Dieses Mal wird ein Buch aus einem mir bis zuletzt unbekannten Verlag vorgestellt. Heike Trojnar hat mich schon im April angeschrieben und auf ihren Roman aufmerksam gemacht. Ehrlich gesagt hätte ich ihn wohl sonst nicht entdeckt, deshalb war ich umso glücklicher, als ich ihn in Händen hielt und nun endlich lesen konnte. Wie der Untertitel schon erkennen lässt, handelt es sich um einen Biographischen Roman, der in Griechenland als auch in Deutschland spielt. Die Protagonistin Kyra lebt gemeinsam mit ihrer Familie in einem sehr einfachen Lehmhaus und darf nur zur Schule gehen, wenn es das Wetter erlaubt – sprich, wenn zu Hause keine Arbeit anfällt. (mehr …)
Kategorie: Rezensionen Allgemein
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Rezension | Trojnar, Heike: Wie ein Esel mit Holz
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Rezension | Webber, Tammara: Einfach. Für dich.
Als ich das Buch zum Lesen bekam, hatte ich keine Ahnung, dass es sich hier um den zweiten Teil des Liebesromans „Einfach. Liebe.“ handelt. Ich fand es etwas eigenartig, dass eine weibliche Schriftstellerin aus der Sicht eines Jungen schreibt und sogar noch aus zwei verschiedenen Perspektiven. Doch wenn man den Hintergrund bedenkt, nämlich dass beim Vorgängerroman Jacqueline die Hauptperson und Erzählerin war, dann kann man es doch etwas eher nachvollziehen.Zum Inhalt
Lucas Maxfield ist College-Student und Tutor in einem Wirtschaftskurs, den auch Jacqueline besucht. Er verliebt sich in sie, bewahrt sie vor einem tätlichen Übergriff eines Kommilitonen und hilft ihr via E-Mail als Landon (sein eigentlicher Vorname), den Kurs bei Dr. Heller zu bestehen. Der zweite Erzählstrang behandelt Lucas‘ (also eigentlich Landons) Kindheit, die nicht einfach war, da seine Mutter gestorben ist und er nur sehr schwer damit umgehen konnte. Drogen, Alkohol und Mädchen, der Verlust des Großvaters und die schmerzliche Erinnerung an seine Mutter – das alles versucht Landon aufzuarbeiten und mutiert dadurch zum Einzelgänger und „Bad Boy“ Lucas, der sich in Jacqueline verknallt.
Der Schreibstil ist unterhaltsam, allerdings waren mir die detailreichen Schilderungen des Sexuallebens von Landon respektive Lucas für diesen Roman zu viel. Das hätte er nicht gebraucht.
Die amerikanische Autorin Tamara Webber (hier geht’s zu ihrer Website) hat neben „Endlich. Liebe.“ und „Einfach. Für Dich.“ einen dritten Roman in der Serie veröffentlicht. Dort geht es um die Liebe zwischen Boyce und Pearl, die auch in den anderen beiden Teilen vorkommen. Der englische Titel lautet „Sweet“.
Und wieder ein Buch mehr für meine Blanvalet-Challenge 🙂
Buchinfos
Autorin: Tammara Webber Buchtitel: Einfach. Für Dich. (orig. Breakable) Verlag: blanvalet erschienen: 20.4.2015 Seitenanzahl: 512 Seiten ISBN: 978-3-7341-0150-2 direkt zur Buchseite: bitte hier klicken
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Rezension | McPartlin, Anna: Die letzten Tage von Rabbit Hayes
Gleich vorweg: Für zarte Gemüter, die nicht gerne weinen, ist das nichts. Definitiv. Aber wenn man so richtig mit einem Roman und den Protagonisten mitgehen möchte, dann ist dieser genau richtig. Eine kleine Anmerkung am Rande: Auf dem von mir fotografierten Buchcover steht „Unverkläufliches Leseexemplar“ drauf, da ich es vom Rowohlt-Verlag zugeschickt bekommen habe. Und nun meine Rezension:Rabbit Hayes‘ Brustkrebs ist wieder da und streut nun auch in die Knochen. Sie wird von ihrer Mutter ins Hospiz gebracht und dort hat sie nur noch einige Tage zu leben. Die gesamte Familie bekommt Platz zu sprechen und die einzelnen Kapitel sind immer aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Besonders schlimm wird es, wenn von Rabbits Tochter Juliet berichtet wird, denn die 12-jährige will und kann es verständlicherweise nicht begreifen, dass ihre Mama unheilbar krank ist und bald nicht mehr bei ihr sein wird. Streitigkeiten unter der Familie, wer sich dann um Juliet kümmern soll, sind total plausibel und gehen nahe. Ein weiterer wichtiger Erzählstrang betrifft die Kindheit und Jugend von Rabbit, die eigentlich Mia heißt, die die ganze Zeit über von Johnny begleitet wird. Auch er musste früh gehen, da er an Multipler Sklerose erkrankt war. Rabbit denkt noch viel an ihre große Liebe und in ihren Träumen begegnen sie sich oft.
