Schlagwort: Buchrezension

  • Rezension | Maxian, Beate: Tod in der Hofburg

    Rezension | Maxian, Beate: Tod in der Hofburg

    tod in der hofburgSarah Pauli, die mutige, neugierige und vor allem abergläubische Journalistin des Wiener Boten, ist zurück! Und mit ihr ein neuer Fall, der nicht ganz so nervenaufreibend ist wie der Vorgänger „Der Tote vom Zentralfriedhof“ (hier geht’s zur Rezension auf Buchwelt), aber trotzdem schnell und rasant lesbar ist. Mit diesem mittlerweile fünften Band der Wien-Krimi-Reihe tauchen wir immer mehr in die Welt der sympathischen Journalistin Sarah ein, die in ihrem Chef beim Wiener Boten, David, ihren Herzensmenschen gefunden zu haben scheint. Trotzdem ist sie manchmal etwas eifersüchtig, was aber als Erzählstrang nicht Überhand nimmt. Der Titel „Tod in der Hofburg“ lenkt auch ein wenig vom Hauptfall ab, nämlich dem Anschlag auf drei Menschen direkt auf dem Platz vor dem Musikverein, bei dem alljährlich das Neujahrskonzert statt findet. Natürlich ist Sarah Pauli mitten im Geschehen und nimmt sich sofort des Falles an. Wer ist der geheime Heckenschütze? Wieso sitzt da eine Frau, die auf einem Luftchello spielt und gibt es doch eine Verbindung zum Tod in der Hofburg?

    In diesem Teil habe ich wieder einiges über Wien und seine Sehenswürdigkeiten erfahren und beschlossen, sehr bald zu den Steinhof-Gründen zu fahren. Außerdem wird der Afternoon-Tea im Grand Hotel genannt und ich musste mich auch gleich mal davon überzeugen, dass es den gibt, denn als England-Fans ist das fast ein Muss 🙂 Also nicht nur ein Krimi, sondern auch ein kleiner Wien-Reiseführer!

    Spannend wie der letzte Teil, überraschende Wendungen und skurrile Persönlichkeiten – so macht Krimi-Lesen Spaß! Und der Spaß muss nicht aufhören, denn bald (also im September 2016) erscheint Sarah Paulis sechster Wien-Krimi mit dem Titel „Mord in Schönbrunn“ (ebenfalls bei Goldmann).

    Buchinfos
    Autorin: Beate Maxian
    Titel: Tod in der Hofburg. Ein Wien-Krimi
    Verlag: Goldmann (Randomhouse)
    erschienen: 17.08.2015
    ISBN: 978-3-442-48285-6
    Seitenanzahl: 384 Seiten
    Genre: Krimi 
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  • Rezension | Clare, Cassandra und Black, Holly:  Magisterium; Der kupferne Handschuh (Teil 2)

    Rezension | Clare, Cassandra und Black, Holly: Magisterium; Der kupferne Handschuh (Teil 2)

    magisterium der kupferne handschuhHabt ihr zu Weihnachten Büchergutscheine bekommen und wisst nicht, was ihr damit anfangen sollt? Mögt ihr Magie, Harry Potter und 5-teilige Serien? Abenteuer mit Freunden? Stress mit den Eltern? Dann seid ihr bei Cassandra Clares und Holly Blacks Werk „Magisterium“ genau richtig. Den ersten Teil habe ich auf Buchwelt.co.at schon rezensiert (hier geht’s zur Vorstellung), nun gibt’s mit „Der kupferne Handschuh“ eine Fortsetzung.

    Der Protagonist aus dem ersten Teil, Call(um) Hunt, wird Zeuge, wie sein Vater seinen geliebten Wolfshund im hauseigenen Keller fesselt und versteht die Welt nicht mehr. Er beschließt, von zu Hause wegzulaufen und landet bei Tamara, einer Schulkollegin des Magisteriums. Bei ihr zu Hause findet grade eine überdimensionierte Party statt und so werden wir als LeserInnen Zeugen eines phantastischen Zaubers mit großartigen Künstlern. Bis das Schuljahr wieder beginnt, bleibt Call bei Tamara und als sie dann wieder ins Magisterium einziehen, erfährt Call vom kupfernen Handschuh und was es tatsächlich mit seiner eigenen Seele auf sich hat. Denn Callum ist nicht Callum …

    Eine rasante und turbulente Verfolgungsjagd beginnt, bei der nicht nur Schüler, sondern auch Lehrer miteinbezogen werden und bei der man kaum mit dem Lesen aufhören kann. Nach diesem zweiten Teil folgen also noch drei weitere und ich bin schon sehr gespannt, was Callum und seine Freunde das nächste Mal erwartet – ihr auch?

