzeichen von Alzheimer. Katie erkennt das Liebenswerte und Faszinierende an der alten Dame, und vor allem beginnt sie, deren Erinnerungen aufzuschreiben. Sie spürt dabei Familiengeheimnisse auf, die nicht nur ihre Mutter Caroline in ein völlig neues Licht rücken.

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  • Rezension | Glattauer, Daniel: Die Wunderübung

    Rezension | Glattauer, Daniel: Die Wunderübung

    die_wunderuebung
    Die Wunderübung

    Wer „Gut gegen Nordwind“ und „Alle sieben Wellen“ von Daniel Glattauer kennt, weiß, dass es sich hierbei um Briefromane (beziehungsweise E-Mail-Romane) handelt.
    Die Wunderübung ist, so auch am Titel erkennbar, eine Komödie und wird auch so dargestellt. Mit Szeneneinblendungen und witzigen Dialogen zwischen dem Ehepaar Joana und Valentin Dvorak. Der dritte im Bunde ist der Berater Harald, der versucht, mit verschiedenen praktischen Übungen das Paar wieder näher zusammenzubringen.

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  • Rezension | Balàka, Bettina: Die Prinzessin von Arborio

    Rezension | Balàka, Bettina: Die Prinzessin von Arborio

    die_prinzessin_von_arborioVielen Dank zuerst mal an vorablesen.de und den Haymon-Verlag für dieses tolle Leseexemplar. Schon alleine die Leseprobe hat mich zum Lachen gebracht und ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte der Elisabetta Zorzi, von allen nur ‚Zorzi‘ genannt, weitergeht. Doch zu Beginn weiß man nur, dass die Zorzi gerne mordet, und zwar ihre Liebhaber. In einer Art und Weise, dass man – vor allem der Kriminalpsychologe Körber – es schwer hat, ihr einen Mord anzuhängen. Denn Elisabetta ist nicht nur hübsch und liebenswürdig, sondern beherrscht die Kunst der Aussage perfekt und verstrickt sich somit nicht in Lügengeschichten, denn ihrer Ansicht nach ist sie sowieso im Recht …

    Ein Unfall in den Bergen, der andere auf einer Yacht und schließlich Überanstrengung beim Radfahren – alles Zufall? Oder hat Zorzi doch ihre Finger im Spiel? Der Kriminalpsychologe Arnold Körber verliebt sich noch dazu in die vermeintliche Verbrecherin. Der Titel rührt übrigens von einer italienischen Spezialität, nämlich dem Risotto. Arborio ist eine Reisart und Elisabetta hat den Titel „Prinzessin von Arborio“ deshalb erhalten, weil der Küchenchef (der übrigens auch in die Zorzi verliebt ist) ihres eigenen Restaurants, der Cantinetta Zorzi, jede Woche neue Risotto-Kreationen auf den Tisch der Gäste zaubert.

    Der Erzählstil und die Perspektive wechseln bei Balàkas Roman etwas. So wird mal Elisabetta genauer beleuchtet, dann wieder Körber und schließlich ein Blick von außen. Die Zeitebenen verweben sich ineinander, sodass am Anfang nicht ganz klar ist, wo wir uns befinden, doch das wird schnell durchsichtig. Die Sprache ist klar und die Sätze sind eher einfach gestaltet. MIt dem Lesefluss hat man hier keine Probleme und kommt auch sehr schnell voran, vor allem deshalb, weil man doch endlich wissen will, wie es mit Elisabetta Zorzi weitergeht. Das Ende ist so schnell da, wie die Morde (oder Unfälle?) passiert sind und man wünscht sich, dass es noch weitergeht. Aber bekanntlich hat ja alles ein Ende …

    Buchinfos
    Autorin: Bettina Balàka
    Titel: Die Prinzessin von Arborio
    Verlag: Haymon
    erschienen: März 2016
    ISBN: 978-3-7099-7239-7
    Seitenanzahl: 264 Seiten
    Genre: Roman | Krimi | Liebesgeschichte
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  • Rezension | Bronsky, Alina: Baba Dunjas letzte Liebe

    Rezension | Bronsky, Alina: Baba Dunjas letzte Liebe

    baba_dunjas_letzte_liebeDas Buch ist bereits im Sommer 2015 auf Deutsch erschienen, doch gerade jetzt in der Winterzeit eignet es sich besonders für die Lektüre, denn die Sätze und Wörter arrangieren sich perfekt mit der Geschichte der Baba Dunja, die als Tschernobyl-Rückkehrerin Aufsehen erregt und doch selbst so ruhig und gelassen lebt, dass man am liebsten für einen Tag in ihre Haut schlüpfen möchte.

