Schlagwort: Rezension

  • Rezension eBook | Märchen aus Island

    Rezension eBook | Märchen aus Island

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    Als alter Island-Fan muss man wohl auch Märchen von der Insel im Norden Europas lesen. Leider gibt es diese Ausgabe nur als eBook und gerade wegen des Covers ist dies sehr schade. Auch lese ich Märchen lieber aus physischen Büchern (vor), das hat etwas magischeres als die Seiten virtuell umzublättern. Naja, aber zumindest gibt es ein solches Werk.

    Das Buch bietet 54 abwechslungsreiche Geschichten über Prinzen, Ochsen, Zwerge und Riesen. Leider wurden die Namen der IsländerInnen in deutscher Schreibweise dargestellt,  allerdings kommen in einigen Märchen keine Namen vor, sondern nur Bezeichnungen der Personen (zB der Junge,  das Mädchen etc.). Wenn mein Sohn etwas älter ist, kann ich mir vorstellen, ihm vom Lesegerät ein paar Märchen zum Einschlafen vorzulesen, mit Hintergrundbeleuchtung vielleicht gar nicht so blöd.

    Wie schon gesagt, schade, dass es nur als eBook erhältlich ist, aber es kommt ja auch auf den Inhalt an, oder? Und es gibt noch viele andere Länder, die in diesem Format besprochen werden, u.a. Tibet, Australien, Mallorca,…

    EBook Infos
    Titel: Märchen aus Island 
    Autor: Kurt Schier
    Verlag: Diederichs 
    ISBN: 978-3-641-13949-0
    erschienen:25.9.2014
    Genre: Märchen
    Format: ePub 
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  • Rezension | Disher, Garry: Bitter Wash Road

    Rezension | Disher, Garry: Bitter Wash Road

    bitter_wash_roadDieses Leseexemplar lag schon eine Zeit lang auf meinem SUB und meine Schwester hat mich mittels Facebook-Nachricht wieder darauf aufmerksam gemacht. Und schon fing ich an, es zu lesen und wäre womöglich in weniger als zwei Nächten fertig damit gewesen, schrie da nicht mein nicht mal 6-Wochen-altes Baby. Wenn ich ein Buch so schnell verschlinge(n möchte), heißt das normalerweise, dass es grandios ist. Genauso bei diesem Buch, welches ich schon beim Einstieg super fand, nicht nur wegen der Sprache Garry Dishers, die von Peter Torberg ins Deutsche transferiert wurde.

    Der Klappentext verrät in kurzer Knappheit, worum es geht, wo das ganze spielt und wer der Protagonist ist (- genauso, wie es sein sollte). Wie ich finde, gut gelungen und spiegelt meine eigene Kurzmeinung wider.  (mehr …)

  • Rezension | Janotta, Anja: Linkslesemut

    Rezension | Janotta, Anja: Linkslesemut

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    Linkslesemut oder Die Sache mit dem Versiebtlein

    Ich konnte es kaum glauben, als ich gesehen habe, dass es endlich einen zweiten Teil eines meiner Lieblingskinderbücher gibt. Band eins hieß Linkslesestärke (hier geht’s zur Reh+10+s+John) und hat mich schon gefesselt, mit Linkslesemut geht die Geschichte rund um Mira und ihre Freunde Svenja, Shirin und Felix weiter. Der Untertitel ‚… oder die Sache mit dem Versiebtlein‚ lässt schon erahnen, um welches heikle Thema es sich dreht.  Angefangen von Svenja, die sich zuerst in Maurice verknallt hat (aber dann doch mit jemand ganz anderem zusammenkommt) und Shirin, die sich Thorsten krallt, scheinen alle rund um Mira verliebt zu sein. Sogar Felix, mit dem sie ein neues Spiel ausprobiert. Im ersten Teil haben sie noch Wörterverdrehen gespielt und nun werden die Anfangsbuchstaben des nächsten Wortes an das Ende des vorangegangenen gekettet. Das sieht ‚danns o‘ aus. Und Mira kämpft sich derweil mit dem Kummerkasten der Schülerzeitung ab, denn sie hat mit dem Psychologen eine Übereinkunft getroffen: Sie möchte keinen ‚Freibrief‘ für ihre Linkslesestärke, sondern soll stattdessen täglich Lernwörter schreiben und in der Schülerzeitung mitwirken. Dass es da dann zu Problemen kommt, ist vorprogrammiert …

