Schlagwort: Buchrezension

  • Rezension | McBratney, Sam und Bates, Ivan: Oje, wo tut’s weh, Edgar Bär?

    Rezension | McBratney, Sam und Bates, Ivan: Oje, wo tut’s weh, Edgar Bär?

    03486_6_U_EdgarBaer_Pappe.inddSchon allein das Cover dieses Buches ist so süß, dass ich es stundenlang ansehen könnte. Papa Bär und sein Sohn kuscheln und genießen scheinbar beide diese Art von Zweisamkeit. Der Titel lässt gleich mal vermuten, dass sich der kleine Edgar weh getan hat oder weh tun wird. Auf der ersten Seite möchte er so watscheln wie eine Ente, stolpert dabei natürlich und fällt verletzt in einen tiefen Graben. Zum Glück ist Papa Bär in der Nähe und hilft dem Kleinen aus der Falle.

    Doch ein Unglück kommt selten allein und so muss sich Edgar Bär noch mit Sand in den Augen und einem Kopfstoß herumschlagen,  bis sich auch sein Vater verletzt. Nun weiß aber Edgar Bär, wie man jemandem helfen kann …

    Der Autor dieses Buches ist übrigens auch der Autor von „Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?“, aber auch ohne diese Tatsache ist es ein wunderbares Vorlese- und Bilderbuch für Kinder ab zwei Jahren.

    Buchinfos
    Autor: Sam McBratney
    Illustrator: Ivan Bates
    Verlag: Orell Füssli Verlag
    erschienen: März 2015 (gebunden 2013)
    ISBN: 978-3-280-03486-6
    Seitenanzahl: 32 Seiten
    Genre: Bilderbuch
    empfohlenes Lesealter: ab 2 Jahren
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  • Rezension | Crönert, Claudius: Freyas Land

    Rezension | Crönert, Claudius: Freyas Land

    freyas landAus dem Gmeiner Verlag habe ich schon länger nichts mehr gelesen, dafür freute ich mich umso mehr, dass ich bei LovelyBooks die Chance bekam, diesen Hier geht’s zu einem anderen historischen Roman aus der Feder von Claudius Crönert im Rahmen einer Leserunde genauer unter die Lupe nehmen zu dürfen.  Da mich der Norden (v.a. Skandinavien) und das Mittelalter schon immer interessiert und fasziniert haben und ich darüber hinaus gerne lese, schien dieses Buch wie für mich gemacht zu sein. Also fing ich an zu lesen … (mehr …)

  • Rezension | Prammer, Theresa: Wiener Totenlieder

    Rezension | Prammer, Theresa: Wiener Totenlieder

    wiener totenliederMorde in der wirtschaftlich schlecht dastehenden Wiener Oper stellen das Ermittlerduo Lotta und Clown Foxi vor ein großes Rätsel. Wer ist der Mörder und warum um Himmels Willen lässt  die Direktorin Susu die das Musikhaus nicht schließen? Steckt sie etwa dahinter? Abwegig ist es nicht, da auf einmal die Besucherzahlen in die Höhe schnellen …

    Carlotta, die nur mehr Lotta genannt werden möchte, ist die Tochter der großartigen Opernsängerin Maria Fiore und da sie es selbst nicht zum Star geschafft hat, fristet sie ihr Dasein mit einem überaus wichtigen Job: Sie ist Kaufhausdetektivin und ihre beste „Kundin“ ist die etwas verrückte Henrietta, die in einer Nervenheilanstalt wohnt. Lottas Kompagnon, der Clown Foxi, der in Wirklichkeit Konrad heißt, war schon mal bei der Polizei, wurde aber entlassen und könnte Lottas Vater sein, zumindest, was das Alter betrifft.

    Das Buch ist durchwegs spannend geschrieben, sodass man gegen Ende hin nicht mehr aufhören kann und will. Die Auflösung des Kriminalfalles ist nachvollziehbar, wenn auch nicht ganz so spektakulär, dafür sind die Charaktere mit all ihren Stärken und Schwächen gut gezeichnet. Lotta ist Alkoholikerin und muss während des Romans nicht nur einmal durch die Hölle gehen – da kann man richtig mitgehen und -fühlen. Auch Konrad ist vom Schicksal gebeutelt und immer noch auf der Suche nach seiner vor über 20 Jahren verschwundenen Tochter Julia. Und dann ist da noch Hannes, der Lotta und Foxi den gut dotierten Job verschafft hat und der ernsthaft in die junge Frau verliebt ist.

