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  • Rezension | Lindgren, Minna: Rotwein für drei alte Damen

    Rezension | Lindgren, Minna: Rotwein für drei alte Damen

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    Als ich den Titel und das Buchcover das erste Mal gesehen habe, wusste ich, dass ich den Roman von Minna Lindgren lesen wollte. Jetzt bin ich damit fertig (also schon vor zwei Wochen), aber immer noch am Überlegen, ob ich Teil zwei und bald auch den letzten Band lesen soll oder nicht. Das Buch war gut und ich fand es stellenweise richtig lustig, allerdings fand ich einige Seiten doch sehr langatmig und mühsam zu lesen. Über ältere Menschen mit ihren (Demenz)Problemen zu lesen, kann einen wahrlich entschleunigen. Vielleicht ist es genau das, was mich an diesem Buch etwas stört, da ich mir beim Lesen des Titels eine Verfolgungsjagd sondergleichen vorgestellt habe. Dennoch ist die Geschichte rund um die über 90-jährigen Damen Sirii, Irma und Anna-Lisa eine Bereicherung für Bibliotheken, denn nicht nur das Cover ist schön, sondern auch der Fortgang der Geschichte, die sich in einer Seniorenresidenz in Finnland ereignet. Die Schilderungen genau dieser machen das Buch spannend und interessant, denn genauso stellt man sich Altersheime wie das „Abendhain“ vor.

    Hach, was sollˋs, ich glaub, ich werde die Folgebände auch noch lesen! Rezensionen folgen dann natürlich!

    Buchinfos
    
    Autorin: Minna Lindgren
    Titel: Rotwein für drei alte Damen (Teil 1 von 3)
    Verlag: Kiepenheuer & Witsch
    erschienen: 2016
    ISNB: 978-3-462-04724-0
    Seitenanzahl: 288
    Genre: Roman | Serie
  • Rezension Sachbuch | Erfolgreich gründen. Start-Up im Studium

    Rezension Sachbuch | Erfolgreich gründen. Start-Up im Studium

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    Das Jahr neigt sich dem Ende zu und da dürfen natürlich die Neujahrsvorsätze nicht fehlen. Wer will abnehmen oder mit dem Rauchen aufhören? Vielleicht steht bei manch einem mehr Erholung für 2017 auf dem Programm, oder aber auch eine totale Rundumerneuerung im Arbeitsleben. Das Buch „Erfolgreich gründen. Start-Up im Studium“ von Claudia Ossola-Haring und Alexander Dürr gibt kleinformatig großen Rat mit Hilfe von Checklisten, Tipps, Aufstellungen oder Denkanstößen. Es eignet sich nicht nur für StudentInnen, sondern auch für Menschen, die sich eine beruflich selbständige Existenz aufbauen wollen. Da darf ein Businessplan nicht fehlen, Kennzahlen können hilfreich sein und eine Aufstellung über die Kosten sollte natürlich auch dabei sein. Das Buch hilft weiter und zeigt auch Problemfelder auf (z.B.: „Was ist, wenn mein Partner aussteigt?“). Da kann man dann schon mal ins Überlegen kommen, ob man das überhaupt alles unter einen Hut bekommt. Für Frauen würde ich als Ergänzung noch das Business-Book von Mein bestes Jahr 2017 empfehlen – hier geht’s zur Buchvorstellung auf Buchwelt.

    Dieses Buch ist übrigens eines von Vieren aus der Reihe „Studieren im Quadrat“, und die anderen drei heißen:
    Don’t Panic! Studienabbruch als Chance |
    Mein Praktikum: Bewerben, einsteigen, aufsteigen |
    Vom Studenten zum Chef

    Buchinfos

    Autoren: Claudia Hossola-Haring und Alexander Dürr
    Titel: Erfolgreich Gründen. Start-Up im Studium
    Reihe: Studieren im Quadrat
    Verlag: UVK
    erschienen: August 2016
    Seitenanzahl: 208 Seiten
    ISBN: 978-3-86764-702-1
    Genre: Sachbuch Wirtschaft | Studium | Ratgeber

