Wunderbarer Titel und sehr schönes, buntes Cover. Diese Aspekte haben mich dazu bewegt, das Buch näher zu betrachten und schlussendlich auch zu lesen. Die Protagonistin Lucille muss sich alleine durchs Leben kämpfen und noch dazu ihre Schwester Wren durchfüttern und sich um sie kümmern. Zum Glück gibt es ihre beste Freundin, die ihr einiges abnimmt – und deren Zwillingsbruder, in den sich Lu leider verliebt, denn Digby hat eine Freundin. Lucilles Vater drehte durch und ist nun nicht mehr für die Kinder erreichbar und die Mutter verließ die beiden Mädchen ebenfalls. Nicht leicht für alle Beteiligten, kann man da nur sagen …
Schlagwort: Rezension
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Rezension | Laure, Estelle: Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance
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Rezension Stadtführer | Kind in Wien
Das ist jetzt bereits mein zweites „Kind in Wien“ und wird wahrscheinlich auch nicht das letzte sein. Werbung auf Blogs hin oder her, dieses Servicehandbuch ist einfach wirklich toll und ich habe von einer früheren Auflage sehr viele Tipps und Ausflugsziele für die Freizeitgestaltung mit unserem „Großen“ rausnehmen können. Nun ist Kind Nummer zwei da und natürlich will ich mich auch hier wieder ein wenig schlau machen (die Buchreihe, in der „Kind in Wien“ erscheint, heißt übrigens auch ‚Die kleinen Schlauen‘ – klick und ihr landet direkt dort).Neben Ferienaufenthalten, Kinderfesten oder Notfalladressen fürs kranke Kind finden sich auch Telefonnummern, Adressen und Öffnungszeiten zu den Themen Kinderbetreuung und Spielgruppen, Kinderfesten, Schulen sowie Essen mit Kindern (das Kapitel gibt’s auch im Restaurantführer von der ‚kleinen Reihe‘ – Wien wie es isst). Auch Einkaufstipps (Kinderwägen, Kleidung, etc.) finden sich im handlichen Büchlein auf 576 Seiten.
Für mich und meine Familie ist dieser Guide unentbehrlich und ich bin froh, dass ich ihn kennengelernt habe!
Buchinfos Titel: Kind in Wien Reihe: Die kleinen Schlauen Verlag: Falter erschienen: 2015 Seitenanzahl: 576 Seiten ISBN: 978-3-854-3953-00 Genre: Ratgeber | Stadtführer
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Rezension | Ranzenberger, Klaus: Mord in vier Gängen
Beim Untertitel des Buches, ‚Ein Burgheim Krimi‘, muss man unweigerlich an das Genre Regionalkrimi denken. Doch der Autor Klaus Ranzenberger wollte eigentlich gar keinen Regionalkrimi schreiben und stellte sich daher im Vorwort die geniale Frage, ob nicht jeder Krimi ein Regionalkrimi sei, denn schließlich „müsse er ja irgendwo spielen“. Finde ich so toll, dass ich schon alleine wegen dieses Vorwortes eine unbedingte Leseempfehlung abgeben möchte.Der Prolog – in Kursiv gehalten – stammt aus der Perspektive eines Mörders und wir LeserInnen werden sofort in eine Tat verwickelt. Später kommen auch noch solche Passagen, in denen die Tathergänge aus der Perspektive des Übeltäters geschildert werden. Doch die eigentliche titelgebende Geschichte dreht sich um Matthias Krantz, der eine alte Apotheke zu einem kleinen Lokal umgemodelt hat. Burgheim ist ein erfundener Ort im Innviertel (Oberösterreich) und ich finde es sehr schade, dass in meiner näheren Umgebung kein solches Lokal existiert. Die Beschreibungen des Autors wirken so authentisch und sympathisch, dass ich dort wahrscheinlich Stammkundin wäre. -

Rezension | Uebel, Tina: Uebel unterwegs
Ganz ehrlich, dachte ich zuerst beim Titel, dass es sich um eine schreckliche, üble Reise handeln muss, bis ich drauf kam, dass die Autorin mit Nachnamen Uebel heißt. Schon alleine wegen dieses gedanklichen Faux-Pas‘ wollte ich das Buch lesen und habe es nun auch endlich getan. -

Rezension | Mayer-Zach, Ilona: Eine Leiche für Helene
Ich durfte wieder einmal einen Regionalkrimi lesen, und zwar einen, der in (der österreichischen Stadt) Graz spielt. Helene ist, wie der Titel schon vermuten lässt, die ermittelnde Protagonistin in einem Mordfall. Und eigentlich hat sie dafür gar keine Zeit, denn nach ihrem Rauswurf aus der Firma kümmert sie sich darum, eine Wohnung, die sie vererbt bekam, auf Vordermann zu bringen. Zum Glück kommt ihre beste Freundin Karin von Wien nach Graz zu Besuch, um den 50. Geburtstag von Helene mit ihr zu feieren. Die beiden Damen checken im Wellness-Hotel ein und lassen es sich gut gehen, bis dann schon der Mordfall eintritt. (mehr …) -