    Ein Kriminalroman für Wien- und OpernliebhaberInnen, die schnell lesen wollen und Spannung von der ersten bis zur letzten Seite schätzen. Außerdem wird es noch Fortsetzungen geben – man darf also gespannt sein! Ich bin es schon 🙂

    Buchdetails
    Autorin: Theresa Prammer
    Titel: Wiener Totenlieder
    Verlag: Marion von Schröder bei Ullstein Buchverlage
    erschienen: 27.02.2015
    Seitenanzahl: 384 Seiten
    ISBN: 9783547712094
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    Genre: Kriminalroman
  • Rezension | Delacroix, Clothilde: Lotte und der Koffer

    Rezension | Delacroix, Clothilde: Lotte und der Koffer

    002_pdf.inddEin schönes Buch für Kinder ab ca. zwei Jahren. Es erinnert mich ein wenig an ‚Erste Wörter‚ und ‚Kind und Katze‚, denn die Buchseiten sind mit verschiedenen Farben hinterlegt und der Text hält sich in Grenzen. So gibt es für die Kleinen einiges zu entdecken und zu benennen.

    Der Inhalt

    Lotte hat Geburtstag und bekommt von ihren Freunden nur einen Koffer geschenkt. Sie ist sehr enttäuscht, aber als die Rasselbande ihr vorführt, was man alles mit so einem Gepäckstück unternehmen kann, wendet sich das Blatt und sie schläft sogar auf dem Koffer ein.

    Infos

    Die Autorin Clothilde Delacroix ist eine Grafikerin und schreibt auf Französisch. Lotte heißt in der anderen Sprache Lolotte und wer sich auf ihrer Homepage umschauen möchte, kann das hier tun (bitte klicken).

    Nicole Oberholzer hat den Text übersetzt und der Orell Füssli Verlag hat ihn im März 2015 auf Deutsch verlegt, sehr zu meiner Freude! Auch wenn am Buchrücken der Hinweis „Nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet“ angebracht ist, eignet sich ‚Lotte und der Koffer‘ schon für 2-Jährige. Ein nettes Mitbringsel!

    Buchdetails
    Autorin und Illustratorin: Clothilde Delacroix
    Titel: Lotte und der Koffer
    Übersetzerin: Nicole Oberholzer
    Verlag: Orell Füssli 
    erschienen: März 2015
    ISBN: 978-3-280-03485-9
    Seitenanzahl: 30 Seiten
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    empfohlenes Lesealter: ab 2 Jahren
  • Rezension | Friedmann, John: Das Blaue vom Himmel

    Rezension | Friedmann, John: Das Blaue vom Himmel

    das blaue vom himmelEgal ob in Deutschland oder in den Vereinigten Staaten von Amerika – Joshua Spencer und Sophie Marquard sind da und dort Nachbarn. In München bewohnt der US-Außenpolitiker Spencer mit seiner jungen, hübschen Frau April das Anwesen gegenüber des Gebäudes, in dem Sophie eine über 120 m²-große Wohnung ihr eigen nennt. Als sie eines Tages von ihm beim Joggen wortwörtlich über den Haufen gerannt wird, kommt es Sophie grade recht, dass sie zufälligerweise Einblick in den gesamten E-Mail-Verkehr des nicht ganz so treuen Politikers hat. Dies nutzt sie, aus Unverständnis und Wut gegenüber der Reaktion beim Laufen – nämlich null – unverschämt aus und bringt dadurch selbst den Sicherheitschef Pete Delray ins Trudeln. Und das, obwohl Sophie noch immer tieftraurig über den Verlust ihres Mannes ist. Wenn da nicht ihr bester Freund und Helfer Egon Tegern wäre, der eigentlich selbst auch Hilfe bitter nötig hätte, da er grade seine künstlerische Schaffenspause mit Alkohol ertränkt.

    Was ist dieses Werk nun? Roman? Thriller? Krimi?