  • Rezension | Ahern, Cecelia: Das Jahr, in dem ich dich traf

    Rezension | Ahern, Cecelia: Das Jahr, in dem ich dich traf

    das_jahr_in_dem_ich_dich_trafEigentlich war dieses Buch ja gar nicht für meinen Blog geplant, aber da ich zwischen den Jugend-, Kinder-, anspruchsvollen-, Sach- oder Fachbüchern auch mal was einfacheres lesen wollte, kam mir ein Cecelia Ahern-Werk gerade recht. Eines habe ich ja schon auf dem Blog rezensiert (bitte hier klicken, um auf „Der Glasmurmelsammler“ zu kommen), und es war gar nicht mal so schlecht. Dieses hier, ein Pageturner, war ein wenig ärgerlich zu Beginn, da die Protagonistin in Gedanken mit ihrem Nachbarn spricht und ihn direkt mit „du“ anredet. Allerdings legt sich das befremdliche Lesegefühl später und ich habe einige entspannende Stunden damit verbringen können.

    Worum es geht? Jasmine hat eine Schwester namens Heather, um die sie sich kümmern möchte, da diese das Down-Syndrom hat. Dann verliert Jasmine ihren Job und hat nun ein Jahr lang Zeit, ihren Nachbarn Matt zu beobachten, denn so lange darf sie für keinen anderen Arbeitgeber werken. Doch plötzlich kommt der Headhunter Monday (weil er an einem Montag geboren wurde) auf sie zu – und der sieht auch noch verdammt gut aus!

    Cecelia Ahern ist sicher für viele ein Begriff, spätestens nach der Schnulze „P.S. Ich liebe dich“, bei der sogar meine Schwestern Rotz und Wasser geheult haben (stimmt, oder?). Ich für meinen Teil habe beschlossen, dass dieser Roman der letzte der irischen Autorin war, es ist doch ein bisschen zu sehr Chick-Lit. Allerdings gibt’s jetzt auch eine Dystopie von ihr („Flawed“, Fischer FJB), die es sich vielleicht lohnt zu lesen. Mal schaun, wie sich die nächsten Tage lesetechnisch entwickeln 😉 Oder gibt’s LeserInnen des Blogs, die Flawed schon hinter sich haben und gerne eine Gastrezension auf meinem Blog hinterlassen wollen? Dann immer her damit. Ihr bekommt einen Weleda-Lippenbalsam (unbenutzt)! 😀

    Buchinfos
    
    Autorin: Cecelia Ahern
    Titel: Das Jahr, in dem ich dich traf
    Verlag: Fischer
    erschienen: 25.08.2016
    ISBN: 978-3-596-52116-6
    Seitenanzahl: 512
    Genre: Frauenliteratur | Roman | Chick-Lit
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  • Rezension | Astley, Judy: Schuld war nur der Mistelzweig

    Rezension | Astley, Judy: Schuld war nur der Mistelzweig

    schuld_war_nur_der_mistelzweigDa ich Bücher aus dem Kiwi-Verlag sehr gerne mag und auch ab und zu romantische Frauenromane schätze, freue ich mich auf dieses Buch. Es ist zwar schon sehr weihnachtlich angehaucht, aber war trotzdem jetzt schon gut zu lesen. Der Einband passt auch wunderbar zum Buchinhalt und deshalb braucht man nicht mal ein Geschenkspapier, wenn man es unter den Christbaum legen möchte.
    Der Inhalt des Buches befasst sich mit einer Familienfeier in Cornwall, die nicht ganz so geplant war. Die Protagonistin Thea ist als einziges Mitglied der Familie Single, ihre Eltern Anna und Mike wollen sich scheiden lassen und bei Emily und Sam mit den beiden Kindern hängt der Haussegen schon länger schief. Jimie und Rosy mit deren Sohn Elmo runden das Familienpaket ab. Doch dann tauchen auch noch die neuen Partner bzw. Liebschaften der Eltern auf. Und dann ist da noch Sean, von dem Thea denkt, er sei schwul, obwohl er ihr ständig Avancen macht.

