Alle, die mich ein bisschen besser kennen, wissen, dass ich in kein einziges Buch was reinschreibe, außer maximal meinen Namen, wenn ich das Werk herborge und es wieder zurück haben möchte. Da gibt’s keine Eselsohren, keine Knicke im Buchrücken und schon gar keine rausgerissenen Seiten. Bei Iris Starlings Buch „The killer isn’t Alice“ musste ich über meinen Schatten springen, denn dieser Rätselkrimi verlangt es, Namen durchzustreichen und wiederum andere einzukreisen. Ich hab sogar eine Seite herausgerissen, denn einer der 18 Hinweise, um dem Mörder auf die Schliche zu kommen, bezieht sich auf einen Vornamen von amerikanischen Präsidenten und so viele Namen merke ich mir nicht.
Bei diesem Werk handelt es sich also nicht um einen klassischen Kriminalroman sondern eher um ein sehr großes Logikrätsel, das es zu lösen gilt. 18 Hinweise, 46 600 Namen und 1 Täter (oder eine Täterin). Ein echt toller Zeitvertreib, der Spaß macht! Ich freue mich auf den Folgerätselkrimi!
mit Klick aufs Cover direkt zur BuchseiteBuchinfos
Autorin: Iris Starling Titel: The Killer isn’t Alice Verlag: Heyne ISBN: 978-3-453-44530-7 erschienen: 12.08.2026 Seitenanzahl: 224 Seiten Genre: Rätselkrimi Aufmachung: Paperback, Broschur [vielen dank an das bloggerportal und den verlag für dieses rezensionsexemplar | werbung, da verlinkung, nennung und rezension]
Ich durfte dank Netgalley.de und dem Ueberreuter Verlag schon vorab einen Weihnachtskrimi lesen und hier rezensieren. Wenn du aufs Cover klickst, kommst du übrigens direkt zur Buchseite des Verlags. Kaufen kannst du das Buch natürlich überall, aber vielleicht wählst du die Buchhandlung ums Eck oder die deines Vertrauens. Bei mir ganz klar o*books in Wien (sie liefern auch aus ;))
Wenn die Familie zu Weihnachten zusammenkommt, kann das schon ohne Mordfall recht spannend werden. Im Fall von „Falsches Spiel im Herrenhaus“ ist dies allerdings der Fall, denn eine Person, ein gewisser Guy Cashner, muss dran glauben. Teddy, Patrick und Teddys kleiner Bruder Wills versuchen, den Unglücksfall aufzuklären. Dabei hilft es nicht sehr, dass sich immer mehr Personen, die ihren Weihnachtsurlaub auf Pollock Island verbringen, in die Liste der Verdächtigen einreihen lassen.
Das Genre des Romans würde ich irgendwo zwischen Jugendliteratur und Cozy Crime einordnen, denn die Protagonistin des Weihnachtskrimis ist gerade erst 16 Jahre alt und erzählt aus der Ich-Perspektive heraus. Durchaus spannend ist der Roman beziehungsweise Krimi von Anfang bis zum Schluss und verschiedene Wendungen geben der Geschichte noch mehr Pep. Für erwachsene Lesende ist es ein super Roman fürs Nachtkastl – genau richtig, wenn der Tag lang war und man sich für etwas gemütliches entscheiden möchte. Das empfohlene Lesealter für den Roman beginnt bei vierzehn, die Beschreibungen sind spannend und haben teilweise thrillerähnlichen Charakter, aber ganz gruselig wird es zu keiner Zeit.
