Schlagwort: Rezension

  • [33.13] Woche für Woche-Glosse

    Diese Woche halte ich mich sehr kurz: Ich habe wieder ein Buch von Vorablesen zum Rezensieren gewonnen. Es handelt sich um „Fuck you, Kita!“ von Anna und Daniel Wiedemann. Ich bin schon sehr gespannt, wie dieses vom Ullstein-Verlag als Sachbuch titulierte Werk zu lesen ist. Hier schon mal ein Bild vom Cover:

    Fuck you, Kita!
    © Ullstein Buchverlage | Buchcover

    Des weiteren erscheint am 11. September 2013 ein neues Sachbuch aus der Reihe „Das ….-Projekt“ von Autorin Alexandra Reinwarth in der Münchner Verlagsgruppe. Es heißt Das „Sinn des Lebens“-Projekt und besteht aus 208 Seiten. Auf Buchwelt.co.at wird es eine Rezension darüber geben – also gespannt darauf sein – ich bin es schon.
    Ein Bild darf natürlich auch nicht fehlen:

    das sinn des lebens projekt
    © MVG | Buchcover

     

    Das war’s auch schon wieder für diese Woche. In Kalenderwoche 34.13 gibt’s wieder zwei Kinderbuchrezensionen sowie die Rezension zu heutigem erstgenannten Buch.

    Bis dahin alles Liebe und noch einen schönen Sonntag,

    die Glossentante 🙂

  • Rezension | Thorwartl, Walter: Kampf um die Löwenburg

    9783851976885
    © Obelisk-Verlag | Buchcover

    Walter Thorwartl, ehemaliger Lehrer und Autor von mehreren Kinderbüchern, gibt 2013 einen neuen Gruselroman für Kinder ab ca. 10 Jahren heraus. Mit Kampf um die Löwenburg liefert er 160 Seiten an einer netten Geschichte, die aber dann doch nicht so gruselig ist, wie auf dem Buchrücken versprochen. Dort steht nämlich: (mehr …)

  • Rezension | Miller, Andrew: Friedhof der Unschuldigen

    © Zsolnay Verlag | Buchcover
    © Zsolnay Verlag | Buchcover

    Erschienen ist das Buch am 29. Juli 2013, also noch fast druckfrisch halte ich es in meinen Händen. Auf 384 Seiten wird die Geschichte des Ingenieurs Jean-Baptiste Baratte erzählt und die LeserInnen können ihm ein ganzes Jahr lang bei seiner Arbeit zusehen. Diese besteht darin, den Friedhof der Unschuldigen samt dazugehörige Kirche abzutragen, da der Gestank die Bevölkerung langsam aufzufressen scheint. Die Szenerie spielt sich dabei kurz vor der Franösischen Revolution ab und Männer tragen noch Perücke, obwohl es langsam in Mode kommt, das eigene Haar zu zeigen.

    Andrew Miller, 1960 in Bristol geboren, lebt in Somerset und hat diesen Roman bereits im Jahr 2011 unter dem Originaltitel Pure bei Sceptre, London, herausgebracht. Die Titelbilder unterscheiden sich ausnahmsweise mal nicht sehr stark voneinander, obwohl verschiedene Verlage und Sprachen im Spiel sind. So ist in der englischsprachigen Ausgabe das Gewand des Mannes blau-gelb gehalten und in der vorliegenden Ausgabe grün-gold. Die Seitenanzahl ist in der englischen Version auch etwas geringer: Diese zählt 352.

    Aufbau und Inhalt

    Der Roman ist in vier Teile gegliedert, wobei jedem Teil ein Sprichwort zugewiesen wird. Teil 1 besteht aus (mehr …)

  • Rezension | Hula, Saskia und Wiemers, Sabine: Das große Österreich-Wimmelbuch

    österreich wimmelbuch
    © Residenz-Verlag | Buchcover

    Endlich gibt es ein Wimmelbuch mit Österreich-Bezug. Textlich umgesetzt wurde es von Saskia Hula (von ihr auch erschienen: Kaninchentage) und die überaus gelungene grafische Gestaltung übernahm Illustratorin Sabine Wiemers. Wer Wimmelbücher kennt, wird sich auch mit diesem schnell zurecht finden. Erst letztens wurde auf buchwelt.co.at ein andersartiges Wimmelbuch mit dem Titel PhanHabs Savanna vorgestellt, wo echte Fotos eingebaut sind. Hier handelt es sich überwiegend um Zeichnungen, die Eigenheiten aller neun österreichischen Bundesländer wiedergeben und ein paar lustige Abnormalitäten (wie Yetis, komplett ausgerüstete Taucher oder Balletttänzerinnen im Obstgarten) abbilden.

