Schlagwort: Rezension

  • Gastrezension | Kunrath, Barbara: Schwestern bleiben wir immer

    Gastrezension | Kunrath, Barbara: Schwestern bleiben wir immer

    schwestern_bleiben_wir_immerDieses Buch habe ich bei vorablesen.de gewonnen und da meine Mama auch eine begeisterte Leserin und mittlerweile Rezensentin ist, gab ich es ihr gleich mal mit! Und hier sind ihre Eindrücke:

    Es geht in diesem Roman um zwei Schwestern, die nicht unterschiedlicher sein können; Katja, die Jüngere, scheint selbstbewusst und unabhängig zu sein, Alexa dagegen fühlt sich schwach; sie hat sich ja immer nur um ihren Mann und die beiden Kinder und nebenbei um ihr zu früh verstorbenes drittes Kind Clara gekümmert!
    Nach dem Tod ihrer Mutter kommen die beiden Schwestern darauf, dass ihnen ihre Mutter viel über ihre Vergangenheit verschwiegen hat. Nun machen sich Alexa und Katja gemeinsam auf die Reise um die Wahrheit herauszufinden. In ihrer Familie wurde nie viel über Gefühle gesprochen, aber nachdem die Mutter gestorben ist, die immer kühl und unnahbar war, kommen sich die beiden Schwestern näher.
    Ein „rühriges“ Buch, mit einigen emotionalen Eindrücken und doch eher ein langweiliger Roman.
    Vielen Dank, liebe Mama, für diese Rezension. Ich hoffe, dass dein nächstes Buch spannender ist!
    Buchinfos
    
    Autorin: Barbara Kunrath
    Titel: Schwestern bleiben wir immer
    Verlag: Ullstein
    erschienen: 12.08.2016
    ISBN: 9783548288420
    Seitenanzahl: 304
    Genre: Frauenliteratur | Belletristik | Roman
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  • Rezension | Mai, Manfred: Wunderbare Möglichkeiten

    Rezension | Mai, Manfred: Wunderbare Möglichkeiten

    wunderbare_moeglichkeitenDieses Kinderbuch aus dem Fabulus-Verlag hat mich schon alleine durch die Aufmachung beeindruckt. Neben dem sehr feinen Cover wurden die Seitenränder hellblau eingefärbt und das dunkelblaue Lesebändchen rundet das im August erschienene Buch, welches nicht nur für Kinder geeignet ist, ab. Der Protagonist heißt Maximilian und spricht für seine Verhältnisse etwas hochgestochen, wohingegen sein bester Freund Yasin dem Fußball frönt und für schöne Sprache eher wenig übrig hat. Dann ist da noch Anna, ein Mädchen, das Maxi die Sprache raubt, sobald er sie ansieht. Und Maximilians Onkel, welcher Kinder nicht als halbe Menschen behandelt, sondern ihnen zuhört und richtige Gespräche mit ihnen führt.

    Maxis Gedanken rund um die Erwachsenenwelt und ihre Vorstellungen treffen den Nagel auf den Kopf. Nicht selten habe ich persönlich genauso gedacht und habe mich dabei ertappt, dieselben Dinge mit meinem Sohn zu machen. Täglich sage ich ihm, wenn er kein Frühstück essen will, dass er das doch bitte tun soll, denn das sei wichtig. Er entgegnet (noch mit einer Engelsgeduld), dass er einfach noch keinen Hunger habe und später essen werde. Eigentlich eine komplett richtige Einstellung, denn wieso sollte ich jemanden zum Essen zwingen wollen? Dieses war aber nicht die einzige Anekdote, die Eltern, als auch Kindern, bekannt vorkommen könnte.

    Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen und es eignet sich perfekt zum Verschenken oder einfach im eigenen Bücherregal aufstellen.