    Baba Dunja ist zwar schon jenseits der 80, doch immer noch selbständig und mehr oder weniger für die Belange des Dorfes zuständig, in das eine Handvoll Leute gezogen ist. Als eines Tages ein Mann mit einem Kind ins verseuchte Gebiet kommt, um dort zu leben, verstehen das die Dorfbewohner nicht und es kommt fast zu einer Auflösung der Gemeinschaft.  (mehr …)

  • Adventkalender | Gewinnspiel | Tag 9

    Adventkalender | Gewinnspiel | Tag 9

    Türchen No. 9

    Na, wer hätte das gedacht? Kaum ausgelesen und rezensiert (bitte hier klicken), landet das Buch auch schon im Adventkalender. Und ihr habt die Möglichkeit, es zu gewinnen! Wie das geht?

    Schreibt mir bitte eine E-Mail an daniela [at] buchwelt.co.at oder hinterlasst einen Kommentar hier unter dem Beitrag mit der Antwort auf die Frage: Wie gefällt euch das Cover von „Der Glasmurmelsammler“ und habt ihr Assoziationen zu den farbigen Tupfen?

    Teilnehmen kann jede/r, der bis einschließlich 9.12.2015 (23:59 Uhr) einen Kommentar hinterlässt oder eine E-Mail an mich schreibt. Schön wäre es, wenn ihr mir folgt oder meine Facebook-Seite liked! Ist aber nicht Bedingung! 🙂

    Viel Glück euch allen!

    der glasmurmelsammler

  • Rezension | Clarke, Lucy: Der Sommer, in dem es zu schneien begann

    Rezension | Clarke, Lucy: Der Sommer, in dem es zu schneien begann

    der sommer in dem es zu schneien begannIch liebe den Titel. Das Original heißt: „A Single Breath“ und wurde 2014 am britischen Markt unter dem Verlag HarperCollins London veröffentlicht. Am 13. April 2015 war es dann auch auf dem deutschen Buchmarkt so weit und die Autorin, die an der Universität in Cardiff englische Literatur studiert hatte, darf nun auch auf dem deutschsprachigen Buchmarkt mitmischen. Und das zu Recht. Der Roman handelt von Eva, einer Endzwanzigerin, die ihren Ehemann Jackson bei einem tragischen Unfall verliert. Ganz klar ist allerdings nicht, ob er wirklich durch den Fall von den Klippen gestorben ist, da seine Leiche nie gefunden wurde. Doch langsam aber sicher findet sich Eva damit ab, dass sie nun Witwe ist. Um ihre Trauer leichter verarbeiten zu können, beschließt sie, zu Jacksons Familie nach Tasmanien zu reisen, um mit dessen Vater Dirk und dessen Sohn Saul zu sprechen. Auch, um mehr über Jacksons Vergangenheit zu erfahren und zu sehen, wo er aufgewachsen ist. (mehr …)

  • Rezension | Golightly, Bridget & Hardcastle, Joan: Bridgets und Joans Tagebuch

    Rezension | Golightly, Bridget & Hardcastle, Joan: Bridgets und Joans Tagebuch

    Bridgets und Joans Tagebuch Verrueckt nach dem Toyboy von Bridget Golightly
    Bridgets und Joans Tagebuch Verrueckt nach dem Toyboy von Bridget Golightly

    Wie der Titel und der Untertitel erkennen lassen, handelt es sich bei diesem Buch um eine Parodie von Bridget Jones Teil 3 („Verrückt nach ihm“ oder auf Englisch: „Mad about the boy„) von Helen Fielding. Der englische Titel des Tagebuchromans lautet übrigens: Mad about the Toy Boy, was noch näher an Fieldings letzten Band der Bridget-Jones-Trilogie herankommt. Allerdings, und hier stimme ich mit den Herausgebern überein, hat diese Version wenig mit der alternden Bridget zu tun und stellt ein eigenständiges Werk dar.  (mehr …)

  • Rezension | Webber, Tammara: Einfach. Für dich.

