Schlagwort: Rezension

  • Rezension | LowCarb – Der 3-Wochen-Plan

    Rezension | LowCarb – Der 3-Wochen-Plan

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    Tanja Dostal hat im Bassermann-Verlag ein schlankes Buch für einen ’schlanken Preis‘ geschrieben, und zwar ein drei Wochen andauerndes Programm zur Ernährungsumstellung. Ganz klar kommt es zwar nicht heraus, dass es sich hierbei eben um eine Ernährungsform handelt, die beibehalten werden sollte, um langfristig Erfolge damit zu erzielen. Wenn man mit einer Diät beginnt und sie dann nach drei Wochen wieder lässt, dann wird man vermutlich das ein oder andere Kilo wieder auf den Rippen haben. Hier kann man sich praktisch in das Feld der kohlenhydratarmen Ernährung einlesen und das Buch drei Wochen lang als Unterstützung für die Umstellung verwenden.  (mehr …)

  • Rezension | Kreslehner, Gabi und Ballhaus, Verena: Duhuu? Hast du mich lieb?

    Rezension | Kreslehner, Gabi und Ballhaus, Verena: Duhuu? Hast du mich lieb?

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    Ich kenne Gabi Kreslehner als Autorin schon länger, zum Beispiel von „In meinem Spanienland“ oder „PaulaPaulTom ans Meer“ (hier geht’s zur Rezension). Das waren beides Bücher, die eher ein älteres kindliches Lesepublikum ansprechen. Mit „Duhuu? Hast du mich lieb?“ hat sich die Autorin in die Kinderbuchecke geschmuggelt, aber auch hier findet sie einen geeigneten Platz.

    Mein Sohn hat zwar noch nicht gefragt, ob ich ihn lieb habe – vermutlich, weil wir ihm die Worte so oft sagen – aber das Buch gefällt ihm und mir trotzdem. Als ich es zum ersten Mal in Händen hielt, war ich mir allerdings nicht sicher, ob ich es mag, denn das Werk kommt mit sehr wenigen Wörtern aus und die Illustrationen von Verena Ballhaus sind gewöhnungsbedürftig und wirken nicht so kindlich beziehungsweise kindgerecht wie manch andere. Dennoch verursacht das Buch Gänsehaut und lässt Erwachsene ihre eigene Kindheit ’spüren‘. Dabei funktioniert das Buch immer auf die selbe Weise, nämlich das Kind fragt: „Hast du mich lieb“ – die Antwort kommt prompt und sofort und auch illustratorisch wunderbar hervorgehoben und lautet: „Ja“. Frage: „Immer?“ – Antwort: „Immer.“ Die Fragen variieren zwar etwas, aber die Essenz ist immer die selbe, nämlich das geliebt werden.

    Das Buch kann man wunderbar verschenken, vielleicht zur Taufe oder Namensfeier, zur Geburt oder zum Geburtstag. Selbst die negativen Gefühle werden super dargestellt und finden berechtigterweise Platz (Wut, Zorn, Trauer), ebenso die positiven (Neugierde, Glück, Fantasie). Ein Buch, welches Mut macht, Rückhalt gibt, Gewissheit schafft: Ja, ich werde geliebt.

    Buchinfos
    
    Autorin: Gabi Kreslehner
    Illustratorin: Verne Ballhaus
    Titel: Duhuu? Hast du mich lieb?
    Verlag: tyrolia
    erschienen: 2017
    ISBN: 978-3-7022-3584-0
    Seitenanzahl: 26 Seiten
    Genre: Kinderbuch | Geschenkbuch
    empfohlenes Lesealter: ab 3 Jahren
  • Rezension Jugendbuch | Puhlfürst, Claudia: Fürchte die Nacht