Buchinfos
Autorin: Alexandra Fischer-Hunold Titel: Falsches Spiel im Herrenhaus Verlag: Ueberreuter Erscheinungsdatum: 16.9.2026 ISBN: 978-3-7641-7161-2 Seitenanzahl: 352 Seiten Genre: Krimi, Cozy Crime, Jugendliteratur [werbung, da nennung und verlinkung und rezension | danke an netgalley.de und den verlag für das e-leseexemplar]
Warum greift man zu solchen Sachbüchern, wenn man keine Fettleber hat? In meinem Fall ist es die Auseinandersetzung mit aktuellen Ernährungsthemen, mit Bewegung, mit Gesundheit im Allgemeinen. Wenn ich in meinen Gruppenkursen, die vorrangig von Personen 60+ besucht werden, gefragt werde, was man denn am besten frühstücken soll, wenn man eine nichtalkoholische Fettleber hat, ist es ganz hilfreich, zumindest ein Werk / ein Buch zu kennen und es im besten Falle empfehlen zu können.
Der Inhalt lässt sich in 4 große Kapitel teilen. Im ersten, welches „Superorgan für Ihre Gesundheit“ heißt, geht es natürlich um die Leber, was sie braucht, wie sie funktioniert, wie eine Fettleber entsteht. Beinahe am Ende des Kapitels dürfen wir dann auch einen Check durchführen, wo Fragen wie „Essen Sie Fertigprodukte, Wurst, fettes Fleisch?“, „Trinken Sie Alkohol?“, oder „Haben Sie einen guten Schlaf?“ beantwortet werden sollen. Die Auswertung verrät dann, ob man möglicherweise an manchen Schrauben drehen sollte. Im zweiten Kapitel geht’s dann schon um die Umsetzung, nämlich die Leber wieder fit zu machen. Es werden verschiedene Methoden zur Gewichtsreduktion erläutert und auch das Intervallfasten bekommt ein eigenes Unterkapitel mit einem 4-Wochen-Plan, um da gut hineinzufinden bzw. auch die verschiedenen Methoden durchzutesten. Bewegung spielt auch immer eine Rolle. Das Kapitel drei (Eine gesunde Leber ein Leben lang) beschäftigt sich vor allem mit den Nährstoffen und wie der eigene Umgang damit ist. Eine Öl-Übersicht soll helfen, das passende Fett für die Ernährung zu finden. Im Praxisteil, der „Rezepte“ heißt, finden wir über 60 Rezepte, bei denen neben den Werten (kcal, Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Ballaststoffe) auch angegeben ist, ob es vegetarisch, vegan, glutenfrei, laktosefrei ist. Auch eine „To go“-Info gibt es, was ziemlich nützlich ist, um alltagstauglich gesund zu kochen/zu essen. Eine Warenkunde, Register und ein Rezeptverzeichnis finden sich am Ende noch, was ziemlich nützlich ist.
Zu den Rezepten, dem wahren Hauptteil des Werkes, möchte ich folgendes loswerden: Die Vorschläge klingen sehr gut, ich finde mir da immer was, allerdings sind die meisten Rezepte doch recht aufwendig, vor allem in der Zutatenliste. Und meine Familie würde bei den meisten Sachen nicht mitessen, dh. wir würden doppelt kochen müssen. Wenn ich Sterne vergeben müsste, was ich hier so gut wie nie mache, würden es 4 von 5 sein, aber mit einer klaren Empfehlung für Haushalte ohne Kinder, wo alles gegessen wird, was auf den Tisch kommt. Und als Info, wie eine Fettleber entsteht und wie man sie wieder loswird, ist es jedenfalls bestens geeignet.
Buchinfos
Autor: Prof. Dr. med. Ali Canbay Titel: Die richtige Ernährung bei Fettleber Verlag: Stiftung Warentest ISBN: 978-3-7471-0985-4 erschienen: 2025 Seitenanzahl: 176 Seiten Aufmachung: Paperback Genre: Sachbuch Ernährung, Gesundheit [vielen dank an netgalley.de für das rezensionsexemplar | werbung, da nennung und verlinkung]
Der Untertitel des im Kösel Verlag erschienen Werkes „Essen und essen lassen“ heißt: Endlich zu einem entspannteren Umgang mit unserer Ernährung finden – Schluss mit Food Noise und Ernährungskult! Die beiden Autorinnen Marlene Borchardt und Nora Burgard-Arp erzählen auf mehr als 200 Seiten von ihrem persönlichen Essverhalten, geben Expert*innenmeinungen wieder und lassen Betroffene von Essstörungen zu Wort kommen. Untermauert wird das mit sehr vielen lebendigen Geschichten versehene Sachbuch mit wissenschaftlichen Thesen. Darüber hinaus bekommen wir als Lesende auch Tipps, sogenannte Hacks, die wir im Alltag umsetzen können, um es uns selbst und unserer Umgebung nicht unangenehm zu machen, wenn es um das allgegenwärtige Thema der Nahrungsaufnahme geht.