Wenn die Tagik im Buch nicht vorherrschen würde, könnte man es ungefähr so einstufen: Wunderbar leichtes Buch mit gut ausgearbeiteten Charakteren und nachvollziehbarem Verlauf. Bezieht man das eigentliche Thema, nämlich das baldige Sterben einer 42-jährigen Frau, mit ein, dann wird es traurig, unendlich traurig, regt zum Nachdenken an und lässt neue Tränenflüssigkeit in den vielleicht schon eingetrockneten Tränensäcken entstehen.
Buchinfo:
Autorin: Anna McPartlin Buchtitel: Die letzten Tage von Rabbit Hayes Verlag: Rowohlt TB erschienen: März 2015 ISBN: 978-3-499-26922-6 Seitenanzahl: 464 Seiten Genre: Roman
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Rezension | Maxian, Beate: Der Tote vom Zentralfriedhof
Wie man dem Cover und Titel dieses Posts schon entnehmen kann, dreht sich bei diesem Wien-Krimi alles um einen Toten des Wiener Zentralfriedhofes. Neben vielen anderen Schauplätzen ist dieser aber die Hauptlokalität des Romans und Sarah Pauli, eine junge Journalistin, nimmt sich dem Fall an, nachdem ihre Interviewpartnerin Erika spurlos verschwunden ist. Genauso vom Erdboden verschluckt war auch der Sarg des Onkels von Erika, der einfach aus dem Mausoleum gestohlen wurde. Schnell sieht Sarah Pauli in diesen zwei Ereignissen einen Zusammenhang und sie kommt nicht nur der Polizei, sondern auch dem vermeintlichen Entführer in die Quere.Für mich als Wahl-Wienerin ist dieser Krimi toll, denn Plätze, Straßennamen und bis jetzt für mich unbekannte Mysterien rund um die Millionenstadt fließen in den Roman genauso ein wie Spannung und fließender Erzählstil. Die Romantik kommt auch nicht zu kurz und das große Rätsel wird am Schluss gelöst. Am Ende überhäufen sich die Ereignisse und es war für mich nicht hundertprozentig zufriedenstellend, da mir die Reaktionen von einigen Figuren fehlten. Da hätte die Autorin noch ein wenig mehr aus dem Blickwinkel vom Ehemann der Entführten Erika Holzmann schreiben können. Aber okay, das muss jetzt auch nicht sein. Der Fall ist geklärt, Sarah Pauli schreibt weiter und die Übeltäter sind bestraft – so wie’s für einen Krimi auch gehört.
Buchinfos
Autorin: Beate Maxian Titel: Der Tote vom Zentralfriedhof Verlag: Goldmann erschienen: Juli 2014 ISBN: 978-3-442-48069-2 Genre: Kriminalroman Seitenanzahl: 416
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Rezension | Zander, Joakim: Der Schwimmer
Heute ist wieder mal meine Mama an der Reihe, ein Buch vorzustellen. Und zwar handelt es sich um eines, welches ich aus Versehen zugestellt bekommen habe und mir dankenswerter Weise behalten durfte. Da meine Mutter Krimis bzw. Thriller liebt, war es für mich klar, dass sie diesen Roman lesen und rezensieren wird 🙂 Danke Mama!