    Buchinfos
    
    Autor: Manfred Mai
    Titel: Wunderbare Möglichkeiten
    Verlag: fabulus
    erschienen: August 2016
    ISBN: 978-3-944788-40-1
    Seitenanzahl: 130
    Genre: Kinderbuch
    empfohlenes Lesealter: ab 10 Jahren
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  • Rezension | Metzig und Schuster: Lernen zu lernen

    Rezension | Metzig und Schuster: Lernen zu lernen

    lernen_zu_lernenIn meinem Beruf als Deutschtrainerin versuche ich immer wieder, meinen KursteilnehmerInnen oder KundInnen Tipps zu geben, wie sie sich Vokabel oder Satzgefüge leichter merken können. Oft bleibt es von meiner Seite her aber nur bei ein bis zwei Tipps, von denen ich selbst überzeugt bin beziehungsweise die ich kenne. Mit dem Buch ‚Lernen zu lernen‘ von Werner Metzig und Martin Schuster, erschienen im Springer Verlag, habe ich nun viel mehr Möglichkeiten, auszuprobieren, mir neue Lernstrategien anzueignen und diese weiterzugeben.

    Die einzelnen Kapitel sind aufeinander aufbauend. So erfährt man ganz zu Beginn, wie das Gehirn funktioniert, dann die Organisation des Lernprozesses, bevor es zur Motivation übergeht. Nach diesem eher theoretischen, aber keineswegs langweiligen Teil, kommen die praktischen Anwendungen inklusive Übungen und Tipps. Die Zusammenfassungen des recht flüssig geschriebenen und leicht verständlichen Textes werden in grau hinterlegten Kästen dargestellt, was die Übersicht erleichtert. Die Übungen sind durchwegs so gut beschrieben, dass man sie gut nachvollziehen und ausprobieren kann.

    Ein Werk, welches ich persönlich als Bereicherung ansehe und sicher öfter drinnen blättern werde.

    Buchinfos
    
    Autoren: Werner Metzig und Martin Schuster
    Titel: Lernen zu lernen
    Verlag: Springer
    erschienen: 2016 (9. Auflage)
    Seitenanzahl: 205
    ISBN: 978-3-662-48896-6
    Genre: Sachbuch
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  • Rezension | Hennig von Lange, Alexa: Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte

    Rezension | Hennig von Lange, Alexa: Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte

    wie_eine_nussIch bekam vom Thienemann-Verlag vor einiger Zeit dieses lustige Buch samt Schokolade und Sackerl zur Rezension zugesandt, habe es auch schon länger fertig gelesen und komme nun endlich dazu, es hier auf Buchwelt vorzustellen.  (mehr …)

  • Gastrezension | Stibbe, Nina: Ein Mann fürs Haus

    Gastrezension | Stibbe, Nina: Ein Mann fürs Haus

    ein_mann_fuers_hausMir hat das Cover gut gefallen, denn es erinnerte mich an „Etta and Otto and Russel and James“ (zur Rezension bitte klicken). Der Klappentext war auch sehr ansprechend, und als meine Mama den Roman sah, wollte sie ihn gleich lesen und rezensieren. Hier ihre Eindrücke:

    (mehr …)

  • Buchvorstellung | Prelog und Reichert: Wiener Mischung

    Buchvorstellung | Prelog und Reichert: Wiener Mischung

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    Eigentlich wollte ich heute zur Lesung in die Buchhandlung Orlando in der Liechtensteinstraße in Wien gehen, doch es ist mir nicht vergönnt. Das Baby ist krank und braucht die Mama. Es wäre schön gewesen, diesen Bildband, der mit Texten untermalt wurde, zusätzlich mit einigen Fotos hier vorstellen zu können, aber ich hoffe, dass auch so viele auf dieses wunderbare Buch aus dem Verlag Anton Pustet aufmerksam werden. (mehr …)

  • Rezension Kinderbuch | Schöndorf, Gerswid und Flad, Antje: Kindergartengeschichten

