Kategorie: Rezensionen Allgemein

  • Rezension | Ware, Ruth: Im dunklen dunklen Wald

    Rezension | Ware, Ruth: Im dunklen dunklen Wald

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    In der Sendung „erLesen“ auf ORF III gab es am 17.1.2017 die Buchvorstellung zu „Im dunklen, dunklen Wald“. Kurz und prägnant wurde da gesagt, dass es sich um ein sehr spannendes Buch  handelt und ich empfand es genauso. Die Erzählweise ist mitreißend und  man glaubt sich inmittten der illustren Poltergesellschaft zu befinden und kriegt es selbst mit der Angst zu tun. Schon alleine das Cover  und der Titel lassen mich erschaudern, spätestens wenn man das Gedicht vor Beginn des ersten Kapitels liest, kann man das Buch eigentlich nicht mehr zur Seite legen. Die Protagonistin, die früher Lee geenannt wurde, heute aber nur mehr auf Nora hört, weiß selbst nicht, warum sie überhaupt zum Polterwochenende ihrer ehemals besten Freundin eingeladen wurde. Besser, sie wäre gar nicht erst dorthin gefahren – in  den dunklen, dunklen Wald …

    Ein sehr spannendes Thrillerdebüt mit einem schaurigen Schauplatz und gruseliger Atmosphäre.

    Buchinfos
    
    Autorin: Ruth Ware
    Titel: Im dunklen, dunklen Wald
    Verlag: dtv
    erschienen: September 2016
    ISBN: 978-3-4233-26123-4
    Seitenanzahl: 384 
    Genre: Thriller
  • Rezension | Lucas, Charlotte: Dein perfektes Jahr

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    Auf dem Bild sieht man leider die Seitenrändereinfärbung (blasslila, fast schon rosa) sowie das Lesebändchen nicht, auch die hervorgehobenen Buchstaben lassen sich durch diesen Blogbeitrag nicht erfühlen. Trotzdem kann ich das Buch, welches ich dankenswerter- und überraschenderweise letztes Jahr vom Lübbe-Verlag in einer Bloggeraktion zugesandt bekommen habe, empfehlen. Vielleicht nicht jenen, die lieber epochale Wälzer oder poetische Epen als ihre favorisierte Lektüre bezeichnen – auch Krimifans werden hier weniger Freude haben , aber wenn ihr Fans von romantischen und dramatischen Büchern seid, dann bitte zugreifen.

    Es geht um zwei Personen, denen fast immer abwechselnd Kapitel gewidmet sind und die sich – man ahnt es kaum – am Ende treffen. Jonathan N. Grief, ein Verleger mit eigener Buchhandlung lebt ganz gut, aber alleine. Und Hannah Marx macht sich mit einer Kindergruppe selbstständig, dabei wird sie von ihrer besten Freundin Lisa (die BFs heißen oft Lisa, oder irre ich mich?) unterstützt – und natürlich von ihrem pessimistischen Freund Simon. Die Idee hinter „Dein perfektes Jahr“ ist super. Ich hätte auch gerne jemanden, der für mich einen ganzen Zukunftskalender mit schönen Aktivitäten füllt. Obwohl irgendwie ist es ja schon bevormundend 😉

    Ein leichter und vor allem sehr flüssig lesbarer Roman (2 lange Abende), der zwar auch eine traurige Geschichte erzählt, aber überwiegend lebensbejahende Episoden enthält.

    Buchinfos
    
    Autorin: Charlotte Lucas 
    Titel: Dein perfektes Jahr
    Verlag: Lübbe
    erschienen: 09.09.2016
    ISBN: 978-3-431-03961-0
    Seitenanzahl: 576 sehr dünne Seiten
    Genre: Liebesroman | Frauenroman
  • Rezension | Lindgren, Minna: Rotwein für drei alte Damen

