Endlich habe ich den zweiten Teil der Narrando-Trilogie gelesen und bin mehr denn je gespannt, wie es weitergeht. Nachdem im Band „Pechschwarze Hoffnung“ das Schicksal Jai und Vella zusammengeführt hat, trennt es die beiden nun. Vella, die im Nordbezirk als Präsidententochter lebt, wird in den Südbezirk verfrachtet, um den dortigen Herrschersohn zu heiraten. Natürlich geht das der gemäßigten Vella gegen den Strich und sie tut es nur, da es einem höheren Zweck dient. Marta, ihre ehemalige Companía, erweist sich als Vellas Cousine, hat aber keine tragende Rolle mehr inne. Vielleicht wird sie ja im letzten Band noch einmal wichtig? (mehr …)
Schlagwort: Buchrezension
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Rezension | Dittmann, Kyra: Blütenweißer Hass. Narrando #2
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Rezension | Grey, Emma: Schuld war nur der Tee
Ich mag die Genusskrimis, die bei der KSB-Media GmbH erscheinen, recht gerne. Begonnen hat meine Vorliebe mit „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ von Anni Bürkl und ging über „Mathilda tanzt“ von Andrea Tillmanns nun zu „Schuld war nur der Tee“ von Emma Grey. Dieser Krimi spielt in der Küstenregion Südenglands und hat, man erahnt es bereits, mit Tee zu tun. Und zwar nicht mit einem gewöhnlichen Früchtetee, sondern mit Matcha. Gleich zu Beginn stirbt ein Wissenschaftler und Arzt, der eine Methode entwickelt hat, bei der Parkinson geheilt werden kann. Doch die Polizei von Dorset ermittelt nicht nur in diesem Fall, denn ein weiterer Toter ist in dem sonst ruhigen Nest zu vermelden.Detective Chief Inspector Peter Cromwell ist ein etwas schrulliger Zeitgenosse, der aber im Laufe des Buches sympathischer wird. Erklärbar vielleicht durch den Umstand, dass er seine Frau verloren hat und dem Alkohol nicht abgeneigt ist. Die anderen Personen sind charakterlich wenig ausgearbeitet, aber das tut dem Lesegenuss keinen Abbruch, denn die Geschichte bleibt, so wie es auch der Klappentext verrät, spannend bis zum Schluss.
Ein wunderbarer Debütroman von Emma Grey, die in Heidelberg wohnt und der deutschsprachigen Autorengruppe „Mörderische Schwestern“ angehört.
Buchdetails
Autorin: Emma Grey Buchtitel: Schuld war nur der Tee erschienen: 2014 Verlag: KSB Media GmbH Seitenanzahl: 250 ISBN: 978-3-941564-91-6 direkt zur Buchseite: bitte hier klicken
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Rezension | Rey, Margret und H.A.: Coco kommt ins Krankenhaus

Nichts neues, aber trotzdem erwähnenswertes gibt es aus dem Hause Diogenes zu berichten. Vielleicht kennen einige noch den neugierigen Affen Coco, der in den 1960ern in Kinderbüchern als Protagonist glänzte. Nun eine Neuauflage des Buches für Kinder, die schon selbst lesen können oder für solche, die gerne vorgelesen bekommen. -

Rezension | Dönhoff, Friedrich: Seeluft

Sebastian Fink ermittelt zum dritten Mal. 2013 erschien der Hamburger Krimi im Diogenes Verlag, der im Mai 2014 eine Taschenbuchausgabe von ‚Seeluft‘ herausbrachte.Der Klappentext umreißt den Inhalt der Geschichte:
Zwischen den Aktivisten von Ökopolis und der Hamburger Reederei Köhn herrscht Streit. […] Als am Fischmarkt die Leiche eines Reeders gefunden wird, nimmt Kommissar Sebastian Fink die Ermittlungen auf.
Und genau diese Ermittlungen werden in die Länge gezogen, da der Kommissar nicht glauben will, dass es sich bei der Leiche des Reeders (Maik Keilenweger) um einen Unfall handelt, sondern um Mord. (mehr …)
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Buchvorstellung | Gliori, Debi: So wie du bist

