Schlagwort: Rezension

  • Rezension | Reinhardt, Susanne & Voss, Dieter: Der Familienmanager

    Rezension | Reinhardt, Susanne & Voss, Dieter: Der Familienmanager

    der familienmanagerIch bin ein großer Fan von Listen und wir haben auch damals selbst Listen von A bis Z erstellt, um uns nicht ständig um diverse Sachen streiten zu müssen. Am besten gefallen hat mir der Fernsehplan (Wer sieht was?), denn den hatten wir zu Hause auch, nur nicht als Liste, sondern wir haben direkt ins Fernsehprogramm rein-geschrieben, eingeringelt und markiert.  Die Inhaltsangabe gliedert sich in Hauptkategorien, die sich dann wiederum in einzelne Listentitel aufsplittet. So findet man die Kapitel

    • Kinder im Alltag motivieren
    • Wo hab‘ ich nur die Nummer?
    • Gefahrenquellen im Haus
    • Organisiert einkaufen (Familien-Einkaufszettel – super!)
    • Es geht ums Geld
    • Fängt mit Au! an, hört mit Oh! auf
    • Familie auf Reisen
    • Abfall und Recycling
    • Feste und Feiern
    • Wie viel Medienkonsum für wen? und
    • Freizeit-Aktivitäten.

    Sehr gut finde ich, dass es Blanko-Pläne gibt, wie etwa „Wer macht was im Haushalt?“, darüber hinaus aber auch schon vorgedruckte Kopiervorlagen, die die üblichen Aufgaben wie aufräumen, Schuhe putzen oder Rasen mähen beinhalten. Okay, bei uns fällt Rasen mähen weg, weil wir keinen Garten haben, aber man kann die Liste ja beliebig erweitern / einschränken.

    Die Motivationslisten für Kinder sind auch nicht schlecht, denn hier kann die erwachsene Person die Tätigkeiten anhaken, die fällig sind und das Kind hakt sie ab, wenn sie erledigt ist (z.B.: Papierschnipsel in den Papierkorb, schmutzige Kleidung in die Wäsche).

    Diverse Checklisten, Infoseiten und Geschenkideen runden den Familien-Manager ab und machen ihn damit zu einem unentbehrlichen Helfer für Familien, die sich gerne ein wenig durchorganisieren. Einige Listen würde ich allerdings eher vermeiden, da man sie wöchentlich ausdrucken und aufhängen muss, um sinnvoll planen zu können (Papierverbrauch; ich habe vergessen, eine neue Liste auszudrucken, …).

    Vielen Dank an den mvg Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

    Buchinfos
    Autoren: Susanne Reinhardt und Dieter Voss
    Titel: Der Familien-Manager
    Verlag: mvg Verlag
    erschienen: 2015 (bzw. 2003 bei Eichborn AG)
    Seitenanzahl: 80 Seiten
    ISBN: 978-3-86882-593-0
    Genre: Ratgeber
  • Rezension | Wrenkh, Leo & Karl: Vom Glück, gemeinsam zu essen

    Rezension | Wrenkh, Leo & Karl: Vom Glück, gemeinsam zu essen

    vom glück gemeinsam zu essenEndlich habe ich wieder ein Buch bei vorablesen.de gewonnen und genau so eines, das für mich und meine Familie von äußerst großem Nutzen ist. Wir feiern nämlich Weihnachten zusammen und haben neben Fleischesser-Innen und VegetarierInnen auch eine vegan lebende Person unter uns. Der Tisch 13 (Winter) hat es mir schon angetan und ich denke, dass sich die Speisen des Menüs mit wenigen Abwandlungen für ein gelungenes Weihnachtsessen zubereiten lassen. Was es da so gibt: (mehr …)

  • Rezension | Golightly, Bridget & Hardcastle, Joan: Bridgets und Joans Tagebuch

    Rezension | Golightly, Bridget & Hardcastle, Joan: Bridgets und Joans Tagebuch

    Bridgets und Joans Tagebuch Verrueckt nach dem Toyboy von Bridget Golightly
    Bridgets und Joans Tagebuch Verrueckt nach dem Toyboy von Bridget Golightly

    Wie der Titel und der Untertitel erkennen lassen, handelt es sich bei diesem Buch um eine Parodie von Bridget Jones Teil 3 („Verrückt nach ihm“ oder auf Englisch: „Mad about the boy„) von Helen Fielding. Der englische Titel des Tagebuchromans lautet übrigens: Mad about the Toy Boy, was noch näher an Fieldings letzten Band der Bridget-Jones-Trilogie herankommt. Allerdings, und hier stimme ich mit den Herausgebern überein, hat diese Version wenig mit der alternden Bridget zu tun und stellt ein eigenständiges Werk dar.  (mehr …)