    Als reinen Roman würde ich ‚Das blaue vom Himmel‘ nicht abtun, denn er enthält dafür zu viele Crime-Elemente. Und wo, wenn nicht in Miami (Beach), regiert das Millionengeschäft, zu dem Al Berg ein klein wenig beitragen kann. Lügen, Intrigen, Drogenmissbrauch, Beschattung, Untreue und dekadente Parties unter Botox-Behandelten gehören genauso dazu wie eine sanfte Liebesgeschichte.

    Der Lesefluss ist schnell, um nicht zu sagen rasant, umso trauriger wurde ich, als ich, trotz des hohen Lesetempos, immer noch auf einige Grammatikschnitzer aufmerksam wurde (dass – das wurde da nicht einmal verwechselt …). Finde ich immer ein wenig schade, wenn’s sonst gut zu lesen war.

    Alles in allem kann ich das Buch weiterempfehlen und denke, dass eine Fortsetzung kommen kann / wird.

    Vielen Dank an den Autor, an Lovelybooks und den Knaur-Verlag für dieses Leseexemplar!

    Buchinfos
    Autor: John Friedmann
    Titel: Das Blaue vom Himmel
    Verlag: Knaur TB
    erschienen: Februar 2015
    ISBN: 978-3-426-51621-8
    Seitenanzahl: 400 Seiten
    Genre: Roman (mit Thrillerelementen)
    Preis: € 14,99
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  • Rezension | Jünemann, Matthias: Die grüne Adipositas-Kur mit hCG

    Rezension | Jünemann, Matthias: Die grüne Adipositas-Kur mit hCG

    die grüne adipositas-kur mit hcgRoh und vegan – das ist jetzt in aller Munde. Auch der riva-Verlag hat dieses Thema aufgegriffen und neben diesem Buch auch noch zwei weitere veröffentlicht, die auch mit hCG umgehen. Ich selbst habe hier schon ein Buch aus dem Verlag vorgestellt, und zwar war das ‚Go Vegan‘ (hier klicken, um zur Rezension zu kommen).

    Dieses Buch ist anders in zweierlei Hinsicht. Erstens verspricht das Cover irgendwie mehr, als dann im Buch zu finden ist (keine farbigen Bilder – da sehen die vorgestellten Rezepte seeehr langweilig aus) und zweitens wirkt es ein wenig wie ein Selbsthilfebuch des Autors, der seine Erfahrungen in der Ich-Form wiedergibt und auch von sich geschossene Fotos (durchwegs in schwarz-weiß) mit ins Werk fließen lässt. Das ist jetzt irgendwie Geschmacksache, aber ich persönlich finde, dass hier bald mal ein Food-Blog zum Thema „Humanes Choriongonadotropin“ (hCG) mithalten kann.

    Positive Aspekte des Buches sind allerdings, dass der Autor auf die China-Studie eingeht, Erklärungen zu den verschiedenen Vegetariertypen gibt, viele Rohkostrezepte anführt und Links zur Vertiefung der Thematik empfiehlt. Für mich war’s leider nichts, aber ich habe mich gefreut, einmal einen Einblick in die Welt des hCG zu bekommen, von dem ich zuvor noch nicht wusste, das es existiert, auch wenn ich selbst schon mal schwanger war 😉

    Buchinfos
    Autor: Matthias Jünemann
    Titel: Die grüne Adipositas-Kur mit hCG
    Verlag: riva
    erschienen: 2015
    ISBN:  978-3-86883-562-5
    Seitenanzahl: 240
    Genre: Sachbuch Ernährung
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  • Rezension | Lindner, Lilly: Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

    Rezension | Lindner, Lilly: Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

    was fehlt, wenn ich verschwunden binGleich vorweg: Ich fand das Buch stellenweise nicht ganz so grandios, aber im Allgemeinen kann ich es jeder begeisterten jugendlichen Bücherratte wärmstens empfehlen, schon alleine, weil es sich bei diesem Werk um einen Briefroman handelt. Aber dazu gleich mehr.