Rezension Kinderbuch | Wandrey, Guido: Mein großes Abenteuer-Wimmelbuch

Dieses Wimmelbuch ist wirklich lustig und detailreich. Es gibt neben Rittern, Wikingern und Piraten auch eine Dinosaurier-Park-Seite, die sehr gelungen ist. Kinder, die gerne Abenteuer erleben, sind mit diesem lustigen Bildersuchspaß bestens versorgt. Noch dazu gibt’s auch die Abenteuer-Katze zu suchen, was auf mancher Doppelseite gar nicht so einfach ist. Da tu ich mir selbst auch schon schwer. Und wer möchte, kann die Menschen zählen, die sich auf den Bildern tummeln oder wie viele Männer vom Schiff ins Wasser fallen. Gerätselt kann auch werden, was sich in den Tipis der Indianer versteckt oder ob die Flugsaurier echt sind.Die Altersangabe „ab 3 Jahren“ kann ein wenig nach unten ausgedehnt werden, ich würde sagen, dass ein 2,5-Jahre altes Kind auch schon damit umgehen kann, viel früher wird es wahrscheinlich etwas überfordert mit der Fülle an Details und Figuren. Durchaus ein empfehlenswertes Bilderbuch für Wimmelbuch-freudige Kinder und Erwachsene 😉
Der esslinger-Verlag hat übrigens sonst auch ganz tolle Wimmelbücher, zum Beispiel zu bestimmten Themen im Jahreskreis (auf Buchwelt vor Ostern vorgestellt: das Wimmel-Ei).
Buchinfos
Autor: Guido Wandrey Titel: Mein großes Abenteuer-Wimmelbuch Verlag: Esslinger erschienen: 15.3.2016 ISBN: 978-3-480-23261-1 Seitenanzahl: 16 Seiten Genre: Kinderbuch | Bilderbuch | Wimmelbuch empfohlenes Lesealter: ab 2,5 Jahren direkt zur Buchseite: bitte hier klicken
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Rezension | Forman, Gayle: Nur ein Tag
Ich habe wieder einmal bei einer Lesechallenge von LovelyBooks teilgenommen, das Buch aber nicht gewonnen, sondern mir selbst gekauft. Leider ist es nicht ganz so toll, wie ich es mir vorgestellt hatte, aber dazu später mehr.Was gleich auffällt, ist das Cover. Ein halbes Herz, das zusammen mit einer blauen (oder besser türkisen) Hälfte ein ganzes ergibt. Dieser zweite Band mit dem Namen „Und ein ganzes Jahr“ ist nicht unbedingt die Fortsetzung, sondern aus einer anderen Sicht geschrieben. Ich persönlich werde nicht erfahren, worum es im zweiten Band genau geht, da ich ihn nicht lesen werde. Zu viele Zufälle und unwirkliche Tatsachen spielten sich im ersten Teil ab. (mehr …)
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Rezension | Glattauer, Daniel: Die Wunderübung

Die Wunderübung Wer „Gut gegen Nordwind“ und „Alle sieben Wellen“ von Daniel Glattauer kennt, weiß, dass es sich hierbei um Briefromane (beziehungsweise E-Mail-Romane) handelt.
Die Wunderübung ist, so auch am Titel erkennbar, eine Komödie und wird auch so dargestellt. Mit Szeneneinblendungen und witzigen Dialogen zwischen dem Ehepaar Joana und Valentin Dvorak. Der dritte im Bunde ist der Berater Harald, der versucht, mit verschiedenen praktischen Übungen das Paar wieder näher zusammenzubringen. -

