Dieses Schülerhilfebuch richtet sich in erster Linie an SchülerInnen in Bayern, doch auch (bundes)länderübergreifend kann das Werk von Grundschulpädagogin Claudia Haertlmayr und Stefan Waitl benutzt werden. Selbst im DaF-Unterricht werden sich auch ältere Kinder damit wohlfühlen und die einen oder anderen Tipps nutzen können. (mehr …)
Die ersten Seiten des Buches sind wie im Flug vergangen. Ich konnte „Die Lichter von Paris“ nicht mehr aus der Hand legen. Ein fulminanter Einstieg, der leider an Intensität und Tiefe verloren hat, mit dem Ende aber wieder einiges wett machen konnte. (mehr …)
Man fragt sich vielleicht immer wieder mal, warum ein neues Kochbuch erscheint, wenn es doch schon genügend Internetseiten gibt, die sich diesem alltäglichen Thema widmen, genügend Kochbücher in den Regalen stehen oder selbst am Smartphone eine App heruntergeladen werden kann, die einen beim Kochen und Zubereiten von Gerichten unterstützt. Doch auch die Frage nach dem „Haben-müssen“ ist bei Kochbüchern gerechtfertigt. In diesem Falle lässt sie sich aber recht einfach beantworten. (mehr …)
Da ich in letzter Zeit ziemlich viele Krimis und Thriller lese und dieser Autor aus dem skandinavischen Raum, der ja bekannt für spannende Werke ist, kommt, musste ich „… und morgen werde ich dich vermissen“ unbedingt lesen. Vom Cover war ich auch gleich hingerissen, da Leuchttürme echt toll sind und die Farbenwahl eine düstere Atmosphäre schafft – genau passend für einen Thriller.
Wer den britischen Buchpreis für den besten Roman des Jahres 2017 bekommt, muss schon einiges auf dem Kasten haben. Der Titel „Die Schlange von Essex“ kann auf mehrere Weisen interpretiert werden und ist sogar auf dem Hardcover als Schlangenmuster ertastbar gezeichnet. Das orangefarbene Lesebändchen hilft dabei, die aktuelle Seite wiederzufinden, was bei knapp 500 nicht immer so leicht ist. (mehr …)
Den Roman „Der Junge auf dem Berg“ habe ich verschlungen und bin dank meiner Mama auf dieses Buch aufmerksam geworden. Sie hat den Vorgängerroman, „Der Junge im gestreiften Pyjama“ als Verfilmung gesehen und fand ihn so schockierend, dass sie den Titel eines Nachmittages einfach zusammenhanglos gesagt hat. Das machte mich extrem neugierig und so kam es dazu, dass ich den neuen Roman von John Boyne gelesen habe.
Auf dem Cover prangern schöne, reife Brombeeren. Letztes Jahr hat ein Brombeerfeld mit den tiefschwarzen Leckerbissen zum Selbstpflücken in unserer Gegend (Donaufeld, Wien) aufgemacht und im Juni habe ich mich schon mit Einmachgläsern und Gelierzucker eingedeckt, damit ich ja rechtzeitig zum Einkochen alles zu Hause habe. Auch dieses Buch, welches im Mini-Format in die Küche gestellt werden kann, war als Utensil dafür gedacht. Eine Brombeer-Schichtmarmelade aus dem Mostviertel hat nicht jeder zu Hause. Doch leider blieb die Ernte heuer aus 🙁
Gewalt in der Partnerschaft, so lautet der Untertitel des im Mai 2017 im Westend Verlag erschienenen Buches und befasst sich eben genau mit diesem Thema. Dabei wird nicht nur auf körperliche Gewalt, die von Männern an Frauen ausgeübt wird, eingegangen, sondern viele verschiedene Gewalt-Szenen beschrieben. Simone Schmollack hat für dieses Buch einige Frauenhäuser besucht und alle Namen geändert. (mehr …)
Im Oktober 2017 wird in Österreich neu gewählt und selbst wenn es Christian Kern mit der SPÖ nicht an die Spitze schafft, so hat Autor Robert Misik doch ein sehr persönliches und einzigartiges politisches Porträt über den derzeitigen Bundeskanzler verfasst.
