Autor: eladani20

  • Rezension | Jónsdóttir, Sólveig: Ganze Tage im Café

    ganze tage im café
    © Insel Verlag

    Auf Lovelybooks mache ich bei der Jänner-Challenge mit und dafür durfte ich dieses Buch lesen und rezensieren. Vielen Dank schon mal an den Insel Verlag für die Zurverfügungstellung des Exemplars!

    Normalerweise ist für mich Frauenliteratur eher ein rotes Tuch, doch da der Roman aus Island kommt, kam ich nicht drum herum, ihn zu lesen. Und im Endeffekt stellte sich heraus, dass es nicht nur schmachtende Teenie-Mädls sind, die nur ans Shoppen denken, sondern durchwegs Damen mit realen und ernst zunehmenden Problemen, die als Protagonistinnen dienen. Im Isländischen ist es bereits im Jahr 2012 erschienen und war wochenlang auf der dortigen Bestsellerliste. Ob es das im deutschsprachigen Bereich auch schafft, ist fraglich, denn die Übersetzung aus dem Isländischen, die von Sabine Leskopf sehr gut getroffen wurde, hat auch ihre Eigenheiten. Wenn man mit der Anrede „Mein Liebes“ oder „Meine Mía“ seine Probleme hat, liegt das eher nicht an der Person, die das sagt, sondern an der Sprache und bedeutet eigentlich nicht mehr als „Du, Mía…“. Einige Probleme könnten beim Lesen auftauchen, (mehr …)

  • [03.14] Woche für Woche-Glosse

    Und wieder bin ich extrem spät dran für meine wöchentliche Zusammenfassung. Diesmal gibt’s auch kaum was zu schreiben, denn ich habe nichts rezensiert. Was aber nicht heißt, dass ich nichts gelesen habe. Denn Lesestoff habe ich mehr als genug.

    • Bei John Irvings Roman „In einer Person“ habe ich etwa 3/4 geschafft.
    • Selma Lagerlöfs „Gesammelte Erzählungen“ warten gespannt darauf, in die zweite Geschichte zu gehen.
    • „Ganze Tage im Café“ hat einen Knick in der Mitte des Buchrückens und
    • „ZILGREI gegen Rückenschmerzen“ ist in der Anfangsphase.

    Daneben lese ich immer wieder mal im Buch „Oje, ich wachse!“ nach, wenn ich mir wieder zu viele Sorgen mache, was man Sohn grade durchmacht. Und jedes Mal danke ich den Autoren, denn scheinbar ist alles immer normal 😉

    Wenn alles gut geht, sollten nächste Woche also drei bis vier Rezensionen erscheinen. Na dann…

    Meine Vorhaben, wie sich der Blog 2014 gestalten sollte, sind leider noch nicht alle umgesetzt, aber ich arbeite daran! Genauso wie ich daran arbeite, nicht immer so viele Bücher gleichzeitig anzufangen. Ich weiß dann nie, welches ich weiterlesen soll.

    Ein Gewinnspiel wurde übrigens auch diese Woche beendet. Hier kann man nochmal nachlesen, wer gewonnen hat!

    Also dann bis nächste Woche,

    die Glossentante

  • Gewinner-Bekanntgabe Jänner 2014

    20140119_090518
    Die Gewinnbox steht bereit. Diesmal ist es eine Rührschüssel mit einem Apfel drin, passend zur richtigen Antwort des Gewinnspiels: Apfeltarte. Insgesamt haben 27 Leute daran teilgenommen und 26 haben die Frage richtig beantwortet und sind somit in den Lostopf gekommen. Wer wohl gewonnen hat? (mehr …)

  • [02.14] Woche für Woche-Glosse

    Puh, grade noch geschafft. Sonntag Abend, aber immer noch die zweite Kalenderwoche im Jahr 2014 😉 Also zählt der Artikel noch und ich bin nichts ausständig. Wer auf die Glosse schon gewartet hat, bekommt ein großes SORRY für die Verspätung zugesprochen. Aber so interessant ist diese Rubrik ja auch wieder nicht. Oder doch? Wen interessiert es zum Beispiel, dass ich vor ein paar Tagen mit einem Buch eines meiner Lieblingsschriftsteller begonnen habe? Es handelt sich um niemand geringeren als John Irving und das Werk, welches ich diesmal wieder am liebsten nur verschlingen möchte, ist „In einer Person“. Schon der Beginn war wieder mal Irving-like und das heißt, dass ich mit schnellen Schritten vorankomme, obwohl ich immer erst abends meine Zeit für die Lektüre finde, da dann mein Sohn schläft und ich nichts im Haushalt machen darf 😉 Sonst wecke ich ihn auf und störe die Nachbarn – Bügeln ausgenommen, aber das passiert in unserem Haushalt so selten, dass es kaum erwähnenswert ist.