    Das Ende ist ein offenes und ich freue mich schon sehr auf den dritten Teil, der hoffentlich auch bald folgen wird. Ich bin ein großer Mira-Fan und finde die meisten der Wortspiele toll. Allerdings wird’s wahrscheinlich jetzt schon schwieriger, Wörter zu finden, die man von Bildern herleiten kann, ohne sich zu wiederholen. Aber die Autorin Anja Janotta hat sich auch bei Band zwei etwas einfallen lassen (Wörterdrehscheiben), da gehen ihr sicher die kreativen Ideen für Band drei auch nicht aus 🙂

    Buchinfos
    Titel: Linkslesemut
    Autorin: Anja Janotta
    zur Linkslesestärke-Homepage: bitte hier klicken
    Illustrationen von: Stefanie Jeschke
    Verlag: cbt
    ISBN: 978-3-570-16340-5
    Seitenanzahl: 240 Seiten
    Genre: Kinderbuch
    empfohlenes Lesealter: ab 9 Jahren
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  • Ostern Rezension | Sixt, Eva: Hasenfest und Hühnerhof

    Ostern Rezension | Sixt, Eva: Hasenfest und Hühnerhof

    0712_Hasenfest_Cover_Z.inddDas Buch ist mir sofort ins Auge gestochen, als ich es gesehen habe. Die Illustrationen von Eva Sixt sind so naturgetreu gestaltet, dass es eine Freude ist, sie gemeinsam mit Kindern anzuschauen. Auf der Verlagshomepage (Atlantis bei Orell Füssli) wird noch angegeben, dass dieses Buch nicht nur für Ostern sei, was ich nur bestätigen kann. Die Kinder (und die vorlesenden Erwachsenen) erfahren vieles über Eier, woher sie kommen können, wie das in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Legebatterien abläuft und was die genauen Bezeichnungen auf Eiern bedeuten. Außerdem wird erklärt, warum manche Eier weiß und andere wiederum braun sind. Auch die verschiedenen Hasen- und Kaninchenarten werden graphisch dargestellt und benannt. Ein Buch, welches in einem Haushalt mit Kleinkindern nicht fehlen darf – vielleicht auch ein passendes Ostergeschenk?

    Buchinfos
    Autorin und Illustratorin: Eva Sixt
    Titel: Hasenfest und Hühnerhof
    Verlag: Atlantis bei Orell Füssli
    erschienen: Februar 2016
    ISBN: 978-3-7152-0712-4
    Seitenanzahl: 32 Seiten
    Genre: Sachbilderbuch
    empfohlenes Lesealter: ab 5 Jahren
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  • Rezension | Köhlmeier, Michael: Das Mädchen mit dem Fingerhut

    Rezension | Köhlmeier, Michael: Das Mädchen mit dem Fingerhut

    Köhlmeier_25055_MR2.inddIch bin ein Fan von Köhlmeiers Geschichten, egal ob Familienromane oder Nacherzählungen. Dieses Buch hat mich gleich in seinen Bann gezogen, denn schon alleine der Titel und das Cover erinnern an ein bekanntes Märchen von Hans Christian Andersen, nämlich an ‚Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern‘. Zwar muss Yiza, das kleine Mädchen in Köhlmeiers Erzählung, nichts verkaufen, sondern erbettelt sich Nahrung, nachdem es von seinem „Onkel“ verlassen wurde, friert aber auch und muss, so interpretiere ich den Schluss, auch sterben.
    Die Sätze sind einfach, aber eindringlich geschrieben, dazwischen immer wieder Absätze, die das Gelesene nochmal überdenken lassen. Und das muss man auch, denn der Autor packt in das relativ kurze Werk viele Probleme und Themen. So findet man das gerade sehr aktuelle Thema ‚Flucht‘, aber auch die Sujets Waisenkinder, Hunger, Kälte, Alleinsein, Helfen, Ausreißen usw. vor. (mehr …)

  • Rezension | Meyer, Deon: Icarus

    Rezension | Meyer, Deon: Icarus

    330000xxx_Burnett_Lord_FIN.inddDieser in Süfafrika spielende Thriller ist für mich eher ein Kriminalroman und das war ich bis jetzt von Deon Meyer nicht gewohnt. Betrachtet man das Genre, so würde ich bei ‚Icarus‘ eine Themenverfehlung sehen, da die Spannung für mich so gut wie nie vorhanden war. Blickt man etwas mehr in Richtung Krimi, dann sieht die ganze Geschichte schon etwas anders aus.