Hier ihre Rezension:
[A]nfangs dachte ich dieses Buch ist doch nichts für mich!Ich konnte bei diesem Thriller von Joakim Zander aber nicht mehr aufhören zu lesen, weil er so unglaublich spannend und hervorragend geschrieben ist. Der amerikanische Agent Langley wollte alles vergessen: seine Vergangenheit, seine Schuld bei seinen Einsätzen. Sein Kind, dass er seit es ein Baby war und dem Bombenanschlag, der ihm galt, nie mehr gesehen hat und doch nur er konnte ca. 30 Jahre später seine Tochter retten! Dieser Thriller spielt in Damaskus, Brüssel, Amerika und Schweden, wobei die Orte Arkösund und die Schären in Schweden vom Autor auch sehr schön beschrieben sind!Und noch der Buchtrailer:
Buchinfos
Autor: Joakim Zander Titel: Der Schwimmer Verlag: rowohlt erschienen: 09/2014 ISBN: 9783499268878 Seitenanzahl: 432 Seiten Genre: Thriller
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Rezension | Schweizer, Stefan: Goldener Schuss
Der erste große Fall von Privatermittler E. Denz, der seinen Vornamen Enzo nicht so gerne in Verbindung mit seiner Berufsbezeichnung angibt, da er denkt, dass dies mögliche Kundschaft abschrecken könnte, war gar nicht geplant. Herr Gül, der sich Sorgen um seine verschwundene Tochter Canan machte, gab ihm den Auftrag, die junge Frau zu finden. Denz fand sie auch, sprach mit ihr und verabredete sich in einem dubiosen Lokal zum weiterführenden Gespräch. Als er dort ankommt, ist Canan allerdings tot. So wie es aussieht, hat sie sich den Goldenen Schuss verpasst, doch Enzo Denz traut der ganzen Sache nicht und nimmt die Fäden selbst in Hand. Dabei deckt er nicht nur den wahren Tathergang (ja, es war tatsächlich Mord!) auf, sondern kommt einem mit Heroin schmuggelnden Team auf die Schliche, das aus ranghohen Politikern, Polizisiten und Bundeswehrleuten besteht.Zu Beginn hatte ich Probleme, in den Schreibstil reinzukommen. Die Sätze waren kurz gehalten und zu viele Abkürzungen, die dann wiederum als Langfassung erklärt wurden. (Ein Beispiel, nicht aus dem Buch: ZB Zum Beispiel). Doch nach ein paar Seiten kam ich gut rein und es wurde richtig spannend. Die Spannung hielt auch bis zum Schluss, der neue negative Überraschungen beinhaltete. Der Privatermittler Enzo Denz ist auch kein Held im klassischen Sinn, sondern eher ein Bier trinkender, ab und zu Joints rauchender, einfach gestrickter Mann, der seine Aufträge nicht allzu ernst zu nehmen scheint, bis auf den neuen Fall mit Canan.
Für Krimi-Fans gut zu lesen, da der Spannungsbogen weit oben angesiedelt ist. Für mich war der Privatermittler allerdings ein wenig zu „Anti“ und sein Einsatz in diesem Fall für seine Verhältnisse übertrieben. Hätte ihn mir etwas lascher vorgestellt, den Herrn Denz 😉 Aber durchaus empfehlens- und lesenswert!
