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  • Rezension | Wucherer, Cora: All die Farben, all das Licht

    Rezension | Wucherer, Cora: All die Farben, all das Licht

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    Ein Buch, das mich am Ende zu Tränen gerührt hat – somit und überhaupt eine klare Leseempfehlung! Soll ich noch was über den Inhalt sagen?

    Das Werk von Cora Wucherer mit dem wundervollen Titel „All die Farben, all das Licht“ gliedert sich in viele Unterkapitel. Davon sind die meisten aus der Perspektive von Martha und Juna, den beiden ungleichen Schwestern, geschrieben. Juna leidet am Usher-Syndrom, einer Hörsehbehinderung, ist Künstlerin und 17 Jahre alt. Sie steht kurz davor, an die Kunstuniversität zu wechseln. Ihre um fast 4 Jahre jüngere Schwester Martha beginnt in einem Kino zu arbeiten, indem sie sich als ihre ältere Schwester ausgibt. Sie hat kein besonderes Talent und ärgert sich oft darüber, dass ihrer Schwester ob ihrer Krankheit viel mehr Aufmerksamkeit zukommt. Juna hingegen schmerzt es massiv, dass Martha keine lebensverändernde Krankheit erleiden muss.

    Der Roman liest sich wunderbar leicht, obwohl die Themen, die behandelt werden, sehr tief gehen. Man spürt alle Gefühle, angefangen von der Liebe, aber auch den Konkurrenzkampf, die Sorgen und die Leichtigkeit, die Kämpfe und die Verliebtheit. Man spürt sozusagen auch all die Farben, all das Licht.

    Buchinfos

    Autorin: Cora Wucherer
    Titel: All die Farben, all das Licht
    Verlag: Klett-Cotta
    erschienen: 11.07.2026
    ISBN: 978-3-608-96704-3
    Seitenanzahl: 320 Seiten
    Aufmachung: gebunden mit Schutzumschlag
    Genre: Roman | Belletristik
    [vielen dank an netgalley.de und den verlag für das e-lexe | werbung, da verlinkung und nennung]

  • Rezension | Zillgens, Gerlis: Yolo, der wild gewordene Pudding und Jo Zwometerzwo

    Rezension | Zillgens, Gerlis: Yolo, der wild gewordene Pudding und Jo Zwometerzwo

    yolo teil 1
    Buchcover ©loewe Verlag

    Es passiert nicht sehr oft, dass ich ein Buch in einem Rutsch durchlese, da ich mangels längeren Zeitfenstern gar nicht dazu komme. Doch hier machte ich eine Ausnahme, denn das von Gerlis Zillgens geschriebene Jugendbuch ist grenzgenial.

    Es geht um ein Mädl, Yolo, die eigentlich Yoko heißt und schon viel früher ihren Namen in Yolo umänderte, noch lange bevor die vier Buchstaben zum Jugendwort des Jahres 2012 gekürt wurden. Ihre beste Freundin Paula lebt in Australien und Yolo ist furchtbar in einen Typen namens Jo Zwometerzwo verliebt, der aber keine Augen für die bloggende Tramperin hat. Was es mit Pudding auf sich hat, verrate ich an dieser Stelle nicht, das könnt ihr dann selbst nachlesen.

    Und wenn ihr dann auch so begeistert seid wie ich – und ich verspreche, dass ihr es sein werdet! – gibt es noch einen Grund zur Freude, denn am 14. Jänner 2015 kommt der zweite Band von Yolo raus …

    Übrigens hat das Buch ganz tolle Illustrationen von Laura Rosendorfer und auf der Webseite des Verlages kann man sogar einen Blick hineinwerfen (hier klicken, um direkt zur Buchseite zu kommen).

    Endlich wieder mal ein durch und durch gelungenes Jugendbuch in allen möglichen Sparten –  Sprache, Handlung, Illustration. Pefekt!

    Buchdetails
    Autorin: Gerlis Zillgens
    Illustratorin: Laura Rosendorfer
    Buchtitel: Yolo, der wild gewordene Pudding und Jo Zwometerzwo
    Verlag: loewe Verlag
    erschienen: 2014
    Seitenanzahl: 224
    ISBN: 978-3-7855-7986-2
    empfohlenes Lesealter: ab 11 Jahren