In acht Kapiteln erfahren wir, was es mit dem Begriff „Food Noise“ auf sich hat, warum wir essen (und bewerten), wie wir essen und wie viele Ernährungsempfehlungen es eigentlich gibt. Dass die wenigsten wissenschaftlich fundiert sind, wie auf Insta & Co kundgetan, ahnt man ziemlich sicher, allerdings erwischen wir uns doch dabei, dass wir diese Empfehlungen dann auch umsetzen wollen. Am Ende jedes Kapitels (mit Ausnahme Kapitel 8, das für sich schon eine Sammlung an Hacks ist) gibt es eine Übung für einen selbst. Diese hängt mit den Ernährungsgewohnheiten zusammen und gibt Platz, sein Ess- und vor allem auch Bewertungsverhalten zu hinterfragen. Welche Glaubenssätze habe ich und warum muss ich meinen oder deinen Teller kommentieren?
Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter an Personen, die sich ums Essen Gedanken machen, die sich fragen, warum andere Personen angefressen reagieren, wenn man ihnen zur Gewichtsabnahme gratuliert oder die gerne mal ungefragt das Essverhalten der Personen kommentieren, die um einen herum sitzen. Es ist kein Ratgeber wie „gesunde Ernährung“ ausschauen soll, das betonen die beiden Autorinnen!
Buchinfos
Autorinnen: Marlene Borchardt und Nora Burgard-Arp Titel: Essen und essen lassen Verlag: Kösel Verlag ISBN: 978-3-466-37357-4 erschienen: 25.2.2026 Seitenanzahl: 208 Seiten Genre: Sachbuch Ernährung Aufmachung: Paperback, Klappenbroschur [vielen dank an bloggerportal sowie den verlag für das rezensionsexemplar | werbung, da rezension, verlinkung und nennung]
Ich habe das Buch „Happy Business. Traumjob Unternehmerin“ auf Lovelybooks.de direkt von der Autorin Madlen Heller gewonnen. Auf über 300 Seiten erfahren wir als Leserin, wie wir den Schritt in die Selbständigkeit wagen und umsetzen können. Dabei ist das Werk in drei große Kapitel aufgeteilt: Sein – Tun – Haben. Diese wiederum gliedern sich in jeweils sechs Unterkapitel. Man muss nicht der Reihe nach Lesen, sondern kann sich auch einzelne Themen herauspicken.
Es handelt sich bei „Happy Business“ nicht nur um ein Buch, das man liest, sondern auch um ein Workbook. Die Autorin gibt den Leserinnen unter dem Begriff „Momentum“ immer wieder Denkanstöße oder kleine Aufgaben, die man umsetzen kann. Auch Steuertipps bzw. Dinge, die man beachten sollte, wenn man selbst ein Unternehmen gründen möchte, helfen jedenfalls weiter.
Mir hat das Buch gezeigt, dass ich (noch) kein eigenes Unternehmen gründen möchte – aber ich empfehle es gerne weiter all jenen, die vor diesem Schritt stehen.