    Rezension | Webber, Tammara: Einfach. Für dich.

    einfach. für dich.Als ich das Buch zum Lesen bekam, hatte ich keine Ahnung, dass es sich hier um den zweiten Teil des Liebesromans „Einfach. Liebe.“ handelt. Ich fand es etwas eigenartig, dass eine weibliche Schriftstellerin aus der Sicht eines Jungen schreibt und sogar noch aus zwei verschiedenen Perspektiven. Doch wenn man den Hintergrund bedenkt, nämlich dass beim Vorgängerroman Jacqueline die Hauptperson und Erzählerin war, dann kann man es doch etwas eher nachvollziehen.

    Zum Inhalt

    Lucas Maxfield ist College-Student und Tutor in einem Wirtschaftskurs, den auch Jacqueline besucht. Er verliebt sich in sie, bewahrt sie vor einem tätlichen Übergriff eines Kommilitonen und hilft ihr via E-Mail als Landon (sein eigentlicher Vorname), den Kurs bei Dr. Heller zu bestehen. Der zweite Erzählstrang behandelt Lucas‘ (also eigentlich Landons) Kindheit, die nicht einfach war, da seine Mutter gestorben ist und er nur sehr schwer damit umgehen konnte. Drogen, Alkohol und Mädchen, der Verlust des Großvaters und die schmerzliche Erinnerung an seine Mutter – das alles versucht Landon aufzuarbeiten und mutiert dadurch zum Einzelgänger und „Bad Boy“ Lucas, der sich in Jacqueline verknallt.

    Der Schreibstil ist unterhaltsam, allerdings waren mir die detailreichen Schilderungen des Sexuallebens von Landon respektive Lucas für diesen Roman zu viel. Das hätte er nicht gebraucht.

    Die amerikanische Autorin Tamara Webber (hier geht’s zu ihrer Website) hat neben „Endlich. Liebe.“ und „Einfach. Für Dich.“ einen dritten Roman in der Serie veröffentlicht. Dort geht es um die Liebe zwischen Boyce und Pearl, die auch in den anderen beiden Teilen vorkommen. Der englische Titel lautet „Sweet“.

    Und wieder ein Buch mehr für meine Blanvalet-Challenge 🙂

    Buchinfos
    Autorin: Tammara Webber
    Buchtitel: Einfach. Für Dich. (orig. Breakable)
    Verlag: blanvalet
    erschienen: 20.4.2015
    Seitenanzahl: 512 Seiten
    ISBN: 978-3-7341-0150-2
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  • Rezension | McPartlin, Anna: Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    Rezension | McPartlin, Anna: Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    Die letzten Tage von Rabbit HayesGleich vorweg: Für zarte Gemüter, die nicht gerne weinen, ist das nichts. Definitiv. Aber wenn man so richtig mit einem Roman und den Protagonisten mitgehen möchte, dann ist dieser genau richtig. Eine kleine Anmerkung am Rande: Auf dem von mir fotografierten Buchcover steht „Unverkläufliches Leseexemplar“ drauf, da ich es vom Rowohlt-Verlag zugeschickt bekommen habe. Und nun meine Rezension:

