
Uiuiui, da bin ich jetzt ja sehr spät dran mit meiner Rezension. Das Buch hatte ich 2019 in „Arbeit“ und dankenswerter Weise vom Bloggerportal als Rezensionsexemplar bekommen und habe es tatsächlich nicht geschafft, darüber zu schreiben. In meiner damaligen Woche für Woche-Glosse aus dem Jahr 2013 war das Thema Plastik auch schon präsent und nun, mehr als 12 Jahre später, springt mich die 30-Tage-Challenge für die ganze Familie wieder an. Aktuell wie eh und je ist das Plastik-Thema. Erst vorher habe ich wieder drei leere Joghurt-Becher und die dazugehörigen Aludeckel in unseren Recyclingsack gegeben und das, wo wir doch sehr oft unsere Milchprodukte im Glas kaufen.
Ehrlicherweise muss ich sagen, dass im Buch jetzt keine neuen Erkenntnisse vorkommen, was den Müll betrifft – und 2019 ist nun auch schon 7 Jahre her. Jetzt kommt das große ABER: so aktuell und akut wie eh und je ist das Thema, und sich wieder einmal aktiv mit der Problematik auseinanderzusetzen, schadet bestimmt nicht. Außerdem gibt’s Anleitungen für eine Pulverzahnpasta, eine selbstgemachte Flüssigseife oder der Hinweis, dass man doch zum Fleisch-, Wurst- und Käsekauf das Selbstbedienungsregal meiden sollte und dafür seine eigenen Transportboxen mitnehmen solle. Unverpackt-Läden werden im Buch logischerweise auch erwähnt und wenn ich diese Seiten dann lese, denke ich auch daran und plane fix ein, bald wieder in so ein Geschäft zu gehen, obwohl es von mir zu Hause ein breiter Weg ist.
Mir gefällt auch, dass die Autorin zu Beginn des Buches erwähnt, nicht alles sofort umsetzen zu können, wenn man eine Familie hat beziehungsweise den Alltag bewältigen muss. Dafür hilft dann die 30-Tage-Challenge am Ende des Werks. Sie ist in 5 Wochen und Kategorien eingeteilt, sodass man Tag für Tag ein anderes Projekt beginnen, vorbereiten und umsetzen kann oder eine Aktion startet.
Für mich war das Buch jetzt ein Refresher, da ich sowieso schon festes Shampoo und Seife zum Duschen benutze, sehr sehr wenig Körpercremes habe und eine Gesichtscreme sowie ein Deo im Glas. Bei mir scheiterts dann tatsächlich am Lebensmitteleinkauf, denn wenn die Bio-Gurke in Plastik eingeschweißt ist, greife ich trotzdem noch zu der anstatt zur konventionellen. Zum Glück hat unser Bio-Gemüsemarkt bald wieder geöffnet, da spar ich jedenfalls ein wenig Plastik ein.
Den Internetauftritt respektive Blog von Sylvia Schaab gibt es auch noch und ich will ihn hier nicht vorenthalten: https://gruenerwirdsnimmer.com/
Buchinfos
Autorin: Sylvia Schaab
Titel: Es geht auch ohne Plastik
Verlag: Goldmann
erschienen: 2019
ISBN: 978-3-442-22280-3
Seitenanzahl: 288 Seiten
Aufmachung: Klappenbroschur
Genre: Sachbuch
[vielen dank an das bloggerportal für die zurverfügungstellung des rezensionsexemplars | werbung, da verlinkung und nennung]
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