    Rezension Kinderbuch | Schöndorf, Gerswid und Flad, Antje: Kindergartengeschichten

    kindergartengeschichten Ich mag dieses Buch sehr gerne, denn mein Sohn (wird jetzt im September 3) mag es auch und findet die „Wünsch-dir-was-Seite“ super. Er kann da nämlich einfach mit dem Zeigefinger auf eine Zeichnung drauftippen (oder wie er sagt: „pipsen“) und schon liest Mama oder Papa die dazugehörige Geschichte vor. Auswählen kann der kleine Mann aus 10 Geschichten, die alle unterschiedliche Aspekte im Leben eines Kindergartenkindes beleuchten. Unser Sohn ging bereits in den Kindergarten, wir haben aber leider eine etwas negative Erfahrung gemacht, als P. eine Geschichte in der Praxis austesten wollte. Im Buch darf sich ein Kind ein Buch aus dem Kindergarten ausborgen, weil es dieses so toll findet und auch seinem Papa zeigen will. Als P. seine Betreuerin fragte, ob er auch eines ausborgen dürfe, verneinte sie das ziemlich schroff, ohne eine Erklärung abzugeben. Eigentlich schade, aber wir haben diese Hürde auch gut gemeistert und sind am nächsten Tag in die öffentliche Bücherei gefahren, wo sich unser Sohn dann gleich drei Bücher ausborgen durfte 😉

    Eine Leseprobe für alle, die sich die Art der Geschichten ein wenig genauer anschauen möchten, gibt es hier (bitte klicken). Und von mir gibt es eine Empfehlung, nicht nur für KindergartenanfängerInnen, sondern auch für jene, die schon in eine Einrichtung gehen. Bei uns sind die ‚Kindergartengeschichten‘ auf jeden Fall der Renner.

    Buchinfos
    
    Autorin: Gerswid Schöndorf
    Illustratorin: Antje Flad
    Buchtitel: Kindergartengeschichten
    Verlag: Esslinger
    erschienen: April 2016
    ISBN: 978-3-480-23262-8
    Seitenanzahl: 32 Seiten
    Genre: Kinderbuch
    empfohlenes Lesealter: ab 2 Jahren
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  • Rezension | Neuhold, Thomas: 85 neue Tagesrundtouren

    85_neue_tagesrundtourenGerade richtig zur Wandersaison möchte ich euch dieses Büchlein aus dem Verlag Anton pustet vorstellen. Wie der Titel schon besagt, besteht der Wanderführer aus 85 Tagesrundtouren, die in unterschiedliche Schwierigkeitsstufen eingeteilt sind. T1 bezeichnet dabei einfache Wanderungen mit nur wenigen Höhenmetern, T6 den anspruchsvollsten Wanderweg, sprich Bergtour (3 Touren). Die Wege befinden sich alle im Salzburger Land beziehungsweise in den angrenzenden Gegenden, zu jeder Rundtour gibt es auch eine eigene Wanderkarte und meistens auch Tipps oder Varianten zur vorgeschlagenen Strecke. Auch auf die Einkehrmöglichkeiten wurde nicht vergessen und nach jeder Beschreibung einer Tour gibt es den Hinweis auf weitere Wanderungen in der Gegend im Buch „100 Tagesrundtouren“ (ebenfalls von Thomas Neuhold).

    In diesem Sinne bleibt nur mehr zu wünschen, dass der Herbst schönes Wanderwetter mit sich bringt, nette Chefs, die einem im September und Oktober genügend Urlaub geben und Trittsicherheit.

    Buchinfos
    
    Autor: Thomas Neuhold
    Titel: 85 neue Tagesrundtouren
    Verlag: Anton pustet
    erschienen: 2016
    ISBN: 978-3-702-50817-3
    Seitenanzahl: 192 Seiten
    Genre: Wanderbuch | Wandern & Freizeit
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  • Rezension | Graver, Elizabeth: Die Sommer der Porters

    Rezension | Graver, Elizabeth: Die Sommer der Porters

    die_sommer_der_portersGerade noch rechtzeitig Ende August fertig geworden mit der Lektüre zu ‚Die Sommer der Porters‘, einem 464 Seiten starken Roman über Familie, Generationen, den Krieg und einen wunderbaren Ort namens Ashaunt, der für Kindermädchen Bea zur zweiten Heimat wird.

