Als ich das Buch zu lesen begonnen habe, fragte ich mich, ob ich es überhaupt fertig lesen werde, da für mich der Schreibstil ganz neu war und ich noch nicht wusste, ob er mir gefällt. Nach ein paar mehr Seiten konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen, da ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Finn, dem König Mordric und seinem Vampirprinzenbruder Enhart weitergeht. Die Aufmachung finde ich sehr schön und die Kapitel sind in ihrer Länge genau richtig, um eins oder zwei am Abend zu lesen. Meistens wurden es bei mir aber dann doch mehr 🙂 Ich freue mich also schon auf Band 2 und 3 dieser Trilogie!
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Buchinfos
Autorin: Charlotte Buckley Titel: The Witch in the Dead of Night Reihe: The Flamebearer Trilogy #1 Verlag: Loomlight bei Thienemann erschienen: 25.8.2026 ISBN: 978-3-522-90029-4 Seitenanzahl: 496 Seiten Aufmachung: gebunden Genre: Vampirroman | Fantasyroman | Romantasy [vielen dank an den verlag und netgalley.de für dieses e-lexe | werbung, da nennung, verlinkung und rezension]
Der Kriminalroman „Der gefährlichste Ort“ beschäftigt sich mit einer schrecklichen Thematik, die über Ländergrenzen hinausgeht. Femizide und häusliche Gewalt kommen hier ebenso vor wie Alkoholmissbrauch und Kindesmissbrauch, psychischen Erkrankungen und Angst vor der Polizei(gewalt). Die Spannung in diesem Buch ist kaum aushaltbar und gerade deswegen muss man weiterlesen.
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Einmal zu lesen begonnen, kannst du das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Maike Möller-Engemann schreibt mit einer präzisen und ausgeklügelten Stimme. Die Beschreibungen der Situation, der Personen, des Tathergangs, der Rückblenden und der Erinnerungen sind stimmig, alles fügt sich zu einem runden Puzzle zusammen und kein Teil bleibt übrig. Was übrig bleibt nach der Lektüre sind Gedanken, die aufregen und ärgern, wütend machen. Und das hat mit dem realen Leben zu tun, denn dieser Kriminalroman beschreibt Dinge, die leider viel zu oft auf der Welt passieren.
Der Roman ist in viele Kapitel unterteilt, die jeweils den Namen der Person des Kapitels tragen. Es gibt neben Mara, Nina und Ella auch noch Luca und alle vier beschreiben die Geschehnisse aus ihren Augen und mit ihren Gedanken. Die Tote, um die es geht, ist Saskia Decker, deren Tod es gilt aufzuklären. War es ein Suizid? Oder doch ein Femizid?
Ich fand den Roman, wie ich schon eingangs erwähnt habe, so spannend, dass ich ihn in einem Rutsch ausgelesen hätte, ginge ich abends ein wenig früher ins Bett. Die Autorin hat zu Beginn ein Zitat von Margaret Atwood abgedruckt, das wohl sehr treffend ist:
Männer haben Angst, dass Frauen über sie lachen; Frauen haben Angst, dass Männer sie töten.
In eigener Sache (außerhalb der Rezension) Wenn ihr betroffen seid von (häuslicher) Gewalt oder jemanden kennt, wendet euch bitte an Stellen, die euch weiterhelfen. In Österreich z.B. an die Frauen- und Mädchenberatungsstellen (https://dfmb.at/ – der Dachverband der Frauen- und Mädchenberatungsstellen hat eine Übersicht, wohin ihr euch wenden könnt!)
Buchinfos
Autorin: Maike Möller-Engemann Titel: Der gefährlichste Ort Verlag: emons erschienen: 20.8.2026 ISBN: 978-3-7408-2879-0 Seitenanzahl: 336 Seiten Aufmachung: Broschur / Taschenbuch Genre: Kriminalroman [vielen dank an netgalley.de und den verlag für das e-lexe. | werbung, da nennung, verlinkung und rezension]
Bereits der 16. Teil der Krimi-Reihe um Sarah Pauli, und mit dieser Rezension hinke ich auch nach, denn es ist bereits der nächste Band herausgekommen: „Die Tote vom Weihnachtsmarkt“ könnte man eigentlich gleich dazunehmen, so als frühzeitige Weihnachtslektüre für alle, die gern ein wenig Nervenkitzel haben.
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Ich finde es immer wieder schön, wenn ein Roman in Wien spielt, denn erstens lebe ich in dieser Stadt und zweitens entdeckt man neue Facetten, bekommt einen kleinen Einblick und erinnert sich vielleicht daran, manche Dinge zu wiederholen, wie etwa das Paternoster-Fahren im Rathaus. Zwar möchte ich nicht das sehen, was im Buch passiert ist, nämlich ein Mord, aber das Ein- und Aussteigen und das Fahren mit diesem Aufzug ist echt eine Erfahrung!