    Was zu den Vorgängern der Reihe gleich bleibt, ist Ermittler Bennie Griessel, um den sich die Geschichte bewegt. War bei ‚Cobra‘ (hier geht’s zur Rezension) noch die Ermittlungsarbeit im Vordergrund, schließt ‚Icarus‘ dort an, wo ‚Cobra‘ geendet hat, nämlich beim Tod eines Freundes, der auch seine Familie umbringt. Das bringt Griessel aus dem Konzept und der trockene Alkoholiker beginnt wieder zu trinken. Das missfällt nicht nur Alexa, seiner Freundin, sondern auch seinem treuen Kollegen Vaughn Cupido, der ‚Benna‘ immer wieder in Schutz nimmt.  (mehr …)

  • Rezension | Patchett, Ann: Aus Liebe zum Buch

    Rezension | Patchett, Ann: Aus Liebe zum Buch

    aus_liebe_zum_buchDieses Büchlein ist ein wahrer Hingucker, obwohl es so klein ist. Das Cover kommt im Stil der 70er-Jahre daher und „Aus Liebe zum Buch“ ist so handlich, dass man es eigentlich immer überallhin mitnehmen kann. Am besten in seine Lieblingsbuchhandlung – und da spreche ich von einer realen, greifbaren, nicht von einem Megakonzern, dessen Name mit dem Buchstaben A beginnt. Auch die erfolgreiche Autorin Ann Patchett hat mit ihrem Parnassus Bookstore in ihrer Heimatstadt Nashville eine Buchhandlung eröffnet, obwohl erst zwei geschlossen haben. Sie gibt nicht auf und stellt sich dem Kampf mit den Buchhändlerriesen. Ihr Buchladen ist auch im Internet vertreten und hier kann man ihn besuchen (bitte klicken). Das Buch selbst handelt eigentlich von der Eröffnung genau dieser Buchhandlung, ist aber ein  generelles Plädoyer für den unabhängigen Buchhandel.  (mehr …)

  • Rezension | Varese, Bruno: Die Tote am Lago Maggiore

    Rezension | Varese, Bruno: Die Tote am Lago Maggiore

    die_tote_am_lago_maggioreIch habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, denn schon lange wollte ich wieder mal ein Buch lesen, welches in Italien spielt. Außerdem macht mir die Lektüre von Krimis im Moment sehr viel Spaß, da man meist einen Täter und ein Tatmotiv präsentiert bekommt und offene Enden in diesem Genre eher kontraproduktiv sind – außer natürlich, man erwartet sich eine Fortsetzung, was bei genau diesem Buch der Fall ist. Schon alleine der Untertitel – Ein Fall für Matteo Basso – lässt vermuten, dass es noch weitere Fälle für den Ermittler gibt, der eigentlich ’nur‘ Polizeipsychologe war und jetzt die Macelleria seiner Eltern in Cannobio übernimmt. Seine gute Freundin Gisella wird eines Tages tot im Wasser aufgefunden, obwohl sie eine sehr gute Schwimmerin war. Ein Telefonanruf von ihr mitten in der Unglücksnacht bleibt unbeantwortet, da Matteo sein Handy in der Macelleria gelassen hat. Er ist nicht so der Telefonierer. Natürlich hat man sofort einen Verdächtigen, nämlich denjenigen, bei dem Gisella an dem besagten Abend war. Doch war er es wirklich?  (mehr …)

  • Rezension | Farben kennen mit Barbapapa

    Rezension | Farben kennen mit Barbapapa

    0706_BBPP_Farben kennen_Cover_z.inddWer mag die Barbapapas nicht? Ich kenne zumindest niemanden. Dieses Buch mit dem Titel ‚Farben kennen mit Barbapapa‚ hat gerade für die Kleinsten einen großen Nutzen, denn im Buch werden alle gängigen Farben benannt und von den einzelnen Barbapapas – angefangen von Barbarix über Barbabella bis hin zu Barbabo – dargestellt. So kann man nicht nur die Farben mitraten, sondern auch einzelne Gegenstände benennen. Die lustigen Figuren streichen nämlich einen Zaun und jedes Familienmitglied darf eine Fläche bemalen – mit Weintrauben, Autos oder Tassen. Praktisch ist der Figurenreiter ganz oben, sodass man schnell zu seinem Lieblingsbarbapapa kommt.