    Buchinfos
    Autorinnen: Holly Black und Cassandra Clare
    Titel: Magisterium. Der kupferne Handschuh (Teil 2)
    Verlag: one (bei Bastei Lübbe)
    erschienen: 8.10.2015
    Seitenanzahl: 304 Seiten
    ISBN: 978-3-8466-0017-7
    Genre: Kinderbuch
    empfohlene Altersangabe: ab 10 Jahren
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  • Rezension | Ich bin dein Vater. Die einzig wahre Weihnachtsgeschichte

    Rezension | Ich bin dein Vater. Die einzig wahre Weihnachtsgeschichte

    ich bin dein vaterViel lässt sich zu dem Büchlein im Miniformat nicht sagen, da es nur 48 Seiten dick ist und eine Parodie zur Weihnachtsgeschichte und gleichzeitig zu Star Wars darstellt. Ob das nun gut oder schlecht ist, sei dahingestellt. Für Kleinkinder auf jeden Fall ungeeignet, da die im Buch vorkommenden Witze eher ungeeignet für diese Altersgruppe sind. Echten (also wirklich „echten“) Star Wars-Fans kann mein Partner dieses Büchlein auch nicht wirklich empfehlen. Er fand’s schlichtweg nicht lustig. Ich selbst hab‘ zwar Star Wars gesehen, bin aber nicht ganz so reingekippt und finde den Titel sehr lustig. Weihnachten mag ich auch gerne und wenn aus „Möge die Macht mit euch sein!“ in Space Balls „Möge der Saft mit euch sein“ wird, dann darf auch ein Büchlein aus dem Riva-Verlag den typischen Star Wars-Satz in „Möge die Pracht mit euch sein“ umdichten – richtig? Sicher ein lustiges Geschenk für Leute, die zu Weihnachten gerne mal etwas Schräges untern Christbaum legen möchten.

    Buchinfos
    Titel: Ich bin dein Vater. Die einzig wahre Weihnachtsgeschichte
    Verlag: riva Verlag
    erschienen: 2015
    Seitenanzahl: 48 Seiten (Hardcover)
    ISBN: 978-3-86883-720-9 
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    Genre: Geschenkbuch
  • Rezension | Hajaj, Claire: Ismaels Orangen

    Ismaels Orangen von Claire Hajaj
    Ismaels Orangen von Claire Hajajl

    Der Klappentext des Buches machte mich neugierig. Zwei vom Schicksal gebeutelte Menschen , die sich im London der 60er-Jahre begegnen, hörte sich für mich sehr spannend an. Leider konnte sich die Spannung des Klappentextes für mich nicht auf die Buchinnenseiten übertragen. Ich fing circa dreimal mit der Lektüre an, kam immer wieder ins Stocken und musste somit schweren Herzens abbrechen. Woran lag’s? Vermutlich am Schreibstil, der für mich nicht sehr flüssig und schlüssig war und eher einen langweiligen Touch innehatte.

    Es tut mir wirklich leid, nichts besseres darüber schreiben zu können und gebe gerne das Exemplar an Interessierte ab (einfach eine E-Mail an daniela (at) buchwelt.co. at senden) – wenn ihr anderer Meinung seid, würde ich hier gerne eine Gastrezension veröffentlichen. Liest man anderswo Kritiken zu diesem Werk, könnte es durchaus gefallen!