    Rezension Jugendbuch | Puhlfürst, Claudia: Fürchte die Nacht

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    Beim Genre Thriller stellen sich mir alle Haare auf und dennoch lese ich gerne Romane dieser Sparte. Dass es sich hierbei um ein Jugendbuch handelt, macht es mir auch ein wenig leichter, da die Spannungskomponenten zwar vorhanden, aber ausbaufähig sind. Gefürchtet hab ich mich – zugegeben – stellenweise schon etwas, aber der große Schreck blieb aus. Dafür wurde ich von den charakterlichen Schwächen der Figuren ein wenig enttäuscht und das Ende ließ mich unbefriedigt zurück.  (mehr …)

  • Rezension | Honeyman, Gail: Ich, Eleanor Oliphant

    Rezension | Honeyman, Gail: Ich, Eleanor Oliphant

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    Heute erscheint „Ich, Eleanor Oliphant“ und ich kann eine klare Kaufempfehlung aussprechen. Aufmerksam bin ich auf das Buch geworden, als ich gelesen hatte, wo es spielt, nämlich im schottischen Glasgow, und da sowohl der Titel als auch die Aufmachung sehr extravagant sind, dachte ich mir, dass ein solcher Debütroman sicher gut sein muss. Doch meine Erwartungen wurden noch übertroffen, denn ich fand dieses Werk ausgesprochen gut.

    Eleanor Oliphant arbeitet in einer Künstlerfirma als Buchhalterin. Sie hat keine Freunde und einen eintönigen Lebensstil. Als sie sich Hals über Kopf in einen abgehobenen Künstler verliebt, macht die 30-jährige Frau mit der markanten Brandnarbe im Gesicht eine Typveränderung durch, die auch ein wenig was mit ihrem neuen Kollegen Raymond zu tun haben könnte.

    Gail Honeyman schreibt einen Roman, der über 500 Seiten lang ist, aber an keiner Stelle langweilig wird, obwohl nicht immer viel passiert. Die sehr abnormen Charakterzüge der Protagonistin Eleanor werden aber so detailliert beschrieben, dass man die fiktive Person vor einem sieht und im nächsten Moment vielleicht sogar ein Gespräch mit ihr beginnen könnte. Selbst Dinge, die einem im täglichen Leben total unlogisch und unglaublich erscheinen, werden in dem Roman so glaubhaft und reell geschildert, dass man überhaupt nicht das Gefühl hat, es wäre eventuell doch too much. Einzig Eleanors Vergangenheit ist für die junge Frau zu viel des Guten, aber Gail Honeymans Schreibstil und Aufbau lassen die Leserinnen nicht verzweifeln. Leider ist das Ende des Romans dann so schnell da und gleich wieder vorbei, wobei das als positiv zu bewerten ist.

    Für Leserinnen, die sich gerne in eine etwas eigenartige Persönlichkeit versetzen wollen und eine bittersüße Geschichte mit halbem Happy End mögen, ist das Buch bestens geeignet. Von der Länge darf man sich nicht abschrecken lassen, denn die Lesezeit vergeht ob der effizienten Schreibweise eigentlich wie im Flug.

    Buchinfos
    
    Autorin: Gail Honeyman 
    Titel: Ich, Eleanor Oliphant 
    Verlag: Luebbe 
    Erscheinungsdatum: 24.4.2017
    ISBN: 978-3-431-03978-8
    Seitenanzahl: 528
    Genre: Frauenroman
    Altersempfehlung: ab 16 Jahren
  • Rezension | Karasek, Hellmuth: Nach dem Krieg

    Rezension | Karasek, Hellmuth: Nach dem Krieg

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    Auf dieses Buch hat mich meine Tante aufmerksam gemacht und der Europaverlag hat Buchwelt.co.at dankenswerterweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Der Untertitel des Hardcovers, welches im Herbst 2016 erschienen ist, lautet: ‚Wie wir Amerikaner wurden‘ – genau dieser Satz ist im letzten der 53 Kapitelüberschriften enthalten. Das Inhaltsverzeichnis bietet eine schnelle Übersicht und ein leichtes Auffinden der gewünschten Seitenanzahl, sodass ein Lesebändchen zwar praktisch wäre, aber hier überflüssig ist. Dr. Armgard Seegers-Karasek, die Frau von Hellmuth Karasek, schreibt das Vorwort, indem sie mitteilt, dass ihr Gatte im Sommer 2016 verstorben sei und Michael Seufert das Buch fertiggestellt habe.  (mehr …)