Buchinfos
Autor: Stefan Schweizer Titel: Goldener Schuss erschienen: im Gmeiner Verlag, Februar 2015 Seitenanzahl: 312 Seiten ISBN: 978-3-8392-1688-0 Genre: Kriminalroman direkt zur Buchseite: bitte hier klicken
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Rezension | Andersson, Per J.: Vom Inder, der auf dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr um dort seine große Liebe wiederzufinden
Meine kleine Schwester ist gerade in Indien, um dort ein Praktikum für einen Verlag zu absolvieren. Genauer gesagt ist sie in Pune stationiert und auch im Buch wird dieser Ort einmal genannt. Doch überwiegend geht es um die Geschichte vom indischen Jungen Pradyumna Kumar Mahanandia, der kurz Pikay genannt wird. Er ist ein Unberührbarer, also kastenloser Mensch und das ist in der Gesellschaft Indiens nicht sehr gut angesehen. Trotzdem schafft er es auf die Kunstakademie in Neu Delhi und lernt in dieser Stadt den schwedischen Indien-Fan Lotta kennen, verliebt sich in sie und beschließt, gemäß seines Orakels, diese Frau zu heiraten. Denn das Orakel besagte, dass Pikay eine Frau aus einem anderen Land heiraten werde, welche einen Dschungel besitze … Da er sich keinen anderen Weg vorstellen und leisten kann, kauft sich Pikay ein gebrauchtes Damenfahrrad und beginnt seine Reise gen Schweiz, von der er glaubt, sie sei Schweden.Zu Beginn des Buches wird sehr genau auf das Kastensystem Indiens eingegangen und die Erlebnisse des noch jungen Pikay erzählt. Erst ab der Mitte des Buches beginnt die eigentliche Reise und gegen Ende erfahren wir sogar, was heute aus dem mutigen Mann geworden ist. Die Sprache ist durchwegs einfach gehalten und man kommt schnell voran. Darüber hinaus scheint die Romantik dem ‚Roman‘ – der eigentlich keiner ist, da es sich um eine wahre Begebenheit handelt – den nötigen Pepp zu geben, um aus einer anfänglich aussichtslosen Situation eine wahrhaft wunderbare Reise zu zaubern.
Wer Indien interessant findet und romantischen Geschichten nicht abgeneigt ist, findet in diesem Buch alles, was er braucht!
Buchdetails
Autor: Per J. Andersson Titel: Vom Inder, der auf dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden Verlag: KiWi erschienen: 02.04.2015 Seitenanzahl: 336 ISBN: 978-3-462-04747-9 bestellbar zum Beispiel hier: Buchkontor
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Rezension | Prammer, Theresa: Wiener Totenlieder
Morde in der wirtschaftlich schlecht dastehenden Wiener Oper stellen das Ermittlerduo Lotta und Clown Foxi vor ein großes Rätsel. Wer ist der Mörder und warum um Himmels Willen lässt die Direktorin Susu die das Musikhaus nicht schließen? Steckt sie etwa dahinter? Abwegig ist es nicht, da auf einmal die Besucherzahlen in die Höhe schnellen …Carlotta, die nur mehr Lotta genannt werden möchte, ist die Tochter der großartigen Opernsängerin Maria Fiore und da sie es selbst nicht zum Star geschafft hat, fristet sie ihr Dasein mit einem überaus wichtigen Job: Sie ist Kaufhausdetektivin und ihre beste „Kundin“ ist die etwas verrückte Henrietta, die in einer Nervenheilanstalt wohnt. Lottas Kompagnon, der Clown Foxi, der in Wirklichkeit Konrad heißt, war schon mal bei der Polizei, wurde aber entlassen und könnte Lottas Vater sein, zumindest, was das Alter betrifft.
Das Buch ist durchwegs spannend geschrieben, sodass man gegen Ende hin nicht mehr aufhören kann und will. Die Auflösung des Kriminalfalles ist nachvollziehbar, wenn auch nicht ganz so spektakulär, dafür sind die Charaktere mit all ihren Stärken und Schwächen gut gezeichnet. Lotta ist Alkoholikerin und muss während des Romans nicht nur einmal durch die Hölle gehen – da kann man richtig mitgehen und -fühlen. Auch Konrad ist vom Schicksal gebeutelt und immer noch auf der Suche nach seiner vor über 20 Jahren verschwundenen Tochter Julia. Und dann ist da noch Hannes, der Lotta und Foxi den gut dotierten Job verschafft hat und der ernsthaft in die junge Frau verliebt ist.
