Band Eins der neuen Krimireihe rund um Kaufhausdetektivin Carlotta Fiore habe ich wie nichts verschlungen (hier geht’s zur Rezension von ‚Wiener Totenlieder‘) und genauso ging es mir auch bei ‚Mörderische Wahrheiten‘. Dieser Band spielt ebenfalls in Wien. Altbekannte Charaktere wie Konrad, der aus dem Koma mit Amnesie aufwacht und Hannes, mit dem (Car)Lotta in der Zwischenzeit ein Kind namens Konny hat, kommen vor. Auch Jungstar Fanny darf nicht fehlen, genauso wenig wie Anna, die noch immer in Konrad verliebt ist. Zu Beginn gibt’s gleich mal zwei jugendliche Leichen, die ident gekleidet und hergerichtet worden sind. Der 21er Mörder hat zugeschlagen, da er seine Opfer mit exakt 21 Messerstichen ermordet. (mehr …)
Schlagwort: Wien
-

Rezension | Prammer, Theresa: Mörderische Wahrheiten
-

Rezension Stadtführer | Kind in Wien
Das ist jetzt bereits mein zweites „Kind in Wien“ und wird wahrscheinlich auch nicht das letzte sein. Werbung auf Blogs hin oder her, dieses Servicehandbuch ist einfach wirklich toll und ich habe von einer früheren Auflage sehr viele Tipps und Ausflugsziele für die Freizeitgestaltung mit unserem „Großen“ rausnehmen können. Nun ist Kind Nummer zwei da und natürlich will ich mich auch hier wieder ein wenig schlau machen (die Buchreihe, in der „Kind in Wien“ erscheint, heißt übrigens auch ‚Die kleinen Schlauen‘ – klick und ihr landet direkt dort).Neben Ferienaufenthalten, Kinderfesten oder Notfalladressen fürs kranke Kind finden sich auch Telefonnummern, Adressen und Öffnungszeiten zu den Themen Kinderbetreuung und Spielgruppen, Kinderfesten, Schulen sowie Essen mit Kindern (das Kapitel gibt’s auch im Restaurantführer von der ‚kleinen Reihe‘ – Wien wie es isst). Auch Einkaufstipps (Kinderwägen, Kleidung, etc.) finden sich im handlichen Büchlein auf 576 Seiten.
Für mich und meine Familie ist dieser Guide unentbehrlich und ich bin froh, dass ich ihn kennengelernt habe!
Buchinfos Titel: Kind in Wien Reihe: Die kleinen Schlauen Verlag: Falter erschienen: 2015 Seitenanzahl: 576 Seiten ISBN: 978-3-854-3953-00 Genre: Ratgeber | Stadtführer
-

Veranstaltungshinweis für 22.10.2015
Liebe Wiener_innen und Wien-Liebhaber_innen!
Die Buchhandlung Frick am Graben lädt zur Buchpräsentation des „Styleguide Wien“ von Angie und Brigitte Rattay ein.
Am Donnerstag, den 22.10.2015 um 19:00 Uhr öffnet die Buchhandlung Frick am Graben (Graben 27, 1010 Wien) für angemeldete Personen ihre Pforten. Wer Zeit und Lust hat, kann sich unter der E-Mail-Adresse graben@buchhandlung-frick.at für die Veranstaltung anmelden. Ich selbst bin leider verhindert 🙁
Das Buch, welches vom piper-Verlag Anfang Oktober 2015 herausgegeben wurde, kann hier (bitte klicken) noch genauer betrachtet werden.
Mit einem Klick auf das Bild gelangt man direkt zur PDF-Einladung.
-