    Kommende Woche werde ich auch erstmals etwas in meine Neue Rubrik „Neuzugänge 2014“ eintragen können. Welche Bücher es sein werden, könnt ihr ab Montag Abend vielleicht schon hier lesen.

    Diese Woche habe ich auch wieder ein Gewinnspiel eingestellt, wie viele von euch sicher schon bemerkt haben. Wer mitmachen möchte, hat noch bis zum 18. Januar 2014 die Gelegenheit dazu. Mit einem Klick kommt ihr zur Gewinnspielseite.

  • Gewinnspiel Jänner 2014

    Gewinnspiel Jänner 2014

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    Es ist mir eine große Ehre, auch im Jänner wieder ein Gewinnspiel veranstalten zu dürfen. Diesmal ist das Verlosungsbuch aus dem KSB-Verlag (hier geht’s zum Verlag), genauer gesagt aus der Sparte Genusskrimi (zum Internetauftritt hier klicken) und heißt

    Der Mensch lebt nicht vom Brot allein

    Autorin des Werkes, das im Wien des anfänglichen 19. Jahrhunderts spielt, ist Anni Bürkl (zur Autorinnenhomepage). Die KSB-Media GmbH hat mir das Buch dankenswerterweise für die Verlosung zur Verfügung gestellt!

    Was müsst ihr tun, um dieses Buch zu gewinnen? (mehr …)

  • Rezension | Ottenschläger, Madlen: High Love

    high love
    © Carlsen | Buchcover

    Zuerst möchte ich mich bei Vorablesen.de und dem Carlsen-Verlag für dieses Leseexemplar bedanken. In meiner Jugend habe ich viele Aufklärungsbücher über Drogen und Sekten gelesen, deshalb war es für mich umso spannender, wieder eines dieser Bücher in Händen zu halten. Nun bin ich doppelt so alt wie damals, die Thematik hat sich aber kaum geändert und auch der Schreibstil erinnert an meine Jugend. Das Cover finde ich ausgesprochen gelungen, denn das Liebespaar ist dezent in den Hintergrund gerückt. Es sieht fast wie ein Schattenspiel aus. Dass es sich bei diesem Buch um Drogen (Cannabis, Marihuana) handelt, war schon beim Lesen des Titels klar.  Worum es genau geht, werde ich nun darlegen. (mehr …)

  • LovelyBooks-Challenge 2014

    Ich mache bei der großen LovelyBooks Challenge 2014 mit und bin schon sehr gespannt, ob ich die Vorgaben alle schaffe!

    lovelybookschallenge

    So sieht die Aufgabenliste aus, die ich hier immer wieder aktualisieren werde:

    20/20  — geschafft!!! 🙂

    1. Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind
      • Der Untertan (zur Rezension) von Heinrich Mann
    2. Bücher, die Teil einer Reihe sind
      • Narrando (zur Rezension) von Kyra Dittmann
    3. Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben
      • The King’s Speech (zur Rezension) von David Seidler
    4. Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten
      • Unlucky 13 (zur Rezension) von James Patterson
    5. Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover)
      • Schräg verliebt (zur Rezension) von Cynthia Ceilan 
    6. Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel
      • Bunker Diary (zur Rezension) von Kevin Brooks
    7. Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns)
      • Zeitsplitter – die Jägerin (zur Rezension) von Cristin Terrill
    8. Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird
      • Das Salz-Zucker-Fett-Komplott (zur Rezension) von Michael Moss
    9. Bücher von deutschsprachigen Autoren
      • Visby (zur Rezension) von Barbara Slawig
    10. Bücher, die weniger als 250 Seiten haben
      • Narun (zur Rezension) von Juno Stein
    11. Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist
      • Durch die Zeit in meinem Zimmer (zur Rezension) von Alfred Goubran
    12. Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben
      • In einer Person (zur Rezension) von John Irving
    13. Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben
      • Hab und Gier (zur Rezension) von Ingrid Noll
    14. Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen
      • Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm (zur Rezension) von Selja Ahava
    15. Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden
      • Ganze Tage im Café (zur Rezension) von Sólveig Jónsdóttir
    16. Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen
      • Ehre (zur Rezension) von Elif Shafak (Stadt: London)
    17. Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne)
      • Bei 30 Grad im Schatten (zur Rezension) von Lorenz Langenegger (Verlag: Jung und Jung)
    18. Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten)
      • Gesammelte Erzählungen (zur Rezension) von Selma Lagerlöf
    19. Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 – 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns)
      • Das letzte Polaroid (zur Rezension) von Nina Sahm
    20. Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten – in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein)
      • High Love (zur Rezension) von Madlen Ottenschläger (Hauptfigur war 16, ich bin 30)
  • [01.14] Woche für Woche-Glosse