    Die Autorin Lilly Lindner hat sich mit „Was fehlt, wenn ich verschwunden bin“ in den Jugendbuchsektor gewagt und stand mit ihrem Erstling ‚Splitterfasernackt‘ in den Bestsellerlisten. Auch dieses bei Fischer Anfang 2015 erschienene Werk kann sich sehen und lesen lassen. Die Protagonistinnen April und Phoebe schreiben sich Briefe, aber sie schreiben sich nicht gegenseitig, sondern füreinander. April ist die ältere der beiden Schwestern und musste sich in Anstaltspflege begeben, da sie unter Magersucht leidet. Phoebe, die jüngere, versteht leider gar nicht, warum sie ihre ältere Schwester nicht sehen darf und beginnt deshalb, ihr all ihre Gefühle und Erlebnisse in Briefform zukommen zu lassen. Doch sie erhält keine Antwort – vorerst. (mehr …)

  • Rezension | Krätschmar, Tania: Clara und die Granny-Nannys

    Rezension | Krätschmar, Tania: Clara und die Granny-Nannys

    Clara und die Granny-Nannys von Tania KraetschmarDa ich bei der Blanvalet-Challenge 2015 mitmache, muss natürlich wieder mal ein Roman aus diesem Verlag rezensiert werden. Dieser Titel hat es mir besonders angetan, da  ich nicht gedacht hatte, dass er mir gefallen wird und ich in dann aber in einem Rutsch durch hatte, weil er so leicht und lustig zum Lesen war.

    Der Inhalt

    Clara möchte einen Schritt in Richtung Selbständigkeit gehen und gründet daher eine Agentur, die ältere Damen an Familien vermittelt, die Hilfe bei der Kindererziehung und im Haushalt brauchen. Also ein Au-Pair auf „alt“. Die „Granny-Nannys“, die Clara für ihren Start anheuert, sind grundverschieden und kommen auch in die unterschiedlichsten Familien, die aber eins gemeinsam haben: Sie leben in Berlin. Für die drei Damen, die bisher alle auf dem Land gelebt haben, wird dieser Ausflug auf Zeit zur wahren Erlebnisreise. Suse, Karen und Hanni erleben die verzwicktesten und verrücktesten Situationen und am Ende werden die drei dickste Freundinnen.

    Eigene Meinung

    Wie schon eingangs erwähnt, finde ich diesen Roman echt toll, da er so leicht und flüssig zu lesen ist. Teilweise ist er sogar spannend und man lebt mit den Protagonistinnen mit, wie sie ihre neuen, teilweise sehr skurrilen, Erfahrungen machen. Empfehlen kann ich den Roman allen Frauen (für Männer wahrscheinlich eher nichts), die gerne mit in ein Buch versinken möchten und dennoch kurzweiligen Lesespaß suchen.

    Infos zur Autorin

    Auf den Seiten des Blanvalet-Verlages wird folgendes über Tania Krätschmar berichtet:

    Tania Krätschmar wurde 1960 in Berlin geboren. Nach ihrem Germanistikstudium in Berlin, Florida und New York arbeitete sie als Bookscout in Manhattan. Heute ist sie als Texterin, Übersetzerin, Rezensentin und Autorin tätig. Sie hat einen Sohn und lebt in Berlin.

    Außerdem von ihr bei blanvalet erschienen: Eva und die Apfelfrauen (2013, ISBN: 978-3-442-38112-8)

    Buchdetails

    Autorin: Tania Krätschmar
    Buchtitel: Clara und die Granny-Nannys
    Verlag: Blanvalet
    Erscheinungsjahr: 2014
    Seitenanzahl: 384
    ISBN: 978-3-442-38299-6
    Preis:  € 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,90

  • Rezension | Brooks, Ben: Lolito

    Rezension | Brooks, Ben: Lolito

    lolitoWährend der Lektüre dieses Buches musste ich des Öfteren schmunzeln, um dann wieder sehr hässliche (Kraft)Ausdrücke runterzuschlucken. Der Stil von Ben Brooks ist eigenwillig, aber genial. Zum 15-jährigen Etgar passt die Story und die Sprache komplett gut .(Ich habe erst letztens ein E-Book gelesen, in dem die vulgäre Sprache ähnlich angewendet wurde, aber zum Genre und zum Alter / Lebensstil der Menschen hat das gar nicht gepasst)

    Es geht darum, dass Etgar, verletzt wegen der Tatsache, dass ihn seine Freundin Alice angelogen hat, mit ihr Schluss macht und sich in einen Erwachsenenchat einloggt, um dort seiner Ansicht nach lustige, coole Sprüche zu verbreiten. Macy, eine Lehrerin mittleren Alters, wird auf den Teenie aufmerksam und fängt an, E-Mails mit ihm zu schreiben und auf nicht realem Wege intim mit dem Burschen zu werden. Dieser fühlt sich in der neuartigen Kommunikation mit der älteren Frau sichtlich wohl und arrangiert ein Treffen in einem Londoner Hotel, welches fatale Folgen für beide hat.

