Wer kennt das heute noch – Ehrenmorde? Wieso geht in manchen Kulturen die Ehre über das Leben der Familienmitglieder, ja sogar der eigenen Mutter? Diese Fragen beantwortet das Buch zum Teil, doch verstehen kann ich es persönlich nicht.
Schlagwort: Rezension
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Rezension | Shafak, Elif: Ehre
In der Geschichte geht es um Jamila und Pembe, Zwillingsschwestern, die es nicht sehr leicht hatten in ihrer Kindheit und Jugend. Jamilas Liebe, Adem, heiratet Pembe (aus Ehre), diese wiederum geht nach London und lässt ihre Schwester als alleinstehende Hebamme zurück. Pembes und Adems Ehe funktioniert nicht sehr gut, dennoch entstehen 3 Kinder: Iskender, Esma und Yunus. Über kurz oder lang trennt sich das Paar.Nicht nur Adem findet Gefallen an anderen Menschen (Frauen), auch Pembe findet jemanden, der sie berührt. Und das gefällt Iskender nicht und er begeht einen Mord… (mehr …) -

Rezension | Sabbag, Britta: Das Leben ist (k)ein Ponyhof

Am 14. März 2014 erschien das Buch „Das Leben ist (k)ein Ponyhof“ von Britta Sabbag als ePremiere* im Bastei Lübbe-Verlag. Ich habe es bereits gelesen und stelle das Buch, dessen Cover in gelb gehalten ist, nun mal vor. Das dazugehörige Taschenbuch erscheint übrigens am 15. April 2014.*Eine ePremiere ist laut Verlag faster than print und somit für alle E-Book Leserinnen schon ein bis zwei Monate vor dem Erscheinungstermin des physischen Buches erhältlich.
Hier geht’s übrigens zum Interview mit der Autorin:
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=P-YyqDIQ6zY&w=560&h=315]
Britta Sabbag, die schon mehrere Romane und ein Jugendbuch verfasst hat, widmet sich nun einer jungen Dame namens Antonia, die in der Großstadt Karriere machen will. Alles scheint perfekt: Ihr Job in einer renommierten Kanzlei, wo sie bald als Partnerin vorgeschlagen werden soll und ihr Bald-Ehemann Carl, mit dem sie sich in jedem Punkt einig ist. Zumindest bis zu dem Tag, an dem Inge (Antonias Mutter) für drei Wochen nach Indien reist und ihren etwas senilen Ehemann Walter (Antonias Stiefvater) allein lässt. Beziehungsweise eben nicht, denn Tönchen, wie Walter seine Stieftochter liebevoll nennt, soll nach dem Rechten sehen, und das in dem kleinen, verschlafenen Dorf ihrer Kindheit. (mehr …)
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Rezension | Naoura, Salah: Hilfe! Ich will hier raus!

© Dressler Verlag Ein echt witziges Kinderbuch, welches im Jänner 2014 im Dressler Verlag erschienen ist, möchte ich nun hier vorstellen. Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch LovelyBooks, wo eine Leserunde dazu statt fand (hier geht’s zum betreffenden Thread).
Auf dem Buchcover ist schon mal der Protagonist, Henrik Gruber, zu sehen. Während der Lektüre kommt es einem oft so vor, als würde der Junge aus seiner Perspektive erzählen, doch bei genauerer Betrachtung stößt man außerhalb der direkten Reden nie auf das Wörtchen ‚ich‘. Ein außenstehender Erzähler berichtet den LeserInnen ab 8 Jahren, was die Familie Gruber so alles erlebt und warum plötzlich so viele Löcher im Garten gegraben werden. Oma Cordula, die wie aus dem Nichts auftaucht, hat dabei die Fäden in der Hand, obwohl sie eigentlich wegen Demenz im Altersheim sein sollte. (mehr …)
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Rezension | Valentin, Stephan: Rocky und seine Bande Teil 3
Enzo hat Geburtstag
So lautet der dritte Teil des Rocky-Fortsetzungscomics aus dem Hause Pfefferkorn. Autor Stephan Valentin und Illustrator Jean-Claude Gibert schaffen auf 48 Seiten einen Comic, der, wie seine Vorgänger auch, lehrreich und dennoch witzig zu lesen ist.

© Pfefferkorn Verlag In Frankreich wurde diese Reihe bereits als „beste Kinderbuchreihe des Jahres 2013“ von einem Internetportal bezeichnet. Band eins („Rosalie will ein Haustier“) und Band zwei („Wir lieben die Freiheit“) wurden bereits hier vorgestellt (zum Artikel) und demnächst erscheint der vierte Band mit dem Titel „Wer stimmt für Mia?“ – Wird es dabei um eine Schulsprecher- oder Klassensprecherwahl gehen?!
Der Inhalt dieses Büchleins dürfte klar sein. In Enzo hat Geburtstag geht es darum, dass ein Junge eine riesengroße Party feiern möchte, doch leider gibt es gerade zu dieser Zeit eine Gegenveranstaltung, zu der die Partygäste lieber gehen. Armer Enzo. Ob es seinen Freunden gelingt, doch noch ein schönes Geburtstagsfest zu organisieren? (mehr …)
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Rezension | Noll, Ingrid: Hab und Gier