    Rezension | Lindgren, Minna: Rotwein für drei alte Damen

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    Als ich den Titel und das Buchcover das erste Mal gesehen habe, wusste ich, dass ich den Roman von Minna Lindgren lesen wollte. Jetzt bin ich damit fertig (also schon vor zwei Wochen), aber immer noch am Überlegen, ob ich Teil zwei und bald auch den letzten Band lesen soll oder nicht. Das Buch war gut und ich fand es stellenweise richtig lustig, allerdings fand ich einige Seiten doch sehr langatmig und mühsam zu lesen. Über ältere Menschen mit ihren (Demenz)Problemen zu lesen, kann einen wahrlich entschleunigen. Vielleicht ist es genau das, was mich an diesem Buch etwas stört, da ich mir beim Lesen des Titels eine Verfolgungsjagd sondergleichen vorgestellt habe. Dennoch ist die Geschichte rund um die über 90-jährigen Damen Sirii, Irma und Anna-Lisa eine Bereicherung für Bibliotheken, denn nicht nur das Cover ist schön, sondern auch der Fortgang der Geschichte, die sich in einer Seniorenresidenz in Finnland ereignet. Die Schilderungen genau dieser machen das Buch spannend und interessant, denn genauso stellt man sich Altersheime wie das „Abendhain“ vor.

    Hach, was sollˋs, ich glaub, ich werde die Folgebände auch noch lesen! Rezensionen folgen dann natürlich!

    Buchinfos
    
    Autorin: Minna Lindgren
    Titel: Rotwein für drei alte Damen (Teil 1 von 3)
    Verlag: Kiepenheuer & Witsch
    erschienen: 2016
    ISNB: 978-3-462-04724-0
    Seitenanzahl: 288
    Genre: Roman | Serie
  • Rezension | Spielman, Lori Nelson: Und nebenan warten die Sterne

    Rezension | Spielman, Lori Nelson: Und nebenan warten die Sterne

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    Ich habe von Lori Nelson Spielman schon einen Roman gelesen, nämlich „Morgen kommt ein neuer Himmel„. Von diesem war ich relativ begeistert, sodass ich mich auch auf den neuen Band stürzte, in der Hoffnung, er könne genauso gut werden. Ich wurde nicht enttäuscht, doch streckenweise war mir auch diese Geschichte einfach zu kitschig und manchmal auch zu traurig. Dass in Spielmans Büchern auch immer jemand sterben muss, und das gleich zu Beginn. In diesem Fall ist es Kristen, die bei einem Zugunglück ums Leben kommt. Zum Glück ist ihre Schwester Annie nicht dabei, obwohl sie eigentlich auch in diesem Zug sitzen sollte. Wie das Schicksal es so will, begibt sich Annie dann auf die Suche nach ihrer toten Schwester, da sie es nicht schafft, deren Tod zu akzeptieren, genauso wenig wie Erika, die Mutter der beiden.

    Der Roman ist von Sprichwörtern geprägt, die immer wieder im Text vorkommen und zum Nachdenken anregen. Außerdem werden die Wurzeln der Personen ergründet und Heimatorte bereist. Es wird getrauert und gemeinsam gehofft, geliebt und gestritten, rebelliert und versöhnt. Und das ganze auf 384 Seiten, die sich wie zehn anfühlen, da die Lektüre sehr schnell von statten geht.

    Ein Buch, welches ich jeder Frau ans Herz legen kann, die am Abend erschöpft und müde vom Tag einfach ein paar Sätze lesen will, ohne viel nachdenken zu müssen. Auch wenn’s vom Anspruch her eher seicht ist, die Geschichte ist nachvollziehbar, unterhaltsam und auch der Schreibstil passt. Ein Kitsch-Frauenroman, wie er im Buche steht.

    Vielen Dank auch an LovelyBooks für das Rezensionsexemplar!

    Buchinfos
    
    Autorin: Lori Nelson Spielman
    Titel: Und nebenan warten die Sterne
    Verlag: Fischer
    erschienen: 2016
    Seitenanzahl: 384
    ISBN: 978-3-8105-2471-3
    Genre: Frauenroman | ChickLit
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  • Rezension | Ahern, Cecelia: Das Jahr, in dem ich dich traf

    Rezension | Ahern, Cecelia: Das Jahr, in dem ich dich traf

    das_jahr_in_dem_ich_dich_trafEigentlich war dieses Buch ja gar nicht für meinen Blog geplant, aber da ich zwischen den Jugend-, Kinder-, anspruchsvollen-, Sach- oder Fachbüchern auch mal was einfacheres lesen wollte, kam mir ein Cecelia Ahern-Werk gerade recht. Eines habe ich ja schon auf dem Blog rezensiert (bitte hier klicken, um auf „Der Glasmurmelsammler“ zu kommen), und es war gar nicht mal so schlecht. Dieses hier, ein Pageturner, war ein wenig ärgerlich zu Beginn, da die Protagonistin in Gedanken mit ihrem Nachbarn spricht und ihn direkt mit „du“ anredet. Allerdings legt sich das befremdliche Lesegefühl später und ich habe einige entspannende Stunden damit verbringen können.