Sarah Paulis Privatleben kommt auch in diesem Teil nicht zu kurz. Sie und ihr Partner werden nach längerer Gesprächspause von ihrem Bruder und dessen Freundin zum Abendessen eingeladen. Sarah fühlt sich sehr unsicher und weiß nicht, was auf sie zukommen wird. Sie rechnet damit, dass die anderen böse auf sie sind. Der Kriminalfall dreht sich indes um den ermordeten Mann, der im Wiener Rathaus im Paternoster gefunden wurde. Schnell fragt man sich, was das Zeichen, mit dem er versehen wurde, zu bedeuten hat und da ist es dem Inspektor Martin Stein ganz recht, dass eine so erfahrene Journalistin wie Sarah Pauli ihm zur Seite steht. Eine Verbindung zu einer vermissten Frau, Ilka Dorn, wird ebenfalls gesucht und zu guter Letzt gibt es einen Künstler, der Sarah zu einer Ausstellung einlädt. Was es mit ihm, der vermissten Person und dem Mordopfer auf sich hat, lest ihr am besten selbst.
Die Seiten fliegen nur so dahin, die Kapitellänge ist absolut super gewählt, sodass man auch, wenn man nur kurz Zeit hat, voran kommt und nicht zwischen den Kapiteln aufhören muss zu lesen. Ich hoffe, es kommen noch viele Teile dieser Serie mit Sarah Pauli.
Autorin: Beate Maxian Titel: Tod im Wiener Rathaus. Ein Wien-Krimi (#16) Reihe: Die Sarah-Pauli-Reihe. Band 16 Verlag: Goldmann erschienen: 22.04.2026 ISBN: 978-3-442-49676-1 Seitenanzahl: 352 Seiten Aufmachung: Klappenbroschur Genre: Krimi | Kriminalroman [vielen dank ans bloggerportal sowie an den verlag für das e-leseexemplar und sorry, dass es so lange gedauert hat | werbung, da nennung, verlinkung und rezension]
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Ich habe diesen Roman, der ab 14 Jahren geeignet ist, sehr sehr schnell gelesen und war gefesselt von der Geschichte. Ein Platz, an dem es Jugendlichen, die (psychische) Probleme haben, besser gehen soll, wird zu einem ziemlich schrägen Gefängnis und die Teilnehmer*innen am Projekt „Happy Head“ werden richtig hart auf die Probe gestellt.
Die Geschichte dreht sich um Sebastian, genannt Seb und schon die Anfahrt zum Gebäude ist abenteuerlich. Dass dann alle Personen in unterschiedliche Grün-Farben eingekleidet werden und diese dann in Gruppen eingeteilt werden, die dann wiederum zusammen Challenges meistern müssen, ohne Rücksicht auf Verluste, erinnert schon sehr an Squid Games. Wer also Kinder hat, die sich gerne diese (wie ich finde furchtbare) Serie anschauen würden, es aber verständlicherweise nicht dürfen, denen lege ich Happy Head nahe, denn es fehlt absolut nicht an Spannung und Absurdität der Autoritätspersonen, dafür fiebert man total mit dem Protagonisten und seinen Mitstreitern mit.
Ich freue mich schon auf den zweiten Teil, der im Herbst 2026 herauskommt und „Dead Happy“ heißen wird.
Buchinfos
Autor: Josh Silver Titel: Happy Head Verlag: Magellan erschienen: 12.2.2026 Seitenanzahl: 416 Seiten Aufmachung: Klappenbroschur Genre: Young Adult empfohlenes Lesealter: ab 14 Jahren [vielen dank an den magellan verlag und an netgalley.de für dieses e-lexe | werbung, da verlinkung und nennung sowie rezension]
Ich habe angefangen zu lesen und konnte nicht mehr aufhören, bis dann leider das Ende da war. Nach diesem Werk werde ich bestimmt auch den nächsten Roman von Bastian Kresser lesen. „Verformung“ habe ich schon mehrfach weiterempfohlen und es lag auch zu Weihnachten unter dem ein oder anderen Baum 😉
Nun aber mehr zum Werk und zum Inhalt: Als Marc Steiner zu Niels Bergmanns Schmiedekurs kommt, weiß der Berliner noch nicht, mit wem er es zu tun hat. Es entwickelt sich eine Freundschaft, die aber auch viele Geheimnisse birgt. Erst als sich Marc verliebt, scheint er stutzig zu werden. Was hat es mit Niels und seiner Freundin Ruth auf sich? Warum kommen fremde Menschen auf das Gelände? Warum ist alles so geheimnisvoll? Bastian Kresser beschreibt seine Figuren so, dass man sich gut in sie hineinversetzen kann, ohne aber schon zu viel zu verraten. Die Geschichte baut sich langsam auf und mit dem Hinzufügen von neuen Personen wird der Erzählstrang in eine andere Richtung gelenkt. Wirklich ein sehr gut gelungener Roman, den ich gerne noch weitere 300 Seiten gelesen hätte.