    Im Atlantis Verlag sind übrigens schon sehr viele Barbapapa-Bücher erschienen, die man hier (bitte klicken) bestellen kann. Und wer Lust hat, ein älteres Barbapapa-Buch kennen zu lernen, kann sich ja die Rezension dazu durchlesen (hier geht’s zur Rezension).

    Buchinfos
    Autor: Talus Taylor und Annette Tison
    Titel: Farben kennen mit Barbapapa
    Verlag: Atlantis
    erschienen: September 2015
    Seitenanzahl: 20 Seiten
    ISBN: 978-3-7152-0706-3
    Genre: Kinderbuch | Bilderbuch
    empfohlenes Lesealter: ab 2 Jahren
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  • Rezension | Busquets, Milena: Auch das wird vergehen

    Rezension | Busquets, Milena: Auch das wird vergehen

    auch_das_wird_vergehenDer Klappentext des Buches machte mich sofort neugierig und bei vorablesen.de konnte ich gleich in ein paar Seiten des Romans hineinlesen. Damals sah mein Leseeindruck  so aus:

    Blanca ist vierzig und konnte sich ihr ganzes Leben lang nicht vorstellen, 40 oder 50 zu sein. Das kann ich ihr nachempfinden, denn so weit kam ich bisher auch noch nicht. Umso schlimmer ist es für sie, sich ein Leben ohne ihre kürzlich verstorbene Mutter vorzustellen. Sie vermisst sie, weiß nicht, was sie ohne sie tun soll. Und ihr Ex Óskar ist sexbesessen und sieht den Kopulationsakt als Allheilmittel. Blanca hingegen trinkt morgens Bier und raucht dazu Zigaretten.
    Das alles wird in der Leseprobe in einer poetisch schönen Darstellung geschildert. Die Worte (auch wenn sie aus dem Spanischen übersetzt wurden) reihen sich wie Öl aneinander und geben dem Lesefluss eine Geschmeidigkeit, die man nur selten in Büchern vorfindet. Das Thema ist melancholisch, traurig und auch etwas abstrakt, dann doch wieder sehr realitätsnah (Tod der Mutter). Vom Cover bin ich leider nicht ganz überzeugt, aber es scheint mir immer noch besser zu sein als das des spanischen Originals.

    Von der Art des Schreibens bin ich immer noch überzeugt, allerdings könnte ich jetzt keine volle Punktzahl mehr für diesen Roman vergeben, da sich das Sujet nicht mehr ändert. Alles bleibt beim Alten, die Trauerbewältigung Blancas durch Sex und Männer setzt sich fort, am Ende gibt es den Satz, der als allgemeingültig dargestellt wird und auch titelgebend ist .Zu Óskar kommt dann noch ein zweiter Ex-Mann und ein verheirateter Liebhaber hinzu und gemeinsam mit Freundin und Kindern fährt Blanca nach Cadaqués, auf den Sommerfamiliensitz am Meer.

    Trauerbewältigung findet über verhältnismäßig wenige Seiten statt, jedoch immer in der selben Manier. Das wird, selbst bei einem kurzen 170-seitigen Roman, zu einem langwierigen Unterfangen. Dafür kann die Sprache umso positiver hervorgehoben werden, denn der Text ist, wie ich oben schon geschrieben habe, weich wie Butter, ohne dabei schmierig zu wirken.

    Buchinfos
    Autorin: Milena Busquets
    Titel: Auch das wird vergehen
    Verlag: Suhrkamp
    erschienen: 08.02.2016
    ISBN: 978-3-518-42527-5
    Seitenanzahl: 170 Seiten
    Genre: Roman
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