    Rabbit Hayes‘ Brustkrebs ist wieder da und streut nun auch in die Knochen. Sie wird von ihrer Mutter ins Hospiz gebracht und dort hat sie nur noch einige Tage zu leben. Die gesamte Familie bekommt Platz zu sprechen und die einzelnen Kapitel sind immer aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Besonders schlimm wird es, wenn von Rabbits Tochter Juliet berichtet wird, denn die 12-jährige will und kann es verständlicherweise nicht begreifen, dass ihre Mama unheilbar krank ist und bald nicht mehr bei ihr sein wird. Streitigkeiten unter der Familie, wer sich dann um Juliet kümmern soll, sind total plausibel und gehen nahe. Ein weiterer wichtiger Erzählstrang betrifft die Kindheit und Jugend von Rabbit, die eigentlich Mia heißt, die die ganze Zeit über von Johnny begleitet wird. Auch er musste früh gehen, da er an Multipler Sklerose erkrankt war.  Rabbit denkt noch viel an ihre große Liebe und in ihren Träumen begegnen sie sich oft.

    Wenn die Tagik im Buch nicht vorherrschen würde, könnte man es ungefähr so einstufen: Wunderbar leichtes Buch mit gut ausgearbeiteten Charakteren und nachvollziehbarem Verlauf. Bezieht man das eigentliche Thema, nämlich das baldige Sterben einer 42-jährigen Frau, mit ein, dann wird es traurig, unendlich traurig, regt zum Nachdenken an und lässt neue Tränenflüssigkeit in den vielleicht schon eingetrockneten Tränensäcken entstehen.

    Buchinfo:
    Autorin: Anna McPartlin
    Buchtitel: Die letzten Tage von Rabbit Hayes
    Verlag: Rowohlt TB
    erschienen: März 2015
    ISBN: 978-3-499-26922-6
    Seitenanzahl: 464 Seiten
    Genre: Roman
  • Rezension | Prammer, Theresa: Wiener Totenlieder

    Rezension | Prammer, Theresa: Wiener Totenlieder

    wiener totenliederMorde in der wirtschaftlich schlecht dastehenden Wiener Oper stellen das Ermittlerduo Lotta und Clown Foxi vor ein großes Rätsel. Wer ist der Mörder und warum um Himmels Willen lässt  die Direktorin Susu die das Musikhaus nicht schließen? Steckt sie etwa dahinter? Abwegig ist es nicht, da auf einmal die Besucherzahlen in die Höhe schnellen …

    Carlotta, die nur mehr Lotta genannt werden möchte, ist die Tochter der großartigen Opernsängerin Maria Fiore und da sie es selbst nicht zum Star geschafft hat, fristet sie ihr Dasein mit einem überaus wichtigen Job: Sie ist Kaufhausdetektivin und ihre beste „Kundin“ ist die etwas verrückte Henrietta, die in einer Nervenheilanstalt wohnt. Lottas Kompagnon, der Clown Foxi, der in Wirklichkeit Konrad heißt, war schon mal bei der Polizei, wurde aber entlassen und könnte Lottas Vater sein, zumindest, was das Alter betrifft.

    Das Buch ist durchwegs spannend geschrieben, sodass man gegen Ende hin nicht mehr aufhören kann und will. Die Auflösung des Kriminalfalles ist nachvollziehbar, wenn auch nicht ganz so spektakulär, dafür sind die Charaktere mit all ihren Stärken und Schwächen gut gezeichnet. Lotta ist Alkoholikerin und muss während des Romans nicht nur einmal durch die Hölle gehen – da kann man richtig mitgehen und -fühlen. Auch Konrad ist vom Schicksal gebeutelt und immer noch auf der Suche nach seiner vor über 20 Jahren verschwundenen Tochter Julia. Und dann ist da noch Hannes, der Lotta und Foxi den gut dotierten Job verschafft hat und der ernsthaft in die junge Frau verliebt ist.

    Ein Kriminalroman für Wien- und OpernliebhaberInnen, die schnell lesen wollen und Spannung von der ersten bis zur letzten Seite schätzen. Außerdem wird es noch Fortsetzungen geben – man darf also gespannt sein! Ich bin es schon 🙂

    Buchdetails
    Autorin: Theresa Prammer
    Titel: Wiener Totenlieder
    Verlag: Marion von Schröder bei Ullstein Buchverlage
    erschienen: 27.02.2015
    Seitenanzahl: 384 Seiten
    ISBN: 9783547712094
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    Genre: Kriminalroman