  • Rezension | Trojnar, Heike: Wie ein Esel mit Holz

    Rezension | Trojnar, Heike: Wie ein Esel mit Holz

    wie ein esel mit holzDieses Mal wird ein Buch aus einem mir bis zuletzt unbekannten Verlag vorgestellt. Heike Trojnar hat mich schon im April angeschrieben und auf ihren Roman aufmerksam gemacht. Ehrlich gesagt hätte ich ihn wohl sonst nicht entdeckt, deshalb war ich umso glücklicher, als ich ihn in Händen hielt und nun endlich lesen konnte. Wie der Untertitel schon erkennen lässt, handelt es sich um einen Biographischen Roman, der in Griechenland als auch in Deutschland spielt. Die Protagonistin Kyra lebt gemeinsam mit ihrer Familie in einem sehr einfachen Lehmhaus und darf nur zur Schule gehen, wenn es das Wetter erlaubt – sprich, wenn zu Hause keine Arbeit anfällt. (mehr …)

  • Rezension | Kinsella, Sophie: Schau mir in die Augen, Audrey

    Rezension | Kinsella, Sophie: Schau mir in die Augen, Audrey

    Schau mir in die Augen Audrey von Sophie Kinsella
    Schau mir in die Augen Audrey von Sophie Kinsella

    Wer Sophie Kinsellas Bücher kennt, wird diesmal zwar ihren Stil wiederfinden, jedoch nicht die Thematik, mit der sie ihre Shopaholic-Serie erfolgreich in die Läden gebracht hat. Viel mehr ist „Schau mir in die Augen, Aurey“ ein Jugendbuch, das auf witzige Art und Weise mit Problemen Jugendlicher und deren Eltern kämpft sowie sich mit einem ernsthaften Thema auseinandersetzt, nämlich einer gewissen Angststörung. Zielgruppe für dieses Werk sind wohl Mädchen ab circa 12 Jahren, die sich gerne in Bücher vergraben. Ich fand das gesamte Buch über sehr gut geschrieben und abwechslungsreich, was ich nicht von jedem Jugendbuch behaupten kann, da die Faszination für dieses Genre zwar bei mir noch vorhanden ist, das ‚Eintauchen‘ in die Materie und den Schreibstil aber oft nicht mehr so gut funktioniert wie noch vor 20 Jahren. Von daher wird es den jetzigen Teenies, soweit ich das beurteilen kann, äußerst gut gefallen.

    Nun aber zum Inhalt:

    Audrey geht im Moment nicht zur Schule, da sie dort Schlimmes erfahren musste. Zwar ist die Mädchenclique, die ihr Leben zerstört hat, nicht mehr einheitlich zusammen, trotzdem hat Audrey extreme Angst und trägt selbst zu Hause nur die Sonnenbrille, um keinen direkten Augenkontakt herstellen zu müssen. Einzig ihr 4-jähriger Bruder Felix kann sie aus der Reserve locken. Und dann ist da noch Linus, der Freund von Audreys Bruder, der ihr geheime Zettelchen schreibt und sie dann auch wirklich zu Starbucks bringt, obwohl dies der schlimmste Ort für das zurückgezogene Mädchen ist.

    Audrey hat auch noch einen zweiten Bruder, der ein ziemlicher Computerfreak ist und am liebsten Tag und Nacht das Spiel „LOC“ zockt, was seine Mutter zum Ausrasten bringt. Sie denkt, dass ihr Sohn computersüchtig sei und versucht, ihn vom Computer weg hin zu einem natürlichen Umgang mit der Freizeit zu bringen. Dabei unterschätzt sie ihn aber gewaltig …

    Ein empfehlenswertes Buch für Mädchen ab 12 Jahren, die während der Lektüre auch gerne lachen oder sich denken: „OMG, wie süß ist das denn?“

    Buchinfos
    Autorin: Sophie Kinsella
    Titel: Schau mir in die Augen, Audrey
    Verlag: cbj
    erschienen: 20. Juli 2015
    ISBN: 978-3-570-17148-6
    Seitenanzahl: 384
    Genre: Jugendbuch
    Altersangabe: ab 12 Jahren
    
    
  • Rezension | Valentin, Stephan u. Gibert, Jean-Claude: Rocky und seine Bande (Teil 5)

    Rezension | Valentin, Stephan u. Gibert, Jean-Claude: Rocky und seine Bande (Teil 5)

    wer stimmt für miaMit einem heiklen Thema geht die Reihe mit Rocky und seiner Bande weiter.  Im fünften Teil der Comicbücher will Mia für die Wahl zur Klassensprecherin kandidieren, doch Lola klaut einfach so ihre Ideen und erntet dafür großen Applaus. Niedergeschlagen denkt Mia ans Aufgeben, doch ihre Eltern und Freunde ermutigen sie, sich nicht unterkriegen zu lassen, sondern für das zu kämpfen, was ihr wichtig ist und trotzdem die anderen, die ihr geschadet haben, respektvoll zu behandeln.