    neujahr 2014
    Neujahr 2014 | Wien

    Ich frage mich jedes Jahr wieder, warum es im Jänner keine Punschstände und Christkindlmärkte mehr gibt. Das Wetter wird schlechter im Sinne von kälter, die Leute bleiben alle drinnen, weil’s draußen nichts warmes zu trinken gibt und das nächste Lokal soooo weit weg ist. Es ist ja kalt draußen, und die Daunenjacke hatte man schon im November bei 10 Graden im Plus an – kein Wunder, dass man dann bei Minus zehn friert. Der eine Teil der erwachsenen Bevölkerung wird Playstation, XBox oder anderen Konsolenspielen nachgehen, die er / sie zu Weihnachten bekommen hat. Der weniger computeraffine und spielerisch veranlagte Typ kann sich dem Stricken widmen – bloß: wem schenkt man dann die Strickware? Vielleicht jemandem, der im Jänner oder Februar Geburtstag hat? März ist zu spät, da ist’s mitunter wieder warm. Und einen Schal das ganze Jahr über aufheben, um ihn dann der Mama das nächste Weihnachten zu schenken, das ist ja auch nichts.

    Was bleibt ist Lesen und sich in die Badewanne legen. Am besten eine Kombination aus beidem! In meinem Badezimmer sehe ich zum Glück nicht das triste Grau, in das sich Wien morgens legt und kann mich so ganz und gar meiner Lektüre widmen.

  • Rezension | Slawig, Barbara: Visby

    © Berlin Verlag | Buchcover

    Vor fast eineinhalb Jahren erschien Visby von Barbara Slawig (hier geht’s zur Webseite der Autorin) als Hardcover unter der allumfassenden Genreeinteilung Roman, doch die Bezeichnung des im Dezember 2013 herausgegebenen Taschenbuches aus demselben Verlag hört nun auf den teilweise passenderen Begriff Thriller.

    Gotland

    Auf der schwedischen Insel Gotland lebte die Protagonistin Dhanavati Reinerts etwa fünf Jahre lang mit ihrer Mutter Gisela, Adrian, Nandin, Indrasena und Bengt. Dhani musste mit ansehen, wie sich ihre Mutter von den Klippen in den Tod stürzte und ist nun auf der Suche nach ihrem Vater und dem Grund für die Freitodentscheidung ihrer Mutter.  Dabei gerät sie nicht nur einmal in Gefahr. (mehr …)

  • Lebender Christbaum

    Lebender Christbaum

    green rabbit christbaum
    Dieses Jahr besorgten wir mal einen Christbaum, aber auch nur, weil wir ein Baby haben. Damit wir damit nicht die Umwelt zu sehr belasten, bestellten wir ihn bei Green Rabbit. Und die lieferten eine lebende Nordmanntanne am 16. Dezember 2013. Das gute dabei: Der Baum wird wieder abgeholt und eingepflanzt. Auch Besuchern wird er ab Mai 2014 zugänglich sein.

    Witzig war auch, dass in unserer Wohnung eine Rollassel herumkrabbelte, die wahrscheinlich in der Erde des Baumes versteckt war. Dazu passt auch gut das Buch von Lena Avanzini „Hugo, streck die Fühler aus!„

    Nächstes Jahr werden wir sicher wieder einen Baum bestellen, dann aber ein bissi größer, obwohl der ja wirklich süß ist!

    Ein nachhaltiges Prosit 2014!