Mein Sohn hatte, als er 7 Monate alt war, eine Namensfeier und zu dieser bekam er das Buch von seinen Tanten geschenkt. Obwohl es laut Verlag (Annette Betz) erst ab einem Alter von vier Jahren geeignet ist, liebt es mein Sohn, wenn ich ihm daraus vorlese. Außerdem sieht er sich die Bilder an und ist ganz entzückt vom kleinen und großen Fuchs, die einfach nur ‚Klein‘ und ‚Groß‘ heißen. Der erste Satz hat sich auch schon mitten in mein Herz gegraben und ich finde den so süß, dass ich ihn hier hinschreiben muss:Klein war grimmig ärgerlich
Warum wohl? Seine Mama, Groß, telefoniert und steht in der Küche und der kleine Fuchs muss sich alleine beschäftigen. Ist ja klar, dass man da auf die Barrikaden steigt und sich dann fragt, ob man überhaupt geliebt wird. Der Kleine geht sogar so weit, dass er seine Mutter fragt, ob sie ihn auch noch lieben würde, wenn er ein Krokodil wäre.
Das Ende des Buches ist, im Gegensatz zum Anfang, recht traurig und stimmt nachdenklich, doch die letzte Seite ist wieder hoffnungsvoller. Während der Lektüre des durchgängig gereimten Buches kommt immer wieder ein Element vor, das auf jeder Seite abgebildet ist: Der Kerzenleuchter.
Für alle Kinder, die sich manchmal ungeliebt vorkommen oder für Menschen, die Kindern (oder deren Eltern) eine Freude mit Büchern machen wollen, ist dieses Werk sehr empfehlenswert!
Buchdetails
Autorin: Debi Gliori Illustratorin: Debi Gliori Verlag: annette betz erschienen: 2013 (als Geschenkbuchausgabe) Seitenanzahl: 32 empfohlenes Alter: ab 4 Jahren ISBN: 978-3-219-11527-7 Preis: € 6,95 Direkt zum Buch: bitte hier klicken
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Rezension | Patterson, James: Unlucky 13 (auf Englisch gelesen)
Ich hatte mich sehr darauf gefreut, endlich wieder mal einen Thriller beziehungsweise hier eher Krimi auf Englisch zu lesen. Dass es der dreizehnte Band einer Reihe ist, hat mich auch nicht weiter gestört, denn die Charaktere (v.a. Protagonistin Lindsay Boxer) sind gut vorgestellt. Wie es auf dem Cover auch zu lesen ist, handelt es sich um einen Women’s Morder Club Thriller, als müssen da noch ein paar weitere Damen im Spiel sein und neben Lindsay werden Claire, Yuki und Cindy zu tragenden Rollen im Krimi.Gleich zu Beginn erfährt man als LeserIn, dass Menschen aufgrund Explosionen im Bauch getötet wurden. Dabei handelt es sich um eine weibliche und einen männlichen Studenten, doch nach und nach werden es mehr Opfer. Wer ist der mysteriöse Mörder? Warum benutzt er so abartige Sachen wie „Belly Bombs“?
Neben diesem Handlungsstrang gibt es noch zwei weitere: Yukis Hochzeit(sreise) mit Lindsays Boss und Cindys Interviewreise, wobei letztere nicht ganz so ausführlich geschildert ist.
Was mich ein wenig gestört hat, war, dass die Kapitel so extrem kurz sind und die Handlungen dadurch schnell wechseln. Besser hätte ich es andersrum gefunden, denn richtig in die Geschichte hinein gekommen bin ich leider nicht.Außerdem hat es mich gestört, dass Lindsay ihren Mann einfach so zu Hause bei Hund und Kind lässt und richtig in der Karriere aufgeht. Ich könnte mir das nicht so vorstellen – aber gut, das ist jetzt Ansichtssache und hat mit dem Roman an sich ja nichts zu tun.
Alles in allem war er sehr leicht zu lesen und doch ein wenig anspruchsvoll, wenn man schon länger kein englisches Original mehr gelesen hat. Die Sprache war wirklich einfach und strukturiert und so konnte ich vor dem Einschlafen meine Gehirnzellen trainieren, aber nicht überstrapazieren.
Vielen Dank an vorablesen.de und Randomhouse für dieses Leseexemplar!
Bisher erschienen im Women’s Murder Club (die Titel erinnern mich irgendwie an die Serie von Janet Evanovich rund um Stephanie Plum: One for the Money, Two For the Dough,…):
1st to Die
2nd Chance
3rd Degree
4th of July
The 5th Horseman
The 6th Target
7th Heaven
8th Confession
9th Judgement
10th Anniversary
11th Hour
12th of NeverBuchdetails
Autor: James Patterson (mit Maxine Paetro) Titel: Unlucky 13 Verlag: Randomhouse erschienen: 2014 Seitenanzahl: 416 ISBN: 9781780890319
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Rezension | Wallenka, Tinka: Chroniken eines Pizzalieferanten