Buchinfos
Autorin: Madlen Heller Titel: Happy Business. Traumjob Unternehmerin Verlag: Eigenverlag ISBN: 978-3-6902-849-67 Seitenanzahl: 320 Seiten Aufmachung: Taschenbuch Versand & Vertrieb: Nova MD GmbH [werbung, da verlinkung und nennung | danke an lovelybooks.de sowie an die autorin für dieses rezensionsexemplar]
Der sechste Teil der Reihe „Grenzfall“ kam Ende Jänner 2026 heraus und ist wieder ein total Hit geworden. Anna Schneider beherrscht ihr Handwerk wie kaum eine andere Autorin und jedes Mal wird die Geschichte um die Kommissarin Alexa Jahn und ihren Kollegen und Vater Bernhard Krammer spannender. Oft ist das Buch so fesselnd, dass man Angst hat, es aus den Händen zu legen, weil man sonst verpassen könnte, was im Roman passiert.
Ich bin per se jetzt nicht ein großer Krimi-Fan, doch diese Reihe hat es mir angetan. Vom ersten Teil an bin ich fasziniert von der Schreibweise und den unterschiedlichen Erzählsträngen der Autorin. Wie schafft man das, die Spannung in allen Teilen aufrecht zu erhalten?
Für mich ist es auch immer wieder eine Zeitreise, wenn ich einen „Grenzfall“ zur Hand nehme, denn vor mehr als 14 Jahren waren mein Mann und ich im Karwendelgebiet wandern und das ist ja nicht so weit entfernt von Weilheim. Beziehungsweise gar Lenggries, das Tor zum Karwendelgebirge. Die österreichische Seite, auf der Krammer ermittelt, kenne ich auch gut, da ich schon ein paar Mal in Innsbruck war. Schneider schafft es auch, den ehemaligen Wiener so richtig grantig und mürrisch dastehen zu lassen, obwohl er im Grunde genommen ein sehr angenehmer Kommissar zu sein scheint.
Zum Inhalt dieses Bandes: Ein Unwetter sondergleichen fällt über das Gebiet und dessen Bewohner herein. Viele Menschen kommen um oder werden vermisst. Die Kripo Weilheim sowie auch die anderen Rettungsorganisationen haben alle Hände voll zu tun. Dann wird Alexa auf der Suche nach Vermissten mit einem Mordopfer konfrontiert, eine Gruppe Jugendlicher bzw. junger Erwachsener sendet keine Lebenszeichen und dazwischen lesen wir die Briefe einer verzweifelten und verlassenen Mutter. Alles in allem also ein richtig spannender Fall und ich freue mich, dass es auch einen Band 7 geben wird!
Buchinfos
Autorin: Anna Schneider Titel: Grenzfall – Ihr Grab in den Fluten Reihe: Jahn und Krammer ermitteln #6 Verlag: FISCHER Taschenbuch erschienen: am 26.1.2026 ISBN: 978-3-596-71040-9 Seitenanzahl: 432 Seiten Aufmachung: Taschenbuch Genre: Kriminalroman [vielen dank an netgalley sowie den fischer verlag für das e-leseexemplar | werbung, da rezension, nennung und verlinkung]
Wow, welch ein geniales Buch! Ich mochte den Schreibstil von Cornelia Travnicek schon immer und mit „Ich erzähle von meinen Beinen“ hat sich das noch einmal mehr bestätigt. Eine Frau, Wally, findet bei einem ADHS-Check ihrer Tochter Vallie heraus, dass sie selbst unter ADHS leidet. Travnicek beschreibt die Zustände der Familie und auch Walburgas Gedanken so gut, dass man sich selbst darin wiederfinden kann, wenn man Anzeichen von Hyperaktivität oder irrationalen Ängsten oder kleinen Neurosen bei sich oder bei anderen Personen feststellt. Die unterschiedlich langen Abschnitte – manchmal reichen sie über mehrere Seite, ein anderes Mal steht da genau ein Satz – und verschiedenen Textausrichtungen geben dem Roman noch einmal mehr literarischen Tiefgang. Bei den rechtsbündig ausgerichteten Stellen dürfte es sich direkt um Gedanken von Wally handeln, wohingegen der Blocksatz den Fortlauf der Geschichte markiert. Manchmal scheint es aber auch so, als ob die beiden Ebenen ineinander greifen.