    Buchinfos
    Autorin: Claire Hajaj
    Titel: Ismaels Orangen
    Verlag: Blanvalet
    erschienen: 2014
    Seitenanzahl: 448
    ISBN-Nr: 978-3-7645-0516-5
    Genre: Roman
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  • Rezension | Ahern, Cecelia: Der Glasmurmelsammler

    Rezension | Ahern, Cecelia: Der Glasmurmelsammler

    der glasmurmelsammlerBis jetzt habe ich noch nichts von Cecelia Ahern gelesen, nur den Film „P.S. Ich liebe dich“ habe ich gesehen. Deshalb war ich auch sehr gespannt, wie die irische Erfolgsautorin ihre Bücher schreibt und wie diese zu lesen sind. Von einem einzigen Buch kann man dann aber sicher nicht auf alle schließen und das wäre auch schade, denn mir hat „Der Glasmurmelsammler“ leider nicht so getaugt. Aber scheinbar vielen anderen LeserInnen. Würde ich Sterne vergeben müssen, bekäme das Buch von mir 3 von 5, da es recht schnell zu lesen ist, man nicht viel nachdenken muss, die Geschichte aber recht vorhersehbar und unspektakulär, manchmal auch nicht nachvollziehbar, ist.

    Aber nun zu den Details.

    Sabrina, die Tochter des Schlaganfallpatienten Fergus Boggs, der sein Gedächtnis teilweise verloren hat, lebt in einer unglücklichen Ehe mit drei Söhnen und arbeitet als Bademeisterin in einem Schwimmbad, das täglich nicht sehr viele Menschen besuchen, da es zu einem Alters/Pflegeheim gehört. Sie selbst hat Probleme , über Wasser zu atmen und fühlt sich erst im Becken wohl. Eines Tages übernimmt sie eine Paket-Lieferung, die an ihren Vater adressiert ist und entdeckt darin eine ganze Murmelsammlung samt Inventarliste. Schnell kommt sie drauf, dass die zwei wertvollsten Glasmurmeln fehlen und sie begibt sich auf die Suche nach ebendiesen. Dabei entdeckt sie auch das Geheimnis ihres Vaters.

    In einem zweiten Erzählstrang erfahren wir, wie die Kindheit von Fergus war und wie er zu den Murmeln gekommen ist. Auch, dass sein ganzes Leben von Lügen geprägt ist und er ein regelrechtes Doppelleben geführt hat. Erinnern kann er sich zwar an vieles nicht mehr, aber der Leser bekommt reichlich Einblicke in sein früheres Dasein.

    Wie schon oben geschrieben, handelt es sich bei diesem Buch um eine leichte Lektüre, die kaum Überraschungen enthält und positiv ausgeht, obwohl nicht alle offenen Fragen geklärt wurden. Auch das Cover finde ich persönlich nicht sehr berauschend, da die bunten Punkte nicht an Glasmurmeln, sondern eher an schlecht gemachte Konfetti erinnern. Aber gut, so ist das halt.

    Buchinfos
    Autorin: Cecelia Ahern
    Titel: Der Glasmurmelsammler
    Verlag: Fischer Krüger
    erschienen: November 2015
    Seitenanzahl: 368 Seiten
    ISBN: 978-3-8105-0152-3
    Genre: Roman
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  • Sachbuch-Rezension | Ernährung für dich & mich

    Sachbuch-Rezension | Ernährung für dich & mich

    Ernährung für dich und michIn naher Zukunft erwarte ich mein zweites Kind und da dachte ich mir, dass ich doch noch ein anderes Ernährungsbuch zum Thema Schwangerschaft lesen könnte, zumal mein Erstgeborener schon in der Schwangerschaft sehr viel gedankliche Zuwendung bekommen hat. Warum sich also nicht auch beim zweiten Kind ein wenig weiterbilden?  (mehr …)

  • Rezension | McEwan, Ian: Der Tagträumer

    Rezension | McEwan, Ian: Der Tagträumer

    der TagträumerIan McEwans „Kindeswohl“ beziehungsweise im englischen Original „The Children Act“ (mit einem Klick geht’s zur Rezension) hat es mir angetan. Und deshalb wollte ich unbedingt wissen, wie sich eine Geschichte, die in acht Kapitel aufgeteilt ist und 20 Jahre früher erschien, anfühlt. Der Tagträumer behandelt die Vorstellungskraft des jungen Peters, die so ausgeprägt ist, dass man mit dem Charakter mitfühlt und nicht mehr sicher ist, ob er wirklich noch Mensch oder schon Katze ist. (mehr …)