    Aufbau und Inhalt

    Das Hardcoverbuch mit den Abmessungen 240 x 330 bietet auf 28 Seiten Rätselspaß für alle Altersgruppen. Gleich zu Beginn wird die Touristengruppe vorgestellt, die sich quer durch Österreich wagt. (mehr …)

  • Rezension | Motschiunig, Ulrike: Wie der kleine Fuchs die Liebe entdeckt

    wie der kleine fuchs die liebe entdeckt
    © G&G Verlag | Buchcover

    Das 32-Seiten starke Buch, welches Anfang 2013 im G&G-Verlag in Wien erschienen ist, erzählt vom kleinen Fuchs, der auf der Suche nach der Liebe ist. Geeignet ist dieses Bilderbuch laut Lesepädagogischem Lektorat des Verlages für Kinder ab drei Jahren. Der Text sollte vorgelesen werden, zumindest entnimmt man dies aus der Ansprache an die Erwachsenen, welche sich auf der ersten Seite befindet. Haben die Eltern oder größeren Geschwister keine Zeit zum Vorlesen, kann auch die Audio-Datei (gelesen von Claudia Skopal) heruntergeladen werden und dient als Vorleseersatz. Natürlich kann man diesen Text auch zusammen hören und das Bilderbuch ansehen. Zu finden ist die Datei auf der G&G-Homepage oder kann mittels QR-Code, der auf der ersten Seite des Buches abgedruckt ist, geladen werden.

    Aufmachung und Aufbau

    Das Buch kommt als Hardcover in den Handel und ist großformatig gehalten. Der Buchrücken gibt einen kurzen Zusammenschnitt aus dem Text wieder. Auf dem Cover sieht man sofort den kleinen Fuchs, der von Illustratorin Florence Dailleux wunderbar (mehr …)

  • Rezension | Marschner, Rosemarie: Das Bücherzimmer

    Buchcover, Quelle: lovelybooks.de

    Heute kann ich endlich wieder einen Roman für Erwachsene rezensieren, bevor sich der Blog nächste Woche wieder der Kinder- und Jugendliteratur widmet – zumindest zum Großteil. Wie schon in der Überschrift und am Bild erkennbar, handelt es sich um das 416 Seiten starke Werk mit dem Titel Das Bücherzimmer von der österreichischen Schriftstellerin Rosemarie Marschner. Erschienen in der Jubiläumsausgabe des Deutschen Taschenbuch Verlages 2011, gibt es den Inhalt des Originals aus dem Jahr 2004 wieder. Darüber hinaus scheint es einen zum Thema passenden Roman von ihr mit dem Titel Das Jagdhaus (ebenfalls bei dtv erschienen) zu geben.

    Aufbau und Inhalt

    Der Inhalt ist in einen Rahmen gebettet, der die Überschrift „Die alte Dame“ trägt. Jeweils das erste als auch das letzte Kapitel heißen so, dazwischen kommt die eigentliche Erzählung in drei Büchern zum Vorschein. (mehr …)

  • Rezension | Dekker, Tanja: PhanHabs Savanna

    cover-phanhabs-savanna
    © twikga-Verlag | Buchcover

    Gleich mal vorweg: Bei diesem Buch handelt es sich um ein Bilderbuch, welches ähnlich wie Wimmelbücher funktioniert. Man schlägt es auf, sucht und findet Tiere, die man dann auch benennen sollte. Die Eltern (oder größeren Geschwister) können beim Nennen der in der afrikanischen Savanne hausenden Tiere helfen, denn auf den letzten Seiten befinden sich die Bezeichnungen der Tiere auf drei Sprachen: Englisch, Deutsch und Holländisch.

    Fotomontage und Entdeckungsreise

    Die Autorin des Buches, Tanja Dekker, hat gemeinsam mit ihrem Mann alle Fotos selbst geschossen, und zwar in den Savannen Botswanas, Kenias und Tansanias. Auch die Zeichnungen und Collagen stammen von ihr. Dieses  32-Seiten starke (Bilder)Buch kommt fast ohne Text aus. Auf der ersten Seite wird lediglich erklärt, was gewisse Phanhabs sind und wo man die Bezeichnung der einzelnen Tiere findet. Hier gibt es dann auch gleich ein Beispiel und auf den folgenden Blättern findet man nur mehr abfallende Seiten (d.h. die Bilder gehen bis zum Rand).