    Der Schreibstil ist locker-flockig (auch dieser Ausdruck kommt mal im Buch vor) und die Story durchsichtig, sodass man schnell vorankommt. Bei einer guten Tasse Tee und einer Portion Ruhe genießt man den Roman am besten. Was mich ein wenig gestört hat, war die Tatsache, dass Thea so felsenfest von der Homosexualität Seans überzeugt ist, dass es schon fast schmerzt und umgekehrt, dass sich Sean nie fragt, warum Thea dauernd Anspielungen auf Paul macht. Ansonsten aber glaubwürdig und sehr romantisch. Freue mich auf den nächsten Teil 🙂

    Buchinfos
    
    Autorin: Judy Astley
    Buchtitel: Schuld war nur der Mistelzweig
    Verlag: Kiepenheuer & Witsch
    erschienen: 13.10.2016
    Seitenanzahl: 320 Seiten
    ISBN: 978-3-462-04867-4
    Genre: Frauenroman | Romantik | Weihnachtsgeschichte
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    vor Ort kaufen zum Beispiel hier: Seeseiten, Hartliebs
    
    
  • Rezension | Angerer, Ela: Und die Nacht prahlt mit Kometen

    Rezension | Angerer, Ela: Und die Nacht prahlt mit Kometen

    und_die_nacht_prahlt_mit_kometenSchon beim Lesen der ersten Kapitel des Buches musste ich an das Lied von The Verve, ‚Bitter Sweet Symphony‘ denken. Vie, die eigentlich Valerie heißt, erlebt mit Bojan alles, was man normalerweise nicht auf dem Plan hat. So wird sie betrogen, misshandelt, angelogen und angeschrien, doch das hält sie nicht davon ab, trotzdem bei ihm zu bleiben – einem Macho sondergleichen, dessen Charme mehrere Frauen berührt. Und die noch leichtsinnige, Anfang 20 jährige Vie, kann einfach nicht ohne ihn. Aber mit ihm ist es keineswegs leichter. Das wird von der mehr als doppelt so alten Valerie in jedem zweiten Kapitel bewiesen, denn nun ist die Frau gefestigt in ihrem Leben, hat einen Job, der ihr gutes Geld bringt und eine Tochter, mit der sie zwar keinen Kontakt hat, aber immerhin weiß, dass sie da ist. Doch eines Tages meldet sich Bojan wieder und scheint Valerie durcheinander zu bringen.

    Mit allem, was in dieser Geschichte passiert oder eben nicht, kann der Leser / die Leserin meines Erachtens unterschiedlich viel anfangen. Die Worte, die schreckliche Dinge beschreiben, werden dabei von Ela Angerer so gefühlvoll gewählt, dass man sich zwar ob des Inhaltes erschrickt, doch einfach nur weiterlesen will.

    Als Verschnaufpausen gibt es dann zum Glück die Kapitel, die auf die ältere Valerie ausgelegt sind, allerdings ändert sich das gegen Ende dann auch noch, denn es wird richtig spannend. Hineinversetzen konnte ich mich in die junge Vie nicht (und hoffe, dass es nicht viele Frauen können), doch die reifere Frau hat Ideen, die durchaus nachvollziehbar sind.

    Ein außerordentlich gutes Werk, welches ich sicher noch ein zweites Mal lesen werde.

    Buchinfos
    
    Autorin: Ela Angerer
    Titel: Und die Nacht prahlt mit Kometen
    Verlag: Aufbau
    erschienen: September 2016
    Seitenanzahl: 191 Seiten
    ISBN: 978-3-351-03647-8 
    Genre: Roman
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  • Rezension Kinderbuch | Mit Liebeluise klappt alles