    Wieder ein wichtiges Thema, das junge Menschen auf ihre Pflichten und Rechte aufmerksam macht und sie auch auf zukünftige Entscheidungen wie demokratische Wahlen vorbereitet. Das Lesealter ist dabei von 6 bis 12 Jahren angegeben und in üblicher Manier gibt es am Ende einen Blogbeitrag von Rocky über Rechte und Pflichten.

    Bisher in der Reihe erschienen:

    Teil 1: Rosalie will ein Haustier
    Teil 2: Wir lieben die Freiheit
    Teil 3: Enzo hat Geburtstag
    Teil 4: Rocky im Straßenverkehr

    und jetzt natürlich Teil 5: Wer stimmt für Mia?

    Buchinfos
    Autor: Stephan Valentin
    Illustrator: Jean-Claude Gibert
    Buchtitel: Wer stimmt für Mia?
    Kinderbuchreihe: Rocky und seine Bande, Band 5
    erschienen: im Mai 2015
    Verlag: Pfefferkorn
    ISBN: 9783944160153
    Seitenanzahl: 48 Seiten
    Genre: Kinderbuch
    empfohlenes Lesealter: 6 - 12 Jahre
  • Rezension | Dockrill, Laura: Darcy – Meine wunderbare Welt

    Rezension | Dockrill, Laura: Darcy – Meine wunderbare Welt

    Darcy meine wunderbare WeltDiesmal möchte ich hier auf ein Kinderbuch aufmerksam machen, welches für Mädchen ab 8 Jahren geeignet ist. Laut Verlagsangabe sollten es Kinder ab 10 Jahre lesen, doch ich denke, dass es durchaus auch schon für Jüngere interessant sein könnte. Gleich zu Beginn verspricht Darcy, die ihr erstes Buch schreibt, nichts über die Schule zu erzählen, doch wie kann es anders sein? (mehr …)

  • Rezension | Webber, Tammara: Einfach. Für dich.

    Rezension | Webber, Tammara: Einfach. Für dich.

    einfach. für dich.Als ich das Buch zum Lesen bekam, hatte ich keine Ahnung, dass es sich hier um den zweiten Teil des Liebesromans „Einfach. Liebe.“ handelt. Ich fand es etwas eigenartig, dass eine weibliche Schriftstellerin aus der Sicht eines Jungen schreibt und sogar noch aus zwei verschiedenen Perspektiven. Doch wenn man den Hintergrund bedenkt, nämlich dass beim Vorgängerroman Jacqueline die Hauptperson und Erzählerin war, dann kann man es doch etwas eher nachvollziehen.

    Zum Inhalt

    Lucas Maxfield ist College-Student und Tutor in einem Wirtschaftskurs, den auch Jacqueline besucht. Er verliebt sich in sie, bewahrt sie vor einem tätlichen Übergriff eines Kommilitonen und hilft ihr via E-Mail als Landon (sein eigentlicher Vorname), den Kurs bei Dr. Heller zu bestehen. Der zweite Erzählstrang behandelt Lucas‘ (also eigentlich Landons) Kindheit, die nicht einfach war, da seine Mutter gestorben ist und er nur sehr schwer damit umgehen konnte. Drogen, Alkohol und Mädchen, der Verlust des Großvaters und die schmerzliche Erinnerung an seine Mutter – das alles versucht Landon aufzuarbeiten und mutiert dadurch zum Einzelgänger und „Bad Boy“ Lucas, der sich in Jacqueline verknallt.

    Der Schreibstil ist unterhaltsam, allerdings waren mir die detailreichen Schilderungen des Sexuallebens von Landon respektive Lucas für diesen Roman zu viel. Das hätte er nicht gebraucht.

    Die amerikanische Autorin Tamara Webber (hier geht’s zu ihrer Website) hat neben „Endlich. Liebe.“ und „Einfach. Für Dich.“ einen dritten Roman in der Serie veröffentlicht. Dort geht es um die Liebe zwischen Boyce und Pearl, die auch in den anderen beiden Teilen vorkommen. Der englische Titel lautet „Sweet“.