    Fazit und eigene Meinung

    Wenn man sich ein Buch mit Text erwartet, dann ist dieses Buch eher ungeeignet. Weiß der Leser/die Leserin allerdings, dass es sich um ein Suchbuch à la Wimmelbuch handelt und dass hier authentische Bilder verarbeitet wurden, dann lohnt sich ein Blick hinein. Die Einteilung der Tierarten in Säugetiere, Vögel, Raubtiere, Insekten und Reptilien finde ich persönlich sehr gelungen, da man mit den Kindern gemeinsam raten kann, worum es sich bei den einzelnen Geschöpfen handelt. Die Altersangabe wurde vom Verlag mit 4 – 99 angegeben, wobei ich das Buch ohne Kind eher nicht lesen würde. Meine Altersempfehlung daher: 3 – 10 Jahre. Ich denke, dass ältere Kinder oder (junge) Erwachsene eher zu größeren Bildbänden greifen, die ein wenig detaillierter auf die große Vielfalt eingehen. Vor allem dann, wenn man einen Afrika-Urlaub geplant hat oder sich genau über die dort ansässige Tierwelt erkundigen möchte.

    Für naturliebende Kinder auf jeden Fall bestens geeignet, denn die Fotos sind abwechslungsreich und manche Tiere lassen sich auf mehreren Bildern erkunden, was die Eltern ausnutzen können, indem sie ihre Sprösslinge fragen: „Na, und wo ist der Elefant auf diesem Bild?“.

    Vielen Dank an den Twikga-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

     Buchdetails

    Autorin: Tanja Dekker
    Buchtitel: PhanHabs. Savanna
    Verlag: Twikga-Verlag
    Erscheinungsjahr: 2013, Hamburg
    Seitenanzahl: 32 Seiten
    ISBN: 978-3939225-04-1
    Preis: EUR 12,95

  • Rezension | Rometsch, Ina und Verg, Martin: Geheimsache Labskaus

    © Residenz-Verlag

    Als ich das Buch aufschlug, war es schon um mich geschehen: Es konnte mich tatsächlich in seinen Bann ziehen (obwohl ich nicht mehr zur Zielgruppe gehöre) und hat mir ein paar Stunden nette Unterhaltung geschenkt. Auf 160 Seiten liefert der Residenz-Verlag Spannung und Unterhaltung pur, und das nicht nur für Jungs, denn auch taffe Mädels haben ihren Beitrag zur Auflösung des Kriminalfalls beigesteuert.

    Zum Inhalt

    Oskar von Köhler hat Geburtstag und bekommt nicht das, was er sich eigentlich vorgestellt hatte – ein Schokotorte, sondern ein weiteres Handy, einen Golfschläger und einen Karottenkuchen.. (mehr …)

  • Rezension | Holzinger, Michaela: Bobbi Bär und Doddi Dachs

    © G&G-Verlag
    © G&G-Verlag

    Bei diesem Buch handelt es sich um ein Vor- und Mitlesebuch, bei dem die Buchstaben b und d unterschieden werden sollen. Gerade weil sich diese beiden Letter so ähnlich sind, wurde eine Geschichte darum gebaut, und wenn man sich den Bären und den Dachs vorstellt, so wie auf dem Titelbild gezeichnet, könnten sich Kinder den Unterschied leicht merken: Bär mit großem Bauch (Rundung nach rechts) und Dachs mit großem Rücken (Rundung nach links).

    Aufbau und Inhalt

    Auf 44 Seiten lernen fünf- bis sechsjährige Kinder, wie man das kleine b vom kleinen d unterscheidet. Das ganze ist in eine nette Geschichte verpackt und in 4 Kapitel unterteilt. Die Kapitelüberschriften lauten: (mehr …)

  • Rezension | Holzinger, Michaela: Drachen küsst man nicht

    9783851976892
    © Obelisk-Verlag

    Dieses Kinderbuch rezensiere ich für meine Arbeit an der Uni und es hat extrem viel Spaß gemacht, es zu lesen. Man ist in ca. 20 Minuten mit dem Text durch und die Illustrationen von Monika Maslowska sind total nett gestaltet und regen auch zum Mitschauen an, sofern man das Buch kleineren Kindern vorliest.

    Aufbau

    Das Buch ist lang und schmal, hat einen Umschlag aus Hardcover und zwei Vorlageseiten in der Farbe Orange. Mit 64 Seiten, wobei oftmals eine ganze Seite nur mit Illustrationen gefüllt ist, gehört es wohl zu den nicht ganz kurzen, aber auch nicht extrem langen Kinderbüchern für die Altersgruppe 7+, die der Obelisk-Verlag empfiehlt. (mehr …)