Ein Kriminalroman für Wien- und OpernliebhaberInnen, die schnell lesen wollen und Spannung von der ersten bis zur letzten Seite schätzen. Außerdem wird es noch Fortsetzungen geben – man darf also gespannt sein! Ich bin es schon 🙂
Buchdetails
Autorin: Theresa Prammer Titel: Wiener Totenlieder Verlag: Marion von Schröder bei Ullstein Buchverlage erschienen: 27.02.2015 Seitenanzahl: 384 Seiten ISBN: 9783547712094 direkt zur Buchseite: bitte hier klicken Genre: Kriminalroman
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Rezension | Friedmann, John: Das Blaue vom Himmel
Egal ob in Deutschland oder in den Vereinigten Staaten von Amerika – Joshua Spencer und Sophie Marquard sind da und dort Nachbarn. In München bewohnt der US-Außenpolitiker Spencer mit seiner jungen, hübschen Frau April das Anwesen gegenüber des Gebäudes, in dem Sophie eine über 120 m²-große Wohnung ihr eigen nennt. Als sie eines Tages von ihm beim Joggen wortwörtlich über den Haufen gerannt wird, kommt es Sophie grade recht, dass sie zufälligerweise Einblick in den gesamten E-Mail-Verkehr des nicht ganz so treuen Politikers hat. Dies nutzt sie, aus Unverständnis und Wut gegenüber der Reaktion beim Laufen – nämlich null – unverschämt aus und bringt dadurch selbst den Sicherheitschef Pete Delray ins Trudeln. Und das, obwohl Sophie noch immer tieftraurig über den Verlust ihres Mannes ist. Wenn da nicht ihr bester Freund und Helfer Egon Tegern wäre, der eigentlich selbst auch Hilfe bitter nötig hätte, da er grade seine künstlerische Schaffenspause mit Alkohol ertränkt.Was ist dieses Werk nun? Roman? Thriller? Krimi?
Als reinen Roman würde ich ‚Das blaue vom Himmel‘ nicht abtun, denn er enthält dafür zu viele Crime-Elemente. Und wo, wenn nicht in Miami (Beach), regiert das Millionengeschäft, zu dem Al Berg ein klein wenig beitragen kann. Lügen, Intrigen, Drogenmissbrauch, Beschattung, Untreue und dekadente Parties unter Botox-Behandelten gehören genauso dazu wie eine sanfte Liebesgeschichte.
Der Lesefluss ist schnell, um nicht zu sagen rasant, umso trauriger wurde ich, als ich, trotz des hohen Lesetempos, immer noch auf einige Grammatikschnitzer aufmerksam wurde (dass – das wurde da nicht einmal verwechselt …). Finde ich immer ein wenig schade, wenn’s sonst gut zu lesen war.
Alles in allem kann ich das Buch weiterempfehlen und denke, dass eine Fortsetzung kommen kann / wird.
Vielen Dank an den Autor, an Lovelybooks und den Knaur-Verlag für dieses Leseexemplar!
Buchinfos
Autor: John Friedmann Titel: Das Blaue vom Himmel Verlag: Knaur TB erschienen: Februar 2015 ISBN: 978-3-426-51621-8 Seitenanzahl: 400 Seiten Genre: Roman (mit Thrillerelementen) Preis: € 14,99 direkt zur Buchseite: bitte hier klicken
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Rezension | Abele, Helen: Das Haus hinter dem Maulbeerbaum
„Das Haus hinter dem Maulbeerbaum“ von Helen Abele ist am 16. März 2015 erschienen und ich durfte es schon vorab lesen! Da ich auch bei der Blanvalet-Challenge 2015 mitmache, kann ich dieses Buch gleich in die Wertung mit hinein nehmen.Das Cover beschreibt den Titel schon ganz schön, auch der Inhalt dreht sich rund um das alte Haus, die Ca‘ More. Dort soll die deutsche Architektin Agnes im Auftrag von Michele, einem attraktiven und impulsiven Italiener, das alte Anwesen umbauen. Natürlich kommen sofort Zweifel von den Anwohnern, warum hier wohl eine Deutsche zum Handkuss kommt und als vor der Tür der Architektin plötzlich ein geköpfter Hase liegt, denkt sie daran, aufzugeben. Doch will sie das wirklich? Möchte sie zurück zu ihrem Ehemann, der in Agnes nicht mehr als eine Sekretärin und Hausfrau sieht? Oder soll sie sich dem italienischen Flair hingeben und endlich das tun, was sie schon so lange vorhatte: als Architektin arbeiten. (mehr …)