Rezension | Maxian, Beate: Der Tote vom Zentralfriedhof
Wie man dem Cover und Titel dieses Posts schon entnehmen kann, dreht sich bei diesem Wien-Krimi alles um einen Toten des Wiener Zentralfriedhofes. Neben vielen anderen Schauplätzen ist dieser aber die Hauptlokalität des Romans und Sarah Pauli, eine junge Journalistin, nimmt sich dem Fall an, nachdem ihre Interviewpartnerin Erika spurlos verschwunden ist. Genauso vom Erdboden verschluckt war auch der Sarg des Onkels von Erika, der einfach aus dem Mausoleum gestohlen wurde. Schnell sieht Sarah Pauli in diesen zwei Ereignissen einen Zusammenhang und sie kommt nicht nur der Polizei, sondern auch dem vermeintlichen Entführer in die Quere.Für mich als Wahl-Wienerin ist dieser Krimi toll, denn Plätze, Straßennamen und bis jetzt für mich unbekannte Mysterien rund um die Millionenstadt fließen in den Roman genauso ein wie Spannung und fließender Erzählstil. Die Romantik kommt auch nicht zu kurz und das große Rätsel wird am Schluss gelöst. Am Ende überhäufen sich die Ereignisse und es war für mich nicht hundertprozentig zufriedenstellend, da mir die Reaktionen von einigen Figuren fehlten. Da hätte die Autorin noch ein wenig mehr aus dem Blickwinkel vom Ehemann der Entführten Erika Holzmann schreiben können. Aber okay, das muss jetzt auch nicht sein. Der Fall ist geklärt, Sarah Pauli schreibt weiter und die Übeltäter sind bestraft – so wie’s für einen Krimi auch gehört.
Buchinfos
Autorin: Beate Maxian Titel: Der Tote vom Zentralfriedhof Verlag: Goldmann erschienen: Juli 2014 ISBN: 978-3-442-48069-2 Genre: Kriminalroman Seitenanzahl: 416
-

Rezension | Anwander&Vierich: Praterglück
Die Story fand ich super, gleich mal vorweg. Die verschiedenen Medien, über die die Kommunikation stattfand, ebenfalls. Wofür ich einen Abzug geben würde, war doch die teilweise sehr vulgäre Sprache und die Frage, ob Balthasar (also der Wiener) wirklich so intelligent ist, dass er in allen seinen E-Mails und Post-its usw. ein dermaßen korrektes Deutsch an den Tag legt, dass selbst eine Gymnasiastin vielleicht das ein oder andere Mal ein Wort falsch geschrieben hätte. Gut, aber das wird vielleicht sogar von den Autoren diskutiert worden sein. Sei’s drum.Der Inhalt
Balthasar, ein 50-jähriger Wiener und Paul, der 45-jährige (+/-) Berliner sind Brüder. Also sie haben die gleiche Mutter, kennen sich aber nicht wirklich. Ihre gemeinsame Tante möchte, dass sie zusammen den Würstelstand ‚Praterglück‘ betreiben und ihr jeweils die Hälfte des Gewinnes (nicht des Umsatzes, wie Balthasar immer wieder sagt) zukommen lassen müssen. Eines Abends kommt es vor der Institution zu einem Unglück: Ein Mann wird durch einen Bauchstich getötet und natürlich konzentriert sich die Ermittlungsarbeit auf die beiden ungleichen Brüder. Diese haben mit dem Anschlag vermutlich nichts zu tun, doch sie überlegen indes, wie sie ihre Tante aus dem Weg schaffen können, um endlich frei und selbständig sein zu können.
Der Schreibstil ist, wie ich schon kurz erwähnt habe, teilweise etwas derb und unter der Gürtellinie. Aber das mag vielleicht auch dran liegen, dass Balthasar ein typischer Wiener mittleren Alters ist. Und so, wie er beschrieben wird, könnte das dann doch auf einige in dieser Stadt treffen 😉 Paul, der Studienabbrecher, ist da schon etwas gewählter in seiner Ausdrucksweise, wirkt aber des öfteren mal belehrend. Auch typisch für Berliner? Wahrscheinlich. Denn dieses Buch schafft es, mit Vorurteilen und Schubladisierungen zu unterhalten. Die Putzfrau Andjelina kommt aus Transnistrien, wäre aber als Prostituierte vorgesehen gewesen; die nächste Putzfrau ist Aische (türkischer Abstammung); Balthasar war früher mal Bodybuilder; …
Insgesamt kann man sagen, dass das Buch echt witzig zu lesen ist und man es ob des Stils schnell durch hat. Manchmal werden nämlich nur kurze SMS oder Post-Its abgedruckt, die längeren Passagen werden vornehmlich im E-Mail-Stil wiedergegeben.
Ich kann das Buch empfehlen – egal ob Wienern oder Berlinern 😉
Autoren: Berndt Anwander und Thomas A. Vierich
Buchtitel: Praterglück. Eine Krimi-Groteske
Verlag: Atlantik
Erscheinungsjahr: 2015, Hamburg
Seitenanzahl: 160
ISBN: 978-3-455-65021-1
Preis: (D) € 9,99 -