Buchinfos
Autor: Bastian Kresser Titel: Verformung Verlag: Braumüller erschienen: 01.10.2025 ISBN: 978-3-99200-397-6 Seitenanzahl: 352 Seiten Aufmachung: Buch, gebunden Genre: Roman [vielen dank an lovelybooks.de, den Autor Bastian Kresser sowie den Verlag für das kostenlose rezensionsexemplar | werbung, da nennung]
Auch der dritte Fall für die Kommissar:innen Alexa Jahn und Bernhard Krammer hat es in sich. ‚In der Stille des Waldes‘ beginnt mit einem Dachsfund und eingenähtem Babybody. Um diese Dinge kümmert sich Krammer mit seinem österreichischen Team. Währenddessen taucht Jan, der alte Kollege aus ihrer ehemaligen Dienststelle bei Alexa auf und meint, dass der Schuldige in einem früheren Mordfall doch nicht derjenige ist, der schuldig im Gefängnis sitzt. Alexa wurde von ihrem Chef quasi zwangspausiert, nachdem sie an einer Schulterverletzung leidet. Die sehr aktive und pflichtbewusste Frau kann einfach nicht still sitzen und begibt sich mit Jan auf Spurensuche nach dem wahren Täter. (mehr …)
Das Cover des Buches, der Titel und auch der Klappentext sowie die Leseprobe auf vorablesen.de haben mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Malcolm Bell in der Protagonist des Buches und lebt mit seinem Bruder Sebastian und der Mutter gemeinsam in einem Haus. Durch eine erzwungene Mutprobe mit Kezia gelangt Malky in Besitz einer Tüte, in der sich zwei Trauminatoren befinden. Gemeinsam mit seinem Bruder Seb begibt sich Malky in das Reich der Wachträume. Alles geht so lange gut, bis Sebi nicht mehr aufwacht. (mehr …)
Band 1 der Datendetektive von Jaromir Konecny hat uns so gut gefallen, dass wir auch gleich den nächsten Band gelesen haben. Wir, das sind mein Mann, meine beiden Söhne (8 und 6 Jahre alt) und ich.
Die Hauptcharaktere – Laurin, Lina, Vicky, Theo & Leo und natürlich Brabbelbot dürfen nicht fehlen und die Illustrationen von Marek Bláha sind wieder sehr gelungen. Vor allem der Jüngste im Lesebunde freut sich total, wenn er wieder Zeichnungen zwischen den Buchstaben betrachten kann. Worum geht’s jetzt aber im zweiten Band der Datendetektive? (mehr …)
Meine Nachbarin und Freundin Marina hat sich diesmal mit der Lektüre zu „Alles, was heilig ist“ von Dennis Lehane beschäftigt und mir darüber Bericht erstattet. Hier findet ihr die Eindrücke meiner Gastrezensentin – vielen Dank Marina!
‚Alles, was heilig ist‘ lässt sich sehr schnell und leicht lesen. Das Werk ist aus der Sicht des Detektivs geschrieben, der gemeinsam mit seiner Partnerin eine Detektei besitzt. Die Geschichte ist recht humorvoll für einen Thriller, beziehungsweise reich an Schmäh und schwarzem Humor. Außerdem wird der Text mit sehr vielen (nachvollziehbaren) Wendungen angereichert.
Die Detektei „Kenzie & Gennaro“, die sich vor allem Fällen ärmerer Leute annimmt, ist als sehr ambitioniert bekannt. Beide Detektive werden von einem schwerreichen Mann namens Stone mit dem Auftrag, seine Tochter Desiree (und einen schon verschwundenen Detektiven) zu finden, entführt. Logischerweise hinterfragen die Ermittler, warum der alte, sehr kranke Mann, sie entführt und noch weitere Dinge. Sie sind generell sehr skeptisch und durch dieses Hinterfragen entstehen auch die Wendungen.
Geld spielt die ganze Zeit eine Rolle und auch Desiree, die wunderschöne Tochter des reichen Stone, ist nicht das, was sie scheint. Denn jeder Mann verfällt ihr, sie ist quasi wie eine Sirene. Dazu kommt dann auch noch die Aufdeckung einer Sekte.
Von Dennis Lehane habe ich persönlich auch schon einige Werke gelesen (zu zwei Rezensionen geht’s hier und hier). Auch auf dieses freue ich mich schon sehr und bin gespannt, ob ich es diesmal anders lese, weil ich es nicht mehr rezensieren ‚muss‘ 😉
Buchinfos
Autor: Dennis Lehane Titel: Alles, was heilig ist Untertitel: Ein Fall für Kenzie & Gennaro Originaltitel: Sacred (1997) Verlag: Diogenes erschienen: 27.2.2019 ISBN: 978-3-257-30044-4 Seitenanzahl: 432 Seiten Aufmachung: Paperback Genre: Roman | Krimi | Thriller
Bernhard Aichner hat wieder einen Thriller geschrieben. Das Buch kommt mit gelb eingefärbten Seitenrändern daher, was sicher mit den Bananen zu tun hat, die im Werk eine wesentliche Rolle spielen. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr, wenn ihr weiterlest.