    Worum es geht? Jasmine hat eine Schwester namens Heather, um die sie sich kümmern möchte, da diese das Down-Syndrom hat. Dann verliert Jasmine ihren Job und hat nun ein Jahr lang Zeit, ihren Nachbarn Matt zu beobachten, denn so lange darf sie für keinen anderen Arbeitgeber werken. Doch plötzlich kommt der Headhunter Monday (weil er an einem Montag geboren wurde) auf sie zu – und der sieht auch noch verdammt gut aus!

    Cecelia Ahern ist sicher für viele ein Begriff, spätestens nach der Schnulze „P.S. Ich liebe dich“, bei der sogar meine Schwestern Rotz und Wasser geheult haben (stimmt, oder?). Ich für meinen Teil habe beschlossen, dass dieser Roman der letzte der irischen Autorin war, es ist doch ein bisschen zu sehr Chick-Lit. Allerdings gibt’s jetzt auch eine Dystopie von ihr („Flawed“, Fischer FJB), die es sich vielleicht lohnt zu lesen. Mal schaun, wie sich die nächsten Tage lesetechnisch entwickeln 😉 Oder gibt’s LeserInnen des Blogs, die Flawed schon hinter sich haben und gerne eine Gastrezension auf meinem Blog hinterlassen wollen? Dann immer her damit. Ihr bekommt einen Weleda-Lippenbalsam (unbenutzt)! 😀

    Buchinfos
    
    Autorin: Cecelia Ahern
    Titel: Das Jahr, in dem ich dich traf
    Verlag: Fischer
    erschienen: 25.08.2016
    ISBN: 978-3-596-52116-6
    Seitenanzahl: 512
    Genre: Frauenliteratur | Roman | Chick-Lit
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  • Rezension | Astley, Judy: Schuld war nur der Mistelzweig

    Rezension | Astley, Judy: Schuld war nur der Mistelzweig

    schuld_war_nur_der_mistelzweigDa ich Bücher aus dem Kiwi-Verlag sehr gerne mag und auch ab und zu romantische Frauenromane schätze, freue ich mich auf dieses Buch. Es ist zwar schon sehr weihnachtlich angehaucht, aber war trotzdem jetzt schon gut zu lesen. Der Einband passt auch wunderbar zum Buchinhalt und deshalb braucht man nicht mal ein Geschenkspapier, wenn man es unter den Christbaum legen möchte.
    Der Inhalt des Buches befasst sich mit einer Familienfeier in Cornwall, die nicht ganz so geplant war. Die Protagonistin Thea ist als einziges Mitglied der Familie Single, ihre Eltern Anna und Mike wollen sich scheiden lassen und bei Emily und Sam mit den beiden Kindern hängt der Haussegen schon länger schief. Jimie und Rosy mit deren Sohn Elmo runden das Familienpaket ab. Doch dann tauchen auch noch die neuen Partner bzw. Liebschaften der Eltern auf. Und dann ist da noch Sean, von dem Thea denkt, er sei schwul, obwohl er ihr ständig Avancen macht.

    Der Schreibstil ist locker-flockig (auch dieser Ausdruck kommt mal im Buch vor) und die Story durchsichtig, sodass man schnell vorankommt. Bei einer guten Tasse Tee und einer Portion Ruhe genießt man den Roman am besten. Was mich ein wenig gestört hat, war die Tatsache, dass Thea so felsenfest von der Homosexualität Seans überzeugt ist, dass es schon fast schmerzt und umgekehrt, dass sich Sean nie fragt, warum Thea dauernd Anspielungen auf Paul macht. Ansonsten aber glaubwürdig und sehr romantisch. Freue mich auf den nächsten Teil 🙂