Rezension Sachbuch | Verburgh Dr., Kris: Die Ernährungs-Sanduhr
Nein nein, dieses Buch ist keine Diät! So leitet zumindest Dr. Kris Verburgh seinen Bestseller ein. Er wollte eigentlich gar nie ein Diätbuch schreiben, doch was ist „Die Ernährungs-Sanduhr“ dann? Der Autor wirbt schon am Cover mit den Worten ‚gesund abnehmen‘ und ‚länger jung bleiben‘, er möchte am liebsten alle Getreideprodukte und Kartoffeln vom Speiseplan streichen und diese durch Hülsenfrüchte, Haferbrei, Obst und Gemüse ersetzen. Zucker ist böse und Fett ist gut. Sport treiben, um abzunehmen, sei der falsche Ansatz. Beim Durchlesen der Tipps, die durchaus mit wissenschaftlichen Studien untermauert sind, kommt man schon ins Grübeln. Es hört sich logisch an, ja man möchte sogar alle ‚bösen‘ Lebensmittel vom persönlichen Ernährungsplan streichen und seinen Kühlschrank am liebsten sofort ausmisten. Doch so einfach, wie Herr Dr. Verburgh das beschreibt, stelle ich mir das nicht vor. Ich mag einfach Nudeln, Kartoffeln und Brot. Und ich mag Milch in meinem Kaffee. An einer Stelle schreibt er auch, dass man versuchen sollte, 8 Wochen lang ganz strikt nach der Ernährungs-Sanduhr zu gehen, dann könne man es etwas auflockern. Vielleicht probiere ich es dann doch mal aus, wenn ich abgestillt habe und etwas mehr Zeit für die Planung meiner Essgewohnheiten einkalkulieren kann.Aufgebaut ist das Buch so: Zu Beginn die einleitenden Worte des Autors, dann ein kurzer Überblick, was gesunde Ernährung ist und was es mit Diäten (v.a. der Atkins-Diät) auf sich hat. Dann wird auf drei Grundprinzipien eingegangen – Zucker, Eiweiß und Fett. Danach wird auf die sechs Stufen der von Verburgh entwickelten Ernährungssanduhr eingegangen und die Lebensmittel genauer beschrieben. Anschließend findet sich ein Kapitel mit den Erkenntnissen der Gesundheit und dann kommt ein Rezeptteil. Zum Schluss nochmal ein Register und ein umfangreiches Quellenverzeichnis. Das Prinzip der Ernährungs-Sanduhr leitet Verburgh übrigens von den vorhandenen Modellen Ernährungspyramide und -kreis ab. Für Menschen, die gerne langfristig ihre Ernährung umstellen wollen, sich gesünder und vitaler fühlen möchten und gerne auf Pasta, Kartoffeln und Reis verzichten!
Buchinfos
Autor: Dr. Kris Verburgh Titel: Die Ernährungs-Sanduhr Verlag: Goldmann erschienen: 22.06.2015 ISBN: 978-3-442-17506-2 Seitenanzahl: 448 Seiten Genre: Sachbuch Ernährung direkt zur Buchseite: bitte hier klicken
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Rezension | Balàka, Bettina: Die Prinzessin von Arborio
Vielen Dank zuerst mal an vorablesen.de und den Haymon-Verlag für dieses tolle Leseexemplar. Schon alleine die Leseprobe hat mich zum Lachen gebracht und ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte der Elisabetta Zorzi, von allen nur ‚Zorzi‘ genannt, weitergeht. Doch zu Beginn weiß man nur, dass die Zorzi gerne mordet, und zwar ihre Liebhaber. In einer Art und Weise, dass man – vor allem der Kriminalpsychologe Körber – es schwer hat, ihr einen Mord anzuhängen. Denn Elisabetta ist nicht nur hübsch und liebenswürdig, sondern beherrscht die Kunst der Aussage perfekt und verstrickt sich somit nicht in Lügengeschichten, denn ihrer Ansicht nach ist sie sowieso im Recht …Ein Unfall in den Bergen, der andere auf einer Yacht und schließlich Überanstrengung beim Radfahren – alles Zufall? Oder hat Zorzi doch ihre Finger im Spiel? Der Kriminalpsychologe Arnold Körber verliebt sich noch dazu in die vermeintliche Verbrecherin. Der Titel rührt übrigens von einer italienischen Spezialität, nämlich dem Risotto. Arborio ist eine Reisart und Elisabetta hat den Titel „Prinzessin von Arborio“ deshalb erhalten, weil der Küchenchef (der übrigens auch in die Zorzi verliebt ist) ihres eigenen Restaurants, der Cantinetta Zorzi, jede Woche neue Risotto-Kreationen auf den Tisch der Gäste zaubert.
Der Erzählstil und die Perspektive wechseln bei Balàkas Roman etwas. So wird mal Elisabetta genauer beleuchtet, dann wieder Körber und schließlich ein Blick von außen. Die Zeitebenen verweben sich ineinander, sodass am Anfang nicht ganz klar ist, wo wir uns befinden, doch das wird schnell durchsichtig. Die Sprache ist klar und die Sätze sind eher einfach gestaltet. MIt dem Lesefluss hat man hier keine Probleme und kommt auch sehr schnell voran, vor allem deshalb, weil man doch endlich wissen will, wie es mit Elisabetta Zorzi weitergeht. Das Ende ist so schnell da, wie die Morde (oder Unfälle?) passiert sind und man wünscht sich, dass es noch weitergeht. Aber bekanntlich hat ja alles ein Ende …
Buchinfos
Autorin: Bettina Balàka Titel: Die Prinzessin von Arborio Verlag: Haymon erschienen: März 2016 ISBN: 978-3-7099-7239-7 Seitenanzahl: 264 Seiten Genre: Roman | Krimi | Liebesgeschichte direkt zur Buchseite: bitte hier klicken