    Rezension Kinderbuch | Mit Liebeluise klappt alles

    mit_liebeluise_klappt_allesLetzte Woche habe ich den ersten Band der neuen Reihe „Vorlesebären“ hier auf Buchwelt vorgestellt (mit einem Klick geht’s zur Rezension von „Ich geh jetzt in den Kindergarten“). Dieser war ab 3 Jahren, jetzt wagen wir uns langsam ins höhere Kleinkindalter und begegnen Franz und Liebeluise. Gemeinsam erleben sie so manches Abenteuer und die aufmerksamen Leserinnen können Fragen beantworten und sogar mithelfen. Mich hat vor allem der Unterschied zwischen Band 1 (ich sag jetzt einfach mal eins dazu, da er für die jüngste Lesergruppe ist) und Band 2 (dieser hier) interessiert, denn mein Sohn folgt mit seinen Ohren auch schon aufmerksam Büchern, die erst ab 4 Jahren sind. Doch die Vorlesebären sind anspruchsvoller, denn die Geschichten sind von der Länge her so konzipiert, dass sich ein dreijähriger ablenken lässt, aber die Aufmerksamkeitsspanne genau für einen 4-Jährigen passt. Auch bei einigen Fragen („Kannst du die Ballsprache? Was glaubst du, sagen die Bälle?“), die phantasieanregend sind, wird das Kind gefordert.

    Die Illustrationen sind toll gemacht und auch die Aufmachung an sich finde ich blendend. Geschichtenmäßig auch topp, und es gibt wieder eine „Wünsch-dir-was-Seite“: Das Kind tippt auf ein Symbol und schon weiß die Vorleserin/der Vorleser, welche Geschichte grade gefragt ist. Eignet sich wirklich gut als Geschenk!

    Buchinfos
    
    Autorin: Antonia Rothe-Liermann
    Illustratorin: Miryam Specht
    Verlag: esslinger
    erschienen: 19.08.2016
    ISBN: 978-3-480-23312-0
    Seitenanzahl: 80
    Genre: Kinderbuch
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  • Rezension | Guskin, Sharon: Noah will nach Hause

    Rezension | Guskin, Sharon: Noah will nach Hause

    noah_will_nach_hauseAls ich das erste Kapitel gelesen hatte, war ich total vom Schreibstil der Autorin Sharon Guskin überzeugt und konnte es kaum erwarten, weiterzulesen. Die Thematik der Wiedergeburt bzw. auch der Glaube daran, sich an sein früheres Leben erinnern zu können, fasziniert mich schon länger, da ich auch im Bekanntenkreis von solch einem Phänomen hörte.

    Der kleine Noah im Buch hat ebenso eine wissentliche Vergangenheit und will zu seiner Mama nach Hause, was für seine jetzige Mutter (Mommy-Mum) Janie schier unerträglich ist. Dutzende Psychiater musste der Vierjährige schon kennen lernen und nun kommt Noahs Mutter auch noch mit Dr. Anderson daher, der sich mit Fällen von Wiedergeburt beschäftigt. Der Weg des kleinen Noah ist so spannend beschrieben, dass ich das Buch gegen Ende hin nicht mehr aus der Hand legen wollte. Was mir allerdings nicht so gut gefallen hat und meinen Lesefluss gehemmt hat, waren die in kursiv gehaltenen Passagen, in denen von anderen Fällen berichtet wurde. Das hätte ich mir eventuell am Ende des Buches vorstellen können.

    Sonst wirklich gut zu lesen. Das Cover ist sehr schön detailreich gemacht, auch wenn nur ein Haus, der Mond und die Sterne zu sehen sind. Es erinnert ein wenig an ein Jugendbuch, ist dann aber doch für Erwachsene.

    Buchdetails
    
    Autorin: Sharon Guskin
    Titel: Noah will nach Hause
    Verlag: Allegria
    erschienen: 22.09.2016
    Seitenanzahl: 432 Seiten
    ISBN: 9783793423065
    Genre: Spiritueller Roman 
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  • Rezension Kinderbuch | Kicken, Kopfstehn, Klettern. Das große Sportwimmelbuch

    03492_7_U_Sportwimmelbuch_A01.inddUnser Sohn liebt Wimmelbücher über alles und mittlerweile kann ich mich auch ganz gut damit anfreunden, ihn täglich ‚testen‘ zu müssen. Er fragt nämlich gezielt danach und freut sich total, wenn er die Dinge gefunden hat, die es zu suchen gilt.