    Die einzelnen Kapitel sind unterschiedlich in Stil und Ausführung, behandeln nicht immer chronologisch die Ereignisse und beleuchten mal Bea, mal Helen, mal Charlie – immer aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Die Chronologie hat sich für mich ab der Buchmitte etwas schwierig dargestellt, da ich mit den Zeitsprüngen nicht mehr ganz klar kam, aber dennoch habe ich weitergelesen und wurde dafür am Ende noch belohnt. Der Beginn war für mich am besten – die Geschichte über Bea, deren einzige Aufgabe es ist, auf Janie aufzupassen. Auch den Abschnitt danach, als wir in Brief- und Tagebuchform von Helens Studienleben in der Schweiz erfahren, fand ich sehr gut gemacht. Und dann nicht zu vergessen die LSD-Geschichte von Charlie, die irgendwie lustig zu lesen war, vor allem die Reaktion von Mrs. Porter, der Mutter von Charlie, Jane, Dossy und Helen. Agnes, das zweite Kindermädchen der Familie Porter, versteht sich mit Bea ausgesprochen gut und dass sie beide aus Schottland stammten, ist vielleicht kein Zufall, denn die Frauen wollen im Alter wieder in ihre Heimat zurück, wo auch noch Beas Bruder Callum ‚wartet‘.

    Trotz des Covers und des Titels, die beide an einen unbekümmerten Sommerroman denken lassen, liest sich das Werk streckenweise schwermütig, aber dann doch wieder mit einer Leichtigkeit und Frische, dass man sich selbst wie eine Feder fühlt. Wie das Leben halt so spielt – ein Roman, der noch lange nachwirkt und einen Platz in meinem ohnehin schon prall gefüllten Bücherregal erhält.

    Buchinfos
    
    Autorin: Elizabeth Graver
    Übersetzerin: Juliane Zaubitzer
    Titel: Die Sommer der Porters
    Verlag: mare
    erschienen: Juli 2016
    ISBN: 978-3-86648-223-4
    Seitenanzahl: 464 Seiten
    Genre: Familienroman | Roman | Lebensgeschichte
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    regional einkaufen bei bspw.: Buchhandlung Seeseiten, Hartliebs

  • Rezension | Sinclair, Anne: Lieber Picasso, wo bleiben meine Harlekine?

    Rezension | Sinclair, Anne: Lieber Picasso, wo bleiben meine Harlekine?

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    Ich mache in meinem Urlaub gleich weiter mit einer Rezension eines Buchtitels, der wie das letzte besprochene Werk ein Fragezeichen im Titel hat (hier geht’s zur Rezension von ‚Wer mordet schon in Niederösterreich?‘). Das war übrigens keine Absicht, sondern ist ganz zufällig passiert. Vielleicht so zufällig, wie mich auch das Buch angesprochen hat, denn mit Picasso hab ich nicht viel am Hut – die weißen Tauben finde ich ganz okay – und Anne Sinclair sowie ihr Großvater Paul Rosenberg sagten mir gar nichts. Worum es geht, zeigt am besten der Bericht des Verlages selbst:

    Der jüdische Galerist Paul Rosenberg zählte zu den bedeutendsten Kunsthändlern des 20. Jahrhunderts. Zu den Künstlern unterhielt der leidenschaftliche Kenner, der »seine Bilder liebt wie lebendige Wesen«, enge persönliche Beziehungen: Picasso malte Porträts seiner Familie; Braque und Leger gingen in der Galerie Rue de la Boétie 21 ein und aus – bis die Nazis die bedeutende Sammlung moderner Kunst plünderten und den Ort zum Zentrum ihrer Hetzpropaganda machten. Anne Sinclair hat das Familienarchiv geöffnet und zeichnet aus akribischer Recherche und eigenen Erinnerungen das erste authentische, berührende Porträt des bedeutenden Kunsthändlers und leidenschaftlichen Förderers der Moderne.

    Ich tat mir zu Beginn etwas schwer mit dem Stil, da ich doch irgendwie gehofft hatte, einen Roman zu lesen anstelle eines Porträts. Doch nach und nach fand ich gut hinein und schaute mir ergänzend zum Text immer wieder die Bilder in der Buchmitte an. Ein wirklich beachtliches Werk, welches einen Vorzeigetitel mit Fragezeichen hat.

    Buchinfos
    
    Autorin: Anne Sinclair
    Titel: Lieber Picasso, wo bleiben meine Harlekine?
    Verlag: btb
    erschienen: 11.04.2016
    ISBN: 978-3-442-74888-4
    Seitenanzahl: 208 Seiten
    Genre: Porträt 
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