    Und wieder ein Buch mehr für meine Blanvalet-Challenge 🙂

    Buchinfos
    Autorin: Tammara Webber
    Buchtitel: Einfach. Für Dich. (orig. Breakable)
    Verlag: blanvalet
    erschienen: 20.4.2015
    Seitenanzahl: 512 Seiten
    ISBN: 978-3-7341-0150-2
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  • Rezension | McPartlin, Anna: Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    Rezension | McPartlin, Anna: Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    Die letzten Tage von Rabbit HayesGleich vorweg: Für zarte Gemüter, die nicht gerne weinen, ist das nichts. Definitiv. Aber wenn man so richtig mit einem Roman und den Protagonisten mitgehen möchte, dann ist dieser genau richtig. Eine kleine Anmerkung am Rande: Auf dem von mir fotografierten Buchcover steht „Unverkläufliches Leseexemplar“ drauf, da ich es vom Rowohlt-Verlag zugeschickt bekommen habe. Und nun meine Rezension:

    Rabbit Hayes‘ Brustkrebs ist wieder da und streut nun auch in die Knochen. Sie wird von ihrer Mutter ins Hospiz gebracht und dort hat sie nur noch einige Tage zu leben. Die gesamte Familie bekommt Platz zu sprechen und die einzelnen Kapitel sind immer aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Besonders schlimm wird es, wenn von Rabbits Tochter Juliet berichtet wird, denn die 12-jährige will und kann es verständlicherweise nicht begreifen, dass ihre Mama unheilbar krank ist und bald nicht mehr bei ihr sein wird. Streitigkeiten unter der Familie, wer sich dann um Juliet kümmern soll, sind total plausibel und gehen nahe. Ein weiterer wichtiger Erzählstrang betrifft die Kindheit und Jugend von Rabbit, die eigentlich Mia heißt, die die ganze Zeit über von Johnny begleitet wird. Auch er musste früh gehen, da er an Multipler Sklerose erkrankt war.  Rabbit denkt noch viel an ihre große Liebe und in ihren Träumen begegnen sie sich oft.

    Wenn die Tagik im Buch nicht vorherrschen würde, könnte man es ungefähr so einstufen: Wunderbar leichtes Buch mit gut ausgearbeiteten Charakteren und nachvollziehbarem Verlauf. Bezieht man das eigentliche Thema, nämlich das baldige Sterben einer 42-jährigen Frau, mit ein, dann wird es traurig, unendlich traurig, regt zum Nachdenken an und lässt neue Tränenflüssigkeit in den vielleicht schon eingetrockneten Tränensäcken entstehen.

    Buchinfo:
    Autorin: Anna McPartlin
    Buchtitel: Die letzten Tage von Rabbit Hayes
    Verlag: Rowohlt TB
    erschienen: März 2015
    ISBN: 978-3-499-26922-6
    Seitenanzahl: 464 Seiten
    Genre: Roman
  • Rezension | Maxian, Beate: Der Tote vom Zentralfriedhof

    Rezension | Maxian, Beate: Der Tote vom Zentralfriedhof

    Der Tote vom ZentralfriedhofWie man dem Cover und Titel dieses Posts schon entnehmen kann, dreht sich bei diesem Wien-Krimi alles um einen Toten des Wiener Zentralfriedhofes. Neben vielen anderen Schauplätzen ist dieser aber die Hauptlokalität des Romans und Sarah Pauli, eine junge Journalistin, nimmt sich dem Fall an, nachdem ihre Interviewpartnerin Erika spurlos verschwunden ist. Genauso vom Erdboden verschluckt war auch der Sarg des Onkels von Erika, der einfach aus dem Mausoleum gestohlen wurde. Schnell sieht Sarah Pauli in diesen zwei Ereignissen einen Zusammenhang und sie kommt nicht nur der Polizei, sondern auch dem vermeintlichen Entführer in die Quere.

    Für mich als Wahl-Wienerin ist dieser Krimi toll, denn Plätze, Straßennamen und bis jetzt für mich unbekannte Mysterien rund um die Millionenstadt fließen in den Roman genauso ein wie Spannung und fließender Erzählstil. Die Romantik kommt auch nicht zu kurz und das große Rätsel wird am Schluss gelöst. Am Ende überhäufen sich die Ereignisse und es war für mich nicht hundertprozentig zufriedenstellend, da mir die Reaktionen von einigen Figuren fehlten. Da hätte die Autorin noch ein wenig mehr aus dem Blickwinkel vom Ehemann der Entführten Erika Holzmann schreiben können. Aber okay, das muss jetzt auch nicht sein. Der Fall ist geklärt, Sarah Pauli schreibt weiter und die Übeltäter sind bestraft – so wie’s für einen Krimi auch gehört.

    Buchinfos
    Autorin: Beate Maxian
    Titel: Der Tote vom Zentralfriedhof
    Verlag: Goldmann
    erschienen: Juli 2014
    ISBN: 978-3-442-48069-2
    Genre: Kriminalroman
    Seitenanzahl: 416