    Buchinfos
    
    Autorin: Judy Astley
    Buchtitel: Schuld war nur der Mistelzweig
    Verlag: Kiepenheuer & Witsch
    erschienen: 13.10.2016
    Seitenanzahl: 320 Seiten
    ISBN: 978-3-462-04867-4
    Genre: Frauenroman | Romantik | Weihnachtsgeschichte
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    vor Ort kaufen zum Beispiel hier: Seeseiten, Hartliebs
    
    
  • Rezension | Angerer, Ela: Und die Nacht prahlt mit Kometen

    Rezension | Angerer, Ela: Und die Nacht prahlt mit Kometen

    und_die_nacht_prahlt_mit_kometenSchon beim Lesen der ersten Kapitel des Buches musste ich an das Lied von The Verve, ‚Bitter Sweet Symphony‘ denken. Vie, die eigentlich Valerie heißt, erlebt mit Bojan alles, was man normalerweise nicht auf dem Plan hat. So wird sie betrogen, misshandelt, angelogen und angeschrien, doch das hält sie nicht davon ab, trotzdem bei ihm zu bleiben – einem Macho sondergleichen, dessen Charme mehrere Frauen berührt. Und die noch leichtsinnige, Anfang 20 jährige Vie, kann einfach nicht ohne ihn. Aber mit ihm ist es keineswegs leichter. Das wird von der mehr als doppelt so alten Valerie in jedem zweiten Kapitel bewiesen, denn nun ist die Frau gefestigt in ihrem Leben, hat einen Job, der ihr gutes Geld bringt und eine Tochter, mit der sie zwar keinen Kontakt hat, aber immerhin weiß, dass sie da ist. Doch eines Tages meldet sich Bojan wieder und scheint Valerie durcheinander zu bringen.

    Mit allem, was in dieser Geschichte passiert oder eben nicht, kann der Leser / die Leserin meines Erachtens unterschiedlich viel anfangen. Die Worte, die schreckliche Dinge beschreiben, werden dabei von Ela Angerer so gefühlvoll gewählt, dass man sich zwar ob des Inhaltes erschrickt, doch einfach nur weiterlesen will.

    Als Verschnaufpausen gibt es dann zum Glück die Kapitel, die auf die ältere Valerie ausgelegt sind, allerdings ändert sich das gegen Ende dann auch noch, denn es wird richtig spannend. Hineinversetzen konnte ich mich in die junge Vie nicht (und hoffe, dass es nicht viele Frauen können), doch die reifere Frau hat Ideen, die durchaus nachvollziehbar sind.

    Ein außerordentlich gutes Werk, welches ich sicher noch ein zweites Mal lesen werde.

    Buchinfos
    
    Autorin: Ela Angerer
    Titel: Und die Nacht prahlt mit Kometen
    Verlag: Aufbau
    erschienen: September 2016
    Seitenanzahl: 191 Seiten
    ISBN: 978-3-351-03647-8 
    Genre: Roman
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  • Rezension | Guskin, Sharon: Noah will nach Hause

    Rezension | Guskin, Sharon: Noah will nach Hause

    noah_will_nach_hauseAls ich das erste Kapitel gelesen hatte, war ich total vom Schreibstil der Autorin Sharon Guskin überzeugt und konnte es kaum erwarten, weiterzulesen. Die Thematik der Wiedergeburt bzw. auch der Glaube daran, sich an sein früheres Leben erinnern zu können, fasziniert mich schon länger, da ich auch im Bekanntenkreis von solch einem Phänomen hörte.

    Der kleine Noah im Buch hat ebenso eine wissentliche Vergangenheit und will zu seiner Mama nach Hause, was für seine jetzige Mutter (Mommy-Mum) Janie schier unerträglich ist. Dutzende Psychiater musste der Vierjährige schon kennen lernen und nun kommt Noahs Mutter auch noch mit Dr. Anderson daher, der sich mit Fällen von Wiedergeburt beschäftigt. Der Weg des kleinen Noah ist so spannend beschrieben, dass ich das Buch gegen Ende hin nicht mehr aus der Hand legen wollte. Was mir allerdings nicht so gut gefallen hat und meinen Lesefluss gehemmt hat, waren die in kursiv gehaltenen Passagen, in denen von anderen Fällen berichtet wurde. Das hätte ich mir eventuell am Ende des Buches vorstellen können.

