Rezension | McKenna, Oisín: Hitzetage

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So wie es The Guardian schon am Umschlag schreibt, ist dieses Buch tatsächlich: elektrisierend und intim. Ich fand die Lektüre sehr sehr spannend und ich konnte und wollte nicht aufhören, den Roman zu lesen. Und in Wahrheit hätte ich ihn viel lieber in London als in Wien gelesen, wobei ich während des Lesens gefühlsmäßig sowieso in Großbritannien war.

Kaum zu glauben, dass es sich bei McKennas Werk um einen Debütroman handelt. Mit so viel Leichtigkeit und Liebe zum Detail, mit Beschreibungen von Gefühlen und Erfahrungen wird vom täglichen Leben einiger Wahl-Londoner*innen berichtet, die allesamt ein nicht so einfaches Leben haben und nicht nur einmal mit dem Tod konfrontiert sind. Den Titel kann man in mehrfacher Hinsicht lesen aber er passt definitiv zum Sommer. Eine Lektüre, die so schnell und ob der Schwere dennoch leicht zu lesen ist, die in den Strandkorb passt, aber eigentlich auch vor den Kamin, habe ich selten in Händen gehalten.

Während vieler Passagen im Roman habe ich an ein Drehbuch denken müssen und wann das Buch denn verfilmt wird. Oisín McKenna hat auch zahlreiche Theaterstücke geschrieben und da wäre es doch auch passend, aus Hitzetage ein Stück zu machen – oder eben einen Film zu drehen. Ich würde ihn mir jedenfalls ansehen! Ganz großes Kino ist es auch ohne Leinwand schon!

Buchinfos

Autor: Oisín McKenna
Titel: Hitzetage
OT: Evenings and Weekends (2022)
Verlag: Residenz Verlag
erschienen (auf Deutsch): 9.2.2026
ISBN: 9783701718221
Seitenanzahl: 360 Seiten
Aufmachung: Hardcover
Genre: Roman
[vielen dank an netgalley und den residenzverlag für das e-lexe | werbung, da rezension, verlinkung und nennung]

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