oder wie Oscar auf dem Piratenschiff richtig sprechen lernt
Der schüchterne, aber liebenswerte Krebs Oscar kann kein ‚r‘ aussprechen und sagt stattdessen immer ‚l‘, was für Kindergartenkinder nicht so untypisch ist. Manchmal verdreht er auch Wörter und so wird aus Tomatenspaghetti das Titelwort Stomatenpaghetti. Eines Tages lachen die anderen Kinder über den roten Meeresbewohner und er verkriecht sich aus Scham in einer dunklen Höhle, aus der ihn ein Wels lockt, um ihn zum Sprachumdreher Octopus zu bringen. Dieser hilft Oscar spielerisch, seine Sprachprobleme zu beseitigen.
Untermalt ist die Geschichte mit vielen bunten Bildern von Marie-Anne Räber, die Kinder dazu einladen, aktiv das Buch mitanzuschauen. Für Eltern oder KindergartenpädagogInnen stellt der Verlag gratis Begleitmaterial zur Verfügung (hier geht’s direkt zur Buchseite), welches überwiegend auf Schweizer Kindergärten ausgelegt ist.
Das Buch macht auf jeden Fall jenen Kindern Mut, die Sprachschwierigkeiten haben und deshalb gehänselt werden. Ein kinderliterarisches Meisterwerk ist es jedoch nicht, stellt aber auch nicht den Anspruch daran. Die Hauptsache ist, dass es die Kleinen verstehen und die Erwachsenen Hilfe beim Probleme Lösen bekommen.
Buchdetails
Autorin: Susanne Vettiger Illustratorin: Marie-Anne Räber Titel: Stomatenpaghetti erschienen: 2003 Verlag: Atlantis bei Orell Füssli ISBN: 978-3-7152-0477-2 Seitenanzahl: 32 direkt zur Buchseite: bitte hier klicken empfohlenes Lesealter: ab 5 Jahren



Dieses Werk ist in drei Teile gegliedert, und zwar, wie könnte es anders sein, in Zucker, Fett und Salz. Der Prolog und der Epilog runden das ganze noch ab, sowie Anmerkungen zu Quellen, eine Bibliografie sowie ein Index. Dieser ist bei 624 Seiten ganz schön hilfreich. Die einzelnen Unterkapitel tragen aber auch beschreibende Wörter und so findet man sich relativ schnell in diesem Wälzer zurecht. Das Problem dieses Buches ist allerdings nicht der Umfang, sondern was es beinhaltet, denn für mich persönlich gab’s kaum etwas Neues. Okay, die Geschichte rund um Dr. Pepper war interessant, weil ich Pepper-Cola noch nicht gekannt hatte 😉