    Sonst wirklich gut zu lesen. Das Cover ist sehr schön detailreich gemacht, auch wenn nur ein Haus, der Mond und die Sterne zu sehen sind. Es erinnert ein wenig an ein Jugendbuch, ist dann aber doch für Erwachsene.

    Buchdetails
    
    Autorin: Sharon Guskin
    Titel: Noah will nach Hause
    Verlag: Allegria
    erschienen: 22.09.2016
    Seitenanzahl: 432 Seiten
    ISBN: 9783793423065
    Genre: Spiritueller Roman 
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  • Rezension | Parzival aus der Reihe „Europa erlesen“

    Rezension | Parzival aus der Reihe „Europa erlesen“

    parzivalZum Studienbeginn des Wintersemesters 2016/17 gibt’s eine wunderschöne Ausgabe des Parzival. Erschienen im Wieser Verlag unter der Rubrik ‚Mittelalter‘, übertragen von Franz Viktor Spechtler, der an der Universität Salzburg als Professor für  Ältere Deutsche Sprache und Literatur lehrt. Das Buch ist vom Format her recht klein gehalten, allerdings im Umfang sehr dick. Das goldene Lesebändchen passt wunderbar zur roten Farbe, aber eigentlich geht es ja mehr um den Inhalt 😉

    Wer Parzival in der mittelhochdeutschen Niederschrift kennt, wird sich freuen, denn die Verse wurden in Rhythmik und Wesen kaum verändert und, wie ich finde, modern übersetzt, sodass man sich bei der Lektüre nicht schwer tut. Ich denke, dass es auch eine Hilfestellung sein wird für jene, die sich am mittelhochdeutschen Text versuchen und ab und zu nach einem passenden Wort oder Satz suchen, der vielleicht noch Schwierigkeiten bereitet. Mein Parzival-Seminar an der Uni ist schon ein paar Jährchen her, aber ich freue mich, wieder eine neue Übersetzung ins Neuhochdeutsche gefunden zu haben, die mein germanistisches Bücherregal ergänzt.

    Buchinfos
    
    Autor: Wolfram von Eschenbach
    Titel: Parzival
    übertragen von: Franz Viktor Spechtler
    Verlag: Wieser
    erschienen: 2016
    Seitenanzahl: 850 Seiten
    ISBN: 978-3-99029-082-8
    Genre: Literatur | Mittelalter | Roman
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  • Gastrezension | Kunrath, Barbara: Schwestern bleiben wir immer

    Gastrezension | Kunrath, Barbara: Schwestern bleiben wir immer

    schwestern_bleiben_wir_immerDieses Buch habe ich bei vorablesen.de gewonnen und da meine Mama auch eine begeisterte Leserin und mittlerweile Rezensentin ist, gab ich es ihr gleich mal mit! Und hier sind ihre Eindrücke:

    Es geht in diesem Roman um zwei Schwestern, die nicht unterschiedlicher sein können; Katja, die Jüngere, scheint selbstbewusst und unabhängig zu sein, Alexa dagegen fühlt sich schwach; sie hat sich ja immer nur um ihren Mann und die beiden Kinder und nebenbei um ihr zu früh verstorbenes drittes Kind Clara gekümmert!
    Nach dem Tod ihrer Mutter kommen die beiden Schwestern darauf, dass ihnen ihre Mutter viel über ihre Vergangenheit verschwiegen hat. Nun machen sich Alexa und Katja gemeinsam auf die Reise um die Wahrheit herauszufinden. In ihrer Familie wurde nie viel über Gefühle gesprochen, aber nachdem die Mutter gestorben ist, die immer kühl und unnahbar war, kommen sich die beiden Schwestern näher.
    Ein „rühriges“ Buch, mit einigen emotionalen Eindrücken und doch eher ein langweiliger Roman.
    Vielen Dank, liebe Mama, für diese Rezension. Ich hoffe, dass dein nächstes Buch spannender ist!
    Buchinfos
    
    Autorin: Barbara Kunrath
    Titel: Schwestern bleiben wir immer
    Verlag: Ullstein
    erschienen: 12.08.2016
    ISBN: 9783548288420
    Seitenanzahl: 304
    Genre: Frauenliteratur | Belletristik | Roman
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