Das Buch werde ich definitiv empfehlen und weiterschenken. Es ist ein richtig ehrliches Buch, das den Alltag so eindrücklich beschreibt, dass man denkt, selbst Teil davon zu sein. Vieles trifft bestimmt auf mehrere Menschen zu, auch wenn sie nicht von Neurodivergenz „betroffen“ sind.
Buchinfos
Autorin: Cornelia Travnicek Titel: Ich erzähle von meinen Beinen Verlag: Picus ISBN: 978-3-7117-2166-2 Seitenanzahl: 416 Seiten erschienen: 25.02.2026 Genre: Roman Aufmachung: gebunden mit Lesebändchen [werbung, da verlinkung und rezension | danke an vorablesen.de und den verlag für das leseexemplar]
Ich beschäftige mich immer wieder mit den Themen Ernährung, Bewegung und Gesundheit im Allgemeinen. Vor ein paar Jahren habe ich einmal versucht, dem Bauchfett entgegenzuwirken und bekam vom Diätologen ein Programm verordnet, welches ich nach ein paar Tagen abgebrochen habe – es waren viel zu viele Milchprodukte dabei, die mir nicht gut getan haben. Natürlich war ich nach ein paar Tagen wieder dort, wo ich zuvor angefangen hatte. Vielleicht genau deshalb interessierte mich der Titel „Das Bauch-weg-Programm“, welches in der Reihe „Gesund mit Visite“ herauskam. Kann dieses Buch zu einem neuen Start in ein Leben mit weniger Bauchfett beitragen?
Kurz gesagt: auf jeden Fall! Schon die Inhaltsangabe gibt Aufschluss darüber, wie das Buch aufgebaut ist. Zuerst erfahren wir über Ernährungsmythen, bekommen Einblick über Krankheiten, die mit der „falschen“ Ernährung zusammenhängen und auch sonst einiges an Theoriewissen präsentiert, bevor es an die Rezepte geht. Zum Abschluss wird’s sportlich – die Themen Bewegung und Krafttraining bekommen jeweils eigene Kapitel und wir bekommen auch Übungsanleitungen für ein Krafttraining, welches man zu Hause ebenso gut absolvieren kann wie in einem Fitnessstudio. Da auch der Schlaf zu einem gesunden Lebensstil gehört, erfahren wir auch am Ende noch Tipps, wie man denn schneller und besser schläft.
Mir gefällt die Aufmachung des Buches, die Illustrationen und auch die Auswahl der Themen sehr gut. Vor allem den Rezeptteil finde ich besonders gelungen. Auf jeweils einer Doppelseite wird ein Rezept vorgestellt und mit einem schönen Foto versehen. Ab und zu gibt es auch Tipps, wie man das Rezept zum Beispiel variieren kann. Jedes Mal mit dabei sind kurze, prägnante Stichwörter, was das Besondere am Rezept ist (z.b.: reich an Vitamin C, mit viel Antioxidantien, ballaststoffreich,…).
Ich kann das Buch empfehlen, nicht nur jenen, die mit ungesundem Bauchfett zu kämpfen haben, sondern auch generell, um neue Rezeptideen zu bekommen, die Liste von „gesunden“ Lebensmitteln zu erweitern oder einfach nur, um darin zu schmökern.
Buchinfos
Titel: Gesund mit Visite – Das Bauch-weg-Programm Verlag: ZS Verlag ISBN: 9783965846005 Seitenanzahl: 144 Seiten Aufmachung: Klappbroschur, farbige Illustrationen und Fotos Genre: Sachbuch Ernährung | Selbsthilfe [vielen dank an netgalley.de und den verlag für das e-leseexemplar | werbung, da nennung und verlinkung]
Auf dem Cover sieht man schon einen kleinen Text, nämlich folgenden: „Das Hotel weiß alles über dich. Das Hotel kannte dich schon, bevor du angekommen bist.“ Das Foto – ein altes Haus oder eben Hotel, im Hintergrund der Vollmond hinter Wolken fast nicht zu erkennen, eine düstere Landschaft mit verdorrtem Grün.