Christian Kern, ein Arbeiterkind aus Simmering, wie er im Buch bezeichnet wird, war Manager der ÖBB, bevor er auf einmal zum Bundeskanzler wurde. Ein Mann aus der Wirtschaft, mit Wurzeln in der Sozialdemokratie, offen für Neues und sich für den Mittelstand einsetzend, so wird er durchgehend beschrieben. Einen Einblick ins Elternhaus, in die jungen Jahre des Kanzlers und Familienmenschen bekommt man ebenso geliefert wie die Beschreibung, wie Kern eigentlich so ist. Die Darstellungen von Misik sind allesamt nachvollziehbar, manchmal lächelt man über Passagen, anderes bewundert man und ist (positiv) überrascht.
Dieses politische Porträt ist zu einem taktisch klugen Zeitpunkt erschienen, denn so erfährt die Leserin/der Leser, wer hinter der öffentlichen Person Christian Kern steckt. Misiks Schreibstil ist ein sehr lockerer und er versucht, Kern nicht in den Himmel zu loben, was ihm manchmal sichtlich schwer fällt, denn das Porträt ist ein sehr freundliches und positives. Als Freund und (politischer) Berater Kerns kann er vermutlich auch gar nicht anders. Jedenfalls ist es ein interessantes Porträt und keine Biographie, die auch ein politisch uninteressierter Mensch lesen kann, ohne dabei einzuschlafen. Und für die Literaten unter uns dient Misik auch mit Jelinek-Zitaten.
Buchinfos
Autor: Robert Misik
Titel: Christian Kern. Ein politisches Porträt
Verlag: Residenz
erschienen: 18.05.2017
ISBN: 978-3-70173-411-5
Seitenanzahl: 192
Genre: politisches Porträt | biographieähnlich
Genau an meinem Geburtstag erschien dieses Krimidebüt der dänischen Autorin Lone Theils. Der Titel des Buches, „Die Mädchen von der Englandfähre“, verrät noch nicht sehr viel, allerdings wird sofort die Neugierde geweckt. Das als Kriminalroman – vor allem wegen der journalistischen Ermittlerin Nora Sand – betitelte Werk entpuppt sich gegen Ende hin immer mehr als Thriller und ist, soviel möchte ich gleich zu Beginn verraten, nichts für Zartbesaitete.
Nora Sand ist Journalistin und kommt in Besitz eines alten Koffers. Nach dessen Öffnung stößt sie auf Bilder, die junge Damen zeigen. Sehr bald kann sie auch die Identätit der beiden herausfinden: Däninnen, Lulu und Liesbeth, die auf der Englandfähre einfach verschwunden sind und nie wieder gefunden wurden. Nora lebt in England und kommt ursprünglich aus Dänemark, so kann sie sich auch mit den Verwandten und Bekannten der beiden Verschollenen unterhalten, denn sie will einen Artikel in der Zeitung Globus bringen, für die sie arbeitet. Nach und nach gerät sie immer weiter in die Geschichte hinein und alles deutet darauf hin, dass der Frauenmörder Bill Hix dahinter stecken könnte. Neben diesem Handlungsstrang gibt es auch noch einen romantischen, denn Andreas, der in jungen Jahren unglücklich in Nora verliebt war, kreuzt auf einmal in London auf.
Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und vor jedem Abschnitt sagte ich mir: „Nur noch ein Kapitel!“ Es spricht fürs Buch, dass es nie bei einem Kapitel geblieben ist, denn es war mitunter richtig spannend und der Leser/die Leserin wird wissen wollen, wie es weitergeht. Passagen, die langatmig werden könnten, gab es während der Lektüre kaum und die Kriminalgeschichte löst sich gut auf, auch wenn es einen Vorfall in Wolfhall, dem Gefängnis, in dem Bill Hix seine lebenslange Haftstrafe absitzt, gegeben hat, den man wohl in der Realität (hoffentlich) nicht findet.
Für Krimifans und Thrillerbegeisterte ein wahrer Genuss und vor allem auch ein kurzweiliger, schnell zu lesender Roman.
Vielen Dank für das tolle Rezensionsexemplar!
Buchinfos
Autorin: Lone Theils
Titel: Die Mädchen von der Englandfähre
Verlag: rororo (Rowohlt)
erschienen: 19.05.2017
ISBN: 978-3-499-27253-0
Seitenanzahl: 432
Genre: Krimi | Thriller