  • Buchvorstellung: Deutsch für Ingenieure

    Buchvorstellung: Deutsch für Ingenieure

    deutsch für ingenieureDeutsch für Ingenieure hört sich grundsätzlich nicht sehr spannend an, aber wenn man in diesem Metier tätig ist, kann es schon recht hilfreich sein. Vor allem oder auch gerade für StudentInnen ingenieurwissenschaftlicher Fächer. Als ich das eBook zuerst anschaute, war ich etwas überfordert, da ich dachte, es handle sich um ein Deutsch-Lehrwerk mit speziellem Fokus auf den Beruf der Ingenieure. Doch es ist genau umgekehrt und somit für mich als „normale“ DaF-Lehrende nicht so gut im Unterricht einsetzbar, was aber absolut nicht heißt, dass es schlecht oder gar unbrauchbar ist. Ich habe mich ein wenig durchgearbeitet und finde die Einteilung der Kapitel sowie die Strukturierung und Anwendbarkeit der Übungen (insgesamt 432 Aufgaben!) super. Ein weiteres Plus stellt die Kombination von Lehr- und Arbeitsbuch dar. Ab dem Niveau A2 (bis hin zu komplexen Texten auf der Stufe C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens) können Lehrende und Lernende dieses Buch nutzen. Ein Werk, auf das sicher viele gewartet haben.

    Buchinfos
    Autoren: Steinmetz, Maria | Dintera, Heiner
    Buchtitel: Deutsch für Ingenieure
    Verlag: Springer
    erschienen: 2014
    Seitenanzahl: 392 Seiten
    ISBN: 978-3-658-03633-1
    Genre: Lehrbuch für DaF/Z
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  • Buchtipp für Erwachsenenbildung / Weiterbildung

    Buchtipp für Erwachsenenbildung / Weiterbildung

    St_4T5-TippeltvHippel_5A_18428-9-69HCDa ich selbst in der Erwachsenenbildung tätig bin, dachte ich mir, dass ein Blick in dieses Handbuch, welches 2011 schon in der fünften Auflage erschienen ist, nicht schaden kann. Neben landesspezifischen Aspekten, vor allem Deutschland betreffend, liefert das Handbuch auch allgemeine Informationen und Hintergrundwissen für alle Sparten, die das Thema Weiterbildung im Erwachsenenalter betreffen. Auf 1105 Seiten bietet das Werk genügend Platz für Diskussionen über breitgefächerte Themengebiete, wie zum Beispiel:

    • Geschichte der Erwachsenenbildung
    • Programmanalyse – Methode und Forschungen
    • Kirchliche Erwachsenenbildung
    • Volkshochschule
    • E-Learning

    um nur einige der Kapitel zu nennen. Das gesamte Inhaltsverzeichnis findet sich auf der Webseite des Springer Verlages und ist hier verlinkt (bitte klicken).

    Was ich auch noch hervorheben möchte, ist, dass in diesem Buch nicht nur die unterschiedliche Theorien vorgestellt werden, sondern auch verschiedene Methoden des Lehrens und Lernens ausführlich behandelt und anschaulich sowie praxisnahe dargestellt werden.

    Buchinfos
    Titel: Handbuch Erwachsenenbildung / Weiterbildung
    Herausgeber: Tippelt, R. (et al.)
    ISBN: 978-3-531-18428-9
    Verlag: Springer
    Seitenanzahl: 1105 Seiten
    erschienen: 2011 (5. Auflage)
    Genre: Sachbuch
    
    
  • Rezension | Boulerice, Simon: Ein Apfelbaum im Bauch

    Rezension | Boulerice, Simon: Ein Apfelbaum im Bauch

    apfelbaum in meinem bauchMein Sohn ist knapp über zwei Jahre alt und seit zwei Wochen möchte er dieses Buch ständig vorgelesen bekommen. Vielleicht liegt es daran, dass er, genauso wie Raphael, täglich einen Apfel verspeist. Vielleicht gefallen ihm auch nur die Zeichnungen so gut, dass er immer wieder ankommt und sagt: „Mama, ich möchte Apfelbaum im Bauch lesen!“ Ich finde die Geschichte rund um Raphael, dessen Mutter und seinen Freund Rémi Smith sehr gut gelungen, denn nicht nur die kindliche Phantasie darf hier ihren freien Lauf nehmen, sondern auch die Sicherheit des familiären Umfelds wird durch das Gespräch mit der Mama vermittelt.  (mehr …)