Der Inhalt ist in verschieden lange oder eher kurze Kapitel beziehungsweise Kurzgeschichten unterteilt. Darin wirken die Szenen oft verstörend, manchmal wird man direkt mit ins Geschehen genommen und fühlt sich irgendwie unbehaglich, ein anderes Mal ist die Erzählstimme auch etwas weiter weg vom Geschehen und man selbst nicht mittendrin.
Manchmal wirken die Schauergeschichten wie aufeinander aufbauend oder zusammengehörig, dann auch wieder total in sich abgeschlossen. Es ist schwierig, diese richtig zuzuordnen. Das, was sie gemein haben, ist die Spannung und das Gruseln, das man beim Lesen erlebt.
Ich würde das Buch generell Menschen empfehlen, die gerne ein wenig Horror beim Lesen haben, die aber vielleicht nicht so viel lesen – denn mit Kurzgeschichten findet man vielleicht schnell wieder ins Lesen hinein und bekommt Lust auf einen längeren Thriller.
Buchinfos
Autorin: Daisy Johnson Titel: Das Hotel OT: The Hotel Übersetzung: Birgit Maria Pfaffinger Verlag: btb Verlag ISBN: 978-3-442-77504-0 Seitenanzahl: 160 Seiten Aufmachung: Taschenbuch erschienen: am 8.10.2025 Genre: Horrorkurzgeschichten [vielen dank an den verlag und an das bloggerportal für das rezensionsexemplar | werbung, da nennung und rezension]
Mit dem Titel „Essen“ hat Alina Bronsky ein kurzweiliges, humorvolles und mitunter auch nachdenkliches Werk geschaffen, welches ich in kürzester Zeit ausgelesen habe und mir einige Rezepte merken werde. Mit Klick aufs Cover solltet ihr auch zur Buchseite beim Hanser Verlag kommen.
In zwölf Kapiteln und einem Schlusswort oder „eine Art Nachspeise“, wie es die Autorin nennt, lernen die Lesenden über Alina Bronskys Lieblingsessen genauso wie über ihre Kindheit. Was es mit der Brotzeit, die vor allem in Deutschland und als Jause in Österreich verbreitet ist, auf sich hat, erfahren wir ebenso wie die Zubereitung einer Napoleontorte, die angeblich im Mund beim Essen dahinschmilzt. Neben den Rezepten und den Anekdoten aus Bronskys Kindheit und ihrer Rolle als jungen Mutter gibt sie auch eine Anleitung, wie man denn überhaupt zum Schreiben kommt.
Das einzige Rezept, das ich garantiert nicht ausprobieren werde, ist das Früchtebrot, obwohl es sich wirklich gut anhört – ich mag nicht so gerne Rosinen …
Ein Buch, das ich mir auf jeden Fall auch ins Bücherregal stellen würde, denn das Cover finde ich sehr schön und originell, außerdem kann man es auch durchaus als Rezeptbuch verwenden, wenn man wieder mal Lust hat auf eine Napoleontorte.
Alina Bronskys Schreibstil ist pointiert, lustig und auch manchmal etwas melancholisch. Die Zeit beim Lesen vergeht viel zu schnell und gerne würde man noch viel mehr Kapitel verschlingen, doch die Häppchen lassen einen doch zufrieden zurück. Ich freue mich auf die nächsten Projekte der Autorin!
Buchinfos
Autorin: Alina Bronsky Titel: Essen Verlag: Hanser Berlin ISBN: 978-3-446-28152-3 Seitenanzahl: 112 Seiten Aufmachung: Hardcover Genre: Kurzgeschichten [werbung, da rezension und nennung | vielen dank an netgalley.de und den hanser verlag für das e-leseexemplar)