Rezension | Bredack, Jan: Vegan für alle

Gleich mal ein Veranstaltungshinweis vorweg: Am 13. und 14. Juni 2014 eröffnet Veganz in Wien und zwar mit einem großen Fest! Ich freue mich schon sehr darauf und werde das abgebildete Buch auch mitnehmen, denn es wird eine Signierstunde mit dem Autor von „Vegan für alle“ sowie Gründer der Veganz-Kette geben. Also wer in Wien ist und gerne mal einen rein veganen Supermarkt betreten möchte, sollte sich das nächste Wochenende frei halten!Nun aber zum Buch …
… welches 256 Seiten stark ist und in einem angenehmen laminierten Pappband im Piper Verlag erschienen und seit Mitte April 2014 zu kaufen ist. Die Farbe erinnert ein wenig an Jonathan Safran Foers „Tiere essen“ (orig. eating animals) und soll wohl den gesunden ‚grünen‘ Lebensstil bildlich darstellen. (mehr …)
-
Rezension | Irving, John: In einer Person

© Diogenes | Buchcover Jeder, der einmal versucht hat zu erklären, was in John Irvings Büchern >passiert<, ist wohl gescheitert. Das ist Teil ihrer Qualität. (Holger Kreitling / Die Welt, Berlin
Dieses Zitat passt wohl ganz gut zu Irvings Werken und speziell zu diesem. Die Handlung dreht sich um den Protagonisten Bill(y) (William) Abbott (Dean) und dessen Willen zu erfahren, wer er eigentlich ist. Dabei begegnet er einigen Personen, die ihn prägen und macht sehr viele Erfahrungen in sexueller Hinsicht, die er dann in seinen Romanen manifestiert. (mehr …)
-

Gewinnspiel Jänner 2014

Es ist mir eine große Ehre, auch im Jänner wieder ein Gewinnspiel veranstalten zu dürfen. Diesmal ist das Verlosungsbuch aus dem KSB-Verlag (hier geht’s zum Verlag), genauer gesagt aus der Sparte Genusskrimi (zum Internetauftritt hier klicken) und heißtDer Mensch lebt nicht vom Brot allein
Autorin des Werkes, das im Wien des anfänglichen 19. Jahrhunderts spielt, ist Anni Bürkl (zur Autorinnenhomepage). Die KSB-Media GmbH hat mir das Buch dankenswerterweise für die Verlosung zur Verfügung gestellt!
Was müsst ihr tun, um dieses Buch zu gewinnen? (mehr …)
-
[01.14] Woche für Woche-Glosse

Neujahr 2014 | Wien Ich frage mich jedes Jahr wieder, warum es im Jänner keine Punschstände und Christkindlmärkte mehr gibt. Das Wetter wird schlechter im Sinne von kälter, die Leute bleiben alle drinnen, weil’s draußen nichts warmes zu trinken gibt und das nächste Lokal soooo weit weg ist. Es ist ja kalt draußen, und die Daunenjacke hatte man schon im November bei 10 Graden im Plus an – kein Wunder, dass man dann bei Minus zehn friert. Der eine Teil der erwachsenen Bevölkerung wird Playstation, XBox oder anderen Konsolenspielen nachgehen, die er / sie zu Weihnachten bekommen hat. Der weniger computeraffine und spielerisch veranlagte Typ kann sich dem Stricken widmen – bloß: wem schenkt man dann die Strickware? Vielleicht jemandem, der im Jänner oder Februar Geburtstag hat? März ist zu spät, da ist’s mitunter wieder warm. Und einen Schal das ganze Jahr über aufheben, um ihn dann der Mama das nächste Weihnachten zu schenken, das ist ja auch nichts.
Was bleibt ist Lesen und sich in die Badewanne legen. Am besten eine Kombination aus beidem! In meinem Badezimmer sehe ich zum Glück nicht das triste Grau, in das sich Wien morgens legt und kann mich so ganz und gar meiner Lektüre widmen.
-

Rezension | Bürkl, Anni: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein

© KSB Media | Buchcover Dank LovelyBooks durfte ich an einer Leserunde eines Genusskrimis teilnehmen, welcher den Namen „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ trägt. Passend für das Genre, finden sich im Buch zwei Rezepte, die man nachbacken kann, so wie ich das auch gemacht habe. Doch dazu etwas später.
Der KSB-Verlag hat nicht nur aktuelle Genusskrimis, sondern auch historische im Programm. Im Herbst 2013 erschien eben dieses Exemplar von Anni Bürkl und behandelt die Zeit um Napoleon, kurz nach der französischen Revolution. Handlungsort ist das hungernde Wien. Die Bevölkerung hat nicht viel zu essen, französische Soldaten sind in der Stadt und wie sollte es für einen Krimi anders sein, als dass ein Mensch ermordet wird? (mehr …)