  • Rezension & Gewinnspiel | Ruckser, Elisabeth: Aus Omas Kochbuch [update 18-04-2017]

    Rezension & Gewinnspiel | Ruckser, Elisabeth: Aus Omas Kochbuch [update 18-04-2017]

     

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    Tadaaaa! Beim Gewinnspiel haben 4 Personen mitgemacht (3 Frauen, 1 Mann) und die glückliche Gewinnerin heißt Nelly!
    Herzlichen Glückwunsch von meiner Seite und allen Vieren DANKE für’s Mitmachen! Die Auflösung der Gewinnspielfrage:
    Mein Sohn und ich haben Waldviertler Polsterzipf gebacken, mit Ribiselmarmelade (die der Kleine so ausspricht: Ribisi).

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    Alte und fast vergessene Rezepte sind in diesem Kochbuch versammelt. Es behandelt österreichische und bayerische Gerichte, angefangen von Suppen über Fleisch und Fisch, Strudel & Nudel, Krapfen & Knödel bis hin zu Süßem und „für die Vorratskammer“.  Was mir von Anfang an besonders gut gefiel ist die Anordnung der Seiten. Links gibt es eine ausführliche Beschreibung zur Speise, zum Beispiel, zu welchem Anlass man sie gegessen hat, woher sie stammt, wie man sie mit Geheimtipps am besten hinbekommt oder was dazu am besten passt. Auf der rechten Seite dann ein großes Bild der fertigen Speise mit dem Rezept (Zutaten inkl. Personen- oder Stückangabe, Zubereitungsschritte). Auch ich habe schon ein Foto der fertigen Speise, welches ich euch hier präsentieren möchte:

     

     

    Bevor ich das Buch in Händen hielt, dachte ich daran, eine Serie an Gerichten nachzukochen bzw. nachzubacken, um sie dann nach und nach in meine Rubrik „Tests und Erfahrungsberichte“ zu stellen, doch die meisten Schmankerl sind für unsere Familienküche eher noch nicht so geeignet, da sie doch etwas aufwendiger in der Herstellung sind.  Aber natürlich gibt es auch einfache Rezepte, die man im Nu nachgekocht hat.

    Wer auch Lust darauf hat, sollte einfach beim GEWINNSPIEL mitmachen und mir in einer E-Mail an daniela [at] buchwelt.co.at verraten, was ich da (gemeinsam mit meinem ältesten Sohn) produziert habe.  Das Gewinnspiel endet am 17.4.2017 (Ostermontag, 23:59 Uhr) und unter allen richtigen oder kreativen Einsendungen wird das hier vorgestellte Buch verlost.

    Buchinfos
    
    Autorin: Elisabeth Ruckser
    Titel: Aus Omas Kochbuch
    Verlag: Servus Verlag bei Benevento Publishing 
    erschienen: 23.03.2017
    ISBN: 978-3-7104-0140-4
    Seitenanzahl: 192
    Genre: Kochbuch | Regionalkochbuch
  • Rezension | Indriðason, Arnaldur: Tage der Schuld

    Rezension | Indriðason, Arnaldur: Tage der Schuld

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    Bis jetzt habe ich noch keinen Krimi des isländischen Autors Arnaldur Indriðason gelesen und habe mich deshalb gefreut, dass „Tage der Schuld“ im Jahr 1978 spielt und der schon länger ermittelnde Kriminalbeamte Erlendur grade mal seine Anfangsphase durchlebt. So gesehen habe ich praktisch nichts verpasst und konnte gleich in das Leben des geschiedenen Vaters eintauchen. Eingetaucht ist auch die Leiche eines amerikanisch (mehr …)