    Abgesehen von der – zugegeben – oftmals sehr vulgären Sprache lässt sich der Roman ohne Holpersteine in einem Rutsch durchlesen. Der Inhalt ist klar verständlich, mit dem Protagonisten kann man mitgehen und versteht ihn, obwohl er natürlich nicht so handelt, wie ich das vielleicht als junger Mann getan hätte. Trotzdem schreibt Ben Brooks diesen Charakter nachvollziehbar und verständlich und schafft es, mit Wortwitz ein Schmunzeln (und dreimal sogar ein Lachen) ins Gesicht seiner LeserInnen zu bringen.

    Für mich ein ausgesprochen gutes Werk, welches nicht ausnahmslos in den Jugendbuchsektor eingeordnet werden sollte (deshalb ist es auch ‚für Erwachsene‘), obschon das Alter des Protagonisten sowie das überaus punkige Cover es dazu werden lassen könnten.

    Buchdetails

    Autor: Ben Brooks
    Buchtitel: Lolito
    Verlag: Atrium Verlag
    Erscheinungsjahr: 2015
    Seitenanzahl: 272 Seiten
    ISBN: 978-3-85535-055-1
    Genre: Roman (Erwachsene)
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  • Rezension | Kettu, Katja: Wildauge

    Rezension | Kettu, Katja: Wildauge

    wildaugeMeine Mama wird langsam zur Dauerrezensentin hier auf Buchwelt.co.at. Ich persönlich finde das super, ich hoffe, meine LeserInnen auch! Um euch ein Bild von ihren Rezensionen machen zu können, verlinke ich hier gleich mal die Debüt-Buchvorstellung von ihr: bitte hier klicken.

    Aber nun zum Werk der finnischen Autorin Katja Kettu, welches den Titel „Wildauge“ trägt und bei Galiani Berlin im KiWi-Verlag 2014 erschienen ist.  Andere Rezensionen oder Buchvorstellungen betrachtend, erwartet sich die aufmerksame Leserin / der aufmerksame Leser ein Meisterwerk, zumindest wenn es nach der Sterneanzahl der Bewertungen geht (4 – 5 von 5 Sternen im Durchschnitt). Bei näherer Betrachtung stellt sich allerdings raus, dass der Roman nicht für alle Gemüter geeignet ist, wie auch meine Mama in ihren Worten berichtet:

    Aufgrund des Titels „Wildauge, der interessanten kurzen Beschreibung und der tollen Kritiken wollte ich diesen Roman unbedingt lesen!
    Es handelt sich bei diesem Buch um eine Erzählung aus dem 2. Weltkrieg in Lappland;  obwohl es in diesem Roman auch um Liebe geht,  hörte ich bei Seite 137 (von 415 Seiten, inkl. Anhang, Anmerkungen und Literatur) auf, dieses Buch weiter zu lesen, denn es wurde immer langweiliger und mit Perversitäten wurde nicht gespart. Verständlicherweise ist mir klar, dass Krieg ein grausames Thema ist und es kaum Schönes darüber geschrieben werden kann, doch bei diesem Buch gehen sogar auch etwaige Grausamkeiten des Krieges durch den langweiligen perversen Schreibstil  unter.

    Wenn ihr auch so denkt oder komplett anders, freuen wir (also meine Mama und ich) uns über Anregungen im Kommentarfeld.

    Vielen Dank an das Buchkontor und den KiWi-Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.  Und ein riesengroßes Danke an meine Mama 🙂

    Buchdetails

    Autorin: Katja Kettu
    Buchtitel: Wildauge
    Verlag: Galiani Berlin (bei KiWi)
    Erscheinungsjahr: 2014
    Seitenanzahl: 416 Seiten
    ISBN: 978-3-86971-082-2
    Genre: Roman
    unter anderem hier bestellbar: bitte hier klicken