    Im Sportwimmelbuch mit dem Namen „Kicken, Kopfstehn, Klettern“ findet man allerhand lustige Sachen und kann neben Farben, Formen oder Zahlen auch schlafende Kinder oder telefonierende Mamas entdecken. Auf den T-Shirts mancher Personen sind Zahlen drauf und diese Menschen kommen auf jeder Seite vor. So ist mir der Junge mit dem roten T-Shirt mit der Nummer 2 drauf in Erinnerung geblieben. Oder der Kleine, der auf einer Yogamatte (?) einfach schläft. Einzig im Winter (letzte Doppelseite) haben wir ihn nicht gefunden – vielleicht ist’s ihm da ja zu kalt 😉

    Mir beziehungsweise unserem Sohn, der gerade mal drei Jahre alt geworden ist, gefällt dieses Wimmelbuch außerordentlich gut und wir schauen nahezu jeden Abend, was es denn so neues zu entdecken gibt.

    Buchinfos
    
    Autor: Marc Locatelli
    Titel: Kicken, Kopfstehn, Klettern. Das große Sportwimmelbuch
    Verlag: orell füssli
    erschienen: Mai 2016
    ISBN: 978-3-280-03492-7
    Seitenanzahl: 16 Seiten
    Genre: Wimmelbuch | Kinderbuch
    empfohlenes Lesealter: ab 3 Jahren
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  • Rezension | Parzival aus der Reihe „Europa erlesen“

    Rezension | Parzival aus der Reihe „Europa erlesen“

    parzivalZum Studienbeginn des Wintersemesters 2016/17 gibt’s eine wunderschöne Ausgabe des Parzival. Erschienen im Wieser Verlag unter der Rubrik ‚Mittelalter‘, übertragen von Franz Viktor Spechtler, der an der Universität Salzburg als Professor für  Ältere Deutsche Sprache und Literatur lehrt. Das Buch ist vom Format her recht klein gehalten, allerdings im Umfang sehr dick. Das goldene Lesebändchen passt wunderbar zur roten Farbe, aber eigentlich geht es ja mehr um den Inhalt 😉

    Wer Parzival in der mittelhochdeutschen Niederschrift kennt, wird sich freuen, denn die Verse wurden in Rhythmik und Wesen kaum verändert und, wie ich finde, modern übersetzt, sodass man sich bei der Lektüre nicht schwer tut. Ich denke, dass es auch eine Hilfestellung sein wird für jene, die sich am mittelhochdeutschen Text versuchen und ab und zu nach einem passenden Wort oder Satz suchen, der vielleicht noch Schwierigkeiten bereitet. Mein Parzival-Seminar an der Uni ist schon ein paar Jährchen her, aber ich freue mich, wieder eine neue Übersetzung ins Neuhochdeutsche gefunden zu haben, die mein germanistisches Bücherregal ergänzt.

    Buchinfos
    
    Autor: Wolfram von Eschenbach
    Titel: Parzival
    übertragen von: Franz Viktor Spechtler
    Verlag: Wieser
    erschienen: 2016
    Seitenanzahl: 850 Seiten
    ISBN: 978-3-99029-082-8
    Genre: Literatur | Mittelalter | Roman
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  • Rezension | Elrod, Hal: Miracle Morning

    Rezension | Elrod, Hal: Miracle Morning

    miracle_morning Morgenstund‘ hat Gold im Mund … jaja, wer’s glaubt! Mit genau diesem Spruch verärgert man so manche Leute, mich eingeschlossen. Doch Hal Elrod, der nach einem Nahtoderlebnis und einem finanziellen Abrutsch das Ruder wieder in die Hand nahm, vermittelt, dass eine Stunde ausreicht, um ein erfolgreicherer, glücklicherer Mensch zu werden. Das soll mit den sogenannten Life S.A.V.E.R.S gehen, was im Klartext bedeutet:  (mehr …)