Ich muss gestehen, dass ich mir etwas anderes erwartet hatte. Auf den 51 Seiten werden dem Leser verschiedenste Erzählstränge präsentiert, die alle zusammen etwas zu dicht gepresst rüberkommen. So konnte ich kaum in die Story eintauchen, die an sich sehr mitreißend wäre.Den (inneren) Schweinehund namens Edgar – der hat seinen Namen übrigens selbst ausgesucht, ein gescheites Kerlchen 😉 – hätte ich in dieser Form bei der Lektüre nicht vermisst, da kommt einfach zu wenig Lustiges rüber.
Dafür sind die Beschreibungen, was nicht so alles beim Pizza ausliefern passiert, gut gelungen, wenn auch hier wieder zu knapp. Bei einer Geschichte (Kapitel 4 – Die Übergabe) hätte ich mir wirklich ein wenig mehr gewünscht – vielleicht eine Art Krimihandlung? – dafür weniger Erklärungen von Jill, der Chefin von Micha. Für mich klang es so, als würde Jill zu ihrem Sohn sprechen und nicht zu ihrem Verehrer. Eben zwischen Jill und Micha scheint sich etwas anzubahnen und der Dritte im Bunde, Tom, funkt dazwischen…
Die Autorin Tinka Wallenka hat sich wohl Gedanken gemacht, denn der Schluss ist überzeugend. Bei der Wortwahl merkte ich, dass die Autorin noch nicht allzu lange im Geschäft ist, da sie alle Sätze grammatikalisch richtig und abwechslungsreich gestalten möchte, was nicht immer – ohne holprig zu wirken – gelingt.
Alles in Allem bin ich aber von der Geschichte äußerst überzeugt und werde der Entwicklung der interessanten Autorin weiterhin folgen!
Vielen Dank an Tinka Wallenka für dieses Exemplar, welches ich bei der Buchverlosung auf LovelyBooks gewonnen habe!
Buchdetails
Autorin: Tinka Wallenka Titel: Chroniken eines Pizzalieferanten Verlag: Titus Verlag erschienen: 2014 Seitenanzahl: 51 ISBN: 978-3-944935-05-8 Preis: € 5,90
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Rezension | Hach, Lena: Wanted. Ja. Nein. Vielleicht.
Wer kennt diese ominösen Zettel nicht, die in der Schulbank ausgetauscht werden und auf denen die Frage „Willst du mit mir gehen?“ oberhalb der drei möglichen Antworten Ja / Nein / Vielleicht steht (das JA natürlich in überdimensionalen Lettern)? In diesem Jugendroman geht’s aber nicht um die kleinen Zettelchen, sondern um Abrisszettel, die beispielsweise an Bäumen hängen und die Finn und Lara zusammenbringen sollen.
Doch vorerst gilt es, Finns Liebeskummer auszumerzen. Mit Hilfe seines besten Freundes Moritz, der eigens einen Psychotest für Finn erstellt hat, soll Sofie bald mal passé sein, doch das ist schwieriger als gedacht. Vor allem deshalb, weil die junge Dame einfach nicht von der Bildfläche verschwinden will.
Zum Glück lernt Finn dann Lara kennen, die selbst ein großes Problem hat, denn ihre Schwester Mira ist vor einigen Jahren einfach verschwunden. Lara redet sich ein, dass sie in Neuseeland glücklich ist.
Die Charaktere sind alle super ausgearbeitet und man fühlt sich sofort in die Teeniezeit zurückversetzt, wenn man das 155-Seiten starke Buch liest. Lena Hach hat ein tolles Jugendbuch geschrieben, welches in keiner gut sortierten Buchhandlung oder in einem Wohnzimmer fehlen darf, denn nicht nur Teenager werden ihren Spaß dran haben, sondern auch Erwachsene können durchaus einige Minuten qualitativ hochwertige Lesezeit verbringen, ohne sich dabei Knoten ins Hirn zu machen.
Vielen Dank an LovelyBooks und Lena Hach für dieses im Beltz&Gelberg Verlag erschienene Jugendbuch ab 12 Jahren!
Buchdetails
Autorin: Lena Hach Titel: Wanted. Ja. Nein. Vielleicht. Verlag: Beltz&Gelberg erschienen: 2014 ISBN: 978-3-407-81157-8 Seitenanzahl: 155 Preis: € 12,95 (D) | € 13,40 (A)
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Rezension | Le Corff, Aude: Bäume reisen nachts

Der Titel hat es mir schon angetan und auch das Cover von „Bäume reisen nachts“ ist perfekt getroffen und wunderbar romantisch. Dazu kommt, dass das Werk in einer Klappenbroschur mit Buchstabenprägung in den Läden steht und dies allein schon Aufmerksamkeit erregt. Außerdem erzählt die Hülle schon eine kleine Geschichte: vorne ein Paar, ein Mädchen, das mit etwas ganz Kleinem spricht (einer Ameise) und eine Katze. Am Buchrücken erkennt man einen Mann mit Hut, der einige Koffer schleppt. Dabei handelt es sich um den, laut Klappentext mürrischen Rentner Anatole. Ich finde ihn übrigens gar nicht so mürrisch, sondern halt einfach ein wenig alt und schwermütig. (mehr …)