© Diogenes | Buchcover Sie schreibt Krimis mit tiefschwarzem Humor am laufenden Band und schafft es immer wieder, ihr Publikum zu begeistern. Zumindest hat sie das bei mir mit ihrem Werk Hab und Gier geschafft. Erschienen im Februar 2014 (also brandaktuell!), bieten die 256 Seiten gute und vor allem leicht zugängliche Unterhaltung.
Die ehemalige Bibliothekarin Karla wird zu einem ominösen Gabelfrühstück ihres Ex-Arbeitskollegen Wolfram eingeladet, welches sie nach einigem Zögern und Rücksprache mit ihrer Freundin Judith annimmt. Das Angebot, welches ihr Wolfram, ein kinderloser Witwer, zu bieten hat, klingt verlockend:
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Rezension | Ahava, Selja: Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm

© mare_verlag | Buchcover Vorsichtig, und doch bestimmt, traue ich mich zu sagen, dass dieser Roman der finnischen Autorin Selja Ahava für mich DER Roman des Jahres 2014 ist. Schon alleine die Sprache ist einfach eine Wucht, die neben lyrischen und romantischen – nicht schnulzigen, sondern wunderschönen – Elementen auch wehmütige Klänge mit sich trägt und sich trotzdem luftig-leicht lesen lässt.
Worum geht’s?
Anna lebt mal in Finnland, mal in London. Einmal mit Antti, einmal mit Thomas. Auf einer Insel – in der Stadt – im Krankenhaus. Mit dabei sind ihre Listen, die fast schon in lyrischer Form auf’s Papier gebracht werden. Dies sieht dann wie in folgendem Beispiel so aus: (mehr …)
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Rezension | Irving, John: In einer Person

© Diogenes | Buchcover Jeder, der einmal versucht hat zu erklären, was in John Irvings Büchern >passiert<, ist wohl gescheitert. Das ist Teil ihrer Qualität. (Holger Kreitling / Die Welt, Berlin
Dieses Zitat passt wohl ganz gut zu Irvings Werken und speziell zu diesem. Die Handlung dreht sich um den Protagonisten Bill(y) (William) Abbott (Dean) und dessen Willen zu erfahren, wer er eigentlich ist. Dabei begegnet er einigen Personen, die ihn prägen und macht sehr viele Erfahrungen in sexueller Hinsicht, die er dann in seinen Romanen manifestiert. (mehr …)
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[04.14] Woche für Woche-Glosse
Ich beginne mit einem Zitat aus der Woche für Woche-Glosse [03.14], welches da lautete
Wenn alles gut geht, sollten nächste Woche also drei bis vier Rezensionen erscheinen. Na dann…
Und ich muss gestehen, dass zwar alles gut gegangen ist, ich aber trotzdem nicht so zum Lesen gekommen bin, wie ich mir das vielleicht erhofft hatte. Das lag unter anderem auch daran, dass ich Besuch von meiner Mama bekommen habe und mich natürlich viel mit ihr unterhielt, anstatt meine Bücher zu verschlingen. Aber dies war nicht der einzige Grund. Mein kleiner Sohn fängt nämlich an, seine zu-Bett-geh-Zeit nach hinten zu verlegen, aber trotzdem sehr früh aufzustehen. Das heißt für mich: weniger Freizeit am Abend und trotzdem Müdigkeit am Morgen. So müde, dass das Schreiben auf der Tastatur auch anstrengend wird, wenn man nur drei Finger der linken Hand zur Verfügung hat. Das muss ich jetzt erklären, denke ich 😉
Ein kleiner Tipp: Wenn man müde ist, sollte man keine Äpfel mit der Gemüsehobel hacheln.
Ein zweiter Tipp: Grundsätzlich sollte man nicht versuchen, den Pürierstab zu reinigen, wenn dieser noch an der Stromquelle hängt und man den Finger von der anderen Hand auf dem Einschaltknopf lässt.
Fazit: Man sollte einfach das tun, was am besten gegen Müdigkeit hilft – schlafen! Dann ist man auch wieder fähig, ein paar Seiten aus einem Buch zu lesen!
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Gewinner-Bekanntgabe Jänner 2014

Die Gewinnbox steht bereit. Diesmal ist es eine Rührschüssel mit einem Apfel drin, passend zur richtigen Antwort des Gewinnspiels: Apfeltarte. Insgesamt haben 27 Leute daran teilgenommen und 26 haben die Frage richtig beantwortet und sind somit in den Lostopf gekommen. Wer wohl gewonnen hat? (mehr …) -
Rezension | Ottenschläger, Madlen: High Love

© Carlsen | Buchcover Zuerst möchte ich mich bei Vorablesen.de und dem Carlsen-Verlag für dieses Leseexemplar bedanken. In meiner Jugend habe ich viele Aufklärungsbücher über Drogen und Sekten gelesen, deshalb war es für mich umso spannender, wieder eines dieser Bücher in Händen zu halten. Nun bin ich doppelt so alt wie damals, die Thematik hat sich aber kaum geändert und auch der Schreibstil erinnert an meine Jugend. Das Cover finde ich ausgesprochen gelungen, denn das Liebespaar ist dezent in den Hintergrund gerückt. Es sieht fast wie ein Schattenspiel aus. Dass es sich bei diesem Buch um Drogen (Cannabis, Marihuana) handelt, war schon beim Lesen des Titels klar. Worum es genau geht, werde ich nun darlegen. (mehr …)