  • Buchvorstellung | Kessedjian, Isabelle: Lieblingstiere zum Häkeln

    Buchvorstellung | Kessedjian, Isabelle: Lieblingstiere zum Häkeln

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    Ist das Cover nicht schon total süß? Diesen Bären und noch 11 andere Tiere sowie deren Bekleidung kann man mithilfe der Anleitungen nachhäkeln. Natürlich nur, wenn man Wolle und Nadel, Zeit und Muße dafür hat. Das Buch ist schon im April 2016 erschienen, ich bekam es im Mai zur Verfügung gestellt und wollte eigentlich ein Tierchen daraus häkeln, um den Blogbeitrag kreativ zu gestalten, doch leider hatte ich sehr sehr wenig Zeit in den letzten Monaten – und jetzt will ich euch endlich das Buch präsentieren! (Vielleicht wird es ja in den nächsten Monaten mal was, dann würd ich ein Rentier anfertigen, dann lad ich die Bilder noch hoch). (mehr …)

  • Rezension | Fleming, Jacky: Das Problem mit den Frauen

    Rezension | Fleming, Jacky: Das Problem mit den Frauen

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    Ich bekam das Buch wieder als Rezensionsexemplar und wusste zu Beginn nicht recht viel damit anzufangen, da es doch sehr kurz ist und die Seiten auch noch mit Zeichnungen aufgefüllt wurden. Aber es ist soooo lustig, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte und in einem Aufwischen zu Ende las. Der weiße Einband und das weinrote Lesebändchen machen einiges her und auch der Klappentext kann sich lesen lassen:

    Können Frauen Genies sein? Oder sind ihre Arme zu kurz und ihre Köpfe zu klein? Warum haben wir im Geschichtsunterricht nur über zwei drei Frauen etwas gelernt? Was haben eigentlich all die anderen früher gemacht?

    Für wen es geeignet ist, kann ich leider nicht so genau definieren, aber vermutlich für alle, die humorvoll sind und gerne lesen. Wohl auch für Menschen, die nicht so gerne lesen, da es 128 cartoonartige Seiten hat. Super lustig und sehr witzig. Das hat mir gefallen.

    Buchinfos
    
    Autorin: Jacky Fleming
    Titel: Das Problem mit den Frauen
    Verlag: Kiepenheuer&Witsch
    erschienen: 16.2.2017
    ISBN: 978-3-462-05024-0
    Seitenanzahl: 128
    Genre: Cartoon | Geschenkbuch | Satire
    
    

     

     

     

  • Rezension | Meyer, Kai: Die Krone der Sterne

    Rezension | Meyer, Kai: Die Krone der Sterne

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    Der Beginn einer neuen Fantasy-Reihe könnte „Die Krone der Sterne“ von Kai Meyer sein, denn noch ist nicht klar, ob es eine Fortsetzung geben wird. Meyer erschafft ein großes Universum mit vielen Parteien, die sich eine spannende Hetzjagd durch das All liefern. Die Entwicklung der Charaktere geht nur langsam voran und ist auch am Ende des Buches noch nicht abgeschlossen, da jeder noch immer irgendein Geheimnis in petto hat. Stellenweise hatte ich das Gefühl, dass ich einiges schon von anderen Fantasy-Reihen her kenne, aber das ist natürlich bei der großen Menge an Literatur in diesem Genre nicht verwunderlich. Ich finde, Kai Meyer zeichnet hier ein sehr spannendes und interessantes Universum, das auf jeden Fall noch Luft nach oben hat beziehungsweise hoffe ich, dass die Geschichte noch mehr in die Tiefe geht, sollte sie fortgesetzt werden.

    Wer Fantasy mit großen Raumschiffen, obskuren Wesen und einem rasanten Plot mag, wird hier sicherlich nicht enttäuscht werden – es sei denn, es wird eine in sich abgeschlossene Geschichte erwartet.

    Buchinfos
    
    Autor: Kai Meyer
    Titel: Die Krone der Sterne
    Verlag: Fischer TOR
    erschienen: 2017
    ISBN: 978-3-596-03585-4
    Seitenanzahl: 464 Seiten
    Genre: Fantasy